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 Betreff des Beitrags: Sokratische Gespräche und Platons Höhlengeichnis
BeitragVerfasst: 29. Oktober 2006, 18:26 
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Registriert: 29. Oktober 2006, 18:16
Beiträge: 1
Ich bräuchte Hilfe für meine nächste Ethik Klausur. Ich muss Beispiele für z.B. ein sokratisches Gespräch schreiben, die sich auf aktuelle Probleme z.B. aus der Politik beziehen.
Ich hoffe ich finde hier Hilfe!


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BeitragVerfasst: 12. November 2006, 19:20 
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Wohnort: Hessen
Zum Beispiel zum Thema Höhlengleinis und der Frage: Gibt es Gott? Wenn wir Menschen diejenigen sind, die an die Wand starren und die Schatten flackern sehen, wie können wir uns dann anmaßen über Gottes existenz oder nichtexistenz zu urteilen? :wink:

_________________
...endlich Ruhe!


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BeitragVerfasst: 3. November 2007, 07:46 
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Registriert: 29. Oktober 2007, 14:25
Beiträge: 16
Wohnort: Schweiz
Was hat das Höhlengleichnis mit Ethik in Bezug auf Politik zu tun? Da sehe ich keinen offensichtlichen Zusammenhang, auch wenn natürlich das Höhlengleichnis als Thema interessant ist.

Dann verknüpfe ich mal willkürlich mit Ethik: Die Menschen würden eigentlich wissen, was ethisch korrekt ist, aber die eigenen egoistischen Motive verdecken die direkte ehrliche Sicht darauf, sodass der Ethik-Begriff zu schwammigen Schatten mutiert. Alles wird relativ, auch die Menschrechte, gleiches Recht für alle nur auf dem Papier.

_________________
Liebe Grüße
Lynn


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BeitragVerfasst: 23. Februar 2008, 18:03 
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Registriert: 23. Februar 2008, 17:56
Beiträge: 15
re: Höhlengleichnis und zur <Frage gibt es Gott .
Wie sollte denn Gott sich Deinem Gehirn (stoned oder nicht) denn zeigen, wenn nicht in Zeichen und Dingen die das kleine menschliche brain halt noch
von dem göttlichen Funken begreift.
Er/Sie kann Dir doch nicht das Universum implantieren.
Dafür hat der menschliche Geist doch gar keine Kapazität.
Also begnüge man sich damit ,
dass just in diesem Moment die Sonne aufging als man um ein Zeichen bat.
Andere bekommen soviele und glauben trotzdem nicht.
Tjo, welche Gotteserfahrung brauchen dann die ????
Sprich's manche sind einfach resistent.


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BeitragVerfasst: 24. Februar 2008, 00:12 
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Registriert: 4. Oktober 2007, 13:33
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Blub hat geschrieben:
Andere bekommen soviele und glauben trotzdem nicht.

Du implizierst bereits mit "bekommen" die Prämisse, das Gott existiet.
Das etwas bewusst gegeben wird. Quasi das Zeichen (übersetzt eine Information)
welches ein bestimmtes Ziel verfolgt. Nämlich eine Änderung
des Verhaltens des Wesens (Mensch) was diese Information zu verarbeiten hat.
Nun frage ich dich, warum sollte Gott uns winken wenn manche von uns Menschen
seinen Arm für einen wehenden Ast im Wind halten? Will er uns testen weil er es muss?
Wenn ja, warum muss er uns denn testen. Kennt er uns nicht alle beim Namen?


Und wieso bezeichnest du Menschen die zu recht zweifeln allen erstes als
"resistent" wie bei einen Virus oder einem Bakterium? Setzt das nicht das Vorhandensein
von einem antiviralen Mittel oder wenigstenz einem Antibiotikum vorraus.
Da wir die Existenz von diesem "Antibiotikum" weder verifizieren noch falsifizieren
können, behaupte ich dass deine Aussage alles andere als objektiv ist.

_________________
Wir müssen unseren Mitmenschen immer noch die Möglichkeit
lassen, aus jenen Schubladen zu klettern, in die
wir sie vorher selbst hinein gesteckt haben.

(c) by sternstaub 2008


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BeitragVerfasst: 25. Februar 2008, 14:48 
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Registriert: 23. Februar 2008, 17:56
Beiträge: 15
Irgendwie habe ich es geahnt, dass man sich am Beispiel festbeißt.
Was ich nur sagen wollte ist,
dass Gott sich dem menschlichen Gehirn nur so zeigen kann,
dass es die Gegenwärtigkeit versteht: in Gleichnissen, Symbolen , Zeichen, Begegnungen usw.
Hape Kerkeling auf seinem Jakobsweg usw.
Mit anderen Worten : Manche könnten noch so viel Erstaunliches erleben und sie würden deshalb nicht im Entferntesten
auf die Idee kommen, dass hier eben eine Grenze stattfindet, wo andere schon von Gotteserfahrung sprechen.
Sprich manche würden NIE eine Gotteserfahrung machen können , da hierfür gar keine Öffnung wäre,
selbst wenn der Leibhaftige sich ziemlich deutlich zeigt.
Ich nenne DAS Gott, ja.


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BeitragVerfasst: 25. Februar 2008, 23:36 
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Registriert: 4. Oktober 2007, 13:33
Beiträge: 154
*stöhn*.............................
Warum braucht Gott immer eine Form, eine Storry... zugegebne
Steven Spielberg ist gegen so manche religöse Geschichte ein ziemlicher
Weisenknabe... aber warum zum Geier muss man Gott erfahren,
warum ihm gemeinschaftlich huldigen, ihm Opfer bringen?
Um die Legitimation zu erhalten glauben zu dürfen?
Ist es nicht eher so dass Problem nicht Gott ist sondern die Schnittstelle
an sich. Der Mensch möchte Glauben... es bringt dem Menschen einen
Vorteil der in jedem Zeitalter sein eigenes Spektrum hat. Anfangs die Mystik
dann mal der Polytheismus, der Pantheismus, dann der Monotheismus....
Ich frage mich wann die Menschen endlich anfangen an sich selbst zu glauben.
Nicht den Vorwand für ihre Taten einem omnipotenten Wesen in die Schuhe schieben
und sich endlich mit der Möglichkeit vertraut machen dass der Mensch eben nicht
durch kreationistische Kräfte erschaffen worden ist und das es möglicherweise
aber auch nur möglicherweise eben kein ewiges Leben mit Jungfrauen und Weintrauben
oder Wiedersehnsorgien im Paradies gibt, sondern aus die Maus, ende, finito, adios Amigo,
Tot und aus das ist was uns erwartet wenn wir unser Leben gelebt haben...

...kann mich aber auch irren. Wahrscheinlich haben die Christen recht, also
wenn sich ca. 2,1 Milliarden Menschen irren, ist das verdammt schlecht für die Statistik.

Was ich eigentlich damit sagen wollte ist, Gott will sich nicht "zeigen" der Mensch möchte
dass sich Gott zeigen will.

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BeitragVerfasst: 26. Februar 2008, 11:27 
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Beiträge: 15
Also mir hat er sich heute gezeigt und ich habe ihn gar nicht gesucht.
Das hat mir Kraft gegeben.´
Ich habe mich mit jemand über meinen Stress unterhalten ,
dass ich mir dieser und jener Dinge nicht sicher bin und jemand hat mich im Gottvertrauen bekräftigt.
(Bei dieser Person ist das durch Rituale bereits sehr fest verankert. Dadurch fühlt sie sich besonders geborgen und gefestigt)
Die Sonne schien im Zimmer und die Verbundenheit tat mir gut.
Da viel gleich alles von mir ab.
So einfach ist das manchmal mit dem Glauben.
Seit dem ich Gott wieder spüre tun sich plötzlich viele Wege und Erkenntnisse auf.
Wer duirch diese Tür nicht gehen will muß es auch nicht.
Stöhn..


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BeitragVerfasst: 26. Februar 2008, 11:31 
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Beiträge: 15
"Als Kind der Aufklärung kann ich nichts ausschließen." (O.)


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BeitragVerfasst: 26. Februar 2008, 12:21 
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Dann freue ich mich für dich, denn ich liebe die Menschen und nicht die Religion.
Sei aber auf der Hut vor Irrglauben. Ich wünsche dir, dass du niemals die
Fähigkeit verlierst alles in Frage zu stellen was man in Frage stellen sollte.
Bedenke dass wir körperliche Wesen sind und auch als Individuum
immer bleiben werden. Versuche niemals mit "Gewalt" andere von deinem
Glauben zu überzeugen. Sei tolerant zu Andersgläubigen.
Und nutzt niemals deinen Glauben oder Gott als Vorwand für Handlungen
für deinen persönlichen Egoismus.
Erst wenn du das alles anstrebst dann freue ich mich sehr für dich,
dass du den richtigen Weg mit Gott gefunden hast, bedenke dass
sich Gott für dich in allem äußern kann und sei es auch nur durch einen
Kritiker wie mich.

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BeitragVerfasst: 26. Februar 2008, 12:36 
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Beiträge: 15
Deine Warnung ist Ausdruck Deiner Projektion.


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BeitragVerfasst: 26. Februar 2008, 12:46 
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Ganz im Gegenteil: Religion als Projektion menschlicher Sinnhaftigkeit in die öde Leere des Universums...

Lass mich raten: Zeugen Jehovas?

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BeitragVerfasst: 26. Februar 2008, 14:05 
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Beiträge: 15
"Lass mich raten: Zeugen Jehovas"

Das meine ich mit Projektion.
Du hast eine blühende Phantasie.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Februar 2008, 14:52 
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Mag sein dass für dich Fantasie eine Beleidigung darstellen mag.
Für mich ist es eher ein gute Zeugnis, wenn mir sowas bescheinigt wird.
Dafür bedank ich mich übrigens recht herzlich und würde auch dir ein Fünkchen
mehr davon wünschen, denn "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt"
soll mal Einstein gesagt haben.

Aber nix für ungut, denn wiedermal sehe ich, dass es wahrscheinlich leichter ist
einem Esel das Tangotanzen beizubringen, als einem wahrhaftig "Gläubigen" auch nur
einen Augenblick die Möglichkeit in Betracht ziehen zu lassen, daß
er womöglich falsch liegen könnte...

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BeitragVerfasst: 26. Februar 2008, 15:17 
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Womit liege ich falsch ?


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