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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Sa 27. Jun 2009, 00:34 
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Beiträge: 75
Hallo Babybash,

mein Sohn sagte auf den Beweis des Schöpfers nur ganz kurz: Wenn der Schöpfer so intelligent ist dann kann er sich doch nicht selbst erschaffen haben. Wer hat dann den Schöpfer erschaffen??? Darauf hatte ich von einem Gläubigen die Antwort erhalten, Der Schöpfer ist ewig. Die Antwort ist aber sehr unbefriedigend. Man könnte auch kurz sagen: Es ist so weil es so ist. Das ist überhaupt kein Beweis!!!

Zitat:
1. Damit wir sagen können, dass das Universum von selbst entstanden ist, müssen wir akzeptieren, dass jedes Atom des Universum einen solchen Verstand und solches Wissen besitzt, dass es in der Lage ist, das ganze Universum zu überblicken und sich dementsprechend zu verhalten. Wenn das Wissen nicht auf den einzigen Erbauer bzw. Planer oder Erschaffer zurückgeführt wird, welcher der Schöpfer von alle dem ist, dann müssen wir davon ausgehen, dass nicht nur das Universum, sondern jeder einzelne Stern, ja sogar jedes einzelne Atom dieses unendliche und weite Wissen besitzt.


Das ist auch unlogisch: Du könntest so auch behaupten, dass eine Amöbe wissen müsste wie ein Mensch denkt! Ein Atom muss gar nicht "wissen" wie das Universum funktioniert. Wozu auch. Es muss nur "wissen" was es selbst zusammen hält.

Natürlich kann die Natur sich selbst erschaffen. Noch nie etwas von Evolution gehört? Dafür benötigt sie keinen Schöpfer! Natürlich ist diese nicht nur rein Zufällig, sondern sie beruht auf einer natürlichen Selektion, die im Sinne des Überlebens einer Art Vorteile hat.

Ich war früher der Überzeugung, dass alles was existiert Gott ist. In sich selbst. Nicht aus dem Äusserlichen. Also alles was existiert ist Gott. Darauf bekam ich die Antwort: Wozu ich dann noch den Begriff Gott brauchen würde. Damit habe ich diesen auch abgelegt.

Damit bin ich Atheist geworden.

Jetzt zur Wiedergeburt:
Hier greife ich den Aspekt der Wiedergeburt der eigenen Seele auf.
Dazu müsste ich erstmal erkennen, was die Seele ist und ob diese nach meinem Tode weiter existiert.
Also, diese müsste eine Erinnerung an das vorherige Leben haben, aber da alle Erinnerungen Physisch im Gehirn gespeichert sind, sterben diese Gehirnzellen beim Tode ab. Was bleibt dabei für die Seele über? Nichts! Also wäre diese ohne jede Substanz. Es gibt also kein eigenes "Weiterleben" nach dem Tode.

Über ein Fortbestehen von Gedanken und Ideen, die man im Laufe eines Lebens anderen gegenüber geäussert hat, werde ich später noch etwas schreiben.

Für diese Nacht erstmal Schluss

Werner


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Sa 27. Jun 2009, 01:33 
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Beiträge: 445
Wohnort: 02694 Malschwitz OT Rackel
Hallo Werner,

Du bist also Atheist.
Ich im Prinzip auch. Habe auch den Gotteswahn gelesen.
Aber zwei Fragen habe ich:

1. Aus Nichts wird Nichts? Oder bist Du da anderer Meinung?
2. Unser Weltall hat einen Anfang und wird (mit Sicherheit) ein Ende haben!
3. Alles kann nicht im Nichts verschwinden!

Da unser Weltall einen Anfang und ein Ende hat, ist es also begrenzt.
Nun kannst Du sagen es kann ja viele Welten geben.
Oder das Weltall kann sich wieder zusammenzihen(Kollaps) und anschließend wieder aus dehen.
Sei Alles dahingetstellt.
Fakt ist unser Weltall (oder viele Welten) sind begrenzt.
Nun behaupte ich aber, das es keine Grenzen gibt!
Denn wenn einer behauptet dort ist eine Grenze: Frage ich sofort und was ist hinter dieser Grenze!
Ich behaupte einfach Raum und Zeit sind grenzenlos.
DEmzufolge muss es etwas geben, wasaußerhalb dieser Grenzen ist und selbst granzenlos ist!

Es ist Blödsinn zu behaupten: Raum und Zeit sind mit unserem Weltall erst entstanden!
Ja nur die Zeit und der Raum unseres Weltalls sind mit seiner Entstehung entstanden.
Aber wenn sich unser Weltall ausdehnt: Frage Wohin dehnt es sich denn aus wenn da kein Raum ist?
Kurz gesagt: Ich glaube an ein Jenseits außerhalb unseres Weltalls.
Ich glaube nicht an einen Gott!
Aber Jemand oder Viele sind sicher dort draußen anzutreffen.
Vielleicht finden wir uns dort draußen wieder?

Ich warte auf Antwort.

Rudi

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In der Nacht träume ich, dass ich denke und am Tag denke ich, dass ich träume


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Sa 27. Jun 2009, 10:53 
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Registriert: 26.06.09
Beiträge: 75
Hallo Euch allen, hallo Rudi,

Du schreibst
Zitat:
Ich warte auf Antwort.

Ich weiss sie nicht. Genau das ist die Stelle an der ich auch hänge. Nur mache ich mir darüber vielleicht andere Vorstellungen. Kein Wissen!!!

Zeit ist zumindest in unserem Universum mit Bewegung und Veränderung verbunden. Und dazu gehört auch Materie bzw. Energie. Ich stelle mir vor, dass die Schwarzen Löcher praktisch riesige "Staubsauger" sind die herumfliegende Materie aufnehmen. Diese bricht darin zusammen. Damit ist sie in einer anderen (Energie)Form. Es ist keine Bewegung möglich und damit auch keine Zeit. Irgendwann (in der Umgebung läuft die Zeit ja weiter) wird der "Druck" in dieser "Einheit" zu groß und sie explodiert. Ein neuer Urknall und ein neues Universum. Ob diese vielen?? Universen parallel oder nacheinander existieren weiss ich nicht.

Aber dieses scheint mir ein ewiges Wechseln unterschiedlicher Energieformen zu sein. Und die Energie geht nie verloren. Ob dieses je einen Anfang und ob es ein Ende haben wird entzieht sich absolut meiner Vorstellungskraft.

Der Raum ist in einer höheren Dimension in sich geschlossen. Wie im Vergleich: Als die Menschen (noch) nicht über ihren Tellerrand hinweggucken konnten, hatten sie keine Ahnung, dass selbst unsere Erdoberfläche schon "unendlich" ist. Man kann immer weiter gehen ohne an ein Ende zu kommen. Schon alleine die Erkenntnis, dass man, wenn man am Nordpol steht es nur noch eine Himmelsrichtung Süden gibt führt bei manchen zu Irritationen.

Was hinter unserem Raum ist? Ich habe keine Vorstellung. Versuche sie auch nicht zu machen, da hier mein Verstand zu ende ist.

Soviel im Moment.

Werner


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Di 30. Jun 2009, 16:27 
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Registriert: 28.06.09
Beiträge: 16
Roodie hat geschrieben:
Da unser Weltall einen Anfang und ein Ende hat, ist es also begrenzt.
Nun kannst Du sagen es kann ja viele Welten geben.
Oder das Weltall kann sich wieder zusammenzihen(Kollaps) und anschließend wieder aus dehen.
Sei Alles dahingetstellt.
Fakt ist unser Weltall (oder viele Welten) sind begrenzt.
Nun behaupte ich aber, das es keine Grenzen gibt!
Denn wenn einer behauptet dort ist eine Grenze: Frage ich sofort und was ist hinter dieser Grenze!

Rudi

Warum muss das Weltall eine Grenze haben, bzw. warum müsste sich etwas hinter einer solchen Grenze etwas befinden? Ich denke Menschen KÖNNEN sich einfach nicht damit abfinden das etwas unendlich ist oder das es ein "Nichts" gibt! Da schließe ich mich nicht aus. Dennoch habe ich eine sehr vage Theorie!
Wir haben von Kindesbeinen an gelernt, dass es Entfernungen gibt und das sich hinter etwas noch irgendetwas anderes befindet.
Zum Beispiel:
Ein kleines Kind spielt mit Autos im Wohnzimmer. Es rollt seine Spielzeugautos hinter das Sofa. Das Kind sieht, dass das Auto hinter dem Sofa "verschwunden" ist. Also geht es eine gewisse Strecke zum Sofa um nach zu sehen. Langsam merkt es, dass das Auto hinter dem Sofa ist.

Lange Rede kurzer Sinn:
Was ich sagen will ist, dass nur weil wir mit solchen Vorstellungen aufwachsen es nicht heißen muss das solche Gesetzmäßigkeiten überall in solcher Form existieren! Es mag sein das ich nun für verrückt erklärt werde, weil ich gegen jegliche physikalischen Gesetze aussage. Aber vor nicht all zu langer Zeit war die Erde noch eine Scheibe und noch heute glauben Menschen an die "Tatsache", dass mal ein Meer geteilt wurde. Das zum Thema Gott und Wiedergeburt.

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Intelligenz ist gleich Wissen, Wissen aber nicht gleich Intelligenz!


Zuletzt geändert von Splitz am Di 30. Jun 2009, 16:29, insgesamt 1-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Di 30. Jun 2009, 20:02 
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Registriert: 26.06.09
Beiträge: 75
Hi babybash,

Zitat:
Zunächst sollten wir geklärt haben, was wir unter Natur verstehen. Die Natur ist Wasser, Die Erde mit ihren Elementen, Luft und Sonne, natürlich zusammen mit ihrer Wärme und ihrem Licht. Wenn wir nun die Natur, der unzutreffender Weise eine Schöpferrolle zugeschrieben wird, Fragen würden:
„ kannst du einen Menschen erschaffen?“
„Nein“ Wäre ihre Antwort.
„Bist du fähig Tiere und Pflanzen zu erschaffen?“
„Nein“
„Kannst du unsere Sonne lenken?“
„Nein“
„Kannst du auf der Erde, auf unserem Planeten eine bestimmet Ordnung herstellen, Gesetze aufsetzen und diese überwachen und steuern?“
„Nein“
Stets wäre „Nein“ ihre Antwort.


Du machst bereits hier im ersten Satz den größten Fehler:
Natur ist mehr als Du da beschreibst. Natur ist auch: Alle Pflanzen, alle Tiere und ob Du willst oder nicht auch alle Menschen. (Vielleicht habe ich auch etwas noch vergessen).
Wenn Du von vornherein eine unvollständige Definition gibst, dann können Deine Schlussfolgerungen auch nur falsch sein.
Damit sind Deine Fragen redundant: Natur (Sonne mit deiner Laufbahn) bist Du Natur. Blume bist du Natur? "Natürlich"
Die Frage kann die Natur einen Menschen erschaffen muss mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden. Weiter brauche ich dann auch gar nicht mehr zu gehen.

Der Versuch Gott zu beweisen ist genauso alt wie die Tatsache, dass dieses noch nie gelungen ist.

Das erste Lebewesen, ein Einzeller "wusste" nicht und brauchte auch gar nicht zu wissen, dass sich einmal ein Mensch entwickeln könnte. Du gehst davon aus, dass etwas nur durch eine höhere Intelligenz erschaffen sein kann. Nur damit übersiehst Du dass Du damit immer höhere Intelligenzen brauchst, die jeweils das andere geschaffen haben muss. D.h. Gott braucht selber einen Schöpfer noch höherer Intelligenz usw.

Werner


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Di 30. Jun 2009, 20:30 
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Registriert: 03.01.09
Beiträge: 125
Splitz
Splitz hat geschrieben:
Warum muss das Weltall eine Grenze haben, bzw. warum müsste sich etwas hinter einer solchen Grenze etwas befinden?

Müssen insofern nur, dass dies wissenschaftliche Beobachtungen bestätigen. Sie bestätigen, dass alles auf eine Singularität führt, aufgrund der Rotverschiebung.
Und die kosmologische (!) Rotverschiebung deutet schon darauf hin, dass das Weltall sich ausdehnt und sich früher null Dimensionen groß war.

Splitz hat geschrieben:
Ich denke Menschen KÖNNEN sich einfach nicht damit abfinden das etwas unendlich ist oder das es ein "Nichts" gibt!

Es gibt viele Menschen, die an eine unendliche Größe glauben. Doch nichts deutet darauf hin. Du könntest mir keinen Beweis einliefern, welches dies bestätigt und die Grenzen-Theorie widerlegt. Soweit existiert das nur in de(ine)r Vorstellung.

Splitz hat geschrieben:
Was ich sagen will ist, dass nur weil wir mit solchen Vorstellungen aufwachsen es nicht heißen muss das solche Gesetzmäßigkeiten überall in solcher Form existieren!

1. siehe Beitrag vom 13.06.2009, 12:27.
2. Wenn dein Universum tatsächlich unendlich groß ist, warum gibt es an einer anderen Stelle andere Gesetzesbedingungen als z.B. hier oder 10 Mrd. Lj. von uns?
3. Im Übrigen muss es in der Tat einen Punkt geben, in dem physikalische Gesetze außer Kraft waren. Dieser Punkt nennt sich Urknall. Physikalische Gesetze konnten erst nach dem Planck-Alter des Universums (5,4*10^-44 s) gelten, wobei auch Raum und Zeit entstanden, aber NICHT genau mit dem Urknall.

JEDE mögliche Theorie enthält immer mindestens einen ganz großen Makel. Die Urknall-Theorie versagt beim Urknall selbst, obwohl sich ALLE Beobachtungen genau auf diese Theorie deuten lassen.
Die Unendlichkeitstheorie sprengt aber auch die Vorstellungskraft des Menschen. Außerdem müsste es das Universum sonst schon immer gegeben haben, aber da es Zeit gibt, MUSS ES FÜR UNS MENSCHEN EINFACH SO SEIN, dass Zeit mal entstand. Wenn etwas existiert, muss es jemand/etwas geschöpft haben.

Du (und die gesamte Menschheit) wirst niemals in deinem Leben eine vernünftige Theorie finden, wo es keine Verunreinigungen gibt - niemand wird es.

Man kann Theorien entwickeln und Messdaten der Theorie anpassen - man kann eine Million verschiedene Messergebnisse haben, die alle deinem Modell entsprechen, aber BESTÄTIGEN wird sich deine Theorie nie, nur annähern, genauso wie das Urknall- oder das Unendlichkeitsmodell wie Du es mit einem Beispiel beschrieben hast.

Splitz hat geschrieben:
Es mag sein das ich nun für verrückt erklärt werde, weil ich gegen jegliche physikalischen Gesetze aussage. Aber vor nicht all zu langer Zeit war die Erde noch eine Scheibe und noch heute glauben Menschen an die "Tatsache", dass mal ein Meer geteilt wurde. Das zum Thema Gott und Wiedergeburt.

Nun, ich persönlich glaube nicht an Gott. Für mich ist die Sache mit Gott bloßes Fluchtprinzip vor der Unvorstellbarkeit - um alle Probleme (Unendlichkeit, Singularität) einem (Gott) zuschieben zu können. Dabei tritt erneut die Frage auf, warum und seit wann Gott existiert etc..
Das mit der Erdscheibe ist ja schon sehr alt und dämlich. Man wurde ja dazu gezwungen, daran zu glauben. Böse Folge hatte dies, wenn dem nicht so wäre.

Es gibt Unendlichkeit auch im Sinne von hinterlegte Strecke, was etwas anderes ist als unendlicher Durchmesser.
Ist das Universum euklidisch (=eine Fläche; wovon man heute ausgeht), so kann man folgern, dass wir lt. Einstein quasi auf den Flächen gehen, wie auf der Erde.
Wir könnten die Erde beliebig oft umrunden und daraus schlussfolgern, dass die Erde unendlich groß sein muss. Beweise gibt es viele genug, um zu zeigen, dass die Erde nur begrenzt groß ist. Somit finden wir auch Unendlichkeiten in Endlichkeiten: Das Universum könnte eine Kugel sein, wobei wir auf ihr leben.

Wenn Du wissen möchtest, was dann außerhalb oder innerhalb der Kugel wäre, dann kannst Du es dir sparen, alles hat seine Macken :).

infiniti


Zuletzt geändert von infiniti am Di 30. Jun 2009, 20:32, insgesamt 2-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2009, 12:33 
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Hallo Infiniti,
hallo Ihr alle,

ein Dozent hat vor etwa 40 Jahren uns einmal erklärt auf die Frage der Unendlichkeit: Mann soll einen Papierstreifen schneiden und die Enden zusammen kleben aber nicht wie einen Ring sondern ein Ende um 180 Grad verdreht. Ich hoffe man kann verstehen wie das gemeint ist?! Diesen "Ring" schneidet man längs auf. Es entsteht eine 8, diese kann man wieder längs schneiden, es entsteht eine neue Form. U.s.w. Und wenn mann im Weltraum jemanden in weiter Entfernung von hinten sieht, dann kann man das selbst sein. Der Raum ist jedenfalls nicht geradlinig sondern in einer höheren Dimension in sich geschlossen. Das verstehe ich zwar selber nicht, das ist aber die einzige Lösung. Ich bin nicht in der Lage 4- oder 5-dimensional zu denken.

Wenn man sich die Materie als Energie vorstellt und die Summe aller Energien konstant bleibt, dann ist zum Zeitpunkt des Urknalls "unsere" Materie entstanden. Die Zeit ist nur mit Bewegung und Änderungen möglich, daher gibt es wenn sich die Energie im kleinsten "Raum" befindet keine "Zeit".
Um diesen "Energieknoten" herum kann es in einer anderen Dimension oder einem anderen Universum aber doch "Zeit" geben. Es kann also durchaus mehrere Universen bzw. Urknälle geben. Ob diese sich gegenseitig kreuzen ist mir völlig unklar.

Also, selbst wenn sich unser Universum weiter ausdehnt kann es in einer anderen Dimension wieder zusammen kommen. Es muss keine Kugel sein?!?!

Aber dann zog ich den Schluss für mich: Eigentlich ist diese Frage für mich, und die Menschen nicht relevant. Es gibt wichtigere Probleme!!

Werner


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2009, 20:16 
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Beiträge: 125
werner hat geschrieben:
Eigentlich ist diese Frage für mich, und die Menschen nicht relevant.
Eher interessant. Deshalb bleibe ich dran, denn Kosmologie und kosmologische Philosophie sind für mich eines der wichtigsten Bereiche im Leben.

werner hat geschrieben:
Es gibt wichtigere Probleme!!
Welche denn? :D


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Fr 3. Jul 2009, 21:00 
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Beiträge: 75
Hallo Infiniti,

ich werde auch weiterhin über den Kosmos und die Unendlichkeit nachdenken. Einmal dieses "Feuer" entzündet geht es nicht mehr aus. Das ist genauso als wolltest Du aufhören zu denken.

Für wichtiger halte ich die Frage nach den Ursachen der Aggressionen. Sind diese Lebensnotwendig, bereits genetisch angelegt oder erlernt. Das Thema z.B. der Welle. u.s.w.

Werner


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Sa 29. Aug 2009, 17:33 
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Beiträge: 68
Guten Abend (allerseits),

hab mir mal den Thread durchgelesen… und finde, eure Meinungsverschiedenheiten haben eines gemeinsam: ihr geht von einem Universum aus, welches "an sich" besteht.
Diese Annahme fallengelassen, ergibt sich ein völlig anderes Verständnis, welches auch die Frage der Wiedergeburt berührt.
Wiedergeburt heißt für mich, mehrere Wahrnehmungen zu sein, die selbst zeit- und raumlos sein müssen, weil durch Wahrnehmung erst Raum und Zeit (und damit „Welt“ oder „Universum“) aufgespannt wird.

Ich hoffe, eure Diskussion durch meinen Einwand nicht beeinträchtigt zu haben. Es fiel mir nur auf, daher kribbelte es mir in den Fingern.

Kecki


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Glaubst du an Wiedergeburt?
BeitragVerfasst: Mi 11. Nov 2009, 17:41 
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Registriert: 11.11.09
Beiträge: 1
Ich denke, der Glaube ist ein Mittel, ethisch zu handeln.
Daher ist die Wiedergeburtsfrage keine Frage des Glaubens, sondern des Handelns.

Ich handle nach den positiven Richtlinien der Wiedergeburt: Ich gebe mir heute, hier und jetzt Mühe, dass es für ein nächstes positives Resultat (in einem weiteren Leben) reichen würde, vlt. einmal wählen zu dürfen, wo ich geboren werden will - und nicht in ein Land hinein verfrachtet werde, wo ich gar nicht sein möchte. Die Frage danach: Wer hat mich gefragt, ob ich hier sein möchte?

Ich glaube daher auch, dass es einen karmischen Rat gibt, welcher über die Leben berät, wo es sich am besten zu leben lohnt für eine Seele - wo würdest du am meisten lernen? Und dort wird man hingeboren. Um Dinge zu lernen, bekommt man speziell ausgesuchte Eltern.

Das verleiht dem eigenen Dasein auch einen Sinn.

Es ist aber immer eine Frage des Handelns, was ich zu glauben bereit bin - ich bin bereit es zu glauben, da es mich zu positiver Maxime motiviert.

Beste Grüße, Fiat-Lilie.


  
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