Buswracks vor der Frauenkirche

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Reinholdt
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Re: Buswracks vor der Frauenkirche

Beitragvon Reinholdt » So 12. Feb 2017, 18:36

Imperativ hat geschrieben:
MartinEibert hat geschrieben: aber keine zur eigentlichen Bombennacht

oben sagtest du noch, dies wäre auch ohne Mahnmal in den Köpfen der Dresdner....

Fakt ist, daß wir kein Mahnmal zur Dresdner Bombennacht haben.

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Imperativ
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Re: Buswracks vor der Frauenkirche

Beitragvon Imperativ » So 12. Feb 2017, 18:53

Reinholdt hat geschrieben:Fakt ist, daß wir kein Mahnmal zur Dresdner Bombennacht haben.

"Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Frauenkirche. Nach der Zerstörung Dresdens am 13./14. Februar 1945 standen nur zwei Seitenmauern um ihren Trümmerberg. Ihre Stätte wird seither als Mahnmal des Krieges wahrgenommen, insbesondere beim alljährlichen Gedenken an den 13. Februar 1945. Seit dem 2005 beendeten Wiederaufbau versteht sich die Frauenkirche zudem als „weltweites Symbol für Frieden und Versöhnung“. In den ersten zweieinhalb Jahren nach der Neueröffnung wurde sie von fünf Millionen Menschen besucht". Aus Wikipedia.

Reinholdt hat geschrieben:Die Busse waren Panzersperren! Zum Schutz vor Scharfschützen hätte man auch Teppiche nehmen können. Wäre billiger gewesen und auch leichter zu realisieren.

Die Teppiche hätte man natürlich leichter an die Frauenkirche hängen können, wäre aber nicht so spektakulär.
Ich gehe trotzdem von einer zivilschutztechnischen Maßnahme bei der Busaufstellung aus.

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Imperativ
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Re: Buswracks vor der Frauenkirche

Beitragvon Imperativ » So 12. Feb 2017, 19:03

Reinholdt hat geschrieben:Wieso hat die BRD Leid über sich und die Welt gebracht? Ja, 1954 in Bern über Ungarn vielleicht. Aber ansonsten?

Korrektur: natürlich nicht die werte BRD, sondern das tausendjährige totalitäre, faschistische Hitler-Großdeutschland ....ich glaube, so ist es korrekter.
Reinholdt hat geschrieben:Müßten nur etwas originalgetreuer sein (also ohne Räder und mit islamistischer Fahne obendrauf, eben wie in Aleppo)

Bahouni sagt, er hätte die Fahne nicht gesehen, spielt aber auch keine Rolle. Der Krieg in Syrien war und ist unübersichtlich, die Fronten und Fahnen wechselten.

Reinholdt hat geschrieben:Spielzeug-Twin-Towers mit reingestecktem Modell-Flugzeug.

Ein Besuch zum "Ground Zero" dürfte beeindruckender sein.

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Re: Buswracks vor der Frauenkirche

Beitragvon Reinholdt » So 12. Feb 2017, 23:51

Imperativ hat geschrieben:
Reinholdt hat geschrieben:Die Busse waren Panzersperren! Zum Schutz vor Scharfschützen hätte man auch Teppiche nehmen können. Wäre billiger gewesen und auch leichter zu realisieren.

Die Teppiche hätte man natürlich leichter an die Frauenkirche hängen können, wäre aber nicht so spektakulär.

Die Busse sind definitiv eine Straßensperre, um jeglichen Verkehr zu unterbinden. Daß sie natürlich auch Schüsse von Scharfschützen abfangen können, räume ich unbesehen ein. Jedoch ist das nicht ihr eigentlicher Zweck.
Teppiche hätten sich in Dresden auch gut gemacht, nur auf meinem Schreibtisch nicht. Da bin ich schon dankbar, daß die islamistischen Milizen in Aleppo mit einem großen technischen Aufwand Busse aufgestellt haben. So hab ich´s auf meinem Schreibtisch einfacher.

Imperativ hat geschrieben:Ich gehe trotzdem von einer zivilschutztechnischen Maßnahme bei der Busaufstellung aus.

Wie jetzt? In Dresden?

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Re: Buswracks vor der Frauenkirche

Beitragvon Reinholdt » So 12. Feb 2017, 23:58

Imperativ hat geschrieben:
Reinholdt hat geschrieben:Wieso hat die BRD Leid über sich und die Welt gebracht? Ja, 1954 in Bern über Ungarn vielleicht. Aber ansonsten?

Korrektur: natürlich nicht die werte BRD, sondern das tausendjährige totalitäre, faschistische Hitler-Großdeutschland ....ich glaube, so ist es korrekter.

Tja, die haben freundlicherweise des öftern gegen Ungarn im Fußball verloren.

Imperativ hat geschrieben:
Reinholdt hat geschrieben:Müßten nur etwas originalgetreuer sein (also ohne Räder und mit islamistischer Fahne obendrauf, eben wie in Aleppo)

Bahouni sagt, er hätte die Fahne nicht gesehen, spielt aber auch keine Rolle. Der Krieg in Syrien war und ist unübersichtlich, die Fronten und Fahnen wechselten.

Einer, der Europa unter Türken und Araber aufteilen will, steht auf seiten der Islamisten. Er hat sehr wohl die Fahne gesehen. Doch selbst wenn er die Fahne nicht gesehen haben sollte, die Offiziellen in Dresden hätten darüber informiert sein müssen.

Imperativ hat geschrieben:
Reinholdt hat geschrieben:Spielzeug-Twin-Towers mit reingestecktem Modell-Flugzeug.

Ein Besuch zum "Ground Zero" dürfte beeindruckender sein.

Dauernd nach New York zu reisen, um andächtig zu trauern, wäre mir zu teuer. Da ist mir die Schreibtisch-Variante lieber. Manche sind Schreibtisch-Täter, ich bin Schreibtisch-Trauerer.

Was ist übrigens mit dem Marsch von Berlin nach Aleppo von irgendsolchen Multi-Kulti-Hippies geworden? Sind sie schon dort angekommen oder warten sie noch auf die Busse, die sie abholen?

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Re: Buswracks vor der Frauenkirche

Beitragvon Imperativ » Fr 17. Feb 2017, 19:26

Reinholdt hat geschrieben:Einer, der Europa unter Türken und Araber aufteilen will, steht auf seiten der Islamisten. Er hat sehr wohl die Fahne gesehen. Doch selbst wenn er die Fahne nicht gesehen haben sollte, die Offiziellen in Dresden hätten darüber informiert sein müssen.

Wir waren nicht dabei gewesen, alles andere ist Spekulatius und wie gesagt, ohne Belang.

Reinholdt hat geschrieben:Was ist übrigens mit dem Marsch von Berlin nach Aleppo von irgendsolchen Multi-Kulti-Hippies geworden? Sind sie schon dort angekommen oder warten sie noch auf die Busse, die sie abholen?

Da musst du die Lügenpresse fragen, die weiß alles.

Reinholdt hat geschrieben:Teppiche hätten sich in Dresden auch gut gemacht, nur auf meinem Schreibtisch nicht. Da bin ich schon dankbar, daß die islamistischen Milizen in Aleppo mit einem großen technischen Aufwand Busse aufgestellt haben. So hab ich´s auf meinem Schreibtisch einfacher

Die Busse wirken wuchtiger und eindringlicher, man kann sich dem Blick nicht entziehen und diese optisch konfrontative Blickbeziehung ist deshalb sinnvoll und wie man sieht „erfolgreich“ denn die Rechtsradikalen demaskieren sich mal wieder.

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Re: Buswracks vor der Frauenkirche

Beitragvon Reinholdt » Sa 18. Feb 2017, 21:45

Imperativ hat geschrieben:
Reinholdt hat geschrieben:Einer, der Europa unter Türken und Araber aufteilen will, steht auf seiten der Islamisten. Er hat sehr wohl die Fahne gesehen. Doch selbst wenn er die Fahne nicht gesehen haben sollte, die Offiziellen in Dresden hätten darüber informiert sein müssen.

Wir waren nicht dabei gewesen, alles andere ist Spekulatius und wie gesagt, ohne Belang.

Wo waren wir nicht dabei gewesen?

Imperativ hat geschrieben:
Reinholdt hat geschrieben:Was ist übrigens mit dem Marsch von Berlin nach Aleppo von irgendsolchen Multi-Kulti-Hippies geworden? Sind sie schon dort angekommen oder warten sie noch auf die Busse, die sie abholen?

Da musst du die Lügenpresse fragen, die weiß alles.

Ja eben, die berichtet nämlich nicht mehr darüber. Ob er wohl peinlicherweise gescheitert sein wird? Das wäre wirklich schade. Sind sie überhaupt aus Deutschland herausgekommen? Ich hatte ihre Wanderung bis ins Erzgebirge durch die Berichterstattung der Medien verfolgen können. Dann brach die Berichterstattung ab.

Imperativ hat geschrieben:
Reinholdt hat geschrieben:Teppiche hätten sich in Dresden auch gut gemacht, nur auf meinem Schreibtisch nicht. Da bin ich schon dankbar, daß die islamistischen Milizen in Aleppo mit einem großen technischen Aufwand Busse aufgestellt haben. So hab ich´s auf meinem Schreibtisch einfacher

Die Busse wirken wuchtiger und eindringlicher, man kann sich dem Blick nicht entziehen und diese optisch konfrontative Blickbeziehung ist deshalb sinnvoll und wie man sieht „erfolgreich“ denn die Rechtsradikalen demaskieren sich mal wieder.

Ja, da bin ich deiner Meinung. Nur am 13. Februar sollte das Gedenken an die Opfer der Bombardierung Dresdens 1945 im Vordergrund stehen, nicht der Krieg in Aleppo, den könnte man sinnvollerweise zu einem anderen Zeitpunkt thematisieren. Damit wäre ich vollkommen einverstanden, auch mit solchen Bussen als Monument des Mahnens. Leider hat die Polizei die Kerzen, die von den Dresdnern zur Erinnerung an die Dresdner Bombennacht auf dem Theaterplatz aufgestellt wurden, umgehend entfernt. Ein Gedenken an die Opfer Dresdens war der Politik nicht erwünscht.

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Re: Buswracks vor der Frauenkirche

Beitragvon Linde » So 19. Feb 2017, 06:25

Reinholdt hat geschrieben:
Was ist übrigens mit dem Marsch von Berlin nach Aleppo von irgendsolchen Multi-Kulti-Hippies geworden? Sind sie schon dort angekommen oder warten sie noch auf die Busse, die sie abholen?


Gute Frage!
Jener Marsch nach Aleppo kann wirklich nur die Idee von ober-gutmenschlichen Oberdeppen sein.
Was kann jener Marsch denn Aleppo nützen?
Er kann nur jenen Gutmenschen nützen - damit sie in die Medien kommen!
Ceterum censeo Lindam non esse delendam.

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Re: Buswracks vor der Frauenkirche

Beitragvon Imperativ » Mo 20. Feb 2017, 19:02

Reinholdt hat geschrieben:Wo waren wir nicht dabei gewesen?

In Aleppo.

Reinholdt hat geschrieben: Nur am 13. Februar sollte das Gedenken an die Opfer der Bombardierung Dresdens 1945 im Vordergrund stehen, nicht der Krieg in Aleppo, den könnte man sinnvollerweise zu einem anderen Zeitpunkt thematisieren

Aber es ging dem Künstler ja gerade darum, die beiden Ereignisse zusammenzuführen und zu zeigen, dass Krieg keine Grenzen kennt. Die Auswirkungen des Krieges in Aleppo machen nicht vor unserer Haustür Halt.

Reinholdt hat geschrieben:Leider hat die Polizei die Kerzen, die von den Dresdnern zur Erinnerung an die Dresdner Bombennacht auf dem Theaterplatz aufgestellt wurden, umgehend entfernt. Ein Gedenken an die Opfer Dresdens war der Politik nicht erwünscht.

Kann ich nichts zu sagen, halte es aber für fakes.

Linde hat geschrieben:Jener Marsch nach Aleppo kann wirklich nur die Idee von ober-gutmenschlichen Oberdeppen sein.Was kann jener Marsch denn Aleppo nützen?

Die Bedeutung des Marsches erschließt sich halt nicht jedem; bei Kleingeistigen ist es wie bei Systemen mit wenig Arbeitsspeicher; es droht schon mal der Absturz.


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