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 Betreff des Beitrags: negativ erfahrenes unterdrücken
BeitragVerfasst: Di 29. Sep 2009, 21:26 
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Registriert: 29.09.09
Beiträge: 1
warum unterdrückt man etwas?

bzw. was muss man machen, um negativ erfahrenes zu verarbeiten?

dazu ist mir folgender ansatz eingefallen: ich sage mir immer alles was mich belastet und wovon ich eigentlich nichts in meinem kopf haben will, ignoriere ich einfach, wenn es denn mal "hoch" kommt.
man hält sich für so überlegen, dass man mit derartigen gedanken, die man nicht mal als belastung wahrnehmen will, locker umgehen kann. kann man wohl auch, aber durch das unbterdrücken verschwinden sie eben nicht und sind dadurch mindestens nervig.

aufarbeitung erfolgt im bewusst sein. stellt man sich diesen immer wieder verdrängten gedanken, indem man bewusst darüber nachdenkt oder anderweitig die gednken und deren assoziationen ins bewusstsein ruft und sie lange genug wahrnimmt, dass sie allmählich stupide werden, verschwinden sie durch diese aufnahe ins bewusstsein aus dem unterbewusstsein. in gewisser weise hängt dies wohl in fernen zusammehängen auch mit der tatsache zusammen, dass die stärke der emotion die erinnerung beeinflusst.


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 Betreff des Beitrags: Re: negativ erfahrenes unterdrücken
BeitragVerfasst: So 4. Okt 2009, 03:36 
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Registriert: 13.07.09
Beiträge: 32
Hallo vilosof

Wir unterdrücken wohl gerade damit etwas nicht hochkommt, vielen menschen gelingt dies sogar sehr gut. Meiner ansicht nach ist dies reiner selbstschutz, es gibt schlciht sachen die dem Menschen , sobald er reflektiert und überlegt wieo,weshalb, etc zu viel kraft rauben oder eine ernsthafte gefahr für sein wohl dar stellen.

Der mensch bringt lieber die Kraft auf teile seienr errinerung zu verbannen, als aufgrund mangelnder kraft aufzuarbeiten zu sterben. Denke ich.

Oft ist dieses aufarbeiten ja auch nicht nötig, man verdränkt bis man sich nicht mehr errinert , das uhrsprüngliche problem manifestiert sich dann eventuel in "ticks" oder "gefühlslagen" allerdings glaube ich nimmt man diese selbst nicht wahr und von daher ist das verdrängen in manchen fällen einfach die "bessere" variante.

Mfg Dwain
(ich hoffe ich war nicht zu wirr)


  
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 Betreff des Beitrags: Re: negativ erfahrenes unterdrücken
BeitragVerfasst: So 25. Okt 2009, 21:16 
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Registriert: 25.10.09
Beiträge: 8
Hallo, bin neu hier und fand das Thema sehr interessant, da das bloße verdrängen von negativen Erfahrungen vieles im Leben beeinflusst!
Wenn nicht gar das Selbst im eigentlichen Sinne!
Es ist eine kleine Ursache und kann enormen Folgen unterliegen, die eine Seele aufs tiefste verstören kann, diese Verstörung will gehört werden und äußert sich deshalb in Verhaltensweisen die das Leben "manipulieren".
Aber wichtig finde ich indem Zusammenhang was überhaupt negativ ist, denn es ist immer eine sehr intime und subjektive Erfahrung, und das was es regestriert, muss zuvor eine Dualität des positiven bzw. des negativen aufgezwungen/anerzogen bekommen haben!
Doch wenn dies bereits geschehen ist, wird eine Realität geschaffen die sich darin äußert, zu entscheiden ob wir uns immer mehr im "Kaninchenbau" vergraben wollen oder wissen wollen was real ist! Und sich damit auseinander zu setzen ist es was so schmerzhaft ist, zu entscheiden, denn die meisten Menschen haben verlernt sich zu entscheiden und machen alles nur noch aus gewohnheit, wobei unser Staatssystem keine minderwerte Beeinflussung daran nimmt! Jeden Tag aufstehen zur arbeit gehen, nach hause kommen usw. Zwar gibt es auch viele Sachen zu erleben die neue Erfahrungen bieten und diese Momente, wenn man mal ehrlich ist, sind besonders aufregend, da dort ein neuer Funken realität in uns geboren wird. Doch eins bleibt gleich die Unfähigkeit zu entscheiden oder zu hinterfragen was bei einem "programiert" ist und was absolut real erfahren ist! Diese arbeit kostet sehr viel Zeit und stärke, hat viele Auswirkungen auf das soziale Umfeld, denn Querdenker sind selten gern gesehen. Doch vieles spielt mit hinein ,wenn es um die frage geht warum unterdrücken wir negative Erfahrungen?!
LG


  
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