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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Mo 27. Apr 2009, 19:27 
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Beiträge: 125
Ja, aber bei all dem genannten musst du trotzdem nicht alles wissen.
Zwar eine Menge, aber nicht ALLES.

infiniti


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Do 30. Apr 2009, 18:16 
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Registriert: 26.03.09
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Wohnort: Dort wo man seine Gedanken hört^^
??? Warum muss ich dies nicht welches Wissen ist deiner Meinung nach unwichtig?

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Ein Wolf heult nicht in der Nacht
Er singt von Träumen, von Schätzen und von Liebe.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Fr 1. Mai 2009, 02:06 
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Athaba hat geschrieben:
??? Warum muss ich dies nicht welches Wissen ist deiner Meinung nach unwichtig?


Das was man nicht verstehen kann ist unwichtig.
Die Infinitesimalrechnung (Integralrechnung und Differentialrechnung) ist für mich völlig unwichtig, weil ich sie einfach nicht verstehe.
Das Spezialwissen von einzelnen Wissenschaftlern ist für mich völlig unwichtig, weil ich einfach nicht alle Details kennen kann.
Das komplette Universum ist für mich völlig unwichtig, weil ich einfach keine Übersicht bekomme.

Damit ist fast das gesamte Wissen der Menschheit für mich völlig unwichtig.

Rudi

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In der Nacht träume ich, dass ich denke und am Tag denke ich, dass ich träume


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Fr 1. Mai 2009, 02:39 
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PhilMod
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Beiträge: 117
Wohnort: Berlin
Roodie hat geschrieben:
Das was man nicht verstehen kann ist unwichtig.
Ganz und gar nicht, wenn es das für dich ist, bitte aber deine Entscheidung beeinflusst niemand.

Roodie hat geschrieben:
Die Infinitesimalrechnung (Integralrechnung und Differentialrechnung) ist für mich völlig unwichtig, weil ich sie einfach nicht verstehe.
Weil du diese nicht brauchst...unwichtig ist diese dennoch nicht. Diese mag ja für dich irrelevant sein, hat aber dennoch ihre Berrechtigung.

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Gruß

Unruhe


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Fr 1. Mai 2009, 15:08 
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Registriert: 03.01.09
Beiträge: 125
Athaba hat geschrieben:
??? Warum muss ich dies nicht welches Wissen ist deiner Meinung nach unwichtig?

Athaba
Unwichtig ist etwas anderes als unbrauchbar.
Bei der Tatsache, dass Rudi seinen Avatar erstellen konnte, reichten lediglich die Kenntnisse, einen Computer raufzufahren, mit dem Internet zu verbinden, sich in das Forum reinzuklicken und Registrierungsdaten einzugeben - nicht etwa den Aufbau des Computers zu kennen, oder das ganze Forum.

OK, eine Ausnahme könnte ich beispielsweise beim Autofahren finden. Da wäre es sinnvoll, den Straßenverkehr, -schilder und inneren Aufbau des eigenen Autos oder andere Verhersmittel zu wissen. Sonst bekommt man schnell Schwierigkeiten.

infiniti


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2009, 00:46 
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Registriert: 09.12.08
Beiträge: 445
Wohnort: 02694 Malschwitz OT Rackel
Unruhe hat geschrieben:
Roodie hat geschrieben:
Das was man nicht verstehen kann ist unwichtig.


Ganz und gar nicht, wenn es das für dich ist, bitte aber deine Entscheidung beeinflusst niemand.
was für mich unwichtig ist kann ja ohne weiteres für andere wichtig sein. Deshalb wird es für mich noch lange nicht wichtig.

Roodie hat geschrieben:
Die Infinitesimalrechnung (Integralrechnung und Differentialrechnung) ist für mich völlig unwichtig, weil ich sie einfach nicht verstehe.
Weil du diese nicht brauchst...unwichtig ist diese dennoch nicht. Diese mag ja für dich irrelevant sein, hat aber dennoch ihre Berrechtigung.

Die ist für mich trotzdem unwichtig. Brauchst Du sie denn? Was ssoll ich damit im täglichen Leben. Kannst Du mir sagen wo ich die gebrauchen kann?
Das ist nur etwas für Spezialisten. Aber eben auch nicht für alle Spezialisten. Übrigens hab ich sie maal gebraucht für die Statik. Bin Bauingenieur. Ist trotzdem Blödsinn. Ist nämlich alles auf elementare Mathematik zurückzuführen. Interessanter ist schon die Grenzwerttheorie. Die kann man nämlich auch philosophisch sehen.

Noch mal: Unwichtig für mich ist A L L E S was ich nicht verstehe und Wissen was mir N I C H T S nutzt.

Rudi

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Zuletzt geändert von Roodie am Mo 4. Mai 2009, 00:49, insgesamt 1-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2009, 12:35 
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Registriert: 04.03.09
Beiträge: 55
Zitat:
Unwichtig für mich ist A L L E S was ich nicht verstehe und Wissen was mir N I C H T S nutzt.


Ich denke, dass du noch einschränken wirst, denn das, was du zwar wissen möchtest und was dir nützliches Wissen wäre, das du aber noch nicht verstehst, müsste doch trotzdem wichtig für dich sein, oder?

Für mich ist nämlich gerade das Wissen, das man gerade erst zu erringen versucht, sogar das wichtigste Wissen, weil ich mich damit am meisten beschäftige.

Ansonsten schließe ich mich deiner Definition an, sie besagt ja nicht, dass etwas, was für mich unwichtig ist, nicht für andere furchtbar wichtig sein kann, oder andersherum.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2009, 19:58 
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Registriert: 26.03.09
Beiträge: 62
Wohnort: Dort wo man seine Gedanken hört^^
Naja nur weil man etwas im moment nicht braucht oder für sein Berufsleben nicht braucht heißt das noch lange nicht das dieses Wissen "unwichtig" ist.

Zum Beispiel weiß ich das einer aus Amerika 7 mal vom Blitz getroffen wurde und alle Blitzschläge überlebt hat, und am ende ist er gestorben weil ihn seine Frau verlassen hat.

Diese information brauch ich nicht im moment oder ich brauch sie auch nicht für meinen Beruf, doch ich habe dieses Wissen. Ich habe auch informationen zusammengetragen über die Geschichte meines Volkes, dass meinen anderen Kollegen und Freunden nicht geläufig ist auch wenn unsere Vorfahren gleich sind Wissen diese das nicht und ihnen fehlen große teile unserer eigenen Geschichte, doch ich habe dieses Wissen und punkte in jeder Disskusion.

Mit anderen Worten ich weiß mehr als andere wer, wo meine Wurzeln liegen und wer ich bin.

Deshalb ist jede Information sei sie noch so klein und unscheinbar vielleicht doch Wertvoll.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: So 10. Mai 2009, 23:22 
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Beiträge: 13
moinmoin^^

Es gibt kein unwichtiges Wissen. Zumindest falls man es zur Abwechslung mal außerhalb der eigenen Ansicht beurteilen will. Wissen und Information sind immer aufbauend und allein die eigene Entscheidung zu Ignoranz kann eine Information im Kopf des Betrachters sinnlos werden lassen. Eine Information, die an sich unwichtig oder sinnlos ist, kann es aus der eigenen Definition nicht geben. Und ich denke es ist niemals sehr schmückend einer neutralen Information Sinnlosigkeit zuzusprechen bzw. diese Wertung anderen aufzuerlegen.

Ich glaube auch nicht an den Gott, der heutzutage gern gezeichnet wird (großer sandalentragender Riese mit weißem Rauschebart, sitzt gern auf Wolken, tötet Schafe mit dem Schwert und wedelt mit dem Zeigefinger, hat einen Hang zu billigen Umhängen und so weiter) Ich glaube allerdings, dass die Schöpfung eine sinnvolle Sache ist, denn sie enthält unendliche Indizien zu Sinnhaftigkeit, Lehre sowie Ordnung und Wissensaufbau. Dass sie erkennbar auch die Gegenteile dieser Dinge enthält sehe ich lediglich als weiteren Fingerzeig für eine sinnvolle philosophische Suche. Dass ich beispielsweise Chaos erlebe, heißt nicht, dass es wirklich existiert, sondern es heißt, dass ich die ihm zugrundeliegende Ordnung nicht erkenne, weil mir die Info dazu fehlt. Also suche ich sie eben, denn das ist ja die Essenz des Begriffs Philosophie. Ich bin lange über den Ansatz hinweg an Gott glauben zu müssen, da ich seine Idee am lebendigen Leib und in meiner direkten Umgebung sehe. Es gibt eine Schöpfung, also gibt es auch einen Schöpfer ... basta. Die Eigenschaften dieses Urgeistes werden gern mit einigen Floskeln umrissen und anschließend von Skeptikern dazu benutzt um Fragen zu stellen wie "wenn er alles sieht, wieso gehts mir dann so schlecht" usw. Ich dagegen lasse mein eigenes Missfallen an diesem oder jenem Aspekt fallen und konzentriere mich auf eine logische Rechnung. Diese brachte mich zu der Erkenntnis, dass Gott da ist, wenn ich ihn sehe und er ist nicht da, wenn ich ihn ignoriere. Sein Dasein oder Fehlen liegt also allein im Auge des Betrachters. Übrigens ebenso wie die Sinnhaftigkeit einer Information. Eine Information löst sich nicht auf, wenn man die Augen schließt. Sie besteht sogar dann weiter, wenn sechs Komma sieben Milliarden Leute sich dazu entschließen sollten ganz urplötzlich sowas Dummes zu tun, wie die Augen zu schließen.

Man sollte zuerst einmal klären was das Wort 'Gott' eigentlich bedeutet. Nach meiner Erkenntnis bedeutet das Wort Gott in babylonischen Quellen soviel wie 'derjenige, der zusieht'. Das heißt für mich zu allererst einmal, dass alle die, die eine Sache ansehen göttlich sind. Und wenn ich dann überlege, erkenne ich, dass auch jemand, dem das Augenlicht fehlt, Dinge sehen kann. Die Quelle für Sehen oder die Reflexion von Eindrücken so wie ich es deute ist in diesem Fall der Geist. Denn alles das, was unsere Sehnerven übermitteln, sind einfache Lichtreflexe, die nur im Zusammenspiel mit einem zu Reflexion fähigen Geist sinnvoll und überhaupt gesehen werden. Wäre das anders müßte man morgen vielleicht mal überlegen ob man nicht Menschenrechte auf Spiegel anwenden sollte. Das Auge wie auch das hochgelobte Gehirn ist tote Materie und nur der Geist benutzt diese Werkzeuge zu Reflexion. Vereinzelt habe ich den Verdacht er tut das auch, wenn die tote Materie schon seit einiger Zeit als Blumendünger dient. Also ... jeder einigermaßen wohl funktionierende Geist kann sehen, kann ansehen und ist somit Gott. Das heißt nicht, dass Hannes Müller Gott ist oder das Gott mal hier und mal da ist, sondern es heißt, das der die Schöpfung reflektierende Geist in den Menschen seine Ursache in der Urquelle allen Daseins hat. Und damit eklärt sich m.E. auch wieso der Urgeist den "Menschen" nach seinem Abbild formte. Es soll ja tatsächlich Leute geben, die denken sie seien ein biologisches Ding, das vom Affen abstammt.

Interessant ist dann WO Gott eigentlich nochmal genau ist. Ich sage ich glaube nicht an Gott, denn ich sehe ihn immer und überall. Ich muss nicht an einen Bus glauben, wenn ich direkt vor ihm stehe. Alles was ich glauben muss ist, dass dieser Bus die Güte hat mich an den Ort zu bringen, den ich mir erhoffe. Auf Gott übertragen muss ich nicht an Gott glauben, sondern daran, dass er die Güte hat eine Schöpfung kreiert zu haben, die um Gottes Willen bloß nicht ähnliche Lowlevel-Qualitäten wie Popstars hat. Und dass er mich liebt, denn Liebe/Glauben/Hoffnung/Wissen/... muss man glauben, da man sie leider noch nicht Fotografieren kann.

Gruß :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Mi 27. Mai 2009, 06:34 
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Beiträge: 37
Bevor ich mich dieser Diskussion wieder anschließe, wollte ich mich für diese Formulierung entschuldigen.
Zitat:
Ich dachte, da käm noch etwas, wo ich mich noch irgendwie reinwerfen kann und mich behaupten kann, aber irgendwie habt ihr vieles und noch viel mehr schon geschrieben. Immer kommen die intelligenten Menschen, wenn die Diskussion schon fast vorbei ist.

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~Der Realist sieht im Tunnel einen Zug kommen~
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist "Gott"?
BeitragVerfasst: Mi 27. Mai 2009, 13:10 
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Registriert: 27.05.09
Beiträge: 6
Ich habe zu diesem Thema verschiedene ansichten gelesen, es ist interessant wie die Meinungen der Menschen unterschiedlich ist. Ich habe auch meine Meinung dazu geschrieben

Ich werde nun versuchen, wenn es mir gelingt, meine Ergebnisse euch vorzustellen. Es geht hierbei um die Existenz von Gott zu beweisen. Ich möchte gerne mein Wissen mit euch tauschen. Ich bin für jede Kritik und Bemerkung offen, und werde deine Meinung am Ende akzeptieren, wie sie auch ist

Ich werde versuchen die Existenz Gottes durch die wissenschaft zu zeigen.

Beispielweise beweist eine gut bestückte Apotheke, in der jede Dose, Kapsel und Ampulle Leben rettende Arzneimittel enthält, die mit hochempfindlichen Waagen zugemessen worden sind, zweifellos die Existenz einer sehr befähigten und geschulten Pharmazeuten bzw. Apotheker oder Chemiker.

Gleichermaßen sind die Leben rettenden Heilmittel und Wirkstoffe der Apotheke dieser Welt in den Depots der Millionen von Arten von Pflanzen und Tieren aufbewahrt. Diese Apotheke ist besser bestückt und größer als die Apotheken der Städte. Selbst dem blinden zeigt sie den Kenntnisreiche, den allmächtigen und allwissenden Apotheker und Pharmazeuten in der Apotheke der Welt. So lehrt es die Wissenschaft der Medizin.

D.h., wenn es in einer Apotheke Mittel, Rezepturen, Tinkturen, Lösungen und Salben gibt, welche eine heilende Wirkung erzielen, dann zeigt uns das, dass diese von einem sehr befähigten Arzneimittelhersteller und Pharmazeuten erzeugt worden ist. Es ist unmöglich, dass eine Medizin ohne einen Spezialisten zustande kommt. Genauso wie dieses Beispiel ist auch die Welt eine große Apotheke. Die Millionen verschiedene Pflanzenarten und Tiere müssten dann auch wie die Wirkstoffe und Rezepturen in der Apotheke, von einem weisen Pharmazeuten entwickelt und hergestellt worden sein. Wenn sogar die Medikamente in dieser kleinen Apotheke von einem Pharmazeuten entwickelt werden, dann kann es nicht sein, dass die große Weltapotheke ohne einen Pharmazeuten und Sachkenner zustande gekommen sein.

Auch die Millionen elektrischer Lichter und Lampen, die sich in einer Großstadt befinden und sie erhellen, ebenso das Kraftwerk, dass sie versorgt, weisen auf einen Experten, auf begabte Fachleuchte, die den Strom regeln, die Lampen und Leitungen und das Kraftwerk instand halten. Auf diese Weise sind sie bekannt und verdienen Anerkennung.
Genauso gibt es in dieser Stadt des Erdballes Sterne, die am Dach des Palastes dieser Welt befestigt sind. Einige sind den Astronomen nach tausendmal größer als die Erde und drehen sich siebzig mal schneller als der Globus. Sie verlassen nicht die ihnen zugewiesene Bahn, kollidieren nicht einfach miteinander, erlöschen nicht. Ihr Brennstoff reicht für uns unermessliche Zeit.
Entsprechen der Berechnung der Astronomie, benötigt man, um das Strahlen und Brennen der Sonne zu ermöglichen, nur für eines Tages unzählige Kernkraftwerke oder um vieles mehr als das flüssige Gas wie alle Ozeane enthalten könnten; Kohle und Brennholzhaufen, höher wie alle Berge dieser Welt.
Außerdem befinden sie sich in ständigem und raschem Umlauf, ohne zusammen zu stoßen gemäß den Gravitatorischen Gesetzmäßigkeiten usw. Sie gleichen leuchtenden Fingern, die auf eine grenzenlose Macht und Herrschaft deuten. Sie sind auch bei weitem größer und vollkommener als die Lichter irgendeiner Stadt menschlichen Ursprungs.

In Mount Palomar, Amerika, befindet sich eines der großen Teleskope der Welt mit 200 Zoll. Es ist möglich mit dieser Teleskop 800 Millionen Galaxien auf einmal zusehen. Also ich rede von Galaxien nicht von Sternen. Mit bloßem Auge kann man nur drei Galaxien erkennen. Von diesem empirischen Blickwinkel aus ist es kaum möglich zu schätzen, wie viele Galaxien es im Universum gibt. Der größte Teil der Materie im Kosmos entzieht sich noch der wissenschaftlichen Beobachtung. Die Gesamtmasse und damit die Dichte des Universums ist somit nicht bekannt. Der Grund hierfür ist, dass viele Galaxien und Sternsysteme wir mit unseren heutigen Instrumenten noch gar nicht entdeckt haben oder gar nicht beobachten können, oder wegen dem Anteil an dunkler, nicht emittierender Materie. Zum anderen braucht das Licht der Galaxien seine zeit bis es uns erreicht. Das Licht dieser weit entfernten Galaxien zeigt uns dann nicht den heutigen Zustand der Galaxien, sondern den von vor Millionen und Milliarden von Jahren.
Auf alle Fälle existieren einige 100 Milliarden Galaxien. Während die meisten beobachteten Galaxien einige 100 Millionen bis zu 100 Milliarden Sterne umfassen, gibt es Galaxien, deren Anzahl der Sterne, die Zahl sogar übersteigen. Und die meisten dieser Sterne sind tausendfach größer als unsere Sterne.
Die Milchstraße, in der wir uns befinden, ist nur einer dieser unzähligen Galaxien, deren Existenz bewiesen ist. Die Anzahl der Sterne in der Milchstraße wurde auf 200 Milliarden berechnet. Der Durchmesser der Milchstraße beträgt ungefähr 100 tausend Lichtjahre. Wenn wir uns vornehmen würden mit einer Rakete, deren Geschwindigkeit 10.000 km/h ist, von einem Ende der Milchstraße bis zu anderen Ende zu gelangen, dann würde das
10 Milliarden 800 Millionen Jahre dauern. Viele Vorgänge im Universum haben wir noch nicht vollständig erfasst und verstanden. Jeder Stern hat viele verschiedene Bewegungen und jede Galaxie hat ein Rotationszentrum, um das sich die in ihr befindliche Materie, die Sterne, Gas und Staub bewegen. Die Galaxien wiederum bilden keine im Raum isolierten Systeme. In dichteren Zentralbereichen von Galaxienhaufen finden auch viele nahe Begegnungen von Galaxien statt, wobei gravitativ bedingte Wechselwirkungen und dynamische Entwicklungen ablaufen bis hin zu Verschmelzung von Galaxien.

Der Mond dreht sich auf seiner Bahn um die Erde, die Erde dreht sich um die Sonne, die Sonne läuft auf einer Bahn um das Zentrum der Milchstraße, die wiederum im Verbund mit anderen Galaxien steht und mit einer Geschwindigkeit von 500km/s (=1,8 Milliarden km/h) auf den Großen Attraktor zufliegt, relativ zur Expansion des Universums.

Diese Dimensionen mit all den Details sind für den menschlichen Verstand kaum zu erfassen, zu begreifen. Auch wie dieses vollkommene System funktioniert – es versetzt einen in höchstes Staunen.

Wessen Mathematik, Planung und Programm kann das alles denn nun sein. Das des Zufalls? Das der Natur? Das der verschiedenen Wechselwirkungen? Oder vielleicht doch Gottes?

Es gibt bestimmte Gesetzmäßigkeiten und Naturkonstanten. Diese stehen unverändert fest. Wer ist es, der diese Gesetze gesetzt hat und dafür sorgt, dass sich alles dran hält?

Wenn wir nicht akzeptieren, dass der Planer und Kreator dieses Programms Gott ist, dann werden wir gezwungen sein, die folgenden Sichtweisen anzunehmen:

1. Damit wir sagen können, dass das Universum von selbst entstanden ist, müssen wir akzeptieren, dass jedes Atom des Universum einen solchen Verstand und solches Wissen besitzt, dass es in der Lage ist, das ganze Universum zu überblicken und sich dementsprechend zu verhalten. Wenn das Wissen nicht auf den einzigen Erbauer bzw. Planer oder Erschaffer zurückgeführt wird, welcher der Schöpfer von alle dem ist, dann müssen wir davon ausgehen, dass nicht nur das Universum, sondern jeder einzelne Stern, ja sogar jedes einzelne Atom dieses unendliche und weite Wissen besitzt.
2. In diesem Fall würde es nicht ausreichen, den Atomen diese unendliche Weisheit und einen Verstand zuzusprechen – gleichzeitig müssen wir auch akzeptieren, dass sie in der Lage sind, sich fehlerfrei untereinander zu verständigen und vor allem, dass sie diese Verständigung und diesen Zusammenhalt seit Milliarden von Jahren führen ohne auch nur die kleinste Unterbrechung!
3. Auch dies reicht nicht aus. Damit wir sagen können, dass das Universum von selbst entstanden ist, müssen wir annehmen, dass diese Atome bestimmte Eigenschaften besitzen, nämlich die Eigenschaft, Regeln aufzusetzen und durchzusetzen. Aber das hätte zu Folge, dass sie diese Regeln gegenseitig aufstellen würden und jedes Atom über das andere bestimmen würde. Nirgends auf der Welt kommt es vor, dass ein Mensch ein Herrscher ist und zugleich einer ist, über den geherrscht wird. Wie kann man sich dies dann bei dieser Unzahl an Atomen vorstellen?
4. Die Folge der dritten Annahme wäre ein unendliches Chaos. Nicht das Geringste würde funktionieren. Das ist aber nicht der Fall. Man muss also auch davon ausgehen, dass jedes dieser Atome eine unendliche Uneigennützigkeit, Selbstlosigkeit oder Opferbereitschaft besitzt.

Nun befindet sich diese Ordnung in Atomen, Zellen, Samenkernen und Galaxien. Wie kann man behaupten, dass dieses durch Zufall, äußere Einflüsse oder den blinden und verstandlosen Natur entstanden ist? Kein Mensch mit Verstand kann so etwas behaupten. Hinter dieser riesigen Ordnung ist eine mächtige Hand zu erkennen!!!

Darwin hingegen beschreibt nur die Tat was passiert, aber vergisst den Täter. Wie auch oben erwähnt, entweder sind diese Atome Allwissend und Allmächtig und können fehlerfrei zusammen arbeiten, was unmöglich ist oder es gibt einen der Allmächtig und Allwissend ist, der diese Atome wie ein Kommandant steuert, wie der Kommandant auf der Erde tausende von Soldaten befehle gibt und steuert.

Die Natur ist kein Drucker, sondern das gedruckte, ist kein Schneider, sondern ein Schnitt, ist nicht der Täter, sondern eine Tat, ist eine Ordnung und nicht der Ordnung gebende, ist ein Gesetz und nicht der Gesetzgebende, ist erschaffen und nicht der Erschaffende.

Ist es einfacher zusagen der Bäcker hat den Brötchen gemacht oder die natürliche Selektion hat sie hervorgerufen? Ist es einfacher zusagen der Ingenieur hat das Haus geplant und gebaut oder sie ist durch mehrere Reaktionen der natürlichen Selektion entstanden? Ist es einfacher zusagen das ein Land, durch ein Staatsmann kontrolliert wird oder durch die natürliche Selektion? Ist es einfacher zu sagen, dass eine Armee durch einen Kommendanten kontrolliert und befehle abgegeben wird oder die tausende von Soldaten kontrollieren und geben sich selber befehle? Ist denn der Mensch nicht komplexer als ein Brötchen oder Haus? Wie soll es denn möglich sein, dass ein Mensch durch die blinde und verstandlose natürliche Selektion erschaffen sein? Ist denn der Mensch nicht komplexer als ein Land, der über Millionen oder Milliarden von Zellen und Atomen ausgerüstet ist? Ist denn der Mensch nicht wie eine Armee, der in seinem Körper Millionen von Atom Soldaten umgeben ist? Nach Darwin kontrollieren und steuern die Atome die Funktionen des Menschen oder des Universum. Aber, meiner Meinung nach kann dies nicht möglich sein, da sie nicht allwissend und allmächtig sind. Ich sehe eine übernatürliche Kraft, der auf einen allmächtigen und allwissenden Gott zeigt.

Diese Fragen gehen wir noch mal auf den Grund!!!

Erstens: Alles entsteht durch Wirkung und Ursachen.
Zweitens: Alles entsteht von selbst.
Drittens: Es wird von der Natur erschaffen.
Viertens: Es wird von einem allmächtigen Schöpfer erschaffen.

Vorausgesetzt es gelingt uns zu beweisen, dass die ersten drei Annahmen nicht möglich sind, dann werden wir auch gleichzeitig aufgezeigt haben, dass alles die Kraft Gottes erschaffen ist.

Zur ersten These, der Annahme alles entstünde durch Wirkung und Ursache:

In einer Apotheke findet man Hunderte von Ampullen und Dosen, die mit den verschiedenartigsten Stoffen angefüllt sind. Man wolle nun aus diesen mittels Zufallsprinzip oder nach genauer Dosierung einer Substanz schaffen als Grundbausteine des Lebens zu erschaffen…

Nehmen wir ein Medikament oder ein schmerzlinderndes Mittel, das oft benutzt wird.
Es ist zusammengesetzt aus ganz bestimmten und fein dosierten Wirkstoffen. Wenn von einzelnen Wirkstoffen zu viel oder zu wenig beigemischt ist, hat dieses Mittel nicht mehr die erforderliche Wirkung. Ist es dann sinnvoll zu behaupten, dass die einzelnen Flaschen, welche die Bestandteile für das Medikament beinhalten, durch Umfallen zufällig zusammengeflossen sind und dabei dieses exakt definierte Medikament entstanden ist?
„Natürlich nicht“, „damit man das behaupten kann, muss man die Wissenschaft und den Verstand ablegen.“ Wenn man sich nicht einmal das zufällige Entstehen einer solchen Substanz als möglich vorstellen kann, wie kann man sich dann erst vorstellen, dass diese Substanz per Zufall, durch irgendwelche Wirkmechanismen Grundstoff des Lebens werden kann? Nehmen wir nur ein Einziges von Millionen Dinge, welch für den Menschen erschaffen worden sind, und schauen uns dessen Grund des Daseins an. Nehmen wir also einen Apfel.

Er ist dermaßen vollendet, dass er beim Menschen Appetit weckt. Gleichzeitig deckt ein Apfel einen bestimmten Bedarf an Vitaminen eines Menschen. Außerdem wurden in diesen Apfel Mineralien, Vitamine und Fruchtsäure in ihrer Konsistenz derart ins Gleichgewicht zueinander gesetzt und aufeinander abgestimmt, dass sie eindeutig zeigen, dass der Allmächtige den Apfel für den Menschen vorgesehen hat. Wie können all die leblosen und verstandlosen Materien, die den Menschen und seine Bedürfnisse nicht kennen, einen solchen Apfel erschaffen? Nur einer der die Bedürfnisse des Menschen kennende Macht kann den Apfel entsprechen programmiert haben.

Zweite These bzw. zweite Annahmen : Das Universum sie von allein ,von selbst entstanden.

Dass auch diese Behauptung nicht möglich ist zeigt das folgende Beispiel:
Der Körper reflektiert als eine Einheit aus Geist, Herz und Sinne eine außergewöhnliche Kunstfertigkeit.

Wenn all die Zellen, die mit allen ihnen Entgegengesetzten Eigenschaften eine harmonische Einheit bilden, nicht einem alleinigen Herrscher untergeordnet wären, müsste jede Zelle, ja jeder Bestandteil einer Zelle, sowohl absoluter Herr über alle Zelle in diesem Körper als auch Sklave sein.

Für eine Selbstorganisation muss jede einzelne Zelle Bewusstsein und unendliche Eigenschaften haben, was nicht der Fall ist. Der Ordner der Mechanismen, der Koordinator der Stoffe zur Organisation der gesamt beteiligten Moleküle kann nur von einer Kraft ausgehen, die über diese unendliche Macht und Weisheit verfügt.

Der Körper eines Menschen ist viel schöner als der schönste von den fähigsten Menschen erbaute Palast. Denn im Körper sterben die Zellen Ständig ab, während immer wieder neue nachkommen. Obendrein bilden die Zellen Organen und solch Wunderwerke wie das Auge oder die Zunge. Da es bei dieser Arbeit eines Programms und eines Plans bedarf, werden diese Zellen, um den Plan umsetzen zu können, sich gegenseitig Befehle erteilen und gleichzeitig selbst Befehle unterliegen. Kurz gesagt, wenn es wirklich die Zellen sind, welche diese Koordinationsarbeit für den Aufbau des Körpers leisten, dann muss man glauben, dass jede einzelne Zelle soviel Weisheit, Entscheidungsfähigkeit und Macht besitzt, wie sie Gott hat. Das aber dermaßen tadellose Kunstwerke von verstandlosen Zellen gemacht werden wird keiner behaupten können.

Dritte These Es wird von der Natur erschaffen.

„ Eine absolut unterentwickelte primitive Person besucht eine Kaserne und findet dort eine gut ausgebildete Armee. Er sieht wie ein Regiment sich mit einem Befehl einfindet, sich Soldaten in Reih und Glied aufstellen, exerzieren und Übungen vollführen.

Da er die Ordnung und Befehlskette nicht verstanden hat, denkt er, sie müssen mit einem Seil miteinander verbunden sein, welches dies alles bewirkt und von dem alles ausgeht.
Mit dieser Vorstellung macht er sich aber anderen gegenüber lächerlich.

Wie aus diesem Beispiel abgeleitet werden kann, ist dieses Universum Gottes, des Ewigen. Ein gottvergessener Naturalist, der hinein geschickt wird, um die geistigen und göttlichen Gesetzmäßigkeiten und Macht zu sehen, sieht sie nicht. Er denkt nur an die materiellen Verbindungen durch die physikalischen Gesetze und nennt das Natur, der er alles zuschreibt.

Zunächst sollten wir geklärt haben, was wir unter Natur verstehen. Die Natur ist Wasser, Die Erde mit ihren Elementen, Luft und Sonne, natürlich zusammen mit ihrer Wärme und ihrem Licht. Wenn wir nun die Natur, der unzutreffender Weise eine Schöpferrolle zugeschrieben wird, Fragen würden:
„ kannst du einen Menschen erschaffen?“
„Nein“ Wäre ihre Antwort.
„Bist du fähig Tiere und Pflanzen zu erschaffen?“
„Nein“
„Kannst du unsere Sonne lenken?“
„Nein“
„Kannst du auf der Erde, auf unserem Planeten eine bestimmet Ordnung herstellen, Gesetze aufsetzen und diese überwachen und steuern?“
„Nein“
Stets wäre „Nein“ ihre Antwort.

Wir haben gesehen, dass das Universum sich selbst nicht fabrizierten kann.
Was ist dann diese Kraft, die als Natur bezeichnet wird?
Wenn es eine Macht gibt, die über die Natur steht, dann kann es nicht das Universum sein.
Die einzige Möglichkeit ist, dass diese Macht etwas anderes als die Natur ist, und das kann nur Gott sein.

„Diese Natur hat kein Bewusstsein, besitzt kein Wissen, keine Entscheidungsfähigkeit und auch keine Macht; sie kann kein Schöpfer sein.“

Wenn ihr diese oben genannten Meinungen gelesen habt und es verstanden habt, kann ich auch versuchen etwas über das Jenseits zu schreiben. Natürlich wenn ihr mir das erlaubst.


Zuletzt geändert von babybash am Mi 27. Mai 2009, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.

  
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