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 Betreff des Beitrags: Gut und Böse
BeitragVerfasst: 2. Januar 2007, 22:40 
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Registriert: 26. November 2006, 20:48
Beiträge: 9
Wenn ich mich so umschaue und den Leuten zuhöre, dann wird ständig von Gut und Böse geredet. Alles, egal ob Lebewesen oder Gegenstände wird in Gut oder Böse unterteilt. Darf man das überhaupt? und wenn, wie unterscheidet man das?


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BeitragVerfasst: 12. Februar 2007, 16:11 
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Registriert: 15. November 2006, 23:33
Beiträge: 3
so gesehen kennen nur wir menschen den unterschied zwischen "gut" und "böse", bzw. ich denke wir haben ihn erschaffen. natürlich birgt diese kategorien denken gefahren in sich , da jeder eine andere aufassung von "gut" und "böse" hat.
nun stellt sich doch aber die frage ob es ein allgemeingüliges "gut" gibt. ich würde etwas für gut bezeichenen wollen wenn es dem Leben dient und dessen entwicklung fördert. alles gegenteilige als "böse", d.h. alle dinge die dem leben und dessen entwicklung schädigt.
und nach meiner ansicht ist es nicht falsch in solchen kategorien zu denken und sein handeln an dem "guten" auszurichten.
ich weiß nicht wie ihr dazu steht?


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BeitragVerfasst: 23. Februar 2007, 10:02 
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Registriert: 21. Februar 2007, 19:11
Beiträge: 62
Sicherlich darf man Bewertungen vornehmen, ob einem das aber zuträglich ist, ist eine andere Frage.
Die Einteilung in Gut und Böse ist rein subjektiv, daher stellt sich die Frage nicht, ob es ein allgemeingültiges „gut“ gibt.
Woher weißt du, philanthrop, wann etwas dem Leben dient und dessen Entwicklung fördert?
Selbst das vermeintlich Schädigende verursacht eine Weiterentwicklung (im Grunde gibt es immer nur Entwicklung und da trägt alles zu bei), und aus so mancher Krankheit sind nicht wenige Menschen umso gesünder und gestählter, als sie es vor der Krankheit waren, hervorgegangen.
Für mich persönlich gibt es etwas Böses oder Schlechtes nicht mehr - alles ist letztlich alleine schon deswegen gut für mich, weil ich es erlebe.


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2007, 22:32 
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Registriert: 26. November 2006, 20:48
Beiträge: 9
Ich denke ähnlich wie Kecki, aber mir kommt da grade noch was
Die meisten Menschen denken nicht bewusst darüber nach warum und wie sie unterteilen. Hat der Mensch einen Instinkt dafür oder wird alles von der Gesellschaft geprägt?


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BeitragVerfasst: 13. August 2007, 21:12 
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Registriert: 9. August 2007, 22:38
Beiträge: 11
Hallo!
Die Frage nach gut und böse hat ja in jeden Fall eine immense Bedeutung.Einerseits richtet sich praktisch das ganze Gesellschaftlich leben nach der Einteilung in Dinge,"die sich ziemen"(=gut) und nach Ungehörigkeiten..(Verbrechen od. Verhaltensbrüchen sonstiger Art).Auch finden derart viele Fehlinterpretationen von Gut und Böse statt(Terroranschläge etc.), dass es eigentlich klar sein müsste, dass die Menschen nicht diejenigen sind, die sich darüber den Kopf zerbrechen sollten,-falls es da überhaupt jemanden gibt,der das sollte-.Darf man zum Beispiel "Böses mit Bösem" bekämpfen,nach dem Motto `Minus x Minus ergibt Plus`?Ich,für meinen Teil, denke Nein.(..aber ich bin auch kein großer Mathe-Fan^^..)

Dem,der nur schwarz und weiß sieht,wird sich niemals der Anblick einer Farbenpracht erschließen.(nicht zitiert)


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BeitragVerfasst: 18. August 2007, 09:12 
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Registriert: 21. Februar 2007, 19:11
Beiträge: 62
Hallo Aksei,

Instinkt würde ich es nicht nennen. Als Mensch bist du mit einem Verstand ausgestattet, der die Vielheit der Dinge ordnet.
Wie diese Dinge zu ordnen sind, lernen wir von der Umwelt, in der wir aufwachsen, und richten uns hier (zwangsläufig) an den gegebenen Ethiken der Gesellschaft aus.

Kecki


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BeitragVerfasst: 18. August 2007, 09:28 
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Registriert: 21. Februar 2007, 19:11
Beiträge: 62
Hallo ambre,

wer "Böses mit Bösem" bekämpft, bekämpft doch eigentlich nur seine eigenen Interpretationen mit anderen eigenen Interpretationen - ein Kampf mit sich selbst.
Fehlinterpretationen sind Meinungsverschiedenheiten. Ich finde schon, daß die Menschen die eigene Meinung beleuchten sollten, die sie ja selbst aufgestellt haben (Selbstreflektion).

Kecki


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 Betreff des Beitrags: gut und böse
BeitragVerfasst: 18. August 2007, 19:44 
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Registriert: 18. August 2007, 16:22
Beiträge: 8
also ich glaube mal das man alles in gut und böse teilen sollte, denn nur so wird doch unser moralverhalten geprägt.
und gut ist demnach,was für uns menschen nützlich ist.
und böse ist, was menschen fürchten, oder ihre existenz bedroht( vergewaltiger, mörder, diebstahl, naturkatastrophen etc..)

aber wer sagt schonw as richtig und falsch ist, ne? |D


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 Betreff des Beitrags: Schubladen...
BeitragVerfasst: 18. August 2007, 20:46 
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Registriert: 14. Dezember 2006, 09:40
Beiträge: 23
Hallo,

die Entscheidung ob und was "gut" oder "böse" ist obligt jedem selbst es liegt an der Natur der Dinge das diese Entscheidung wie alles subjektiv ist. Auch die Moralvorstellungen der Gesellschaft werden einem quasi aufdiktiert. Niemand hat das Recht für jemand anderen Entscheidungen zu treffen, jeder kann für sich selbst urteilen ob etwas "gut" oder "böse", "richtig" oder "falsch" ist. Es gibt Grenzen wenn jemanden Gefahr droht durch die Handlung.

_________________
Gruß

SeeMonster


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. August 2007, 10:50 
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Registriert: 18. August 2007, 16:22
Beiträge: 8
aber wenn jeder für sich selbst entscheiden würde, was gut und böse ist, könnte man die freiheit der anderen menschen überschreiten.
und deine eigene freiheit geht nur soweit wie die des anderen...

deshalb ist es gut, dass wir richtlinien haben, an die sich jeder halten sollte, damit es keine auseinandersetungen gibt, weil jeder einer anderen ansicht ist.


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BeitragVerfasst: 2. November 2007, 18:46 
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Registriert: 29. Oktober 2007, 14:25
Beiträge: 16
Wohnort: Schweiz
ambre hat geschrieben:
Hallo!
Die Frage nach gut und böse hat ja in jeden Fall eine immense Bedeutung.Einerseits richtet sich praktisch das ganze Gesellschaftlich leben nach der Einteilung in Dinge,"die sich ziemen"(=gut) und nach Ungehörigkeiten..(Verbrechen od. Verhaltensbrüchen sonstiger Art).Auch finden derart viele Fehlinterpretationen von Gut und Böse statt(Terroranschläge etc.), dass es eigentlich klar sein müsste, dass die Menschen nicht diejenigen sind, die sich darüber den Kopf zerbrechen sollten,-falls es da überhaupt jemanden gibt,der das sollte-.Darf man zum Beispiel "Böses mit Bösem" bekämpfen,nach dem Motto `Minus x Minus ergibt Plus`?Ich,für meinen Teil, denke Nein.(..aber ich bin auch kein großer Mathe-Fan^^..)

Dem,der nur schwarz und weiß sieht,wird sich niemals der Anblick einer Farbenpracht erschließen.(nicht zitiert)


Ich denke, es ist sogar sehr wichtig, sich damit zu befassen und ein waches ethisches Bewusstsein zu entwickeln, gerade auch, um genannte Missstände in unserer Gesellschaft zu hinterfragen.

_________________
Liebe Grüße
Lynn


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 6. November 2007, 15:42 
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Registriert: 30. August 2007, 18:26
Beiträge: 20
Ich befürworte grundsätzlich auch Wertungen, wie hier im Beispiel: "gut und böse" oder "gut und schlecht"
Diese Wertungen sind schließlich aus Erfahrungen hervorgegangen und dadurch gibt es gewisse Normen.
Ich bezweifle stark das der Mensch ohne dieses Konstrukt von Normen existieren könnte, da dieser eine gewisse Absicherung der eigenen Handlungen gewährleistet.

Lg


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BeitragVerfasst: 8. November 2007, 11:05 
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Registriert: 24. Oktober 2007, 12:20
Beiträge: 9
Wohnort: Prignitz
Paikaru hat geschrieben:
aber wenn jeder für sich selbst entscheiden würde, was gut und böse ist, könnte man die freiheit der anderen menschen überschreiten.
und deine eigene freiheit geht nur soweit wie die des anderen...

deshalb ist es gut, dass wir richtlinien haben, an die sich jeder halten sollte, damit es keine auseinandersetungen gibt, weil jeder einer anderen ansicht ist.

Das hat dann aber nichts mehr zu tun mit einem vorgegebenen Moralsystem, sondern die Regeln werden zwischen Menschen immer wieder neu ausgehandelt! Also nix mit "gut und böse", sondern eher
"schön, daß wir mal drüber geredet haben" :)
Zitat:
nun stellt sich doch aber die frage ob es ein allgemeingüliges "gut" gibt. ich würde etwas für gut bezeichenen wollen wenn es dem Leben dient und dessen entwicklung fördert. alles gegenteilige als "böse", d.h. alle dinge die dem leben und dessen entwicklung schädigt.
und nach meiner ansicht ist es nicht falsch in solchen kategorien zu denken und sein handeln an dem "guten" auszurichten.
ich weiß nicht wie ihr dazu steht?

klingt auf Anhieb gut... aber dem "Leben" dient ja nun mal auch das Raubtier und, auf den Menschen übertragen, auch sowas wie Krieg (solange Familienplanung "böse" ist) und Revolution...
Also ganz so einfach ist es nicht mit den allgemeingültigen Richtlinien...
nicht mal Der Kantsche KK funktioniert immer, obwohl er schon so abstrakt wie möglich formuliert ist:
im Bereich der Arbeitsteilung und Berufsethik kann ich nicht so handeln, daß es alle nachmachen könnten, denn dann gäbe es nur noch Musiker und Kinderfreunde aber kein Brot...
Es geht also nicht, ohne daß Gesetze immer wieder verhandelt werden und wenn sie nicht mehr passen halt auch geändert...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. November 2007, 01:31 
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Registriert: 29. Oktober 2007, 14:25
Beiträge: 16
Wohnort: Schweiz
Hi zusammen

Ich würde auch sagen, dass die Gesetze immer wieder überarbeitet werden müssen, allein schon deshalb, um die noch bestehenden Lücken zu schließen, aber auch, um veraltete Gesetze aufzuheben, sonst gäbe es noch heute kein Frauenwahlrecht und die Homos könnten heute sicherlich nicht heiraten. :D

_________________
Liebe Grüße
Lynn


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Dezember 2007, 20:06 
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Registriert: 28. Dezember 2007, 12:36
Beiträge: 47
ich würde gut un böse folgendermaßen deffinieren gut ist was die mehrheit als positiv empfindet dabei kommt es auch darauf an mit welcher intensität die einzelnen menschen das empfinden

wenn zum beispiel die mehrheit der Bevölkerung kanibalen wären würde es als gut angesehen werden seine nachbarn zu essen (ok das war ein blödes beispiel)


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