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BeitragVerfasst: 26. März 2008, 01:31 
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Registriert: 26. März 2008, 00:15
Beiträge: 4
wie kann man denn "gut"definieren indem man sagt das "gut" das ist was der Hauptteil der Bevölkerung meint/denkt/vertritt ect??
Ich glaube da zeigt uns schon ein Blick in die Vergangenheit das dies nicht allzu zutreffend ist/sein kann,oder hab ich da etwas missverstanden??!
Gut und böse,dies sind meiner Meinung nach Richtlinien die laufe der Zeit sich geformt und Entwicklet haben(Im groben von der Masse,der Gesellschaft,aber eben auch im Sinne jedes einzelnen),um Normen zu bilden.
Ohne diese Grundnormen wäre ja ein zusammenleben unvorstellbar!
Gut und böse trennt und unterteilt Handlungen,Gedanken usw. was nicht heißt das das auch immer "richtig oder falsch" ist,dies beschließt jeder für sich!
Böse definier ich so,das alles,das das einzelne Leben gefährdet oder missachtet böse ist.
Kriege die für Frieden angestachelt werden,moralischer zerfall,Diktatur,ja Alles das halt gegen die Menschenrechte verstößt,und gut,-gut zu Definirern empfinde ich als deutlich schwieriger,da ja in manchen Sachen,bsp Umwelt, kaum grenzen zu ziehen sind,es fehlen halt die Übergänge!
Wobei ich vllt als gut Definiren würde: soziales Engagement,tja,und bei anderen Theman existiert kaum gut oder eben böse,zumindest fällt mir gerade nix mehr ein,...!!^^
Bei Böse gibt es nunmal eine klare definizion(oder?)und zwar der Tod(unfreiwilliger!)
Und gut?-Leben??!


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BeitragVerfasst: 27. März 2008, 10:31 
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Registriert: 28. Februar 2007, 14:00
Beiträge: 18
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dieser Beitrag bedarf einem Zitat das mir (wer würd es glauben) ein Computerspiel gelehrt hat:

Es gibt kein Gut oder Böse, nur Entscheidungen und Konsequenzen!

Ich würde sagen es gibt Moral die gesellschaftlich, kulturell und zeitlich bedingt ist und es gibt Ethik die sich durch die Epochen und Kulturen zieht, damit jedoch nicht seine Allgemeingültigkeit beweist, jedoch auf menschliche Zeitrechnung betrachtet zumindest unendlich erscheint. Dinge die sich in verschiedenen Kulturen auf dieselbe Weise entwickelt haben und der Allgemeinheit dienen.
Dinge die Tugend genannt werden wie Großzügigkeit. Richtig definiert sind die Tugenden allgemeingültig ohne größere kulturelle unterschiede.
Im Beispiel Großzügigkeit wäre die Definition: Jemanden der etwas benötigt, exakt das, aus rein selbstlosen Gründen, zu überlassen. Jedoch nicht mehr oder weniger. Ich würde sagen selbstloses Handeln kann man als Gut betiteln, Dinge die der Allgemeinheit dienen. Dinge die keinen direkter nutzen für die eigene Person sondern vielmehr einen altruistischen Wert besitzen.

Es ist schwer den Dingen eine allgemeingültige, ewige Definition zu geben.

Ich denke jedoch das dieses Problem in wahrheit garkeins darstellt. Wenn man bedenkt das nur wir Menschen überhaupt, in unserem ständigen streben nach Differenzierung und Kategorisierung solche Kriterien erschaffen um uns das Leben miteinander so einfach wie möglich zu gestalten. Genau aus diesem Grund benötigen wir Regeln, Gesetze, Regierungen. Weil kaum einer im Stande ist sich aus tiefer innerer Überzeugung den Dingen zu widmen. Es braucht eine Instanz der wir höhere Macht zuschreiben um uns den weg zu weisen den wir dann garnicht gehen wollen, jedoch gehen werden weil wir uns ja dieser Instanz verschrieben haben und den Sinn darin sehen das diese Instanz unser Leben leitet.
Aber bevor ich da jetzt völlig vom Thema abschweife.

Ich denke es gibt durchaus Gut und Böse, aber eben nur in den Köpfen der Menschen um sich die Welt erklären zu können.
Das ist das Gleiche prinzip warum wir den Teufel erschaffen haben. Um Gott als das volkommen Reine darzustellen deren Existenz wir ersehnen. Um allen Idealen einen Namen geben zu können.


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BeitragVerfasst: 28. März 2008, 01:36 
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Ich denke auch, dass man Gut und Böse nicht als Konstanten sehen darf, sondern als ethische Richtlinien, die die Menschen erschaffen um ihre Umwelt und ihr Miteinander besser beschreiben und kontrollieren zu können. Ein Beispiel dafür ist, dass früher im Mittelalter im christlichen Europa Menschen böse waren, wenn sie nicht gläubig waren und in die Kirche gingen. Heutzutage mögen zwar manche immer noch so denken, aber die "Allgemeinheit" definiert diese Menschen eben nicht mehr als Böse (sondern manchmal eher die, die so denken wir damals ^^).

Jeder Mensch muss für sich feststellen, was Gut und was Böse ist. Das mag jetzt leichtsinnig klingen, da dadurch sicherlich Differenzen zwischen den einzelnen entstehen, aber gerade diese Differenzen sind es, die durch daraus erfolgende Diskussionen die Grundlage für neue Denkansätze darstellen. So bleiben die Menschen mit ihren Meinungen ständig im Wandel und passen sich immer den Gegebenen Umständen an. Sie bleiben eben flexibel und brechen nicht gleich in Tränen aus, wenn mal etwas auf sie zu kommt, was sie mit ihren alten Definitionen nicht ergreifen können ^^.

Sicherlich ist es "gut", dass es Institutionen gibt, die Feste Vorgaben für das Miteinander erstellen um Ordnung zu halten (eben die Gesetze), aber dennoch sollte jeder Mensch für sich seine eigene Vorstellung entwickeln und auch haben dürfen, denn schließlich gibt es ja noch unser Recht auf Meinungsfreiheit.

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BeitragVerfasst: 30. März 2008, 03:04 
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"gut" ist das was du für "gut" hälst und "böse" das was du für "böse" hälst.

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You have three choices in life: Be good, get good or give up.


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BeitragVerfasst: 31. März 2008, 04:39 
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Das ist doch etwas platt formuliert, Silent, oder? ^^

Viele Menschen fanden den Besitz von Sklaven als durchaus Gut, da es ja so gehört hat damals. Ist es also wirklich gut, das Menschen als Sklaven gehalten wurden, oder ist es hierbei nicht doch besser, "Gut" oder "Böse" globaler zu definieren als einfach nur jedem selbst die Entscheidung zu überlassen?

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BeitragVerfasst: 2. April 2008, 14:50 
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prinzipiell fällt jeder die Entscheidung für sich selbst ;)

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BeitragVerfasst: 8. April 2008, 15:04 
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Registriert: 28. Dezember 2007, 12:36
Beiträge: 47
Zitat:
wie kann man denn "gut"definieren indem man sagt das "gut" das ist was der Hauptteil der Bevölkerung meint/denkt/vertritt ect??
Ich glaube da zeigt uns schon ein Blick in die Vergangenheit das dies nicht allzu zutreffend ist/sein kann,oder hab ich da etwas missverstanden??!
menschen ändern nun mal ihre meinung


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 Betreff des Beitrags: Re: Gut und Böse
BeitragVerfasst: 19. November 2008, 15:03 
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Registriert: 19. November 2008, 13:48
Beiträge: 1
Gut und Böse können meiner Meinung nach nur subjektiv gesehen werden, da dies immer vom Punkt des Betrachters abhängt.
Hilfreich finde ich hier Beispielsweise die Verse 1335-36 in Goethes ,,Faust'', in dem Mephistopheles, also der Teufel sich vorstellt mit den Worten:
,,Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.''

Zerstörung beispielsweise, etwas das man im Allgemeinen wohl dem ,,Bösen'' zuordnen würde, ist nötig um etwas neues entstehen zu lassen.
Das Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag(ich möchte hier nur beispielsweise diese Theorie verwenden) wird als schreckliche Katastrophe,
also etwas ,,böses'' beurteilt, wäre dies jedoch nicht geschehen hätte sich der Mensch sehr wahrscheinlich nie entwickelt.

Ohne Vernichtung und Zerstörung könnte nichts neues Entstehen.
Unsere menschliche Existenz ist also durch etwas ,,Böses'' ermöglicht worden, aufgrund des Überlebenstriebs, der allen Wesen eigen ist, haben wir jedoch Angst das unsere eigene Existenz durch das gleiche ,,Böse'' das uns ermöglicht hat, wieder beendet wird.

Das, was wir ,,gut'' und richtig nennen, ist meistens das, was unser eigenens Überleben, und das der Spezies Mensch unterstützt, beziehungsweise was uns vor dem ,,Bösen'' schützt


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