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 Betreff des Beitrags: Hochmut
BeitragVerfasst: 29. Februar 2008, 11:07 
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Hochmut:

Nach Begrifferklärung ist Hochmut eine Haltung der Welt gegenüber die Wert, Rang und Fähigkeit der eigenen Person, ohne diese unter Beweis gestellt zu haben, als hoch ansieht.
Betrachtet man diese Definition genauer, kann man leicht die Grenze zwischen Hochmut und Stolz ziehen.
Stolz ist abhängig von Leistungen, während Hochmut, unabhängig von Handlungen, das Selbst als überlegen ansieht, oder wie Immanuel Kant es formulierte,

Der Hochmut ist ein Ansinnen an andere, sich selbst im Vergleich mit uns gering zu schätzen.

also die Definition aus der entgegengesetzten Perspektive heraus. Nicht das selbst als überlegen ansehen, sondern die Anderen als unterlegen.

Hochmut ist eine Gesinnung, die in den meisten Menschen schlummert. Oft offenbart er sich nicht im direkten Umgang miteinander sonder wirkt versteckt unter dem Mantel der gesellschaftlichen Anerkennung. Personen die auf gesellschaftliche Ablehnung stoßen unterliegen, für viele, nicht den mitmenschlichen Tugenden. Diese Einstellung wurde leider durch unsere, stark dem Materialismus verfallenen Gesellschaft propagiert und hat sich tief in die Köpfe der Bevölkerung gefressen. Der Wert des Menschen wird hierbei auf das offensichtliche beschränkt (Aussehne, Kleidung, Reichtum, Hierachie) Dies beweist sich zB. durch die Unterscheidung von “Du“ und “Sie“ im deutschen Sprachgebrauch und um es auszudehnen, dass bestehen auf Titel (Dr., Ing., etc.) die, Ganzheitlich betrachtet, keinerlei Auswirkung auf den Wert des jeweiligen Menschen haben.

Sie leben am Rand der Gesellschaft und haben somit unseren Respekt nicht verdient?

Ein Bettler sitzt zitternd in einer dunklen Gasse, streckt die Hände zum Himmel und blickt demütig zu Boden. Er wippt mit dem Körper auf und ab um seinen Kreislauf anzuregen und nicht an Ort und Stelle zu erfrieren. Schnee fällt in glitzernden Flocken tanzend zu Boden und bezuckerte die Einkaufspassage in friedlichem Weiß. Eilig huschen Passanten durch die enge Gasse. Der Gestank nach Urin, Kot und Schweiß lässt sie den bettelnden erblicken. Einige schütteln verächtliche den Kopf, andere beschimpfen und bespucken ihn, wieder andere treten auf ihn ein, doch niemand vermag es den Bettler zu vertreiben. Selbst nach mehreren Stunden in eisiger Kälte, bis auf die Knochen durchgefroren, geschunden, geschlagen und gedemütigt verweilt er am selben Ort.
Schließlich passiert ein Weiser die Stelle an der, der Bettler verharrt.
Er sieht die Massen wie sie ihn mustern, wie ihre Blicke ihn abwerten und gering schätzen. Daraufhin nimmt der Weise seine Jacke, hängt sie dem Bettler wärmend über die Schulter und setzt sich neben ihn in den Schnee. Die Massen blicken ihm verständnislos entgegen, tuscheln und können nicht an sich halten den Weisen über seine Beweggründe zu befragen, die ihn dazu trieben sich diesem Abschaum zu nähern. Der Weise mustert die Massen und bittet den Bettler sich zu erheben. Daraufhin mustert er auch diesen und spricht:
“Ich erblicke ihn und stelle fest: Er besitzt Arme und Beine wie ihr, er vermag es aufrecht zu stehen und ist sogar befähigt zu sprechen, er friert in der Kälte wie ihr und seine Haut schlägt Blasen wo sie verbrannt wird, wie die Eure. Nun frage ich euch, was unterscheidet euch von diesem?
Ist es die Vorsehung die euch besser bemittelt hat? Sind es die Kleider die eure Glieder vor Erfrierung schützen?
Dieser Mann hat denselben Wert wie ihr in dieser Welt, nur niemand von euch nimmt sich die Zeit diesen zu suchen weil ihr über ihn urteilt, aufgrund von Äußerlichkeiten. Ihr lasst euch abschrecken durch seinen Gestank und seine Erscheinung. Er der hier sitzt in eisiger Kälte, friert, um sein überleben bangen muss, geschunden, getreten, bespuckt und dennoch kein böses Wort über euch verlierend.“

Ich denke, jeder Mensch, jedes Tier, alles Leben hat Respekt verdient, niemand sollte sich anmaßen, über andere zu richten nur weil sie sich vielleicht nicht von den gesellschaftlichen Richtlinien maßregeln lassen, weil sie nicht die Mittel haben sich den Luxus anzuhäufen den viele als selbstverständlich ansehen, oder schlichtweg nicht unserem Glauben angehören.

Hochmut sehe ich bereits in Situationen zwischen Mensch und Tier. Wie kommt der Mensch dazu sich in der Weltordnung über das Tier zu stellen?

Die meisten Tiere bilden ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Anders der Mensch, der aufgrund seiner selbst zugeschriebenen “Überlegenheit“, aufgrund der Annahme er sei der Regent, der Inhaber unserer Welt, mit dieser umgeht als wäre sie eine Einwegkamera. Der Mensch preist seinen, den Tieren überlegenen, Verstand. Doch was nützt der schärfste Verstand wenn man nicht davon gebrauch macht? Was hilft es zusammenhänge erkennen zu können, wenn wir uns nicht die Mühe machen sie zu sehen? Wir betrachten unsere Welt als wäre sie ein Ding das jederzeit Ersatz findet. Doch sie ist Leben. Wir haben das Glück auf ihre wohnen zu dürfen, wir haben das Glück, dass Tiere und Pflanzen die Erde bewohnen, die das Klima unter der Atmosphäre in ein Gleichgewicht bringen, oder zu bringen versuchen, dass wir Menschen ständig gefährden. Wir beginnen erst über Konsequenzen nachzudenken, wenn sie längste eingetreten sind.

Hochmut ist, wenn ein Mensch sich eine Vollkommenheit beimisst, die bei ihm nicht zu finden ist.
(Zitat Baruch de Spinoza)

Oft ist es schwer zwischen Hochmut und Stolz zu unterscheiden. Stolz ist ein zweischneidiges Schwert. Lässt man ihn hinter sich droht man sich zu vergessen, die eigenen Wünsche und das Selbst dabei zu verlieren. Setzt man seinen Wert jedoch zu hoch behindert er einen und errichtet einem Grenzen wo keine sind.
Wir Menschen sind ebenfalls Tiere. Tiere gesegnet mit Verstand. Dieses Werkzeug sollten wir nutzen, in jeder Lebenslage. Wir sollten, bevor wir über andere urteilen, ihre Lebensweise kennen lernen, ihre Ziele zu verstehen suchen, ihr Umfeld erforschen und ihren Wert entdecken.
Ein machtvolles Werkzeug zu gegenseitigem Respekt ist Toleranz. Selbst wenn es uns manchmal nicht gelingen mag die Lebensweise des anderen kennen zu lernen, seine Ziele zu verstehen, sein Umfeld zu erforschen und seinen Wert zu erkennen, kann uns das Werkzeug “Toleranz“ den Weg des Gerechten weisen. Jedes Leben hat seinen Wert auf dieser Welt. Im Guten wie auch im Bösen.


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BeitragVerfasst: 10. März 2008, 17:39 
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Das klingt alles schön und gut. Da fallen mir Schlagworte wie "sankt martin" oder "buddhismus" ein... es gibt nunmal Tragödien, dagegen kann man nichts tun, als Beispiel eine Geschichte von einem Bettler zu nehmen der getreten und verstoßen von der Gesellschaft ist grenzt schon an Melodramatik und wirkt bei mir skepsisaufreibend, wodurch dein Beitrag irgendwo an Seriösität verliert.

Zu Anfang dachte ich "oh ein thread über Hochmut, jetzt kommt ne Definition/Stellungnahme" aber naja, dem ist anscheinend nicht so. Natürlich, du führst es darauf immerwieder zurück jedoch sind deine Ausführungen so weitgreifend, überflüssig und gehören hier einfach nicht hin. Das klingt nach Weltverbesserer. Du bist auch nur ein Mensch. Wir alle sind das. Darauf aufmerksam machen, dass es Bettler gibt oder Kinder die in der dritten Welt alle 3 Sekunden Sterben, weil sie nichts zu essen haben, ist nicht verkehrt, das jedoch zu propagieren und anzuprangern es sei schlecht und die böse böse Gesellschaft wäre Auslöser ist meiner Meinung nach anmaßend, denn wir sind nicht in der Lage die Lage solcher Menschen 100%ig nachzuvollziehen. Um keinen falschen Eindruck zu hinterlassen : Ich bemängel ähnliches an unserer Gesellschaft, jedoch schreibe ich dazu dann entsprechende threads und nicht unter einem mit dem Titel "Hochmut" und gehe über Respekt vor allem und jedem über ein emotional geladenes Beispiel über zu "die Gesellschaft ist alles schuld" und habe am Ende an meinem ursprünglichen Thema vorbei geschrieben.

Gruß,
Silent

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BeitragVerfasst: 11. März 2008, 14:55 
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ich denke du hast die Botschaft nicht ganz verstanden. Die Geschichte ist ein symbol dafür das die Menschen
die Hochmut oft nicht erkennen an stellen wo sie sie verdrängt haben. Eben bei Leuten die am rand der Gesellschaft
leben. Ich will da nicht darauf eingehen das es zu große Klassenunterschiede gibt, sondern nur aufzeigen das auch
ein Obdachloser genauso unsere Achtung verdient wie ein Arzt oder Präsident.

Hochmut ist es auch wenn man wirklich, aufgrund von harter Arbeit seinen Posten verdient hat, oder seinen Rang und
dann die, die das Schicksal vielleicht nicht so gesegnet hat, oder die einfach zu faul waren gering zu schätzen.
Ich finde, auch wenn man ein faulpelz ist und nichts auf die Reihe bringt, weil man einfach nicht im Stande ist
irgendetwas zuende zu bringen, hat man dennoch seinen Wert auf dieser Welt, und dieser Wert ist bei jedem gleich.

Das schicksal des Bettlers ist nicht das Zentrum der Geschichte, sonder das die anderen ihn geringschätzen aufgrund
der Tatsache das er ein Bettler ist. Also aufgrund von Äußerlichkeiten. Was sie Hochmütig macht.

Ich hab also keineswegs das Thema verfehlt.

Weltverbessernd solls auch nicht sein. Nur versuchen den Leuten bewusst zu machen wo Hochmut beginnt und ich
glaub das hab ich ganz gut getroffen.

Das es zu sehr nach Vorwürfen klingt ist mir auch bewusst, war zwar nicht meine Absicht, aber is eben so.

Ich schließe mich auf keinen Fall davon aus. Ich bin genaus wie alle anderen in der Gesellschaft, man kann sich auch
nicht restlos davon befreien, oder kaum, aber man sollte versuchen sich den Idealen so weit wie
möglich zu nähern.


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BeitragVerfasst: 11. März 2008, 18:14 
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Beiträge: 154
Es ist bestimmt nicht erstrebenswert hochmütig zu sein...
Mit welchen Mittel könnte man denn verhindern, dass man Gefahr läuft
hochmütig zu werden, wenn man es selbst doch nicht so bemerkt?
Was meint ihr?

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Wir müssen unseren Mitmenschen immer noch die Möglichkeit
lassen, aus jenen Schubladen zu klettern, in die
wir sie vorher selbst hinein gesteckt haben.

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 00:50 
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Beiträge: 56
hmm wenn alle Menschen gleichwertig sind, schließt das doch jegliches Streben nach "besser werden" aus oder ? wenn eh alle gleich sind ? - Ich denke der Mensch strebt einfach danach ein Individuum darzustellen und das kann er nur durch herausstechen aus der Masse (durch Faulheit oder fanatisches Streben sei dahingestellt ^^).

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 11:15 
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Beiträge: 18
Wohnort: Österreich
@sternstaub ... mit offenen Augen durchs Leben gehn. Sich selbst unter die Lupe nehmen und erkennen wenn man jemanden gering schätzt. Es ist meistens ganz leicht zu erkennen ob man jemandes Wert gering ansieht, sofern man auch wirklich darauf achtet. Jeder hat sich bestimmt schonmal dabei ertappt das man über jemanden denkt "Was ist das denn für ein Idiot?" oder was auch immer. Solche Situationen bewusst machen versuchen darüber nachzudenken, was den/diejenige dazu gebracht hat dieses oder jenes zu tun das wir als "dumm", "minderwertig" ansehen und ob es wirklich minderwertig oder einfach ein anderer Weg zum Ziel ist den wir vielleicht nicht verstehn. oder nicht verstehen wollen. Auch wenn wir ihn nicht verstehn können, wir sollten tollerieren das er/sie es so macht.

@Silent ... Das streben danach sich zu verbessern hat nichts mit dem Wert einer Person zu tun. Jeder muss selbst wissen was sein Sinn ist, oder wenn man seinen Sinn noch nicht erkannt hat, was einem eben wichtig ist. das Streben danach sich zu verbesser, in welcher Hinsicht auch immer stärkt das Selbstwertgefühl, aber nicht direkt den Wert. Ganzheitlich betrachtet, also aus kosmischer Sicht, ist der Wert einer Pflanze gleichwertig mit dem unseren. Bei einer Pflanze ist der Wert vielleicht leichter zu erkennen(Photosynthese), aber auch jeder Mensch hat diesen Wert. Jeder Mensch trägt in gleichem Maße zum Gleichgewicht der Welt bei. Dieser Wert, den ich hier meine ist ja eben der Ganzheitliche, der sich auf alles und jeden in Zusammenhang miteinander bezieht. Es ist nicht der Wert den wir den Dingen geben, sondern der Wert den die Dinge von sich aus haben.

Kann das grad nicht besser erklären, oder vielleicht ist die Erklärung e gut. Keine Ahnung ob man verstehn kann was ich mein.

Wenn man von diesem Egozentrischen Weltbild, das die meisten Menschen leben, weggeht und die Dinge im zusammenhang mit dem Ganzen betrachtet bekommt das Wort "Wert" eine ganz andere Bedeutung.


Zuletzt geändert von dradivaberl am 12. März 2008, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 11:21 
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Zitat:
hmm wenn alle Menschen gleichwertig sind, schließt das doch jegliches Streben nach "besser werden" aus oder
Hmm... ähm nee... Nur wenn du danach stebst besser zu sein als deine Mitmenschen.
Wenn du aber versuchst (besser oder) mehr zu sein als du (selbst) bist, dann stellst du dich
nicht über andere Menschen... du stellst dich neben sie mMn.

Aber darauf wollt ich nicht hinaus.
Ich wollte lediglich deine Meinung dazu hören, was du darüber denkst, wie
ich Hochmut bei mir so minimal halten kann wie es nur möglich ist. Wie kann ich der Hochmut
den Boden entziehen ...was kann ich im alltäglichem Leben tun um sie zu verhindern?
Die Shaolin habe ich mal gelesen verrichten einfache körperliche Arbeit wie
das Fegen des Bodens... demütiges Verhalten?

//edit: dradivaberl, jetzt haben sich unsere Posts um einige Sekunden (Minuten)
überschnitten :-)
Vielen danke für deine Antwort. Genau das meinte ich. :D
Das sehe ich nämlich ganz genau so. Das es darum geht sich selbst zu verbessern
wie gesagt einfach für sich selbst mehr zu sein als man eigentlich ist.
Möglicherweise Wunschdenken?

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 11:49 
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Demut steht Hochmut direkt gegenüber. Ich glaube aber nicht das man unbedingt Demütig sein muss um den Hochmut zu vermeiden.

Demut ist meiner Ansicht nacht nicht wirklich eine Tugend, da man damit ja seinen eigenen Wert im Bezug auf das Ganze betrachtet als gering ansieht und eben darum hochmütig sich selbst gegenüber ist. Demut ist ein gutes Training um seinen eigene Wert ins Reine zu bringen, das bestimmt, aber ich denke mann kann durch bewusstes, besonnenes Handeln auch ohne unterwürfig zu sein den Hochmut weitgehend hinter sich lassen. Wie gesagt ganz befrein kann man sich niemals davon. Wir Menschen sind eben nicht perfeckt und somit können wir niemals ein Ideal verkörpern, wir können uns diesen Idealen nur nähern.


Wunschdenken?
Auf keinen Fall! Man kann sich als Person durchaus verbessern. Wobei verbessern ist ein Wort das immer im zusammenhang damit steht aus welcher Perspektive man alles betrachet, was man als Verbesserung ansieht. Wer bestimmt ob man was verbessert hat oder nicht?
Außerdem ist auch jede Verbesserung dem Zahn der Zeit unterworfen und wird irgendwann durch etwas noch besseres oder etwas volkommen anderes abgelöst, was eben, glaub ich, ganz gut verdeutlicht das solche Verbesserungen nichts am ganzheitlichen Wert verändern, doch beschränkt auf einen Zeitraum der variabel ist, kann man auf jeden Fall Verbesserungen erzielen.

OK ... das ist jetzt ein ziemliches Durcheinander ... vielleicht nehm ich mir irgendwann mal die Zeit das alles etwas ausführlicher zu erläutern.


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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 11:54 
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... gerne, würde mich freun :wink: :D

Dann können wir mal versuchen zu ergründen welche Rolle
der Stolz dabei spielt...

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 12:34 
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"Es ist nicht der Wert den wir den Dingen geben, sondern der Wert den die Dinge von sich aus haben. "

-> wir sind nicht in der Lage den objektiven Wert der Dinge zu sehen, da wir subjektiv sehen/denken reine Objektivität ist nur bedingt möglich.

Ich denke ein gesundes Gleichgewicht zwischen Hochmut und Demut ist angemessen und durch das ständige Bewusstmachen und Reflektieren von eigenem Verhalten kann man besser/neu werde.

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 13:18 
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Ja, das mit dem Gleichgewicht gefällt mir, glaube ich. danke, silent
Den "richtigen" Mittelwert dieses Gleichgewichtes legt jeder sowieso selbst fest ;-)

Da wir Menschen alle eine subjektive Sichtweise haben, lehne ich die Fähigkeit zur reinen Objektivität
komplett ab. Ich gehe sogar noch weiter, in dem ich jetzt mal die These aufstelle,
daß kein intelligentes Wesen was zu Kognitivem fähig ist, jemals zu sowas wie Reiner
Objektivität fähig sein wird.
Demnach sollte es nach ständiger Reflektion bestrebt sein.

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Zuletzt geändert von sternstaub am 12. März 2008, 13:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 13:21 
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Womit wir beim radikalen Konstruktivismus wären ^^

Wenn jeder den Mittelwert selbst bestimmt ist es kein pauschaler Mittelwert... hmm das ist gerade die Problematik, wann setzt hochmütiges Verhalten überhaupt ein ? ... ist es nicht Auffassungs-/Interpretationssache ?

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 13:30 
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Nicht unbedingt. Ich sehe es mehr als einen "Bereich" in einem Spektrum.
Wenn du das Sprektrum eines Farbkreises vor dir hast kannst du niemals
genau definieren wo die Farbe Grün anfängt und wo sie bereits ins Gelb übergeht...
es findet immer eine subjektive "Überlagerung" statt. Manch einer sagt, dass das noch Grün
ist ein anderer schwört Mark und Bein dass diese Farbe bereits zu Gelb gehört.

Und dennoch können wir etwas allgemein definieren, dass
das was am weitesten von Grün entfernt ist (nämlich Rot) mit Sicherheit nicht
diesem Mittelwert nahe kommt. :)´

und ja ich denke das es in der Tat eine Interpretationssache ist.

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Zuletzt geändert von sternstaub am 12. März 2008, 13:32, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 13:32 
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radikaler Konstruktivismus ! ^^

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BeitragVerfasst: 12. März 2008, 13:34 
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...sorry habs nicht studiert :)
muss erstma in die Wiki gucken. Worum es dabei geht.
Ist der RK verbreitet oder zur Zeit gültig und anerkannt?

//edit: Ja, ich denke das beschreibt es, was ich meine.
Denkst du auch so?

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Zuletzt geändert von sternstaub am 12. März 2008, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.

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