Hallo,
Zitat:
Deiner 50:50 Argumentation kann ich nicht zustimmen. Gott existiert entweder zu 100% oder eben zu 100% nicht. Ich tendiere eher zu zweiterem, denn betrachtet und beobachtet man seine sogenannte Schöpfung (alles Seiende), so komme ich zur Überzeugung das, gäbe es einen Gott, hätte er bestimmt nicht so eine stümperhafte Arbeit abgeliefert.
Volle Zustimmung von mir. 50:50 ist auch falsch, wir sind nicht beim Münzenwerfen.
Zitat:
Wenn Gott existiert, so ist er doch unergründlich, ebenso wie seine Wege. Woher wollen wir also wissen, warum er was wie macht?
Das ist die Argumentation der Gläubigen. Eine reine Killerphrase, die jegliche Diskussion abbrechen würde. Genauso als würde ich sagen: "Es ist so, weil es so ist". Oder: "Es ist so weil es in der Bibel steht".
Außerdem die Aussage, dass Gott allwissend und allmächtig ist, ist in sich bereits widersprüchlich. Beides gleichzeitig funktioniert nicht. Weiss er (sie) was in der Zukunft passiert kann er es nicht ändern, kann er es ändern, und tut es auch, dann war das vorherige Wissen falsch.
Ich bin weiterhin der Meinung, dass es Regeln geben sollte, die für die gesamte Menschheit gelten sollten. Die dann aus vernünftigen Gründen auch von allen eingehalten werden sollten. Die Natur hat uns eben mit der "Vernunft" ausgestattet, dann sollten wir sie auch nutzen. Das hat aber nichts mit Religion sondern nur mit Ethik. Und die gab es bereits vor der Religion.
Werner