Kosmologisches Trilemma

Antike Naturlehren bishin zur Verknüpfung von Natur und Technik
JoachimStiller
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Kosmologisches Trilemma

Beitragvon JoachimStiller » Mo 2. Mai 2016, 00:30

Kennt Ihr eigentlich schon mein kosmologisches Trilemma? Nein? Dann seht Euch einmal meine Ausarbeitung von 2012 an... Ich bin nicht wenig stolz darauf... Ich meine, welchem Philosophen ist es schon vergönnt, ein echtes Trilemma aufzustellen... Und es handelt sich dabei definitiv um ein echtes Trilemma...

http://joachimstiller.de/download/sonst ... ilemma.pdf

Gruß Joachim Stiller Münster

SokratischerDialog
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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon SokratischerDialog » Mo 2. Mai 2016, 05:53

Sorry, aber ich seh da kein Trilemma. Die drei Sätze ergeben keinen Widerspruch.

Nach dem Urknall gab es noch keine Materie, keine Sterne und somit auch kein Licht. Das kam am Ende des sogenannten "Dunklen Zeitalters", weshalb das und der Urknall natürlich nicht sichtbar sind.

Und du siehst 14,x Mrd. Lichtjahre weit (in die Vergangenheit). Würdest du von jedem Punkt des Universums tun. Da gibt es dieses Kugel-Gleichnis. Und du kannst nicht weiter sehen WEIL die Zeit nur so weit reicht. Der Raum selbst kann sich mit Überlichtgeschwindigkeit ausdehnen und unterliegt nicht den physikalischen Gesetzen. Somit musst du auch keine Distanzen verdoppeln oder halbieren weil der Raum möglicherweise viel größer ist. Oder kleiner und es wirkt nur größer wegen der Zeit (wobei Ersteres realistischer ist).

Ergo: Das Trilemma ist keines.

JoachimStiller
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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon JoachimStiller » Mo 2. Mai 2016, 06:05

Sokrates,

eigentlich muss man mit Gehirnwäscheopfern Mitleid haben, wie es im Buddhismus höchste Tugend ist... Ich habe absolut keine Ahnung, warum ich jedes Mal platze vor Wut... Wahrscheinlich, weil diese geistig behinderten Akademiker uns armen Boddhisatvas regieren, wie ihnen die Fliegenklatsche in der Hand liegt... Geh nach Hause, man... Es lohnt nicht...

Gruß Joachim Stiller Münster

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Weltseele
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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon Weltseele » Mo 2. Mai 2016, 10:21

SokratischerDialog hat geschrieben:Nach dem Urknall gab es noch keine Materie
Wieso das denn nicht. Alles Energie oder was? Na jedenfalls gab es dann vor dem Urknall Materie, voll zusammengeklumpte ohne Form und Struktur. Die Vorstellung von Materie (bei mir als Masse von Schwere) ist wohl so unterschiedlich wie ein Frauenbild? Wie viel Unterschied gibts da? Erst die hinzugekommene freie Energie, die vorher mit festgefroren in der puren Masse steckte, bis sich diese in der Schwere selbst nicht mehr ertrug, macht alles auseinander wirbeln/bewegen, bis kleinste Abstände und Quanten erkennbar.

Der Urknall ist, wenn die Masse sich selbst nicht mehr erträgt.

SokratischerDialog
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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon SokratischerDialog » Mo 2. Mai 2016, 10:51

Warum es dich aufregt?
Du bist nicht wenig stolz darauf, glaubst, dass das was du in wenigen Stunden machst, ist hyperrevolutionär und absolut Weltspitzenklasse - das hält dir auch Weltseele oft vor (zurecht) - und dann kommt jemand wie ich und zerbröselt deine Argumentation, deine Genialität und lässt dich als Dilettant dastehen.

Weltseele: Ja, Energie. Hochverdichtet. Kein bisschen Materie, keine Bosonen, nur Energie.

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HerveyvonGoy
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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon HerveyvonGoy » Mo 2. Mai 2016, 11:39

Kosmologisches Trilemma
Wissenschaftliche Arbeit von Joachim Stiller

Dann setzt euch mal mit den Inhalten auseinander und blödelt hier nicht herum , ihr Trolle... :lol:

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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon SokratischerDialog » Mo 2. Mai 2016, 12:23

Hervey, du hast Joachims Rolle gut eingenommen :wink:

Dummerweise habe ich ausschließlich den Inhalt kritisiert. Und der stimmt einfach vorne und hinten nicht. Warum? Weil die Grundannahme nicht stimmig ist. Er geht nämlich tatsächlich davon aus, dass man den Weg verdoppeln müsste weil wir "in der Mitte" sind. Dabei ist das völliger Quatsch. Wir sind nur in der Gegenwart, also zeitlich an der Spitze und wir sehen den Kegel nach unten bis zu einer Entfernung von 14,x Mrd. Jahren. Wir sehen keinen räumlichen Rand.
Sein Problem ist also nicht die Entwicklung eines Trilemmas... sondern in der fehlenden Genauigkeit der Recherche des Hintergrundes. Und so geht er leider meistens vor... Und schreibt ein "Wörterbuch" mit 20 Seiten in zwei Tagen und glaubt echt, dass das schulreif wäre.

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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon JoachimStiller » Mi 4. Mai 2016, 22:32

Du redest einfach dummes Zeug...

Gruß Joachim Stiller Münster

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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon SokratischerDialog » Mi 4. Mai 2016, 22:41

Tolles Argument... As usual!

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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon JoachimStiller » Mi 4. Mai 2016, 22:48

Es lohnt doch gar nciht... Du verstehst es einfach nicht...

Gruß Joachim Stiller Münster

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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon SokratischerDialog » Do 5. Mai 2016, 08:32

Tolles Argument...

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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon JoachimStiller » Do 5. Mai 2016, 14:49

Sokrates,

ich kann leider nur mit dem gesuden Menschenverstand argumentieren...

Gruß Joachim Stiller Münster

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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon SokratischerDialog » Do 5. Mai 2016, 16:22

Gesunder Menschenverstand argumentiert mit: "Du redest dummes Zeug" und "Du verstehst es einfach nicht"?

Armer gesunder Menschenverstand...

Aber für mich klingt das eher nach: "Ich will nicht, dass er Recht hat. Ich will nicht, will nicht, will nicht!"

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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon JoachimStiller » Do 5. Mai 2016, 17:28

Du argumentierst doch ganz genau so... Du gibst es nur nicht zu... Damit ist die Diskussion für mich beendet...

Gruß Joachim Stiller Münser

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Re: Kosmologisches Trilemma

Beitragvon SokratischerDialog » Do 5. Mai 2016, 17:42

Ich argumentiere: Das Trilemma ist keines, weil [eine Reihe von logisch nachvollziehbaren Argumenten, die zur Widerlegung des Ausgangspunktes des Trilemmas führen].

Ich würde doch glatt behaupten, dass man so argumentiert. Man stellt ein Gegenthese auf und begründet diese mit nachvollziehbaren und rationalen Argumentationen.

Deine Antwort: Gehirnwäscheopfer; Geh nach Hause; Du redest dummes Zeug; Du verstehst es einfach nicht.


Deine jetzige Aussage: Ich argumentiere ebenso wie du.

Und nun betrachte diesen Beitrag noch einmal. Findest du denn wirklich, dass unsere Argumentation sich ähnelt? Meine rationale inhaltlich bezogene Argumentation und deine persönlich angreifenden und abwertenden Antworten darauf?

Inhaltlich hast du nämlich leider noch rein gar nichts darauf erwidert.


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