Typen der Persönlichkeit und des Charakters

Das Individuum Mensch(sein).
JoachimStiller
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Re: Typen der Persönlichkeit und des Charakters

Beitragvon JoachimStiller » Sa 7. Jan 2017, 03:06

Typ 3 – Der Macher: Der selbstsichere, ehrgeizige, narzisstische, psychopathische Mensch

Gesund:
Gesunde Dreien sind selbstbewusst, fühlen sich begehrenswert und sind von hoher Selbstachtung erfüllt, da sie an sich und ihren Wert glauben. Sei sind anpassungsfähig, energisch, oft attraktiv, charmant und beliebt. Bestrebt, sich zu verbessern und so gut zu sein wie nur möglich, sind sie häufig auf irgendeine Weise überragend; sie sind von Grund auf liebenswert, ein menschliches Vorbild und verkörpern allseits beliebte Qualitäten. Andere möchten wie sie sein und es ihnen leistungsmäßig gleichtun. Sei sind sehr kommunikativ, verstehen es, andere zu motivieren und sind gute Promoter, die wissen, wie man etwas auf ansprechende, bewundernswerte Weise präsentiert. Sehr gesund sind sie mit sich selbst zufrieden, selbstbestimmt, aufrichtig und glaubwürdig. Sie scheinen alles in sich zu vereinen. Sie kennen ihre Grenzen und leben danach, in ihrer eigenen „Mitte“.

Durchschnittlich:

Dreien neigen zu Konkurrenzdenken und beginne, sich über andere erheben zu wollen; sich auf dem Weg zum Erfolg, zu Ansehen und Prestige mit anderen zu messen. Als gesellschaftliche Aufsteiger sind ihnen Exklusivität, Karriere und „Siegertum“ wichtig. Sie sind pragmatisch, zielstrebig und effizient, aber auch berechnend und völlig ungerührt hinter einer kühlen, glatten Fassade. Imagebewusst, wie sie sind, liegt ihnen viel daran, bei anderen anzukommen; sie wollen glaubwürdig wirken und das rechte Bild abgeben, das Richtige sagen und Erwartungen erfüllen, indem sie sich entsprechend darbieten. Sie sind wie Chamäleons, bedienen sich der Sprach, die gerade „in“ ist und stellen Stil über Qualität. Probleme treten auf bei bindenden Verpflichtungen und menschlicher Nähe durch Unehrlichkeit und Heuchelei. Sie wollen andere mit ihrer haushohen Überlegenheit beeindrucken und sind daher ständig damit beschäftigt, sich in Szene zu setzen und besser zu wirken, als sie eigentlich sind. Sie sind narzisstisch und anmaßend und fühlen sich als etwas „Besonderes“, so überzeugt sind sie von sich in ihrer Aufgeblasenheit, und sie setzen die höchsten Erwartungen in sich und ihre Fähigkeiten. Aus Feindseligkeit und Verachtung gegenüber anderen werden sie arrogant und exhibitionistisch, als wollten sie sagen: „Seht mich doch an!“

Gestört:

Aus Angst, zu versagen und gedemütigt zu werden, können gestörte Dreien ausbeuterisch und opportunistisch sein, nur auf sich selbst bedacht und darauf aus, andere zu benutzen, um selbst oben zu bleiben. Unter Umständen sind sie gemeine, hinterlistige, notorische Lügner und suchen andere zu übervorteilen, wo immer sie können. Sie sind vollkommen unzuverlässig, agieren heimtückisch, betrügen die Leute, fallen Freunden und Kollegen in den Rücken und ruinieren den guten Ruf anderer sowie ihre Beziehungen aus reine Lust am Triumph. Unbewusst entwickeln sie ungerechtfertigte Eifersucht gegenüber anderen. Verschlagen und doppelzüngig bewahren sie sich ihr Image und passen auf, dass ihr Betrug nicht durchschaut wird. Schließlich werden sie rachsüchtig und auf teuflische Weise sadistisch und versuchen, andere zugrunde zu richten. Es bestehen gewaltige, psychopathologische Tendenzen, so dass sie vor Folter, Erniedrigung und letztlich sogar Mord nicht zurückschrecken.

Desintegrationslinie:

Gestörte Dreien entwickeln so viel Arglist, sind so sehr darauf aus, andere zu ruinieren, und werden so von ihrer Feindschaft verzehrt, dass sie durchaus auf andere losgehen. Wenn ihnen plötzlich klar wir,d dass sie zu weit gegangen sind, erwachen nicht etwa Angst- oder Schuldgefühle, sondern jegliches Gefühl, dass sie empfunden haben mögen, wird jäh“abgeschaltet“. Bei ihrer Entwicklung zur Neun hin trennen sich desintegrierte Dreien von ihren feindseligen Gefühlen, mit dem Ergebnis, dass sie überhaupt nichts mehr fühlen. Statt angesichts dessen, was sie getan haben mögen, reue zu empfinden, oder Angst zu bekommen, sind sie wie „ausgebrannt“, entpersönlicht und katatonisch, wobei sich ihre innere Leere offenbart.

Integrationslinie:

Wenn sich gesunde Dreien zur Sechs hin entwickeln, kümmern sie sich mehr um andere und fühlen sich dadurch innerlich in ihrem Wert bestätigt. Ihre Nächstenliebe stärkt paradoxer Weise ihr Selbstwertgefühl. Dreien auf dem Weg zur Integration werden realistischer, aufrichtiger und menschlich reifer durch eine wechselseitige Beziehung. Dann sind sie nicht mehr Konkurrenten, sondern kooperativ, spielen nicht mehr unbegründeter Weise den Überlegenen, sondern sind gleichgestellt, beuten niemandem mehr aus, sondern fühlen sich anderen und ihrem Wohlergehen verpflichtet.

JoachimStiller
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Re: Typen der Persönlichkeit und des Charakters

Beitragvon JoachimStiller » Sa 7. Jan 2017, 10:06

Typ 4 – Der Künstler: Der kreative, individualistische, introvertierte, depressive Mensch

Gesund:
Gesunde Vieren sind in sich gekehrt, gehemmt, auf der „Suche nach sich selbst“ und mit ihren Gefühlen und inneren Impulsen in Berührung. Sie zeigen im Umgang mit sich selbst und anderen Sensibilität und Intuition, sind leidenschaftlich, taktvoll, diskret und respektvoll gegenüber anderen. Außerdem sind sie starke Persönlichkeiten, die ihre Privatsphäre über alles lieben, und Individualisten. Sie sind gern allein und lassen ihren inneren Impulsen Zeit, ins Bewusstsein zu dringen. Sei verbergen nichts, sind emotional aufrichtig, wahrhaftig und sich selbst getreu. Das Leben und sich selbst betrachten sie mit einer gewissen Ironie. Sie können ernst und auch komisch sein, leicht gerührt und doch emotional stark. Sehr gesund sind sie überaus kreativ und bringen Allgemeines und Persönliches zum Ausdruck, möglicher Weise in einem begnadeten Kunstwerk. In ihrer Privatsphäre erholen und erneuern sie sich, denn sie besitzen die Fähigkeit, sich in aller Ruhe regenerieren zu können und all ihre Erfahrungen in etwas Wertvolles umzusetzen.

Durchschnittlich:

Statt die Selbstverwirklichung zu wagen, entwickeln durchschnittliche Vieren eine gekünstelte, ästhetische, romantische Einstellung zum Leben und bringen die eigenen Gefühle nur indirekte durch etwas Schönes zum Ausdruck. Sie intensivieren die Wirklichkeit durch Phantasie und Imagination und durch starke leidenschaftliche Gefühle. Unter Umständen sind ihre Emotionen zu viel für sie. Um sich mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen, ziehen sie sich zurück, werden in sich gekehrt, gehemmt und scheu. Sie beginnen, fortwährend na sich selbst zu zweifeln und nehmen alles persönlich, werden überempfindlich und fühlen sich „anders“, als „Außenseiter“. Sie sind Stimmungsschwankungen unterworfen, leicht verletzt und emotional verwundbar. Sei sehnen sich danach, von ihrer Gehemmtheit und der schmerzlichen Melancholie loszukommen, die diese mit sich bringt. Ihr Gefühl, anders zu sein, wächst und darum entfernen sie sich von einem Leben, wie andere es führen. Selbstmitleid führt dazu, dass sie sich auf verschiedenste Weise gehenlassen – dekadenten Sinnesfreuden nachgehen und in eine Welt der Träume, Illusionen und unrealistischen Erwartungen absinken. Dennoch sind sie erstaunlich eigenwillig, voller Verachtung, kraftlos, unpraktisch und unproduktiv.

Gestört:
Wenn ihre Träume (Phantasien und Erwartungen)unerfüllt bleiben, werden gestörte Vieren wütend auf sich und bekommen schwere Depressionen, sie schämen sich ihrer selbst und entfremden sich anderen durch ihre Gehemmtheit und emotionale Gelähmtheit. Zutiefst erschöpft, geistig verwirrt, emotional „blockiert“ und unfähig, zu arbeiten oder in Gang zu bleiben, haben sie schließlich das Gefühl, alles sei vergeblich und sinnlos. Da sie in ihrer Einbildung vor Selbstverachtung, Selbsthass, Selbstvorwürfen, morbiden Gedanken geplagt und von Versagensängsten gepeinigt sind, wird alles zum Anlass für vernichtende Selbstbeschuldigungen. In dem Gefühl der Wert- und Hoffnungslosigkeit verzweifeln sie und werden selbstzerstörerisch, indem sie unter Umständen in Alkohol- oder Drogenmissbrauch flüchten, um ihrem erdrückend negativen Selbsthass zu entgehen. Im Extremfall ist ein emotionaler Zusammenbruch oder Selbstmord zu erwarten.

Desintegrationslinie:
Gestörte Vieren verzweifeln daran, sich je selbst verwirklichen zu können; wenn sie sich zur Zwei hin entwickeln, dann womöglich infolge eines Nervenzusammenbruchs. Da sie sozusagen „außer Betrieb“ sind, nötigen sie jemand anders, sich um sie zu kümmern. Das wirft jedoch ernste Probleme auf, da in Desintegration begriffene Vieren sich selbst hassen und wahrscheinlich sogar die Beziehungen zerstören, auf die sie angewiesen sind. Sie leben bei ihren Eltern oder bei einem Freund, oder sie werden in ein Anstalt eingewiesen, wo sie entweder rechtzeitig die nötige fachkundige Hilfe erhalten oder dem Wahnsinn verfallen und schließlich vielleicht Selbstmord begehen.

Integrationslinie:
Wenn sich gesunde Vieren auf die Eins zubewegen, indem sie über ihre Gehemmtheit und Introvertiertheit hinauswachsen, werden sie nicht länger von ständig wechselnden Gefühlen beherrscht. Dann handeln sie eher nach objektiven Grundsätzen und nicht aus einer subjektiven Laune heraus; statt sich zügellos gehen zu lassen, entwickeln sie Selbstdisziplin. Sie betrachten sich nicht mehr als anders und haben nicht mehr das Gefühl, nicht arbeiten zu müssen; auf diese Weise schaffen sie sich einen Platz in der wirklc8iehne Welt. Indem sie sich in Selbstbeherrschung üben, versetzen sie sich in die Lage, anderen öfter etwas von ihrem emotionalen Reichtum abzugeben mit einer Kreativität, auf die sie sich verlassen können.

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Re: Typen der Persönlichkeit und des Charakters

Beitragvon JoachimStiller » Sa 7. Jan 2017, 10:16

Mein eigener Enneagramm-Typus:

Im Enneagramm bin ich eindeutig eine Sieben (der Vielseitige) mit starker Tendenz zur Fünf (der Denker), den ich aber nicht voll ausfülle. In Bezug auf meine eigene Persönlichkeit funktioniert das Enneagramm hundertprozentig, auch wenn ich das Enneagramm an sich zumindest teilweise für ahrimanisch halte...
In meiner Jugend war ich übrigens ein reiner Reformertyp. Ich habe mich selbst damals immer als Revoluzzer bezeichnet. Und in meiner Kindheit war ich am Ehesten eine Vier, ein Künstlertyp mit sehr viel Kreativität und Experimentierfreudigkeit. Ein Künstlertyp war ich auch noch in meiner Jugend, aber da entwickelten sich die gesunden Anteile bereits zum Reformer, den ich zeitweilig auch voll ausfüllte. Es war eine Art Parallelprozess. Mit der Wende 89 wurde die Revolution zunehmend hinfällig und ich begegnete der Revolution mit zunehmendem Gleichmut, ohne noch länger emotional berührt zu sein. Ich entwickelte mich immer mehr zum Typ 7, dem Vielseitigen oder Genießertyp, den ich heute voll ausfülle.

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Re: Typen der Persönlichkeit und des Charakters

Beitragvon JoachimStiller » Sa 7. Jan 2017, 10:19

Ich wollte diese Schrift ursprünglich noch durch pädagogische Hinweise zu ein einzelnen Typen der Persönlichkeit und des Charakters ergänzen, verweise aber nun doch lediglich auf die einschlägige Literatur.

Literaturhinweise:

Die zwölf Sternzeichen als Archetypen der Persönlichkeit:
Rae Orion: Astrologie für Dummies
- Brigitte Hamann: Die zwölf Archetypen – Tierkreiszeichen und Persönlichkeitsstruktur
- Anita Vogel: Zu den Quellen Sibyllas – Die 12 astrologischen Archetypen in Mensch, Mythen und Geschichte

Das Enneagramm und seine 9 Typen der Persönlichkeit:
- Stijn, Jeanette van: Enneagramm für Dummies
- R. Rohr/A. Ebert: Das Enneagramm – Die 9 Gesichter des Seele
- Don Richard Riso: Die neuen Typen der Persönlichkeit und das Enneagramm
- Don Richard Riso: Das Enneagramm-Handbuch

Die acht oder auch neun Typen bei C.G. Jung:
- C.G. Jung: Psychologische Typen

Die sieben Planetentypen:
- Frits H. Julius: Metamorphose – Ein Schlüssel zum Verständnis von Pflanzenwuchs und Menschenleben
- W.F. Veltman: Menschentypen – Planetenwirkungen in der menschlichen Seele
- Max Stibbe: Menschentypen

Die vier Temperamente:
- Heinrich Eltz: Die menschlichen Temperamente
- Franz Bardon: Der Weg zum wahren Adepten

Die drei Leibestypen:
- Karen Horney
- Don Richard Riso: Die neuen Typen der Persönlichkeit und das Enneagramm

Der extravertierte und der introvertierte Mensch:

- C.G. Jung: Psychologische Typen

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Re: Typen der Persönlichkeit und des Charakters

Beitragvon JoachimStiller » Sa 7. Jan 2017, 10:21

So fördern Sie Ihr Kind richtig

Kinder sind erst noch dabei, ihre Persönlichkeit und ihren Charakter zu entwickeln und zu festigen. Daher kann die hier vorgestellt Typenlehre für die Kindererziehung nur da eine Hilfe sein, wo die Typen angeboren sind, wie bei den Temperamenten und den Sternzeichen. Eine gute Hilfe bei der Kindererziehung könnte die Typologie der Kinder- und Jugendpsychologin Christine Kaniak-Urban sein, die diese zusammen mit Cornelia Nitsch ausgearbeitet und entwickelt hat:

Inhalt:

Kinder können mutig sein, sensibel, schlau oder schüchtern. Wer das Naturell seines Kindes kennt, kann es besser unterstützen. Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter. Das „Sensibel-Kind“ fühlt sich meisterhaft in andere ein, das „Pflicht-Kind“ macht sich gerne nützlich, das „Abenteuer-Kind“ sucht Herausforderungen, das „Schlaukopf-Kind“ ist selbstbewusst und neugierig. Doch gerade weil Kinder so unterschiedlich sind, müssen sie in ihren Stärken und Schwächen auch individuell unterstützt werden. Wie das ganze funktioniert, erklären die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Dr. Christine Kaniak-Urban und Cornelia Nitsch in ihrem Buch „Typgerecht fördern und erziehen.

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Re: Typen der Persönlichkeit und des Charakters

Beitragvon JoachimStiller » Sa 7. Jan 2017, 10:46

So, wir sind jetzt mit dem Thema durch... Die Arbeit daran hat mich auch einiges an Schweiß und Mühe gekostet, und ich musste mich einige Male sehr überweinden, nicht aufzugeben... Jetzt muss nur noch eben eine PDF erstellt werden, was ich gleich einmal mache... Die PDF ist dann morgen im Netz... Ein eigenes eBook soll es nicht geben, wegen des urheberrechtlich geschützten Materials... Da würde der Verlag nicht mitmachen... Ich wünsche Euch noch viel Spaß mit diesem Thread und auch mit meiner PDF, die Ihr Euch jeder Zeit ausdrucken könnt...

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Re: Typen der Persönlichkeit und des Charakters

Beitragvon Paracelsianer » Mo 9. Jan 2017, 19:28

JoachimStiller hat geschrieben:Mein eigener Enneagramm-Typus:

Im Enneagramm bin ich eindeutig eine Sieben (der Vielseitige) mit starker Tendenz zur Fünf (der Denker), den ich aber nicht voll ausfülle. In Bezug auf meine eigene Persönlichkeit funktioniert das Enneagramm hundertprozentig, auch wenn ich das Enneagramm an sich zumindest teilweise für ahrimanisch halte...
In meiner Jugend war ich übrigens ein reiner Reformertyp. Ich habe mich selbst damals immer als Revoluzzer bezeichnet. Und in meiner Kindheit war ich am Ehesten eine Vier, ein Künstlertyp mit sehr viel Kreativität und Experimentierfreudigkeit. Ein Künstlertyp war ich auch noch in meiner Jugend, aber da entwickelten sich die gesunden Anteile bereits zum Reformer, den ich zeitweilig auch voll ausfüllte. Es war eine Art Parallelprozess. Mit der Wende 89 wurde die Revolution zunehmend hinfällig und ich begegnete der Revolution mit zunehmendem Gleichmut, ohne noch länger emotional berührt zu sein. Ich entwickelte mich immer mehr zum Typ 7, dem Vielseitigen oder Genießertyp, den ich heute voll ausfülle.


Ich war früher weniger eine 5, die Wende begann mit 14 und spätestens mit 16 hatte ich sie fertig vollzogen. Vorher war ich sensibel, eine 9, angepasst, wenig Wille zur Hinterfragung.
Am besten träumt, wer sich auf seinen Traum freut wie auf eine Begegnung mit dem besten Freund.

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Re: Typen der Persönlichkeit und des Charakters

Beitragvon JoachimStiller » Mo 9. Jan 2017, 20:22

Schön, dass du in diesem Thread einiges über Dich herausgefunden hast... :D


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