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Lese den Text.... Stimmst du meiner "Theorie" zu?..
Umfrage endete am Sa 17. Nov 2007, 03:10
JA!, vollkommen.. 33%  33%  [ 1 ]
JA!, meistens.. 33%  33%  [ 1 ]
hmm... teilweise 33%  33%  [ 1 ]
Nein!, Blödsinn... 0%  0%  [ 0 ]
Eher nicht.... 0%  0%  [ 0 ]
Abstimmungen insgesamt : 3
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Warum Gibt es Religion?...Was ist Religion?...
BeitragVerfasst: So 19. Aug 2007, 03:10 
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Registriert: 19.08.07
Beiträge: 4
Wohnort: ST. Elsewhere ;)
hallo an alle Leser...,

ich stelle mir schon Fragen zur Religion seitdem ich denken kann....

ich stelle mir öfters folgende Fragen..:

Was ist Religion?...
Warum gibt es Religion?...
Gibt es einen Gott?..


usw usw....

Also ich persönlich denke, dass das "spirituelle Glauben" (womit ich den Glauben an Gott oder "einer höheren Ebene/Macht" etc meine )
nur ein Produkt des Menschen bzw. des menschlichen Denkens, bzw ein Produkt menschlicher Intelligenz ist.

Denn ich denke dass zb. der Christentum weniger einen "spirituellen" Hintergrund hat, mehr einen praktischen.
Der Sinn des (zb.) Christentums ist, den Menschen zu einem Besseren zumachen bzw. "Richtlinien" zu bieten, die einem das Leben einfacher machen können.
In der Hinsicht die zb. 10 Gebote zubefolgen, die meist so garnicht verkehrt sind.

Man könnte VIEL tiefer in die Sache eingehen
(vielleicht denke ich ein bisschen "grünschnäblig", da ich erst 17 bin und mir eine gewisse "Lebens-/Erfahrung" fehlt)
,aber ich denke, dass man einfach die ganze "Religionssache" von außen betrachten muss und sich fragen muss warum der Mensch überhaupt "glaubt und schon seit Menschen gedenken Götter, eine Glaubensrichtung bzw allgemien einen Glauben hat.

Ich denke dass die Menschen aufgrund ihrer Intelligenz sich einfach mehr vorstellen, interpretieren,
einreimen oder sich überhaupt mehr denken können als andere Wesen der Erde.
(soweit wir Menschen wissen, dass wir die intelligentesten Wesen auf Erden sind :wink: )

Die Menschen hatten Ihren Sonnengott, Götter aller Art für Dinge/Elemente/Wetterphenomene aller Arten usw usw...
Der tiefere Sinn einer Religion bzw eines Glauben ist die Meditation / das Beten an Götter, die das Selbstvertrauen stärkt und einen selbstbewusster macht.
Das Beten zb. hat somit den praktischen Zweck zur Ruhe zu kommen, Ängste zubekämpfen und zu hoffen dass sich zb. irgend was ändert.
Wenn man zb. zu Gott betet dass man nicht mehr solche Schmerzen auf Grund einer Verletzung hat und es dann einen besser geht.
Ich nenne sowas einen Placeboeffect. So verfestigt sich der Glaube.
Ein anders Beispiel ist das Opfern von Menschen oder allgemein Riten, damit sich zb. das Wetter bessert. Die Selbsterfüllende Prophezeiung auch der Erwartungseffekt gennant erfüllt da ihren Zweck. Denn durch einen dummen Zufall kommt aufeinmal Regen und ein neuer Gott ist geboren bzw. hat den Menschen geholfen.
( Mal ganz salop gesagt)

Ich glaube das in heutiger Zeit keine neue Religion mehr enstehen kann und SOFRT als "sekte" dagestellt wird.
Weil die Menschen unserer Zeit schon ein Stück mehr Wissen als Menschen vor 6000, 2000, 1000, 500,.... Jahren.
Der Grund unterandern dafür ist die stetig und exponetielle entwicklung der Technologie (zb. Mikroskope).
(komischer Weise gab es über den Daumen früher MEHR Wunder als zur heutiger Zeit, da die meisten wiederlegt werden)
Ein Beispiel mal nur kurz beschrieben.. Im Mittelalter waren die Menschen sozusagen noch SO "dumm" und mienten die Erde sei platt wie eine Pizza, "hexen" die einfach nur wussten mit Kräutern sinnvoll umzugehen wurden Kurzerhand verbrannt genau so wie Menschen die meinten die Erde sei rund... und Magier waren es früher noch, die Schwarzpulver in Feuer streuten etc etc...

Deshalb glaube ich dass der sprituelle Hauch aller/der meisten Religionen/Weltreligionen aus der darmaligen "dummheit" der Menschen resultiert.



Christian


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 Betreff des Beitrags: Interessant
BeitragVerfasst: Mi 21. Nov 2007, 20:07 
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Registriert: 21.11.07
Beiträge: 3
Eine interessante Idee, aber ich denke, dass du hier nicht die Religion beschreibst. Alle Punkte die du aufführst sind mehr oder weniger ein Ethos. Es gibt ja ein Weltethos, auf das die Religionen schon geeinigt haben. Ich denke es steht ausser Frage. Religion hat aber meiner Meinung nach nicht viel mit diesem Ethos zu tun. Denke nur an Kants kategorischen Imperativ. Ethik und Moral sind den Menschen gemein. Religionen sind es nicht. Das ich nicht töten, stehlen usw. soll ist kein Merkmal des Christentums, Judentums, Islams, Buddhismus etc. Das haben alle. Der entscheidende Schritt zur Religion bringt erst die Spiritualität. Wenn man "spürt" oder "weiß" dass da etwas ist. Das Leben nach dem Tod, Wiedergeburt etc. das ist Religion.
Probleme habe ich damit, dass religion ein Produkt der "Dummheit" ist. Finde ich schon fast beleidigend...

P.S.: Lebenserfahrung kann man immer haben, bin auch erst 17 :wink:


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Interessant
BeitragVerfasst: Do 22. Nov 2007, 16:10 
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Registriert: 30.08.07
Beiträge: 26
Calligula hat geschrieben:

P.S.: Lebenserfahrung kann man immer haben, bin auch erst 17 :wink:


Nur so nebenbei... Lebenserfahrung hat auch ein 3 jähriges Kind! Die Frage ist das Volumen dieser Erfahrung.... :lol:

Lg Max


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Gibt es Religion?...Was ist Religion?...
BeitragVerfasst: So 10. Aug 2008, 22:35 
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Registriert: 14.04.08
Beiträge: 29
Ich denke diese Theorie ist völlig überflüssig, da es genug seriöse Theorien zu diesem Thema in Büchern gibt. Diese basieren dann wenigstens auf Beweisführung, wo es geht. Viele Wissenschaften haben dazu beigetragen, Biologie, Psychologie, Philosophie etc.

Deswegen verstehe ich nicht, wieso du nicht einfach das Wissen der Menschheit (nenn es Lebenserfahrung summiert :-D) nimmst, und von dem Punkt aus weiterdenkst, bzw. herum denkst.

lG


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Gibt es Religion?...Was ist Religion?...
BeitragVerfasst: Mi 7. Apr 2010, 19:17 
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Registriert: 07.04.10
Beiträge: 2
Philipp hat geschrieben:
Ich denke diese Theorie ist völlig überflüssig, da es genug seriöse Theorien zu diesem Thema in Büchern gibt. Diese basieren dann wenigstens auf Beweisführung, wo es geht. Viele Wissenschaften haben dazu beigetragen, Biologie, Psychologie, Philosophie etc.

Deswegen verstehe ich nicht, wieso du nicht einfach das Wissen der Menschheit (nenn es Lebenserfahrung summiert :-D) nimmst, und von dem Punkt aus weiterdenkst, bzw. herum denkst.
lG


Vielleicht, weil es Spaß macht selber zu denken?


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Gibt es Religion?...Was ist Religion?...
BeitragVerfasst: Fr 9. Apr 2010, 18:11 
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PhilMod

Registriert: 03.07.09
Beiträge: 424
Humbug hat geschrieben:
Philipp hat geschrieben:
Ich denke diese Theorie ist völlig überflüssig, da es genug seriöse Theorien zu diesem Thema in Büchern gibt. Diese basieren dann wenigstens auf Beweisführung, wo es geht. Viele Wissenschaften haben dazu beigetragen, Biologie, Psychologie, Philosophie etc.

Deswegen verstehe ich nicht, wieso du nicht einfach das Wissen der Menschheit (nenn es Lebenserfahrung summiert :-D) nimmst, und von dem Punkt aus weiterdenkst, bzw. herum denkst.
lG


Vielleicht, weil es Spaß macht selber zu denken?


....Diese Feststellung ist eine tautologische, da ja jeder wenn er denkt selbst denkt, sprich
rein formal ist menschliches Denken (auch wenn bereits gedachtes bloß nachgedacht wird)
immer Selbstdenken...

meint m.f.g. plotin

_________________
Wer glaubt das er alles gefunden hat, hat nie gesucht.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Gibt es Religion?...Was ist Religion?...
BeitragVerfasst: So 11. Apr 2010, 11:02 
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Registriert: 07.04.10
Beiträge: 2
plotin hat geschrieben:
Humbug hat geschrieben:
Philipp hat geschrieben:
Ich denke diese Theorie ist völlig überflüssig, da es genug seriöse Theorien zu diesem Thema in Büchern gibt. Diese basieren dann wenigstens auf Beweisführung, wo es geht. Viele Wissenschaften haben dazu beigetragen, Biologie, Psychologie, Philosophie etc.

Deswegen verstehe ich nicht, wieso du nicht einfach das Wissen der Menschheit (nenn es Lebenserfahrung summiert :-D) nimmst, und von dem Punkt aus weiterdenkst, bzw. herum denkst.
lG


Vielleicht, weil es Spaß macht selber zu denken?


....Diese Feststellung ist eine tautologische, da ja jeder wenn er denkt selbst denkt, sprich
rein formal ist menschliches Denken (auch wenn bereits gedachtes bloß nachgedacht wird)
immer Selbstdenken...

meint m.f.g. plotin


Wir sollten jetzt nicht anfangen über Sprachgebrauch zu diskutieren. Ich wollte damit natürlich sagen, dass es mehr Spaß macht sich eine eigene Theorie zu diesem Thema zu überlegen als sich eine anzuschauen.
In weiteren Beiträgen können wir uns sehr gerne darüber unterhalten, ob denn das Theorien-selber-austüfteln überhaupt gut, was denn überhaupt gut ist, ob denn eine Festellung überhaupt eine Tautologie sein kann oder zwangsweise eine ist und ob denn wirklich unsere Gedanken unsere sind.

Zum Thema schreibe ich nichts mehr, weil der Beitrag doch schon sehr alt ist.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Warum Gibt es Religion?...Was ist Religion?...
BeitragVerfasst: Di 13. Apr 2010, 17:41 
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Registriert: 13.04.10
Beiträge: 16
Zu diesem Thema verweise ich auf den Aufsatz "Religionen für mündige Menschen"

auf meiner Homepage:

http://www.religiosophie.de/

_________________
Das ungeprüfte Leben ist seinen Preis nicht wert. (Sokrates)
Philosophische Logik ist der Weg, auf dem man sehen muss, wie weit man kommt. (Jaspers)


  
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