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 Betreff des Beitrags: Freundschaft als Behaviorismus
BeitragVerfasst: 1. August 2006, 17:11 
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PhilMod
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In vielen Stituationen fragt man sich, wie man sich einem Freund gegenüber verhalten soll.
Es beginnt mit der vermeidlich einfachen Frage: "Wer ist mein Freund?", die auch schon sehr schnell an Grundsatzkonflikte stoßen kann, sowie zu einer Prinzipienfrage mutiert sobald man einen gemeinsamen Konsens sucht. Was zwar anfänglich wie eine Dr.Sommer-Frage wirkt, kann sich schnell zur lebenslangen Farce entwickeln wenn man dem Falschen falsches Verhalten zeigt aufgrund bestimmter Prinzipien oder der eigenen Definition von Freundschaft.
Dieses Schema lässt sich beliebig übertragen, sofern der Bereich etwas mit dem engeren Kontakt von Menschen zu tun hat, wie z.B. die Politik - im speziellen die Außenpolitik.
Im weitesten Sinne lässt sich diese Art noch weiter auf den Ursprung des Behaviorismus beim Menschen im Bereich der instinktlosen Handlungen ausweiten. Der Mensch der in bestimmten Schemata auf bestimmte Dinge reagiert ist in der Politik häufig anzutreffen. Dies liegt auch häufig daran, dass er immer wieder von der Öffentlichkeit dazu gezwungen wird, die Allgemeinheit darzustellen und meistens ist dies nur durch schematisches Handeln möglich. Politiker die nicht schematisch gehandelt haben stechen also immer wieder heraus. Ihre Art ist die Prämisse als wichtig in die Geschichtsbücher einzugehen.
Wieso überträgt man dies also nicht auf die zwischenmenschliche Beziehung?
Antischematisch handeln dem Anderen gegenüber? Bei Freundschaft keine Seltenheit, bei Nachbahrn, Bekannten oder Feinden nicht möglich!?

- nach F.M.F.


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BeitragVerfasst: 7. August 2006, 20:52 
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Wer schematisch handelt, gibt nichts - oder nur sehr wenig - von sich selbst preis. Wenn auch möglicherweise deutlich wird, daß ihm manche Stärken fehlen, so läuft er doch nicht so schnell Gefahr, Schwächen zu zeigen. Fehlende Stärken können durch andere ersetzt oder ergänzt werden, Schwächen jedoch stören das Gefüge und wirken hemmend.
In einer Freundschaft besteht Vertrauen, man kann sich anvertrauen. Beim Nachbarn, Bekannten und erst recht beim Feind fehlt dieses Vetrauen.

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Elke


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BeitragVerfasst: 9. August 2006, 14:00 
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In gewisser Weise sind die modernen Menschen unfreier als je zuvor und der Zwang der Gesellschaft und einer Gruppe, können einen Menschen und sein Verhalten maßgeblich beeinflussen. So ist unser Verhalten in der regel durch unsere Erfahrungen geprägt, wird oft eher misstrauisch oder offen, defensiv oder konstruktiv. Wir kopieren und lernen und viele vergessen dabei, dass sie auch noch eine eigene Persönlichkeit haben.

Ist diese Persönlichkeit jedoch nicht ausgeprägt oder verkümmert, dann nutzt man schematisches Verhalten, also solche Dinge, von denen man weiß, dass sie „ankommen“. Warum? Weil jeder ein Ziel verfolgt und dieses auch erreichen will.

Ist die Persönlichkeit hinreichend ausgebildet, dann wird man sich eher in seiner Individualität zeigen und versuchen, die Konflikte, die sich daraus ergeben, auch zu schlichten. In jedem Falle ist es komplizierter und die eigenen Eigenheiten können schnell zu einem Stolperstein werden und Freundschaften gefährden.

Angepasst leben ist einfacher und vielleicht auch deshalb, weil es als schematisches Verhalten besser in die Sicht der anderen Mitmenschen passt, sich eingliedert und keine Konflikte schafft. Dies erzeugt vermeintliche Übereinstimmung und Harmonie, ist letztlich jedoch enttäuschend, da jeder irgendwann feststellt, dass all dies eine Lüge ist.

_________________
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BeitragVerfasst: 13. August 2006, 14:55 
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PhilMod
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louiz30 hat geschrieben:
In gewisser Weise sind die modernen Menschen unfreier als je zuvor und der Zwang der Gesellschaft und einer Gruppe, können einen Menschen und sein Verhalten maßgeblich beeinflussen. So ist unser Verhalten in der regel durch unsere Erfahrungen geprägt, wird oft eher misstrauisch oder offen, defensiv oder konstruktiv. Wir kopieren und lernen und viele vergessen dabei, dass sie auch noch eine eigene Persönlichkeit haben.

Ist diese Persönlichkeit jedoch nicht ausgeprägt oder verkümmert, dann nutzt man schematisches Verhalten, also solche Dinge, von denen man weiß, dass sie „ankommen“. Warum? Weil jeder ein Ziel verfolgt und dieses auch erreichen will.

Ist die Persönlichkeit hinreichend ausgebildet, dann wird man sich eher in seiner Individualität zeigen und versuchen, die Konflikte, die sich daraus ergeben, auch zu schlichten. In jedem Falle ist es komplizierter und die eigenen Eigenheiten können schnell zu einem Stolperstein werden und Freundschaften gefährden.

Angepasst leben ist einfacher und vielleicht auch deshalb, weil es als schematisches Verhalten besser in die Sicht der anderen Mitmenschen passt, sich eingliedert und keine Konflikte schafft. Dies erzeugt vermeintliche Übereinstimmung und Harmonie, ist letztlich jedoch enttäuschend, da jeder irgendwann feststellt, dass all dies eine Lüge ist.


Würden sie also sagen, dass Schüchternheit zwangsläufig etwas mit der Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat? Ich glaube eher, dass sie ein Teil davon bzw. eine Begleiterscheinung ist.
D.h. es kann sein das der Großteil der Persönlichkeit weiterläufig entwickelt ist und sich gegen den Zwang der Gesellschaft insgeheim wehren kann, falls es zu Widersprüchen mit dem allgemeinen Willen und Ansichten kommt. Doch in manchen Teilen der Persönlichkeit ist man unfreier, gezwungener bzw. eben "verkümmert". Diese Bereich werden dann durch Schüchternheit oder Schematismus gedeckt.


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BeitragVerfasst: 13. August 2006, 15:45 
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Metaphysiker, ich meine nicht, dass sich das widerspricht. Schüchternheit bedeutet zunächst nicht, dass sich jemand als Person nicht ausreichend entwickelt hat, sondern eher, dass diese Person in seinem Verhalten eher vorsichtig und zurückhalten ist. Die Frage ist dann aber, ob dieser Mensch auch Dinge tut, die er/sie eigentlich nicht will und sich nur der Masse anpasst. Die Frage wird sich auch stellen, ob Schüchternheit soweit führen muss, dass man nicht für seine Ideen einsteht und Unrecht geschehen lässt. Auch ist zu überlegen, ob hier Schüchternheit nicht mit Feigheit oder Desinteresse verwechselt wird.

Ich kenne viele Schüchterne Menschen, die dennoch ihr eigenes Leben führen und auch ihr Besonderheiten entwickeln. Sie tragen dies nur nicht zur Schau und sind eher zurückhaltend. Ich kenne aber auch viele Menschen, die sich mit dem Argument der Schüchternheit unterordnen und zum meinungslosen Mitläufer werden. Da sehe ich schon einen qualitativen Unterschied.

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BeitragVerfasst: 19. August 2006, 14:14 
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Es ist unter anderem nicht auch eine Frage der Radikalität/Kompromisslosigkeit des Einzelnen und der Gesellschaft?

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BeitragVerfasst: 19. August 2006, 14:28 
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Tenshin hat geschrieben:
Es ist unter anderem nicht auch eine Frage der Radikalität/Kompromisslosigkeit des Einzelnen und der Gesellschaft?


In der Tat, aber das gilt für alle Menschen und nicht nur für vermeintlich Schwache. Auch der Schwache hat seine Stärken und nutzt daher oft Intrigen und andere Mittel, um ans Ziel zu kommen. Eine Gesellschaft wird sich nie in ihrer Gesamtheit an den Schwächsten ausrichten. Damit haben wir alle zu leben.

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BeitragVerfasst: 19. August 2006, 14:45 
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louiz30 hat geschrieben:
In der Tat, aber das gilt für alle Menschen und nicht nur für vermeintlich Schwache. .


Entschuldigung, da habe ich mich offensichtlich missverständlich ausgedrückt.
Ich bezog es auch auf das Agieren der Menschen im Allgemeinen.

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BeitragVerfasst: 21. August 2006, 00:35 
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Louiz30 schrieb:

"In gewisser Weise sind die modernen Menschen unfreier als je zuvor und der Zwang der Gesellschaft und einer Gruppe, können einen Menschen und sein Verhalten maßgeblich beeinflussen. So ist unser Verhalten in der regel durch unsere Erfahrungen geprägt, wird oft eher misstrauisch oder offen, defensiv oder konstruktiv. Wir kopieren und lernen und viele vergessen dabei, dass sie auch noch eine eigene Persönlichkeit haben.

Ist diese Persönlichkeit jedoch nicht ausgeprägt oder verkümmert, dann nutzt man schematisches Verhalten, also solche Dinge, von denen man weiß, dass sie „ankommen“. Warum? Weil jeder ein Ziel verfolgt und dieses auch erreichen will.

Ist die Persönlichkeit hinreichend ausgebildet, dann wird man sich eher in seiner Individualität zeigen und versuchen, die Konflikte, die sich daraus ergeben, auch zu schlichten. In jedem Falle ist es komplizierter und die eigenen Eigenheiten können schnell zu einem Stolperstein werden und Freundschaften gefährden.

Angepasst leben ist einfacher und vielleicht auch deshalb, weil es als schematisches Verhalten besser in die Sicht der anderen Mitmenschen passt, sich eingliedert und keine Konflikte schafft. Dies erzeugt vermeintliche Übereinstimmung und Harmonie, ist letztlich jedoch enttäuschend, da jeder irgendwann feststellt, dass all dies eine Lüge ist."




Was aber tun, wenn Menschen immer wieder auf diese "Lüge" stoßen? Und hat es wirklich nur mit dem Grad der Ausprägung einer Persönlichkeit zu tun, ob sie ihre Identität zeigt, oder wird nicht auch eine starke Persönlichkeit, die selten ins Schema passt, sich anpassen, um eben Freundschaften finden und erhalten zu können?

Nestor


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BeitragVerfasst: 21. August 2006, 05:04 
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Nestor, ich glaube, dass echte Individualisten immer Probleme haben, wahre Freunde zu finden. Die Auswahl wird eben immer geringer. Starke Persönlichkeiten und Berühmtheiten müssen sich daher eher vor falscher Sympathie in Acht nehmen und vor all den Menschen, die von einer solchen Person profitieren wollen.

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BeitragVerfasst: 21. August 2006, 21:05 
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ist es denn überhaupt möglich, sich jemandem ganz zu öffnen? Ist es nicht so, das wir allein schon aus Gewohnheit die Menschen in Gruppen aufteilen und jeder Gruppe eine andere Maske zeigen?
Ich denke es ist unmöglich zu sagen, ob wir selbst bei engen Freunden ganz "wir selbst" sind. Denn schließlich steigt mit der Sympathie für einen anderen Menschen auch der Wunsch auf ihn Rücksicht zu nehmen.


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BeitragVerfasst: 21. August 2006, 21:15 
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PhilMod
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louiz30 hat geschrieben:
Tenshin hat geschrieben:
Es ist unter anderem nicht auch eine Frage der Radikalität/Kompromisslosigkeit des Einzelnen und der Gesellschaft?


In der Tat, aber das gilt für alle Menschen und nicht nur für vermeintlich Schwache. Auch der Schwache hat seine Stärken und nutzt daher oft Intrigen und andere Mittel, um ans Ziel zu kommen. Eine Gesellschaft wird sich nie in ihrer Gesamtheit an den Schwächsten ausrichten. Damit haben wir alle zu leben.


Ob diese Stärken aber immer im zwischenmenschlichen oder sozialen Bereich liegen wage ich zu bezweifeln. Es gibt manche Menschen, die in diesem Bereich einfach restlos "Knecht" sind.

Soontir-Fel hat geschrieben:
ist es denn überhaupt möglich, sich jemandem ganz zu öffnen? Ist es nicht so, das wir allein schon aus Gewohnheit die Menschen in Gruppen aufteilen und jeder Gruppe eine andere Maske zeigen?
Ich denke es ist unmöglich zu sagen, ob wir selbst bei engen Freunden ganz "wir selbst" sind. Denn schließlich steigt mit der Sympathie für einen anderen Menschen auch der Wunsch auf ihn Rücksicht zu nehmen.


Guter Punkt, bringst noch einmal einen interessanten Aspekt in die Diskussion. Ist sicherlich immer eine Gradwanderung zwischen individuell "Farbe bekennen" wie man ist und aus Rücksicht Dinge unterdrücken. Obwohl es ja auch immer spezielle Freundschaftsbeziehungen gibt, in denen eine Seite wie auch in einer Liebesbeziehung übermäßig stark ausgeprägt ist.

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"Wer stetig glücklich sein will, muss sich oft ändern." - (Konfuzius)


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BeitragVerfasst: 4. November 2006, 03:02 
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Wer ist man denn? Da jeder sehr viele verschiedene Fascetten hat. Dadurch das wir veränderliche, lebendige Wesen kommen immer wieder neue Eigenschaften zum Vorschein. Gerade in Beziehungen entdecken wir uns immer wieder neu. Da wir jedoch wissen dass es wichtig ist sich mit Leuten einzulassen die einem nicht schaden, machen wir uns ein Bild und ordnen ein, Nachbar, Bekannte usw. Dabei spielen sicher auch gemachte Erfahrungen mit, Beobachtungen, leider auch Vorurteile etc. Doch löst das gegenüber meist auch unabhängig davon irgendetwas in uns aus, es kann sein dass durch die Interaktion eine neue Seite von uns zum Vorschau kommt denn sobald wir in Kontakt treten geben wir etwas von uns Preis. Eher schüchterne Menschen mögen es vielleicht nicht so sich preiszugeben, trotzdem treten sie in Kontakt halt auf ihre schüchterene Art. Menschen die mehr auf andere zugehen oder mehr reden, geben nicht unbedingt mehr von sich preis. Sie sind auch deswegen nicht weniger unsicher als schüchternere Personen. Aus Angst vor der eigenen Unsicherheit kommt es dass man oft dem folgt der am lautesten schreit, was den dann scheinbar stärker macht. Vielleicht trifft man darum zum Teil scheinbar ungleiche Paare. Jeder Mensch und jede Beziehung ist einmalig und wandelbar.
Zitat:
Eine Gesellschaft wird sich nie in ihrer Gesamtheit an den Schwächsten ausrichten. Damit haben wir alle zu leben.

Die Gesellschaft besteht ja aus allen, und somit sollte sie sich darauf ausrichten so zu funktionieren dass sie in einen Ausgleich kommt. Sich dazu an den Schwächsten auszurichten geht nicht, sie jedoch einfach zu ignorieren auch nicht, genauso wenig sie als Sündenbock zu bekämpfen. Die Geschichte zeigt dass jede Gesellschaftsform bei der diese Kluft immer grösser wurde daran zugrunde ging z.B. das Römische Reich, die Monarchie, sowie es auch jede Beziehung nur funktioniert solange die Kräfte einigermassen Ausgewogen sind.
Wirklich eine spannende Disskussion, auch was Louis30 gesagt hat, dass der moderne Mensch nicht frei ist. Wir werden nicht mehr vom König regiert, dafür auf verschiedenen Ebenen manupuliert durch suggerierte Freiheit.
Nun zu der eigentlichen Frage finde ich dass ein Freund jemand ist dem man Vertraut und Wertschätzt, der einem Beisteht nur schon einfach darum weil es ihn gibt. Und das alles aus freier Wahl. Im Unterschied zu anderen Beziehungen die auf den gleichen Grundlagen basieren wie Familie, Arbeitskollegen oder Liebesbeziehungen, besteht die Freundschaft am meisten um ihrer selbst willen. In die Familie wird man geboren, die Arbeit ist erlernt, bei der Liebe wirft Amor seine Pfeile und Freunde sind freiwillige Begleiter.


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