yuyo hat geschrieben:
Macht war ja früher dazu da, die Gruppe zu führen, also notwendig. Wenn aber jemand die Macht ausnutzt und sie zu seinem Vorteil nutzt, musste er die Macht abgeben, sonst würde die Gruppe untergehen und nicht überleben.
Das ist nun mal weit verbreitetet, dass die mächtigen Menschen diese Macht auch ausnutzen. Aber das ist wohl "menschlich".
yuyo hat geschrieben:
Was ich auch sehr interessant finde ist, wenn man als kindisch bezeichnet wird und dadurch unter einen gestellt wird, das heißt, dass man anscheinend weniger Entscheidungsgewalt besitzt als der andere. Ist ja nunmal in diesem System so. Oder warum stehen Kinder unter einem Erwachsenen?
Oder, wenn man 18 geworden ist, man respektvoller behandelt wird, wohl weil man klüger ist und somit besser entscheiden kann!? Ich meine hier z.B. bei Lehrern usw., wenn man sich die Schule anschaut, werden Kinder respektlos behandelt im Gegensatz zu Studenten, die eigentlich gleichberechtig gegenüber dem Referierenden stehen.
Da muss ich auch zustimmen, aber dazu muss man ja auch wissen wo die Schule herkommt (Militär). Daher ist in einer Schule auch ganz stark eine Hierarchie zu sehen, an die sich jeder halten muss usw. Bei einer Uni dagegen lief das (meines Wissens) ja schon immer etwas anders.
Zum Thema Machtmissbrauch (in der Politik): Ich denke in einer Aristokratie wäre man weitgehend von Missbrauch entfernt (Diktator/Tyrann) und könnte trotzdem schnell und flexibel agieren. Denn hier geht nicht alle Gewalt von einer Person aus, aber auch nicht von einem riesigen nicht wirklich informierten "Haufen".
Noch etwas Themenbezogener:
Wie schätzt du die dich umgebenden Machtverhältnisse ein?
Ich denke, dass in der heutigen Zeit wo Hautfarbe, Nationalität, und Ähnliches vom Geld abgelöst wurde geht es einem sozial Schwachen auch nicht besser wie einem Schwarzen in einem aparthischen System. Auch wenn nun alles seinen Preis hat, hat es nicht gleich Wert.
Welche Erfahrungen hast du mit Macht?
Erfahrungen hat hier wohl jeder schon genug gesammelt. Sei es in der Schule, in der Arbeit, bei den Eltern und eigentlich überall. So denke ich, ist es wohl schwierig alle Erfahrungen aufzuzählen. Ungerechtigkeiten zu nennen wäre wohl leichter, aber auch da gibt es wohl schon fast zu viele...
Gruß
SapereAude