Splitz
Splitz hat geschrieben:
Warum muss das Weltall eine Grenze haben, bzw. warum müsste sich etwas hinter einer solchen Grenze etwas befinden?
Müssen insofern nur, dass dies wissenschaftliche Beobachtungen bestätigen. Sie bestätigen, dass alles auf eine Singularität führt, aufgrund der Rotverschiebung.
Und die kosmologische (!) Rotverschiebung deutet schon darauf hin, dass das Weltall sich ausdehnt und sich früher null Dimensionen groß war.
Splitz hat geschrieben:
Ich denke Menschen KÖNNEN sich einfach nicht damit abfinden das etwas unendlich ist oder das es ein "Nichts" gibt!
Es gibt viele Menschen, die an eine unendliche Größe glauben. Doch nichts deutet darauf hin. Du könntest mir keinen Beweis einliefern, welches dies bestätigt und die Grenzen-Theorie widerlegt. Soweit existiert das nur in de(ine)r Vorstellung.
Splitz hat geschrieben:
Was ich sagen will ist, dass nur weil wir mit solchen Vorstellungen aufwachsen es nicht heißen muss das solche Gesetzmäßigkeiten überall in solcher Form existieren!
1. siehe Beitrag vom 13.06.2009, 12:27.
2. Wenn dein Universum tatsächlich unendlich groß ist, warum gibt es an einer anderen Stelle andere Gesetzesbedingungen als z.B. hier oder 10 Mrd. Lj. von uns?
3. Im Übrigen muss es in der Tat einen Punkt geben, in dem physikalische Gesetze außer Kraft waren. Dieser Punkt nennt sich Urknall. Physikalische Gesetze konnten erst nach dem Planck-Alter des Universums (5,4*10^-44 s) gelten, wobei auch Raum und Zeit entstanden, aber NICHT genau mit dem Urknall.
JEDE mögliche Theorie enthält immer mindestens einen ganz großen Makel. Die Urknall-Theorie versagt beim Urknall selbst, obwohl sich ALLE Beobachtungen genau auf diese Theorie deuten lassen.
Die Unendlichkeitstheorie sprengt aber auch die Vorstellungskraft des Menschen. Außerdem müsste es das Universum sonst schon immer gegeben haben, aber da es Zeit gibt, MUSS ES FÜR UNS MENSCHEN EINFACH SO SEIN, dass Zeit mal entstand. Wenn etwas existiert, muss es jemand/etwas geschöpft haben.
Du (und die gesamte Menschheit) wirst niemals in deinem Leben eine vernünftige Theorie finden, wo es keine Verunreinigungen gibt - niemand wird es.
Man kann Theorien entwickeln und Messdaten der Theorie anpassen - man kann eine Million verschiedene Messergebnisse haben, die alle deinem Modell entsprechen, aber BESTÄTIGEN wird sich deine Theorie nie, nur annähern, genauso wie das Urknall- oder das Unendlichkeitsmodell wie Du es mit einem Beispiel beschrieben hast.
Splitz hat geschrieben:
Es mag sein das ich nun für verrückt erklärt werde, weil ich gegen jegliche physikalischen Gesetze aussage. Aber vor nicht all zu langer Zeit war die Erde noch eine Scheibe und noch heute glauben Menschen an die "Tatsache", dass mal ein Meer geteilt wurde. Das zum Thema Gott und Wiedergeburt.
Nun, ich persönlich glaube nicht an Gott. Für mich ist die Sache mit Gott bloßes Fluchtprinzip vor der Unvorstellbarkeit - um alle Probleme (Unendlichkeit, Singularität) einem (Gott) zuschieben zu können. Dabei tritt erneut die Frage auf, warum und seit wann Gott existiert etc..
Das mit der Erdscheibe ist ja schon sehr alt und dämlich. Man wurde ja dazu gezwungen, daran zu glauben. Böse Folge hatte dies, wenn dem nicht so wäre.
Es gibt Unendlichkeit auch im Sinne von hinterlegte Strecke, was etwas anderes ist als unendlicher Durchmesser.
Ist das Universum euklidisch (=eine Fläche; wovon man heute ausgeht), so kann man folgern, dass wir lt. Einstein quasi auf den Flächen gehen, wie auf der Erde.
Wir könnten die Erde beliebig oft umrunden und daraus schlussfolgern, dass die Erde unendlich groß sein muss. Beweise gibt es viele genug, um zu zeigen, dass die Erde nur begrenzt groß ist. Somit finden wir auch Unendlichkeiten in Endlichkeiten: Das Universum könnte eine Kugel sein, wobei wir auf ihr leben.
Wenn Du wissen möchtest, was dann außerhalb oder innerhalb der Kugel wäre, dann kannst Du es dir sparen, alles hat seine Macken

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infiniti