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Gut und Böse können meiner Meinung nach nur subjektiv gesehen werden, da dies immer vom Punkt des Betrachters abhängt. Hilfreich finde ich hier Beispielsweise die Verse 1335-36 in Goethes ,,Faust'', in dem Mephistopheles, also der Teufel sich vorstellt mit den Worten: ,,Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.''
Zerstörung beispielsweise, etwas das man im Allgemeinen wohl dem ,,Bösen'' zuordnen würde, ist nötig um etwas neues entstehen zu lassen. Das Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag(ich möchte hier nur beispielsweise diese Theorie verwenden) wird als schreckliche Katastrophe, also etwas ,,böses'' beurteilt, wäre dies jedoch nicht geschehen hätte sich der Mensch sehr wahrscheinlich nie entwickelt.
Ohne Vernichtung und Zerstörung könnte nichts neues Entstehen. Unsere menschliche Existenz ist also durch etwas ,,Böses'' ermöglicht worden, aufgrund des Überlebenstriebs, der allen Wesen eigen ist, haben wir jedoch Angst das unsere eigene Existenz durch das gleiche ,,Böse'' das uns ermöglicht hat, wieder beendet wird.
Das, was wir ,,gut'' und richtig nennen, ist meistens das, was unser eigenens Überleben, und das der Spezies Mensch unterstützt, beziehungsweise was uns vor dem ,,Bösen'' schützt
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