Philosophie-Forum.com
Aktuelle Zeit: Fr 30. Jul 2010, 03:23

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Macht
BeitragVerfasst: Di 4. Dez 2007, 22:20 
Offline

Registriert: 04.12.07
Beiträge: 1
Wie schätzt du die dich umgebenden Machtverhältnisse ein?
Welche Erfahrungen hast du mit Macht?


Share on Facebook Share on Orkut Share on Digg Share on MySpace Share on Delicious Share on Technorati   
Nach oben
 Profil  
 

Die Werbung wird nicht durch www.philosophie-forum.com bereitgestellt sondern durch Google. Besucher dieser Links werden gebeten sorgfältig mit den angebotenen Produkten/Seiten umzugehen.
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo 25. Feb 2008, 23:00 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 18.02.08
Beiträge: 39
Wohnort: Berlin
    Wie schätzt du die dich umgebenden Machtverhältnisse ein?

Eine gute Frage, die mich immer mehr beschäftigt, da der normale Mensch (sprich: das Volk) mehr und mehr unterdrückt wird. Wenn man genau darüber nachdenkt, ist das normale Leben total sinnlos. Keiner tut etwas Sinnvolles, was etwa zum Überleben notwendig wäre... Oder braucht jemand den ganzen Papierkram? Was denkt ihr darüber? Fühlt ihr euch derzeit wohl mit diesen Verhältnissen? Sie wollen uns immer mehr kontrollieren und keiner traut sich etwas zu sagen. Es werden unsere Telefonate abgehört und unser Internetverlauf für mindestens 6 Monate gespeichert und andere Sachen ! Das sollte uns zu denken geben. Es geschieht alles nur aus Sicherheitsgründen, was meiner Meinung nach Quatsch ist. Belogen werden wir auch tagtäglich. Ich hoffe nur, dass das Volk irgendwann aufwacht. Als Empfehlung: Guckt euch dazu mal den Film 'Zeitgeist' an. Der behandelt mitunter die Machtverhältnisse, die ich gerade zu beschreiben versuchte. Ich denke weiterhin, dass sich diese Machtverhältnisse überall auswirken, wie bspw. auf die Arbeit oder die Schule. Jeder will Macht - Geld - Kontrolle ! Deswegen geht es überall stark bergab mit den Lebensverhältnissen der Nichtreichen... Oder sehe ich das falsch!?

    Welche Erfahrungen hast du mit Macht?

Die, die ich gerade schon nannte. Ich kann sie aber noch verallgemeinern: Durch Macht wird (fast ohne Ausnahme) jeder Mensch zum Tier.

MfG, yuyo

_________________
Wissen ist Macht.
Ich weiß nichts.
Macht nichts.


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2008, 00:06 
Offline

Registriert: 04.10.07
Beiträge: 154
So yuyo,
ich habe dich so eben auf die schwarze Liste der Staatsgegner und Dissidentinen
gesetzt. :lol: :wink:
Spass beiseite, die Datenvoratsspeicherung auf die du angespielt hast
ist leider nur der Anfang. Was zur Sicherheit im Vordergründigem dient,
kann im Hintergründigen ebenso gut auch gegen Personen eigesetzt werden,
die aus der Reihe tanzen und sich nicht anpassen wollen.
Möglicherweise könnten die Menschen dadurch erpressbar gemacht werden
und oder politische Gegner einfach durch die schon längst begonnenen
Informationskriege beseitigt werden. Das alles was du heute siehst yuyo ist nur die
Spitze des auftauchenden Eisberges. Informationskrieg... ja man kann es nicht anders bezeichnen.
Google macht übrigens auch auf Voratsdatenspeicherung nur viiiieeel länger^^ was viele nicht wissen.
Wer in Zukunft Google und Co. kontrolliert ist quasi Master of the Universe, der hat die
ultimative Macht, das hat auch Microsoft inzwischen kapiert....

_________________
Wir müssen unseren Mitmenschen immer noch die Möglichkeit
lassen, aus jenen Schubladen zu klettern, in die
wir sie vorher selbst hinein gesteckt haben.

(c) by sternstaub 2008


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2008, 00:46 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 18.02.08
Beiträge: 39
Wohnort: Berlin
Auf die Liste wollte ich schon immer mal rauf. :P

Aber ehrlich gesagt, macht es mir Angst, wenn ich an diese Machtteilung denke und wie die Macht ausgenutzt wird. Man selbst kann ja nichts tun.

In dem Film, den ich davor erwähnte, wurde auch die Möglichkeit genannt, dass uns irgendwann ein Chip eingepflanzt werden könnte, womit man alles zu der Person überwachen könnte wie Aufenthaltsort, Einkäufe, wann man abends weg geht usw.. Wenn sich jemand gegen das System aufstellen wollte, so würde der Chip abgestellt, was zu Folge hat, dass man nicht mehr existiert und wohlmöglich gesucht und beiseite geschafft wird. In Amerika ist es ja schon so, dass man einfach weggesperrt werden kann ohne Vorwarnung und Anwalt auf unbestimmte Zeit, wenn ich mich nicht täusche.
Es war auch die Rede davon, dass sich die EU und die ganzen anderen Vereinigungen eventuell zu einer Weltregierung vereinigen könnten. Das würde es um einiges leichter machen uns zu kontrollieren.

Ich gehe noch etwas weiter: Ich finde das Leben derzeit sinnlos für jeden Menschen hier in Deutschland und wohl auch vielen anderen Ländern. Ich denke, dass der Mensch kaum noch Zeit hat für sich und seine Gedanken, denn da ist ja die Gefahr für die Politik ! Wir sollen arbeiten (Job / Schule ...) und dann geschafft nach Hause kommen und unsere Medien konsumieren und ruhig sein und bloß nicht nachdenken. Wir sollen zufrieden sein mit dem, was wir haben. Ist euch schon mal aufgefallen, dass wir ständig am Arbeiten sind? Oder wir sitzen arbeitslos und vereinsamt zu Hause rum, ohne etwas machen zu können. Man kann sich nicht mal informieren. Das heißt entweder Geld (Möglichkeiten sich weiterzubilden) + keine Zeit oder kein Geld + viel Zeit. Das war früher anders. Im Gegensatz zu früher sind wir auch stark vereinsamt.

MfG, yuyo

_________________
Wissen ist Macht.
Ich weiß nichts.
Macht nichts.


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2008, 10:38 
Offline

Registriert: 04.10.07
Beiträge: 154
Ja die Unterhaltungsidustie betäubt den Verstand mehr als uns lieb ist.
Das hat sich damals das Dritte Reich zu nutze gemacht durch den Sport.
Das hatte sogar zwei Vorteile.
1. Die Gedanken der Massen mit "Ballast" zu betäuben, dass sie nur nicht über
andere Sachen all zu viel nachdachten.
2. Auch die körperlichen Anschaungen und Dogmen zu propagandieren.

Früher oder später wird der Chip im kopf kommen. Das Neuralinterface
könnte für die Menschen sowohl ein Fluch als auch die Erlösung bedeuten.
Stell dir vor wir bekämen geziel Falschiformationen direkt in unsere Hirn
gespült das wäre schlimmer als Sklaverei. Aber auf der anderen Seite
könnte es auch ein Segen sein, wenn ich dir meine kompletten Gedanke innerhalb
einer Nanosekunde und millionen anderen Menschen gleichzeitig mitteilen
könnte. Da gäbe es keinen Missvertändnisse mehr... alles Wissen der Menschen
für alle verfügbar. Für alle verfügbar.... wirklich für alle?

Nein bestimmt nur für dir Menschen der Industrieländer... die Menschheit würde sich teilen
in die "Hellen" und die "Dunklen" im Sinne von wissenden und
unwissenden. Irgendwann wird es aber nur Menschen geben die
ein Interface haben. So ähnlich wie mit der Besiedelung Amerikas
und die Ausrottung der Ureinwohner, nur viel schneller.....

_________________
Wir müssen unseren Mitmenschen immer noch die Möglichkeit
lassen, aus jenen Schubladen zu klettern, in die
wir sie vorher selbst hinein gesteckt haben.

(c) by sternstaub 2008


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 18. Apr 2008, 16:21 
Offline

Registriert: 15.04.08
Beiträge: 5
Immer dann wenn sich Menschen zusammenschließen - und daran führt kein Weg vorbei, was im Grunde auch schon eine Machtfrage ist - gibt es auch Hierarchien, Herrschaft und damit auch Macht. Die Frage ist nur wie umgesetzt wird. Unsere Herrschaften haben den Kapitalismus als Erfolgsmittel gewählt und sich damit schon einer ganzen Menge Sachzwängen unterworfen. Der Staat schützt das Privateigentum und schließt damit von vornherein eine Menge Menschen von dem , zur Produktion der lebensnotwendigen Waren, notwendigen Mittel aus. Also muss er seine Arbeitskraft verkaufen.

Damit sind alle Teilnehmer des Spiels - Kapital, Staat und Lohnarbeiter - der Macht des Marktes unterworfen.
Der Staat ist angewiesen auf seine Kapitalisten, die den Reichtum eines Staates produzieren. Er muss ihnen einen schönen Standort bereiten. Diese wiederum benötigen dafür günstige Arbeitskräfte, die auch nicht allzu widerwillig sind. Das nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil er selbst dem Zwang unterliegt möglichst profitabel zu produzieren. Also mutet er seinem Arbeitervolk auch allerhand zu, weil er nicht anders KANN.

Der Staat übt seine Macht auch ganz unbemerkt im Alltag aus. Wenn dir einer ein vergiftetes Brötchen verkauft, darfst du ihm dafür nicht einfach aufs Maul hauen. Der Staat, als Gewaltmonopolist, muss dann erstmal schauen ob das seiner Beurteilung nach gerechtfertigt ist. Und das der Staat den Menschen immer mehr zumutet und damit auch ein Kontrollbedürfnis hat, ergibt sich schon daraus, dass er den Menschen eben ganz schön viel zumuten muss. Nicht nur dem eigenen Volk gegenüber, auch anderen die schlimmerdings eigene Ziele verfolgen oder auch schlecht behandelt wurden...

Das war mal ganz arg verkürzt jetzt...

Persönliche Erfahrungen:

Ich war eine Weile arbeitslos, da hab ich ziemlich extrem gemerkt, was der Staat einem eben so abverlangt. Vielleicht schneien sie ja auch bald mal zu einer Hausdurchsuchung rein, überraschen würd mich das auch nicht wirklich.


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So 27. Apr 2008, 22:48 
Ja - zu den größeren Zusammenhängen wurde ja schon einiges gesagt...

doch begegnen wir nicht im Alltag, im Kleinen, viel öfter einer Macht und viel bedrohlicheren Mächten?
Der Lehrer, die Lehrerin, der Große Bruder, der strenge Vater, der maschinelle Beamte, der Polizist, der dir gegenüberstehende Bewaffnete?
Sind es nicht diese fast nicht zu kontrollierenden Mächte die unserer Leben viel weniger selbstbestimmt gestalten als wir glauben mögen? Die unser Vertrauen in uns Selbst zerstören können?

Wie stark merkt man die individuelle Macht eines einzelnen Menschen in einer wichtigen Prüfungssituation!

Ich selbst studiere Lehramt - Und wie groß ist der Unterschied, ob ich da vorne stehe, oder ein anderer...
Doch noch etwas anderes lernt man in diesem Beruf: Musst du deine Macht zu oft nutzen, verlierst du sie -
Was lernen wir daraus: Die größte Macht ist der Respekt vor der Macht, der größte Feind der Macht ihr Missbrauch.


  
Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Macht
BeitragVerfasst: Di 28. Okt 2008, 02:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 18.02.08
Beiträge: 39
Wohnort: Berlin
Macht war ja früher dazu da, die Gruppe zu führen, also notwendig. Wenn aber jemand die Macht ausnutzt und sie zu seinem Vorteil nutzt, musste er die Macht abgeben, sonst würde die Gruppe untergehen und nicht überleben.

Heute ist das ja auch noch so, aber kaum jemand befasst sich mit diesem Thema bzw. kann und/oder will etwas gegen Missbrauch unternehmen. Wir sind so viele Menschen, dass es schwerfällt, überhaupt mitzubekommen, was dort oben bei den Politikern abläuft.

Was ich auch sehr interessant finde ist, wenn man als kindisch bezeichnet wird und dadurch unter einen gestellt wird, das heißt, dass man anscheinend weniger Entscheidungsgewalt besitzt als der andere. Ist ja nunmal in diesem System so. Oder warum stehen Kinder unter einem Erwachsenen?
Oder, wenn man 18 geworden ist, man respektvoller behandelt wird, wohl weil man klüger ist und somit besser entscheiden kann!? Ich meine hier z.B. bei Lehrern usw., wenn man sich die Schule anschaut, werden Kinder respektlos behandelt im Gegensatz zu Studenten, die eigentlich gleichberechtig gegenüber dem Referierenden stehen.
Macht hat folglich nicht nur mit Beeinflussung der Machthabenden sondern auch mit Klugheit zu tun, richtige Entscheidungen zu treffen.

Kinder sind ja nicht mit Macht geschmückt, weil sie beeinflussbar sind, oder habe ich Unrecht? Folglich müsste ein Erwachsener objektiv entscheiden. Praktisch ist dies aber umgekehrt, wenn das Kind nicht beeinflusst oder erpresst wird, da Kinder kaum egoistisch sind. Das lernen sie erst noch. ;)

MfG, yuyo

_________________
Wissen ist Macht.
Ich weiß nichts.
Macht nichts.


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Macht
BeitragVerfasst: Sa 8. Nov 2008, 17:26 
Offline

Registriert: 08.11.08
Beiträge: 2
Entwurf einer Öffentlichen Petition zum Thema Mobbing durch Staatsorgane zur evtl. Stellungnahme


Der Deutsche Bundestag möge beschließen...

die Freiheit des Bürgers zu stärken und seinen Rechtsschutz wirksamer zu gestalten, dazu Stellen zu errichten, die Machtmissbrauch erfassen und Willkür- bzw. Mobbingopfern staatlicher Organe Hilfen gewähren. Auch wird gebeten, Vertreter der meist in Vereinen organisierten Kritiker und Opfer der Machtverhältnisse als Opposition zu den Gewinnern der Machtverhältnisse im Bundestag zuzulassen und außerdem Volksbegehren und Volksentscheide großzügig zu gestatten.  

Bitte geben Sie eine kurze Begründung für Ihre Petition:

Die BRD ist nach meinen Erfahrungen und dem Internet zu entnehmenden Angaben kein Rechtsstaat. Man wird als "König Kunde" bzw. "Bürger eines Rechtsstaats" immer wieder angeschmiert und abserviert. So werden z.B. Optionsscheine als brauchbar angeboten und die erzielbare 'Rendite' von ca. -25% p.a. vertuscht, was ich als Betrug betrachte. Begehren, Tatsachen und Gesetze werden zur Schädigung ignoriert bzw. verdreht dargestellt oder erfunden und Fehler der Verantwortlichen werden vertuscht. Kritiker werden auf die eine oder andere Art bestraft, z.B. mit Gerichtsgebühren oder Psychiatrisierung. Einer im Internet veröffentlichten Petition von ca. 600 vom Staat juristisch geschädigten Bürgern ist z.B. zu entnehmen, dass Bürger rechtswidrig und willkürlich behandelt werden und dass das Parlamentarier normal finden. Das Bundesverfassungsgericht hilft auch nicht ab. Die Zulassungsbedingungen versteht keiner, die Erfolgsquote liegt deshalb bei ca. 1- 2%. Nichtssagende Nichtannahmebeschlüsse werden herausgegeben. Das Recht hat weniger der Freiheit als der Macht gedient. Das ist auch der tiefere Grund, weshalb im Verfahrensrecht nicht selten das Interesse des Bürgers weniger gilt als das Funktionsinteresse des Rechtspflegeapparates. Immer wieder war vermeintlich Wichtigeres zu tun: Wirtschafts-, Sozial-, Kultur-, auch Gesundheitspolitik. Dabei haben rechts- und justizpolitische Fragen für unsere Zeit keine geringere Bedeutung als die anderen großen Probleme unseres Staats- und Gesellschaftslebens. Es ist wichtig, die Freiheit des Bürgers zu stärken und seinen Rechtsschutz wirksamer zu gestalten. Wichtig wäre dabei, den nachteiligen Eigenschaften (vgl. z.B. Milgram-Experiment, Stanford-Prison-Experiment) entgegenzuwirken. Bekanntlich werden auch Heuchler gefördert und Kritiker geächtet. Es gibt auch eine Tendenz, feste Gruppen zu bilden und aggressiv auf Eindringlinge zu reagieren. Staatsorgane bilden schon durch die Strukturen eine feste Gruppe und die einfachen Bürger stehen allein da. Ein Problem für sich war und ist der einseitige Gebrauch, schlimmer: der einseitige Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht. Der psychologische Abwehrmechanismus insbesondere der Justiz funktioniert perfekt, alles läuft darauf hinaus, die Unantastbarkeit richterlichen Verhaltens zu stärken und den Staat von dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen. Die einzigen Juristen, die sanktionslos die Gesetze verletzen dürfen, sind die Richter! Wenn aber die Rechtsunterworfenen richterliche Fehlurteile und richterliche Pflichtverletzungen ersatzlos tragen müssen, dann sind die Kriterien eines Rechtsstaates nicht mehr erfüllt. Bürger kommen sich gemobbt vor. Der Staat, der Mobbing zulässt oder nicht ausreichend sanktioniert, kann sein humanitäres Wertesystem nicht glaubwürdig an seine Bürger vermitteln und gibt damit dieses Wertesystem dem Verfall preis. Betroffen sind übrigens alle, die sich von Mobbing betroffen fühlen. Anlage: Mein Mobbing-Fragebogen.  

Wenn Sie Anregungen für die Online-Diskussion geben wollen, können Sie dies in diesem Feld, z.B. durch Stichworte oder Fragen:

Ausführlichere Angaben (ca. 24 Seiten) mit Hyperlinks zu den aufgeworfenen Themen sowie mein Mobbing-Fragebogen mit dem jeder einschätzen kann, ob er gemobbt wurde, können angefordert werden bei: mobbinggegner@googlemail.com. Experten, die Mobbing-Fragebögen erstellen, dürfen sich auch gern melden. Mein Mobbing-Fragebogen müsste ggf. fachgerecht überprüft werden.  


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Macht
BeitragVerfasst: So 9. Nov 2008, 01:20 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 18.02.08
Beiträge: 39
Wohnort: Berlin
Was genau meinst du mit Mobbing? Soweit ich das jetzt nochmal nachgelesen habe im Internet, ist Mobbing Schikane. Das wird vorsätzlich betrieben und soll wohl mindestens eine kränkende Handlung innerhalb einer Woche über ein halbes Jahr lang voraussetzen. Okay, das definiert vielleicht manch einer anders. Aber die Grundaussage ist ja, dass man 'geärgert' wird. Und das passt bei deinem nicht so ganz rein, wie ich finde. Außerdem habe ich kurz dazu noch gelesen, dass man gemobbt wird mit dem Ziel des Ausschlusses. Was meinst du also genau damit?

Hast du das allein geschrieben oder bist du in einer Gruppe, die diese Meinung vertritt? (wenn man fragen darf ;) )

MfG, yuyo

P.S.: Wäre nett, wenn noch jemand auf meinen Beitrag eingehen würde. =)

_________________
Wissen ist Macht.
Ich weiß nichts.
Macht nichts.


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Macht
BeitragVerfasst: Mi 12. Nov 2008, 09:24 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.11.08
Beiträge: 39
yuyo hat geschrieben:
Macht war ja früher dazu da, die Gruppe zu führen, also notwendig. Wenn aber jemand die Macht ausnutzt und sie zu seinem Vorteil nutzt, musste er die Macht abgeben, sonst würde die Gruppe untergehen und nicht überleben.


Das ist nun mal weit verbreitetet, dass die mächtigen Menschen diese Macht auch ausnutzen. Aber das ist wohl "menschlich".

yuyo hat geschrieben:
Was ich auch sehr interessant finde ist, wenn man als kindisch bezeichnet wird und dadurch unter einen gestellt wird, das heißt, dass man anscheinend weniger Entscheidungsgewalt besitzt als der andere. Ist ja nunmal in diesem System so. Oder warum stehen Kinder unter einem Erwachsenen?
Oder, wenn man 18 geworden ist, man respektvoller behandelt wird, wohl weil man klüger ist und somit besser entscheiden kann!? Ich meine hier z.B. bei Lehrern usw., wenn man sich die Schule anschaut, werden Kinder respektlos behandelt im Gegensatz zu Studenten, die eigentlich gleichberechtig gegenüber dem Referierenden stehen.


Da muss ich auch zustimmen, aber dazu muss man ja auch wissen wo die Schule herkommt (Militär). Daher ist in einer Schule auch ganz stark eine Hierarchie zu sehen, an die sich jeder halten muss usw. Bei einer Uni dagegen lief das (meines Wissens) ja schon immer etwas anders.

Zum Thema Machtmissbrauch (in der Politik): Ich denke in einer Aristokratie wäre man weitgehend von Missbrauch entfernt (Diktator/Tyrann) und könnte trotzdem schnell und flexibel agieren. Denn hier geht nicht alle Gewalt von einer Person aus, aber auch nicht von einem riesigen nicht wirklich informierten "Haufen".


Noch etwas Themenbezogener:
Wie schätzt du die dich umgebenden Machtverhältnisse ein?
Ich denke, dass in der heutigen Zeit wo Hautfarbe, Nationalität, und Ähnliches vom Geld abgelöst wurde geht es einem sozial Schwachen auch nicht besser wie einem Schwarzen in einem aparthischen System. Auch wenn nun alles seinen Preis hat, hat es nicht gleich Wert.

Welche Erfahrungen hast du mit Macht?
Erfahrungen hat hier wohl jeder schon genug gesammelt. Sei es in der Schule, in der Arbeit, bei den Eltern und eigentlich überall. So denke ich, ist es wohl schwierig alle Erfahrungen aufzuzählen. Ungerechtigkeiten zu nennen wäre wohl leichter, aber auch da gibt es wohl schon fast zu viele...

Gruß
SapereAude

_________________
Bild


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Macht
BeitragVerfasst: Do 4. Dez 2008, 19:47 
Offline

Registriert: 04.12.08
Beiträge: 195
zu 2. hab ich fast keine
zu 1. find ich das Machtsystem ziemlich *******, es ist ja auch nur da weil es irgendwann mal so beschlossen wurde. Ich persönlich bin überzeugter Anhänger kompletter Direkter Demokratie. Aber das gehört hier nicht rein. es sit auf jeden Fall aber trotzdem so, dass die meisten Regierungen nur deshalb noch so regieren weil sie es schon lange machen und es ja eigentlich gut ging. Das es besser geht interessiert keinen.

Ansonsten kann ich zu Macht nicht viel Sagen, weil bei mir ist relativ wenig abnormales davon. Das einzige ist, dass die die Macht haben auch automatisch denken sie wären klüger. Aber alleine schon weils sies denken dürfte es ja nicht so sein.

_________________
Ein Leben ist nur lebenswert, wenn man es mit anderen teilen kann...
http://xmls.mummyblog.com/


  
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Macht
BeitragVerfasst: Fr 13. Feb 2009, 01:00 
Hier wird also über Macht "philosphiert". Ich denke ein Rückgriff auf Denker/Philosophen oder wie man sie nennen will, könnte erhellend sein und ein Verständnis von Macht zu entwickeln, das über das Alltagsverständnis hinausgeht.

Zur Anregung empfehle ich Foucault, der Macht als wechselseitige Beziehung beschrieb, die sowohl durch den Macht Ausübenden als auch durch den Beherrschten bestimmt wird. Da nun in einer Gesellschaft jedes Individuum einen andere Stellung einnimmt, hat wohl jeder schonmal Macht erfahren bzw. ausgeübt. Sie ist per se nicht schlecht, aber auch nicht gut, hilft aber gewisse Strukturen aufrechtzuerhalten.


  
Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Sa 14. Feb 2009, 11:26 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 15.12.08
Beiträge: 25
lena85 hat geschrieben:
doch begegnen wir nicht im Alltag, im Kleinen, viel öfter einer Macht und viel bedrohlicheren Mächten?
Der Lehrer, die Lehrerin, der Große Bruder, der strenge Vater, der maschinelle Beamte, der Polizist, der dir gegenüberstehende Bewaffnete?
Sind es nicht diese fast nicht zu kontrollierenden Mächte die unserer Leben viel weniger selbstbestimmt gestalten als wir glauben mögen? Die unser Vertrauen in uns Selbst zerstören können?


Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Zudem bin ich der Meinung, dass letztlich diese Erfahrungen auch zum Machtmissbrauch in der Politik führen.

Die meisten Menschen stehen der Macht in ihrem Umfeld so früh gegenüber, dass sie sich ihr "machtlos ausgeliefert" fühlen, was sie ja tatsächlich auch sind. Sie machen bereits sehr früh die Erfahrung, dass es für sie nicht hilfreich ist, sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Ergebnis sind dann die erwachsenen Menschen, die weiterhin kuschen, hinnehmen, mitlaufen und in ihrer großem Masse die sind, die zulassen, dass Machtmissbrauch in großem Stil betrieben werden kann.


  
Nach oben
 Profil  
 

Die Werbung wird nicht durch www.philosophie-forum.com bereitgestellt sondern durch Google. Besucher dieser Links werden gebeten sorgfältig mit den angebotenen Produkten/Seiten umzugehen.
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

cron
Impressum - Kontakt

sportlerforum.de

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Optimized by SEO phpBB
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de