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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Di 5. Mai 2009, 19:28 
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Beiträge: 1
Der Sinn des Lebens,

also meiner Meinung nach ist es mal an der zeit die Frage zu stellen ,was wäre wenn es keinen (eigentlichen) Sinn geben würde ?
Ich meine wenn der "Sinn" des Lebens , das Leben an und für sich ist , so unergründlich wie es ist und so wie es einfach da ist , in allen erdenklichen Variationen!?

Zum Beispiel denke ich das der Mensch der nach dem Sinn des Lebens sucht , oder nach einem Sinn strebt den er für richtig hält sich sein Leben lang an einer oder mehreren Richtungen seines Lebens klammert um dem Sinn gerecht zu werden ,
dass dieser Mensch sich nach seinem Tode fragen würde warum er das gemacht hat , wenn er denn könnte!

Weil es , so glaube ich keinen Sinn des Lebens gibt , sondern nur das eine Leben welches einfach da ist!
Nicht das eines einzelnen Menschen , sondern das Leben was vom kleinsten Mikroorganismus bis hin zum Menschen und vielleicht noch weiter hinaus reicht!!
Vollkommen ohne Ziel , Grund oder eben einem Sinn! Einfach "Das Leben"

ich meine damit , es gibt keinen Sinn des Lebens , weil das Leben der Sinn ist, von was auch immer!
Klingt verwirrend , aber vielleicht hat mich ja jemand verstanden^^


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Mi 6. Mai 2009, 17:43 
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Registriert: 03.01.09
Beiträge: 125
GegenteilvomNichts hat geschrieben:
ich meine damit , es gibt keinen Sinn des Lebens , weil das Leben der Sinn ist, von was auch immer!

Von was auch immer...
Du gehst m.M.n. (wie ich es größtenteils im Alltag tue) quantenphysikalisch voran, wenn ich deinen Ansatz richtig verstanden habe.
Vergleichbar ist es möglicherweise mit dem sogenannten Anthropischen Prinzip.
Es besagt, dass das Universum so ist, wie es ist, denn wenn es anders wäre, könnten wir Menschen es nicht beobachten bzw. gäbe es uns nicht (dann nämlich kleine grüne Männchen oder was auch immer).

Der Sinn bestünde darin, dass es nur einen gibt, nämlich weil das Universum so ist, wie es halt ist.

infiniti


Zuletzt geändert von infiniti am Mi 6. Mai 2009, 17:45, insgesamt 2-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Do 7. Mai 2009, 22:49 
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Registriert: 07.05.09
Beiträge: 1
Sein Leben mit Leben zu füllen. Das heißt bereit sein, Entscheidungen zu treffen. Und dies ganz bewußt ohne es hinterher zu bereuen. Auch dann, wenn sich im nachhinein herausstellt, daß es eine falsche war!


Zuletzt geändert von DieInge am Do 7. Mai 2009, 22:51, insgesamt 2-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Mo 18. Mai 2009, 13:32 
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Beiträge: 5
Der Sinn des Lebens ist es dem Leben einen Sinn zu geben und diesen zu akzeptieren zu können.

Lange Zeit habe ich in der Idealisierung gelebet, dass alles einen Verborgenen Sinn hat. Dieser Gedanke ist Unsinn. Das einzige was Fakt ist, ist das es ist, dass es ward und weiter werden wird.

Kosmische Evolution brachte den Menschen heraus, es war unterm Strich unabdingbar. ( Man lese das Buch: Im Anfang war der Wasserstoff, oder befasse sich mit der kosmischen Evolution)

Big Bang--> Kosmische Evolution---> Evolution des unsrigen Sonnensystem---> Chemische Evolution der Erde--> Biologische Evoluion---> Kulturelle Evolution

Ich habe einen Sinn in meinem Leben gehabt. Es war diese eine Frau der ich mehr als die Hälfte meines Lebens gewidmet hatte, doch nun sind wir nicht mehr und ich habe meinen Sinn verloren.

Abschluss:

Meine Existenz ist sinnlos, doch ich bin und denke, hoffen kann ich einen neuen Sinn zu finden.

_________________
Lets just say I was testing the bounds of reality, I was curious to see what would happen.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Fr 22. Mai 2009, 14:42 
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Registriert: 22.05.09
Beiträge: 13
Ich habe mal vor 1-2 Jahren ein Referat über den Sinn des Lebens gehalten.
Es ist zwar nicht gerade auf einen hohem Niveu denke ich, aber wenn man bedenkt, dass ich zu der Zeit 16 war, ist es doch denke ich in Ordnung.

Naja ich poste es hier mal xD^^
Wer es gerne etwas Grafisch aufbereiteter Lesen möchte, muss einfach auf meine Homepage gehn.
Dort habe ich den ganzen Text auch drinnen :-)

Der Sinn des Lebens

(von Daniel Matera)



Ja was ist denn der Sinn des Lebens?!

Es gibt viele die von sich behaupten die Antwort zu wissen, aber auch viele die bestreiten, dass der wahre Sinn wirklich findbar ist.
Ich denk ich werde erstmal ein Paar Antwortmöglichkeiten geben bzw. aufzeigen.

Zum Beispiel die Religion, sie besagt dass unser Leben auf Erden nur eine Übergangsstation zum Himmel ist in der wir uns beweisen müssen um Erlösung zur erlangen.
Sie besagt das alles was wir tun von Gott gewollt und gelenkt, und über all unser Handeln ein größerer Sinn liegt, den zu ergründen nicht in unserer Hand liegt.
Dies würde bedeuten das wir als einzelne Person die sich dieser Glaubensrichtung anschließt, keine Gedanken über den machen muss. Da sie ja all ihr Handeln vorbestimmt ist und eine tiefere unergründliche Bedeutung hat.
Viele Menschen auf der Welt schließen sich dieser Richtung an, was viel mit der im Mittelalter stark verbreiteten und mächtigen Kirche zu tun hat.
Nicht umsonst ist der Papst früher der mächtigste Mann der Welt gewesen, als Vertreter Gottes auf Erden.
Ich denke das gerade Menschen die vom Elternhaus so erzogen wurden oder jene großes Leid erfahren oder in Not sind und Trost suchen, sich dieser Variante anschließen.
Ich selbst will an dieser Stelle erwähnen, dass ich selber zwar Christ bin, aber deswegen nicht automatisch dieser Meinung bin, da das eine nicht unweigerlich zum andern führt.

An dieser Stelle möchte ich kurz auf die Empiristen eingehen.
Empiristin sind der Meinung, dass alles was nicht fühl, hör oder sehbar ist, sich der Realität entzieht und somit zu einem Trug oder in diesem Fall einem Scheinproblem wird. Mit dieser Ansicht entzieht man sich der Fragestellung uns stempelt sie als unwichtig ab, kommt aber wohlgemerkt aber auch zu keiner Lösung.
Daher will ich auch nicht weiter auf diese Meinungsgruppe eingehen, da sie sich der Sache entziehen und keine wirkliche Stellung zur Thematik haben.

Eine weitere Art ist der welttranszendente Lebenssinn.
Eine Definition dazu wäre: „ein von außen gesetztes Ziel ist nicht empirisch- rational erfassbar; Visionen und Intuitionen auch nicht für die Allgemeinheit gültig, denn nicht einsichtig; keine Möglichkeit, einen vorgegebenen Weltplan ausfindig zu machen, an dessen Erfüllung unser Lebenssinn hängen soll, außer man beruft sich auf die Offenbarungen Gottes oder seinen Gesandten; wer diesen Glauben nicht übernehmen kann, kann kein Glaube an welttranszendenter Sinnhaltigkeit des menschlichen Daseins finden.

Dann der daseintranszendente Lebenssinn, besagt das es einen übergeordneten Sinn gibt der unser aller Einzelleben mit beeinflusst.

Gerade einige Naturwissenschaftler schließen sich dem biologischen Sinn an.
Der Mensch sei nur ein Glied in der Natur und habe an für sich keine höhere Bedeutung.
Sondern sei nach seinem Tod auch nicht viel mehr als Dünger für Pflanzen und kleine Bazillen.


Ein sich mit diesem überschneidender Sinn wäre noch der evolutionäre.
Welcher die Stellung vertritt, dass alles Leben nur ein Teil der Evolutionsleiter wäre und so mit nur dem Zweck diene andere Generationen zur Welt zu bringen.

Ich denke diese Sinne sind eher selten vertreten, da sie meiner Meinung nach sehr depressiv stimmen.

Ein Sinn mit dem sich viele Philosophen beschäftigt haben, ist der historische Sinn.
Immer wieder haben welche „versucht, Ziel und Sinn der Menschheitsgeschichte zu erkennen, ohne zu bemerken, dass sie selbst jeweils dieses Ziel in die Geschichte hineininterpretieren und dass der Begriff des Selbstzwecks ein Widerspruch in sich selbst ist.“

„Wenn man nach dem Sinn des Lebens fragt, fragt man zwei Fragen gleichzeitig, nämlich, ob es sich lohne zu leben oder nicht und zum Zweiten, fragt man auch nach dem Warum.
Beide Fragen muss und kann letztlich nur jeder für sich beantworten.
Wenn das Leben als Ganzes keinen Sinn hat, bleibt aber immerhin noch eine zweite Möglichkeit: man kann sich mehrere kleine Ziele setzen und versuchen dadurch sein Leben mit Sinn anzureichern. Dadurch genießen wir Menschen die Freiheit, unserem Leben ein Ziel zu setzen und unserem individuellen Dasein dadurch einen Sinn zu geben. Dass heißt, unser Leben hat den Sinn, den wir ihm geben.
Dadurch, dass sich Menschen sehr ähnlich sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass gewisse oberste Lebensziele von sehr vielen Menschen angestrebt werden.
Charlotte Bühler hat vier verschiedene Menschentypen unterschieden, die sich durch ihre verschiedenen Lebensziele voneinander abgrenzen lassen:

• Der expansiv Schaffende ; er sieht die Erfüllung seines Lebens im Aufbau von Besitz, im Schaffen von Beziehungen und maßgebenden Stellungen oder in der Herstellungen von Produkten, die er seiner Nachwelt übermitteln will.
• Der sich beschränkende, anpassende Typ; er findet den Sinn seines Lebens in der erfolgreichen Einordnung in die gegebene Umwelt, in Kultur, Natur und Universum.
• Der dritte Typ setzt auf die Befriedigung von Genüssen, Liebe, Glück und Wohlleben.
• Der vierte Typ sehnt sich nach innerer und äußerer Harmonie, und einem guten Gewissen.“

Das Leben kann nach Frankl durch verschiedenes mit Sinn angereichert werden:

- Durch eine Tat, durch eine Werk
- Durch Erleben von Natur, Kunst und Wissenschaft
- Durch Begegnung und Liebe zu einem Menschen
- Durch Stellungnahme zu einem Leid, d. h. indem ich um einen Menschen trauere, blieb diesem das Leid erspart, um mich zu trauern, wenn ich zuerst gestorben wäre.

Ich Persönlich bin der Meinung, dass der Sinn des Lebens darin liegt, dass man sich an allen Kleinigkeiten im Leben erfreut und sein Leben mit Freunden Verwandten und der Freundin Teil. Man sollte jeden Augenblick im Leben genießen und auch wenn es manchmal im Leben schwierig erscheint kommt man doch mit einem starken Charakter gestärkt aus der Situation raus.
Also wenn man alles was man erlebt, sieht, fühlt und geschehen lässt, in sich aufnimmt und als einen Teil von sich selbst bezeichnet, führt man ein Sinn erfülltes Leben.

Eine letzte wichtige Stellung will ich erwähnen.
Der Mensch ist das einzige Wesen das ich seines Todes gewiss ist und diesen realisiert.
Das heißt er versucht nicht Sinnlos zu sterben. Viele wollen in ihrem Leben etwas Bedeutendes erreicht haben, damit sie mit der Gewissheit aus dem Leben scheiden können, dass sie niemand vergisst.
Bedeutende Beispiele dafür sind Personen wie Cesar, Napoleon, Hitler, Galileo, Da Vinci, Kolumbus oder Americo Vescuchi.
Sie alle haben in ihrem Weltbewegendes erreicht, dabei stell ich natürlich nicht außer Sicht das bei einigen die Errungenschaften schlecht sind aber nichts desto trotz sind sie für immer in die Geschichte ein integriert.



Bezug zu den 4 Fragen Immanuel Kants:

Was kann ich wissen?

Es ist grade bei diesem Thema schwierig zu sagen was man wissen kann, da ja im Grunde eine Frage ist und eine Frage halt jenes Wissen ergründen will.
Das was man wirklich wissen kann ist lediglich, dass man mit seiner Entscheidung ob es einen Sinn gibt, nie hundertprozentig richtig liegen kann.
Im Gegenteil, man sollte sich selbst die Frage stellen, ob wir Menschen überhaupt geschaffen dafür sind den WAHREN SINN DES LEBENS zu wissen und ob wir mit der Wahrheit klar kommen würden. Und selbst wenn wir die Antwort wüssten was könnten wir damit anfangen? Würden wir es verstehen? Und wenn ja, liegt es in unsere macht diesem Sinn zufolgen oder übersteigt er sogar gar uns selbst und läst uns vernachlässigbar.

Was soll ich tun?

Jeder sollte seine eigene Antwort finden, oder sich ans Beispiel der Empiristin halten.
Es ist schwer diese Frage zu beantworten, wenn nicht gar sogar unmöglich.
Man sollte einfach seinen Eigenweg finden meist ergibt sich dadurch der Sinn für einen selbst. Und falls der Weg, der der Findung des Sinnes sein sollte. Ist vielleicht ja doch der Weg das ziel.

Was darf ich hoffen?

Jene welche ihren Sinn noch nicht gefunden haben, können hoffen, dass sie ihn finden denn es kommt auch vor das man ihn nie findet. Und jene welche ihn schon gefunden haben können nur hoffen sich in ihrem Sinn nicht geirrt zu haben und gegebenenfalls ihn nicht zu verlieren. Das mit dem Verlieren will ich kurz erläutern da einige sich jetzt fragen werden wie man den verlieren kann.
Zum Beispiel wenn jemand seinen Sinn darin gefunden hat mit seiner Freundin, sein Leben zu verbringen und diese ihn verlässt oder sie gar stirbt, hätte er seinen Sinn verloren, was natürlich nicht bedeutet das er ihn wieder finden kann oder gar einen andern findet. Es muss auch nicht unbedingt nur einen Sinn im Leben geben.



à




Was ist der Mensch?

Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf erden das sich seiner Selbst bewusst ist.
Er hat die Fähigkeit komplizierte Gedanken zu fassen und philosophische Themen zu erörtern. Wenn man davon ausgeht was einen Menschen von allen andern Lebewesen und Formen auf Erden unterscheidet, würde ich sogar wagen zu behaupten weil er in der Lage ist sich eine solche Frage wie mein Thema zu stellen, da diese alles hinterfragt im Grunde.
Fazit der Mensch im Grunde ein Bewusstsein das ständig dazu lernt und alles hinterfragen kann und sich umfassendes Wissen aneignen kann.
Ja selbst evtl. nach dem Tod seines Bewusstsein nicht mal beraubt wird sonder vielleicht sogar auf einer anderen weiter existiert (ganz nach dem Energieerhaltungssatz XD^^)



Ein paar interessante Zitate:

Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.
Albert Einstein

Wenn ein Mensch nichts gefunden hat, wofür er sterben würde, eignet er sich nicht zum Leben
Martin Luther King

Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.
Dietrich Bonhoeffer

Nicht das Vergnügen macht das Leben lebenswert. Das Leben ist es, das das Vergnügen vergnügenswert macht.
George Bernard Shaw

Besser das Leben ist sinnlos, als dass es einen Sinn hat, dem ich nicht zustimmen kann.
Ashleigh Brilliant

Wie ein Theaterstück ist das Leben, nicht wie lange, sondern wie gut es gespielt wurde, darauf kommt es an.
Seneca

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain

Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber versuchen, den Tagen mehr leben zu geben
Unbekannt

http://www.kurzefrage.de/musik-partyzon ... r-sich-in/
Im Folgendem hab ich einen Auszug aus einem Forum genommen (s.O. Link)...Ich hab dies mit dem Sinn gemacht, ein paar ansichten von anderen Personen zu zeigen, als eventuelle Gedankenstütze


... welcher ist dein sinn des lebens im augenblick? - wie oft hat er sich in deinem leben schon verändert?
gefragt von pegasus am 02.06.3660
duke64 antwortet am 02.06.4450
oh. gute frage, finde ich!

der hat sich in meinem fall schon einige male verändert. eine zeitlang sah, oder besser gesagt, hatte das leben für mich keinen sinn.

im moment kann ich aber sagen: die zukunft ist mein sinn des lebens. und selbstverständlich meine freundin und ihre tochter. und meine ganzen freunde!

ich freue mich auf die zukunft und es wird noch viel passieren. – Bewerten ...
pegasus antwortet am 02.06.4951
... und eine weitere frage dazu: b r a u c h e n wir überhaupt einen sinn des lebens?
... wenn ja, warum? – Bewerten ...
chillerin antwortet am 02.06.5444
Das finde ich richtig schwer zu beantworten.
Der Sinn des Lebens - was wäre die Erde ohne Leben?
Lebewesen haben per se nur den Job der Weiterpflanzung, damit sie nicht aussterben. Dann gibt es die Evolution, alles verändert sich, manche Spezies stirbt aus, es gibt neue....
Mein eigenes Leben? Im großen Universum so unwichtig wie nur irgendwas.
Für mich selbst das Wichtigste, was es in meinem Leben gibt.
Aber was ist der Sinn davon?

Ich fürchte, das ist mir zu philosophisch.

Mir geht es gut, seit Jahren ging es mir nicht so gut wie jetzt.
Morgen fahre ich für eine Woche in den Urlaub zum Wandern.
Den Sinn dieses Urlaubs kann ich Dir sagen: er dient meiner Erholung.

Die darauffolgende Arbeitsperiode dient der Erhaltung meines Lebens, da der finanzielle Hintergrund unerläßlich ist für mein Weiterbestehen.

Doch die ganze Zeit über lebe ich und das Leben macht Spaß!!
Ist das der Sinn: Glücklich sein?

Sollten alle Lebewesen einfach nur glücklich und zufrieden sein? Ist das der Sinn?
– Bewerten ...
duke64 antwortet am 02.06.6048
ob das leben einen sinn braucht? ich denke, für uns menschen schon. natürlich kann man vom einen tag in den anderen leben, aber die qualität steigert sich doch enorm, wenn man einen sinn oder grund sieht. zumindest eine motivation wäre vorteilhaft. denn ohne motivation kein fortschritt. stillstand kann soooo langweilig und deprimierend sein.
man lebt nur einmal ein leben. und dieses leben sollte man doch so gut wie möglich leben können. jeder auf seine art.
natürlich stellt sich auch noch die frage, wem oder was dieser sinn dienen soll... dem menschen selbst, der person oder dem ganzen (also incl. unviersum)... – Bewerten ...
woelfin antwortet am 02.06.6865
so oft hat er sich nicht verändert, weil ich sehr oft gar keinen sinn gesehen habe. da hieß das motto schlicht: überstehe den tag.

inzwischen denke ich, der sinn des lebens (oder meines lebens) ist ganz banal der, daß ich es ausschöpfe bzw. überhaupt LEBE und mich nicht davor verkrieche.

und im augenblick stehe ich an einem großen scheideweg, der mir viel angst macht, obwohl er im grunde so oft ersehnt war. wieder heißt es: überstehe den tag, allerdings im positiven sinn oder im sinn der "philosophie der kleinen schritten" - denn ich habe meiner angst nur entgegenzusetzen, daß ich einfach eins nach dem anderen "abarbeite" und mich möglichst nicht lähmen lasse vom ungetüm meiner befürchtungen. – Bewerten ...
loetho antwortet am 02.06.7244
Wer über den Sinn des Lebens nachdenkt ist m.E. doch eher nicht glücklich.
Jede Minute meines Lebens, in der ich nicht über die Zukunft oder über die Vergangenheit nachdenke ist sinnvoll ! – Bewerten ...



Dr. Christian Thies

Wenn man den sprichwörtlichen Mann auf der Straße fragen würde, womit sich die Philosophie beschäftigt, wäre sicherlich eine der häufigsten Antworten: "mit dem Sinn des Lebens". Umso erstaunlicher ist es, dass bis vor kurzem kaum wissenschaftliche Monographien und Sammelbände zu diesem Thema vorlagen. Dafür lassen sich verschiedene Gründe angeben: Zum einen hat die Theologie die Frage nach dem Sinn des Lebens mit einem gewissen Erfolg für sich reklamiert (ohne ein entsprechendes philosophisches Nachdenken anzuregen oder zu befruchten), zum anderen war die Unbeantwortbarkeit und Unwissenschaftlichkeit dieser Fragen lange Zeit ein Gemeinplatz.
Letzteres kann jedoch heute kaum noch als Grund gelten, die philosophische Beschäftigung mit diesem Thema zu unterlassen. Das wird deutlich, wenn man die Entwicklung der (west)deutschen Philosophie der letzten vier Jahrzehnte betrachtet. Diese lässt sich nämlich, mit einigen Überspitzungen, als eine schrittweise Ausweitung des Themenspektrums interpretieren, besser: als eine Re-Integration des klassischen Problembestandes:

1. Um 1970 dominieren sprachanalytische, wissenschaftstheoretische und marxistische Ansätze, die einer wissenschaftlichen Bearbeitung vieler traditioneller Grundfragen der Philosophie äußerst skeptisch gegenüberstehen. Davon betroffen sind insbesondere Moralphilosophie, Ethik, Ästhetik und Metaphysik, letztere verstanden als Frage nach der „Bedeutung und dem Sinn des Ganzen“ (Dilthey).

2. Anfang der siebziger Jahre kommt es zu einer Rehabilitierung der praktischen Philosophie, die normative Aussagen wieder diskussionsfähig werden lässt. Zunächst konzentriert man sich, etwa in der Frankfurter und der Erlanger Schule, auf Begründungsprobleme der Moralphilosophie. Fragen des guten Lebens werden jedoch für überflüssig oder unwissenschaftlich gehalten.

3. Aber der Ästhetik-Boom der achtziger Jahre, unterstützt durch die Kontroverse um die Postmoderne, rehabilitiert auch die Ethik im klassischen Sinne, nämlich als Lehre vom glücklichen Leben. Seit 1990 erscheinen immer mehr Bücher, die sich mit Lebenslust und Lebenskunst beschäftigen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens soll, nach Auffassung wichtiger Protagonisten dieser Strömung (etwa Wilhelm Schmid), damit abgegolten sein.

4. Erstaunlicherweise sind es nun Vertreter der analytischen Philosophie, die dieses Thema aufgreifen. Zu Recht wird auf dessen Eigenständigkeit beharrt: Denn auch diejenige Person, deren Leben moralischen und ethischen Kriterien aus intersubjektiver und subjektiver Sicht genügt haben mag, wird sich fragen (können), was das alles hier auf Erden soll. Spätestens angesichts des Todes taucht diese metaphysische Frage auf; sie wird ständig reproduziert durch die Endlichkeit und die Kontingenz alles Seienden, das Leiden alles Lebendigen und die Vergeblichkeit alles Strebens, das Absurde und das absolut Sinnwidrige. Auch eine andere Entwicklungstendenz, nämlich die Diskussion medizin-ethischer Grenzprobleme, nötigt dazu, die metaphysische Frage nach Leben und Tod zu stellen.
Wenn diese grobe Periodisierung zutrifft, stehen wir erst am Anfang einer neuen Diskussionsrunde um den Sinn des Lebens. Die vorhandene theologische Fachliteratur zu dieser Frage (Tillich, Gollwitzer, Sauter u.a.) mag dabei eine Rolle spielen, wichtiger wird jedoch der Rückgriff auf klassische Autor(in)en der kontinentaleuropäischen Philosophie sein. Denn die Frage nach dem Sinn des Lebens gehört (so meine philosophiehistorische These) ist zentral für die nach-idealistische Metaphysik. Interessanterweise entstanden folgende drei Texte innerhalb eines guten Jahres (1843/44):
• 1843 schrieb Sören Kierkegaard sein bekanntestes Werk „Entweder/Oder“, das mit dem Nachdenken über die "Bedeutungslosigkeit" des Lebens beginnt und mit einem Ausblick auf eine (wenn auch nicht rational begründbare) christliche Lösung endet.
• 1844 erscheint die zweite Auflage von Schopenhauers „Die Welt als Wille und Vorstellung“, in dem die Sinnlosigkeit ("Nichtigkeit") des Lebens beklagt wird.
• Im selben Jahr verfasst Karl Marx in Paris seine "Ökonomisch-philosophischen Manuskripte", in denen zwar nicht vom Sinn des Lebens, aber von der "Entfremdung" des Lebens und dem Ziel eines "menschlichen Sinns" die Rede ist - in Anlehnung an Ludwig Feuerbach und dessen Werk "Das Wesen des Christentums" (1841).
Wie uns die Begriffsgeschichte gelehrt hat, sind solche Zäsuren des Sprachwandels selten - und hinter ihnen stehen fundamentale Umwälzungen der Denksysteme, in diesem Fall der Zusammenbruch des (Hegelschen) Idealismus und das Fragwürdigwerden der christlichen Weltanschauung. Nach dem "Tode Gottes" treten Ersatz-Instanzen mit absolutem Anspruch auf, vor allem die Geschichte, die Natur und das Ich. Die die deduktiven Ableitungen des Idealismus werden ersetzt durch induktive Ansätze, die die subjektiven Erfahrungen des Individuums zum Ausgangspunkt nehmen, vor allem die Erfahrung des Negativen: Überdruss und Verzweiflung bei Kierkegaard, Schmerz und Langeweile bei Schopenhauer, Entfremdung und Verelendung bei Marx, später Sorge und Angst bei Heidegger, das Absurde bei Camus usw. Affirmative Antworten, wie sie noch bei Max Scheller und Edith Stein zu finden sind, werden seltener; die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, Hiroshima und Auschwitz, versperren jede Sinngebung (Anders, Adorno). In den letzten Jahren wird vor allem zum Verzicht auf übermäßige Ansprüche und Erwartungen geraten (paradigmatisch: Odo Marquard).



Im von mir rot markierten Text geht Thies auf die Entwicklung der Frage und Beantwortung des Sinns des Lebens ein. Dabei Bezieht er immer ein Bezug zur Entwicklung der Philosophie her und sagt auch kurz mehr oder weniger das diese Frage, die Hauptfrage der Philosophie ist.

Im grün markierten Text ist geschrieben das um 1970 die Philosophie gerade in der Moralphilosophie, Ethik, Ästhetik und Metaphysik, letztere verstanden als Frage nach der „Bedeutung und dem Sinn des Ganzen“ unter großer Kritik stand.

Im orange markierten Text steht dann, dass Anfang der 70er, die Philosophie wieder mehr Beachtung bekam, jedoch unwissenschaftliche Fragen immer noch unbeachtet bleiben.

In den blau markierten Text schreibt er dann, das um die 80er auch diese Fragen endlich ihre Stellung findet und sogar in Hauptbetrachtungspunkt der Blicke geriet.

In den anschließend braunen Text, bringt er mehrere Thesen ein, wie zum Beispiel, dass mit dem Tod die Frage nach dem Sinn beginnt und das die Frage in sich selbst immer wieder einen periodischen lauf nimmt. Er sagt, dass die Frage nach dem Sinn in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen wird und das, sich dass befassen mit der Thematik zu vielen Erkenntnissen führen würde (könnte).Dabei bezieht er im nachhinein sich auf drei ältere Texte die seiner Meinung nach dem wichtige Inhalte zu dem Thema wieder geben. In den Werken werden zum Beispiel auf Lösungsansätze wie z.B. das Christentum eingegangen.

Im türkisen letzten Abschnitt, nimmt er noch einmal Bezug auf Ereignisse von großer Bedeutung und will damit den Wandel der Anschauung aufweisen.
Dabei wird unterstrichen, dass sein Text „Sinn des Lebens“, größten Teil auf die Entwicklung dieser Thematik eingeht.

Ich habe diesen Text gewählt da er inhaltlich ergänzend zu meinem Thema wirkt.


Fazit:

Schlussendlich hoffe ich, dass jeder der meine Ausführungen gelesen hat, etwas für sich mitnehmen konnte.
Zur Beantwortung der Philosophischen Frage will ich im Grunde nicht mehr viel sagen, da ja jeder seine eigene Antwort (Weg) finden muss.
Das ich für mich selbst eine Antwort gefunden habe ich schon gesagt, und ich hoffe für jeden, dass er es auch tut oder jenen die keine Antwort finden wollen lege ich ans Herz vielleicht mal drüber nachzudenken wirklich Schaden kann es nicht.
Viel Glück


Naja wohl doch ein bissel viel für einen solchen Beitrag xD

_________________
∂ιє ѕ¢нöηєη мσмєηイє ιм ℓєвєη
ѕιη∂ єѕ ∂ιє єιηєм ƒяєυ∂є вяιηgєη
αвєя ∂ιє ѕ¢нωєяєη υη∂ イяαυяιgєη ѕιη∂ ∂ιє ωι¢нイιgєяєη.
∂єηη ѕιє ℓєняєη υηѕ ∂ιє ѕ¢нöηєη мσмєηイє
zυ ѕ¢нäイzєη υη∂ zυ ℓιєвєη.
http://daniel-matera.de.tl/
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Mo 25. Mai 2009, 13:26 
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Registriert: 25.05.09
Beiträge: 1
Der Sinn des Lebens hmm...

Das ist wohl eine der Fragen die man wissenschaftlich und persönlich beantworten kann...

Meinen persönlichen Sinn des Lebens habe ich noch nicht gefunden deshalb kann ich dazu nichts sagen jedoch wohl von der wissenschaftlichen Seite.
Das leben ist ja grundsätzlich ein Resultat einer langen Kette von Ereignissen nun sind bei dieser Kette die ersten Lebewesen herausgekommen und
diese strebten durch eine weitere lange Kette von Ereignissen danach zu überleben und sich fortzupflanzen was sie dann auch taten. Somit hat das
Leben keinen Sinn den es Resultiert nur durch eine Kette von Ereignissen die aus keinem bestimmten Grund ausgelöst worden ist und wenn sie
doch aus einem bestimmten Grund ausgelöst worden ist dann ist das meiner Meinung nach der Sinn des Lebens denn das hat uns erschaffen und das
wird uns auch wieder vernichten. Das einzige was wir tun können sind die Ereignisse die uns erschaffen haben zu beobachten und zu hoffen dass das
Ende unserer Existenz nicht allzeitig ist obwohl das natürlich auch der Sinn des Lebens sein kann zu hoffen nicht zu sterben aber was währe das Leben
ohne den Tod...
aber ich schweife ab denn das ist ein anderes Thema.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig weiterhelfen und wünsche euch allen ein schönes weiter Leben/Existieren.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Mo 25. Mai 2009, 15:59 
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Registriert: 03.01.09
Beiträge: 125
Leider verstehe ich immer noch nicht so ganz, was mit Sinn des Lebens gemeint ist.
Einige denken naturwissenschaftlich und würden sagen, der Sinn ergibt sich aus der Logik des Seins des Universums. Aus naturwissenschaftlichen Gründen bildeten wir uns evolutionär etc..
Oder, wie ich es hier vermute, soll wohl eher gefragt sein, wie man sein Leben, sprich während man lebt, einen eigenen oder allgemeingültigen Sinn gibt.
Nun, ich bin noch nicht alt - und doch weiß ich, dass ich meinem Leben bereits einen Sinn gegeben habe. Und zwar mein größtes Hobby durchzuführen. Ich beteilige mich daran, seit ich ein kleines Kind war und habe mir als Ziel gesetzt, es beruflich zu machen. Und bis dahin tue ich sehr, sehr viel dafür.

Wenn ich in diesem Augenblick sterben würde, könnte ich noch nicht sagen, dass mein Leben vollständig sinnvoll war, weil ich noch zu jung wäre.
Aber wenn ich beispielsweise 40 Jahre alt bin und aus welchem Grunde auch immer sterben muss, so sage ich zum Herrn 'Ja, mein Leben war für mich sinnvoll' (auch wenn ich nicht an ihn glaube).
Jeder hat bestimmt etwas, was er am liebsten machen würde.
Wenn er das auf welcher Weise auch immer umsetzt, z.B. beruflich, dann wird er wahrscheinlich glücklich sterben.

Ob, wann und wie er sein Leben als sinnvoll bezeichnet, ist ihm und jeden selbst überlassen.

infiniti


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Mi 27. Mai 2009, 13:20 
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Registriert: 27.05.09
Beiträge: 6
Meiner Meinung nach ist der Sinn des lebens diese Fragen zu benatworten:
1. Woher komme ich?
2. Warum bin ich gekommen, was ist meine Aufgabe?
3. Wohin werde ich hingehen?

Um diese Fragen zu beantworten, finde ich das die Religion eine gute Antwort gibt.
Jedoch gibt es die Meinung, das die existenz an Gott, zweifelbar ist. Das wiederum verursacht, dass die Religion keine gute Antwort dazu gibt.

Ich habe mich mit disem thema auseinander Gesetzt und habe viele Ergebnisse bekommen, die ich gerne mit euch teillen würde.

Ich werde nun versuchen, wenn es mir gelingt, meine Ergebnisse euch vorzustellen. Es geht hierbei um die Existenz von Gott zu beweisen. Ich möchte gerne mein Wissen mit dir tauschen. Ich bin für jede Kritik und Bemerkung offen, und werde deine Meinung am Ende akzeptieren, wie sie auch ist.

Meiner Meinung nach, liegt der Sind des Lebens darin, seinen Bestizer zu erkennen, damit man die oben genannten Fragen zu benatworten.

Ich werde versuchen die Existenz Gottes durch die wissenschaft zu zeigen.

Beispielweise beweist eine gut bestückte Apotheke, in der jede Dose, Kapsel und Ampulle Leben rettende Arzneimittel enthält, die mit hochempfindlichen Waagen zugemessen worden sind, zweifellos die Existenz einer sehr befähigten und geschulten Pharmazeuten bzw. Apotheker oder Chemiker.

Gleichermaßen sind die Leben rettenden Heilmittel und Wirkstoffe der Apotheke dieser Welt in den Depots der Millionen von Arten von Pflanzen und Tieren aufbewahrt. Diese Apotheke ist besser bestückt und größer als die Apotheken der Städte. Selbst dem blinden zeigt sie den Kenntnisreiche, den allmächtigen und allwissenden Apotheker und Pharmazeuten in der Apotheke der Welt. So lehrt es die Wissenschaft der Medizin.

D.h., wenn es in einer Apotheke Mittel, Rezepturen, Tinkturen, Lösungen und Salben gibt, welche eine heilende Wirkung erzielen, dann zeigt uns das, dass diese von einem sehr befähigten Arzneimittelhersteller und Pharmazeuten erzeugt worden ist. Es ist unmöglich, dass eine Medizin ohne einen Spezialisten zustande kommt. Genauso wie dieses Beispiel ist auch die Welt eine große Apotheke. Die Millionen verschiedene Pflanzenarten und Tiere müssten dann auch wie die Wirkstoffe und Rezepturen in der Apotheke, von einem weisen Pharmazeuten entwickelt und hergestellt worden sein. Wenn sogar die Medikamente in dieser kleinen Apotheke von einem Pharmazeuten entwickelt werden, dann kann es nicht sein, dass die große Weltapotheke ohne einen Pharmazeuten und Sachkenner zustande gekommen sein.

Auch die Millionen elektrischer Lichter und Lampen, die sich in einer Großstadt befinden und sie erhellen, ebenso das Kraftwerk, dass sie versorgt, weisen auf einen Experten, auf begabte Fachleuchte, die den Strom regeln, die Lampen und Leitungen und das Kraftwerk instand halten. Auf diese Weise sind sie bekannt und verdienen Anerkennung.
Genauso gibt es in dieser Stadt des Erdballes Sterne, die am Dach des Palastes dieser Welt befestigt sind. Einige sind den Astronomen nach tausendmal größer als die Erde und drehen sich siebzig mal schneller als der Globus. Sie verlassen nicht die ihnen zugewiesene Bahn, kollidieren nicht einfach miteinander, erlöschen nicht. Ihr Brennstoff reicht für uns unermessliche Zeit.
Entsprechen der Berechnung der Astronomie, benötigt man, um das Strahlen und Brennen der Sonne zu ermöglichen, nur für eines Tages unzählige Kernkraftwerke oder um vieles mehr als das flüssige Gas wie alle Ozeane enthalten könnten; Kohle und Brennholzhaufen, höher wie alle Berge dieser Welt.
Außerdem befinden sie sich in ständigem und raschem Umlauf, ohne zusammen zu stoßen gemäß den Gravitatorischen Gesetzmäßigkeiten usw. Sie gleichen leuchtenden Fingern, die auf eine grenzenlose Macht und Herrschaft deuten. Sie sind auch bei weitem größer und vollkommener als die Lichter irgendeiner Stadt menschlichen Ursprungs.

In Mount Palomar, Amerika, befindet sich eines der großen Teleskope der Welt mit 200 Zoll. Es ist möglich mit dieser Teleskop 800 Millionen Galaxien auf einmal zusehen. Also ich rede von Galaxien nicht von Sternen. Mit bloßem Auge kann man nur drei Galaxien erkennen. Von diesem empirischen Blickwinkel aus ist es kaum möglich zu schätzen, wie viele Galaxien es im Universum gibt. Der größte Teil der Materie im Kosmos entzieht sich noch der wissenschaftlichen Beobachtung. Die Gesamtmasse und damit die Dichte des Universums ist somit nicht bekannt. Der Grund hierfür ist, dass viele Galaxien und Sternsysteme wir mit unseren heutigen Instrumenten noch gar nicht entdeckt haben oder gar nicht beobachten können, oder wegen dem Anteil an dunkler, nicht emittierender Materie. Zum anderen braucht das Licht der Galaxien seine zeit bis es uns erreicht. Das Licht dieser weit entfernten Galaxien zeigt uns dann nicht den heutigen Zustand der Galaxien, sondern den von vor Millionen und Milliarden von Jahren.
Auf alle Fälle existieren einige 100 Milliarden Galaxien. Während die meisten beobachteten Galaxien einige 100 Millionen bis zu 100 Milliarden Sterne umfassen, gibt es Galaxien, deren Anzahl der Sterne, die Zahl sogar übersteigen. Und die meisten dieser Sterne sind tausendfach größer als unsere Sterne.
Die Milchstraße, in der wir uns befinden, ist nur einer dieser unzähligen Galaxien, deren Existenz bewiesen ist. Die Anzahl der Sterne in der Milchstraße wurde auf 200 Milliarden berechnet. Der Durchmesser der Milchstraße beträgt ungefähr 100 tausend Lichtjahre. Wenn wir uns vornehmen würden mit einer Rakete, deren Geschwindigkeit 10.000 km/h ist, von einem Ende der Milchstraße bis zu anderen Ende zu gelangen, dann würde das
10 Milliarden 800 Millionen Jahre dauern. Viele Vorgänge im Universum haben wir noch nicht vollständig erfasst und verstanden. Jeder Stern hat viele verschiedene Bewegungen und jede Galaxie hat ein Rotationszentrum, um das sich die in ihr befindliche Materie, die Sterne, Gas und Staub bewegen. Die Galaxien wiederum bilden keine im Raum isolierten Systeme. In dichteren Zentralbereichen von Galaxienhaufen finden auch viele nahe Begegnungen von Galaxien statt, wobei gravitativ bedingte Wechselwirkungen und dynamische Entwicklungen ablaufen bis hin zu Verschmelzung von Galaxien.

Der Mond dreht sich auf seiner Bahn um die Erde, die Erde dreht sich um die Sonne, die Sonne läuft auf einer Bahn um das Zentrum der Milchstraße, die wiederum im Verbund mit anderen Galaxien steht und mit einer Geschwindigkeit von 500km/s (=1,8 Milliarden km/h) auf den Großen Attraktor zufliegt, relativ zur Expansion des Universums.

Diese Dimensionen mit all den Details sind für den menschlichen Verstand kaum zu erfassen, zu begreifen. Auch wie dieses vollkommene System funktioniert – es versetzt einen in höchstes Staunen.

Wessen Mathematik, Planung und Programm kann das alles denn nun sein. Das des Zufalls? Das der Natur? Das der verschiedenen Wechselwirkungen? Oder vielleicht doch Gottes?

Es gibt bestimmte Gesetzmäßigkeiten und Naturkonstanten. Diese stehen unverändert fest. Wer ist es, der diese Gesetze gesetzt hat und dafür sorgt, dass sich alles dran hält?

Wenn wir nicht akzeptieren, dass der Planer und Kreator dieses Programms Gott ist, dann werden wir gezwungen sein, die folgenden Sichtweisen anzunehmen:

1. Damit wir sagen können, dass das Universum von selbst entstanden ist, müssen wir akzeptieren, dass jedes Atom des Universum einen solchen Verstand und solches Wissen besitzt, dass es in der Lage ist, das ganze Universum zu überblicken und sich dementsprechend zu verhalten. Wenn das Wissen nicht auf den einzigen Erbauer bzw. Planer oder Erschaffer zurückgeführt wird, welcher der Schöpfer von alle dem ist, dann müssen wir davon ausgehen, dass nicht nur das Universum, sondern jeder einzelne Stern, ja sogar jedes einzelne Atom dieses unendliche und weite Wissen besitzt.
2. In diesem Fall würde es nicht ausreichen, den Atomen diese unendliche Weisheit und einen Verstand zuzusprechen – gleichzeitig müssen wir auch akzeptieren, dass sie in der Lage sind, sich fehlerfrei untereinander zu verständigen und vor allem, dass sie diese Verständigung und diesen Zusammenhalt seit Milliarden von Jahren führen ohne auch nur die kleinste Unterbrechung!
3. Auch dies reicht nicht aus. Damit wir sagen können, dass das Universum von selbst entstanden ist, müssen wir annehmen, dass diese Atome bestimmte Eigenschaften besitzen, nämlich die Eigenschaft, Regeln aufzusetzen und durchzusetzen. Aber das hätte zu Folge, dass sie diese Regeln gegenseitig aufstellen würden und jedes Atom über das andere bestimmen würde. Nirgends auf der Welt kommt es vor, dass ein Mensch ein Herrscher ist und zugleich einer ist, über den geherrscht wird. Wie kann man sich dies dann bei dieser Unzahl an Atomen vorstellen?
4. Die Folge der dritten Annahme wäre ein unendliches Chaos. Nicht das Geringste würde funktionieren. Das ist aber nicht der Fall. Man muss also auch davon ausgehen, dass jedes dieser Atome eine unendliche Uneigennützigkeit, Selbstlosigkeit oder Opferbereitschaft besitzt.

Nun befindet sich diese Ordnung in Atomen, Zellen, Samenkernen und Galaxien. Wie kann man behaupten, dass dieses durch Zufall, äußere Einflüsse oder den blinden und verstandlosen Natur entstanden ist? Kein Mensch mit Verstand kann so etwas behaupten. Hinter dieser riesigen Ordnung ist eine mächtige Hand zu erkennen!!!

Darwin hingegen beschreibt nur die Tat was passiert, aber vergisst den Täter. Wie auch oben erwähnt, entweder sind diese Atome Allwissend und Allmächtig und können fehlerfrei zusammen arbeiten, was unmöglich ist oder es gibt einen der Allmächtig und Allwissend ist, der diese Atome wie ein Kommandant steuert, wie der Kommandant auf der Erde tausende von Soldaten befehle gibt und steuert.

Die Natur ist kein Drucker, sondern das gedruckte, ist kein Schneider, sondern ein Schnitt, ist nicht der Täter, sondern eine Tat, ist eine Ordnung und nicht der Ordnung gebende, ist ein Gesetz und nicht der Gesetzgebende, ist erschaffen und nicht der Erschaffende.

Ist es einfacher zusagen der Bäcker hat den Brötchen gemacht oder die natürliche Selektion hat sie hervorgerufen? Ist es einfacher zusagen der Ingenieur hat das Haus geplant und gebaut oder sie ist durch mehrere Reaktionen der natürlichen Selektion entstanden? Ist es einfacher zusagen das ein Land, durch ein Staatsmann kontrolliert wird oder durch die natürliche Selektion? Ist es einfacher zu sagen, dass eine Armee durch einen Kommendanten kontrolliert und befehle abgegeben wird oder die tausende von Soldaten kontrollieren und geben sich selber befehle? Ist denn der Mensch nicht komplexer als ein Brötchen oder Haus? Wie soll es denn möglich sein, dass ein Mensch durch die blinde und verstandlose natürliche Selektion erschaffen sein? Ist denn der Mensch nicht komplexer als ein Land, der über Millionen oder Milliarden von Zellen und Atomen ausgerüstet ist? Ist denn der Mensch nicht wie eine Armee, der in seinem Körper Millionen von Atom Soldaten umgeben ist? Nach Darwin kontrollieren und steuern die Atome die Funktionen des Menschen oder des Universum. Aber, meiner Meinung nach kann dies nicht möglich sein, da sie nicht allwissend und allmächtig sind. Ich sehe eine übernatürliche Kraft, der auf einen allmächtigen und allwissenden Gott zeigt.

Diese Fragen gehen wir noch mal auf den Grund!!!

Erstens: Alles entsteht durch Wirkung und Ursachen.
Zweitens: Alles entsteht von selbst.
Drittens: Es wird von der Natur erschaffen.
Viertens: Es wird von einem allmächtigen Schöpfer erschaffen.

Vorausgesetzt es gelingt uns zu beweisen, dass die ersten drei Annahmen nicht möglich sind, dann werden wir auch gleichzeitig aufgezeigt haben, dass alles die Kraft Gottes erschaffen ist.

Zur ersten These, der Annahme alles entstünde durch Wirkung und Ursache:

In einer Apotheke findet man Hunderte von Ampullen und Dosen, die mit den verschiedenartigsten Stoffen angefüllt sind. Man wolle nun aus diesen mittels Zufallsprinzip oder nach genauer Dosierung einer Substanz schaffen als Grundbausteine des Lebens zu erschaffen…

Nehmen wir ein Medikament oder ein schmerzlinderndes Mittel, das oft benutzt wird.
Es ist zusammengesetzt aus ganz bestimmten und fein dosierten Wirkstoffen. Wenn von einzelnen Wirkstoffen zu viel oder zu wenig beigemischt ist, hat dieses Mittel nicht mehr die erforderliche Wirkung. Ist es dann sinnvoll zu behaupten, dass die einzelnen Flaschen, welche die Bestandteile für das Medikament beinhalten, durch Umfallen zufällig zusammengeflossen sind und dabei dieses exakt definierte Medikament entstanden ist?
„Natürlich nicht“, „damit man das behaupten kann, muss man die Wissenschaft und den Verstand ablegen.“ Wenn man sich nicht einmal das zufällige Entstehen einer solchen Substanz als möglich vorstellen kann, wie kann man sich dann erst vorstellen, dass diese Substanz per Zufall, durch irgendwelche Wirkmechanismen Grundstoff des Lebens werden kann? Nehmen wir nur ein Einziges von Millionen Dinge, welch für den Menschen erschaffen worden sind, und schauen uns dessen Grund des Daseins an. Nehmen wir also einen Apfel.

Er ist dermaßen vollendet, dass er beim Menschen Appetit weckt. Gleichzeitig deckt ein Apfel einen bestimmten Bedarf an Vitaminen eines Menschen. Außerdem wurden in diesen Apfel Mineralien, Vitamine und Fruchtsäure in ihrer Konsistenz derart ins Gleichgewicht zueinander gesetzt und aufeinander abgestimmt, dass sie eindeutig zeigen, dass der Allmächtige den Apfel für den Menschen vorgesehen hat. Wie können all die leblosen und verstandlosen Materien, die den Menschen und seine Bedürfnisse nicht kennen, einen solchen Apfel erschaffen? Nur einer der die Bedürfnisse des Menschen kennende Macht kann den Apfel entsprechen programmiert haben.

Zweite These bzw. zweite Annahmen : Das Universum sie von allein ,von selbst entstanden.

Dass auch diese Behauptung nicht möglich ist zeigt das folgende Beispiel:
Der Körper reflektiert als eine Einheit aus Geist, Herz und Sinne eine außergewöhnliche Kunstfertigkeit.

Wenn all die Zellen, die mit allen ihnen Entgegengesetzten Eigenschaften eine harmonische Einheit bilden, nicht einem alleinigen Herrscher untergeordnet wären, müsste jede Zelle, ja jeder Bestandteil einer Zelle, sowohl absoluter Herr über alle Zelle in diesem Körper als auch Sklave sein.

Für eine Selbstorganisation muss jede einzelne Zelle Bewusstsein und unendliche Eigenschaften haben, was nicht der Fall ist. Der Ordner der Mechanismen, der Koordinator der Stoffe zur Organisation der gesamt beteiligten Moleküle kann nur von einer Kraft ausgehen, die über diese unendliche Macht und Weisheit verfügt.

Der Körper eines Menschen ist viel schöner als der schönste von den fähigsten Menschen erbaute Palast. Denn im Körper sterben die Zellen Ständig ab, während immer wieder neue nachkommen. Obendrein bilden die Zellen Organen und solch Wunderwerke wie das Auge oder die Zunge. Da es bei dieser Arbeit eines Programms und eines Plans bedarf, werden diese Zellen, um den Plan umsetzen zu können, sich gegenseitig Befehle erteilen und gleichzeitig selbst Befehle unterliegen. Kurz gesagt, wenn es wirklich die Zellen sind, welche diese Koordinationsarbeit für den Aufbau des Körpers leisten, dann muss man glauben, dass jede einzelne Zelle soviel Weisheit, Entscheidungsfähigkeit und Macht besitzt, wie sie Gott hat. Das aber dermaßen tadellose Kunstwerke von verstandlosen Zellen gemacht werden wird keiner behaupten können.

Dritte These Es wird von der Natur erschaffen.

„ Eine absolut unterentwickelte primitive Person besucht eine Kaserne und findet dort eine gut ausgebildete Armee. Er sieht wie ein Regiment sich mit einem Befehl einfindet, sich Soldaten in Reih und Glied aufstellen, exerzieren und Übungen vollführen.

Da er die Ordnung und Befehlskette nicht verstanden hat, denkt er, sie müssen mit einem Seil miteinander verbunden sein, welches dies alles bewirkt und von dem alles ausgeht.
Mit dieser Vorstellung macht er sich aber anderen gegenüber lächerlich.

Wie aus diesem Beispiel abgeleitet werden kann, ist dieses Universum Gottes, des Ewigen. Ein gottvergessener Naturalist, der hinein geschickt wird, um die geistigen und göttlichen Gesetzmäßigkeiten und Macht zu sehen, sieht sie nicht. Er denkt nur an die materiellen Verbindungen durch die physikalischen Gesetze und nennt das Natur, der er alles zuschreibt.

Zunächst sollten wir geklärt haben, was wir unter Natur verstehen. Die Natur ist Wasser, Die Erde mit ihren Elementen, Luft und Sonne, natürlich zusammen mit ihrer Wärme und ihrem Licht. Wenn wir nun die Natur, der unzutreffender Weise eine Schöpferrolle zugeschrieben wird, Fragen würden:
„ kannst du einen Menschen erschaffen?“
„Nein“ Wäre ihre Antwort.
„Bist du fähig Tiere und Pflanzen zu erschaffen?“
„Nein“
„Kannst du unsere Sonne lenken?“
„Nein“
„Kannst du auf der Erde, auf unserem Planeten eine bestimmet Ordnung herstellen, Gesetze aufsetzen und diese überwachen und steuern?“
„Nein“
Stets wäre „Nein“ ihre Antwort.

Wir haben gesehen, dass das Universum sich selbst nicht fabrizierten kann.
Was ist dann diese Kraft, die als Natur bezeichnet wird?
Wenn es eine Macht gibt, die über die Natur steht, dann kann es nicht das Universum sein.
Die einzige Möglichkeit ist, dass diese Macht etwas anderes als die Natur ist, und das kann nur Gott sein.

„Diese Natur hat kein Bewusstsein, besitzt kein Wissen, keine Entscheidungsfähigkeit und auch keine Macht; sie kann kein Schöpfer sein.“

Wenn ihr diese oben genannten Meinungen gelesen habt und es verstanden habt, kann ich auch versuchen etwas über das Jenseits zu schreiben. Natürlich wenn ihr mir das erlaubt.


Zuletzt geändert von babybash am Mi 27. Mai 2009, 13:59, insgesamt 3-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Sa 30. Mai 2009, 14:31 
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babybash
babybash hat geschrieben:
Außerdem befinden sie sich in ständigem und raschem Umlauf, ohne zusammen zu stoßen gemäß den Gravitatorischen Gesetzmäßigkeiten usw.
Was hat das mit gravitativen Wechselwirkungen zu tun?
Ja, Kollisionen finden zwar so gut wie garnicht statt, wie ein heißes Messer durch Butter, aber die Wahrscheinlichkeit besteht immer noch.


babybash hat geschrieben:
Von diesem empirischen Blickwinkel aus ist es kaum möglich zu schätzen, wie viele Galaxien es im Universum gibt. Der größte Teil der Materie im Kosmos entzieht sich noch der wissenschaftlichen Beobachtung. Die Gesamtmasse und damit die Dichte des Universums ist somit nicht bekannt. Der Grund hierfür ist, dass viele Galaxien und Sternsysteme wir mit unseren heutigen Instrumenten noch gar nicht entdeckt haben oder gar nicht beobachten können, oder wegen dem Anteil an dunkler, nicht emittierender Materie.
Was genau dunkle Materie ist, weiß man eigentlich nicht wirklich. Man weiß nur, dass an bestimmten Stellen Gravitation wirkt, an denen das Potenzial der sichtbaren Materie nicht ausreichen. Im [i]sichtbaren[/i ]Kosmos gibt es im Durchschnitt ca. 100 Milliarden Sterne pro Galaxie und ca. 100 Milliarden Galaxien, also 10^22 Sterne.
Wie viel Sterne noch sichtbar werden aufgrund der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit, weiß man nicht, daher stimmt's, man kennt die Zahl der Objekte nicht, aber die mindeste.


babybash hat geschrieben:
Wenn das Wissen nicht auf den einzigen Erbauer bzw. Planer oder Erschaffer zurückgeführt wird, welcher der Schöpfer von alle dem ist, dann müssen wir davon ausgehen, dass nicht nur das Universum, sondern jeder einzelne Stern, ja sogar jedes einzelne Atom dieses unendliche und weite Wissen besitzt.
Dies habe ich nicht verstanden. Warum unendliches Wissen, wenn Du vom expandierenden Universum (endliches Universum) sprichst?
Und müsste deine Aussage nicht mit dieser widersprechen?:
babybash hat geschrieben:
„Diese Natur hat kein Bewusstsein, besitzt kein Wissen, keine Entscheidungsfähigkeit und auch keine Macht; sie kann kein Schöpfer sein.“



babybash hat geschrieben:
Die Natur ist kein Drucker, sondern das gedruckte, ist kein Schneider, sondern ein Schnitt, ist nicht der Täter, sondern eine Tat, ist eine Ordnung und nicht der Ordnung gebende, ist ein Gesetz und nicht der Gesetzgebende, ist erschaffen und nicht der Erschaffende.
Wie wäre es, wenn sie beide Eigenschaften aufweist.
Du kennst vielleicht den Welle-Teilchen-Dualismus. Nach diesem weist das Licht je nach Vorhaben sowohl Eigenschaften auf, mit denen man darauf schließt, dass Licht aus Teilchen bestehen muss, als auch welche, mit denen man darauf schließt, dass Licht aus Welle bestehen muss. Somit wäre die Frage, ob und wie man Licht optisch betrachten könnte und wie Licht objektiv aussieht, widersprüchlich.

Ebenfalls bieten schwarze Löcher solche haarsträubenden Erkenntnisse dar:
Ist ein schwarzes Loch ein Loch oder eine kugelförmige Materieansammlung?
Angenommen es wäre wirklich ein Loch, dann würden zur Messung allein die Strömungsmechanik ausreichen. Wenn es aber eine Kugel wäre, dann würden die drei von Johannes Kepler aufgestellten Gesetze ausreichen, um die Bahn und den Zustand von Sterne und Galaxien, die in die Nähe eines schwarzen Lochs gelangen, zu beschreiben.
Auch hier kann das eine ohne das andere nicht existieren, obwohl sie gegenseitig widersprüchlich sind.


babybash hat geschrieben:
Ist denn der Mensch nicht wie eine Armee, der in seinem Körper Millionen von Atom Soldaten umgeben ist?
Nach deiner Aussage:
babybash hat geschrieben:
Wenn all die Zellen, die mit allen ihnen Entgegengesetzten Eigenschaften eine harmonische Einheit bilden, nicht einem alleinigen Herrscher untergeordnet wären, müsste jede Zelle, ja jeder Bestandteil einer Zelle, sowohl absoluter Herr über alle Zelle in diesem Körper als auch Sklave sein.
Müssten diese Soldaten aber auch Herrscher sein.


babybash hat geschrieben:
Außerdem wurden in diesen Apfel Mineralien, Vitamine und Fruchtsäure in ihrer Konsistenz derart ins Gleichgewicht zueinander gesetzt und aufeinander abgestimmt, dass sie eindeutig zeigen, dass der Allmächtige den Apfel für den Menschen vorgesehen hat.
Stimmt, doch wenn wir nicht in einer erdhabitablen Zone, sondern in einer des Jupiters oder der Venus beispielsweise, dann wären wir aufgrund der extremeren Bedingungen (Temperatur, Luftdruck) viel extrem aufgebautere Menschen, womöglich flüssiger als jetzt. Demzufolge wäre auch der Apfel und die gesamte Umbegung anders aufgebaut, saurer, süßer, andere Gase als Bestandteile...


babybash hat geschrieben:
Wenn ihr diese oben genannten Meinungen gelesen habt und es verstanden habt, kann ich auch versuchen etwas über das Jenseits zu schreiben. Natürlich wenn ihr mir das erlaubt.
Ja, Du darfst.
Jedoch brauchst Du nicht unbedingt um Erlaubnis zu bitten ;)

Hoffentlich magst Du mich vorher aber wegen den Fragen aufklären.

infiniti


Zuletzt geändert von infiniti am Sa 30. Mai 2009, 14:47, insgesamt 3-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: So 31. Mai 2009, 01:47 
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Beiträge: 6
„Was hat das mit gravitativen Wechselwirkungen zu tun?
Ja, Kollisionen finden zwar so gut wie garnicht statt, wie ein heißes Messer durch Butter, aber die Wahrscheinlichkeit besteht immer noch“

Ich habe geschrieben mit Gravitatorischen Gesetzmäßigkeiten, d.h. z.B., dass die Sterne ihren zugehörigen Aufenthaltsraum kreisen. Z.b. fahren die Autos ihren zugehörigen Aufenthaltraum. Das zeigt uns den Straßenverkehrsingenieur. So zeigt dass System im Kosmos auch ein Ingenieur.

Wie du sagst findet eine Kollision fast gar nicht statt. Das die Möglichkeit besteht verleugnet den Ingenieur nicht. Das die Möglichkeit besteht, bedeutet nicht dass es passiert. Es kann alles passieren. Es kann alles passieren in dieser Welt und Universum, aber dass heißt nicht, dass es passieren muss. Eine These ohne Beweis ist nicht gültig…..


Dies habe ich nicht verstanden. Warum unendliches Wissen, wenn Du vom expandierenden Universum (endliches Universum) sprichst?
Und müsste deine Aussage nicht mit dieser widersprechen?


Du siehst in diesem Kosmos und Welt eine Wissenschaft, die der Mensch gar nicht begreifen kann und erfassen kann. Unsere neuste und beste Wissenschaft heute, hat vielleicht nur eine geringste Wissenschaft von diesem Kosmos erfassen können. Nur wir als Mensch denken, wir sind sehr weit. Obwohl die Wissenschaft sagt: ,, das wir vielleicht 5% dieser Universum erfasst und erreicht haben“ Was ist denn mit den restlichen 95%? Was meinst du, wie viel Wissenschaft da noch steckt? Wir reden von 95%, aber nach Menschen verstand. Vielleicht haben die Menschen in der Wirklichkeit, nur 0,000000001 % des Universums erfasst und erkannt. Aber wir wissen eins, nämlich dass Universum arbeitet, das unzählige von Sternen und Galaxien in System fliegen. Stell dir vor du müsstest, mit deinem heutigen Wissen, das Ganze Universum in Kontrolle haben, würdest du das Schaffen? Ok, sollen sich alle Menschen vereinen, von der Vergangenheit bis ins Zukunft und sollen sie ihren Verstand vereinen, meinst du die Menschen wären in der Lage dieses unbeschreiblichen Kosmos in Kontrolle zu haben? (Das ist unmöglich).

So schaffen alle klugen und lebenden Menschen es nicht, obwohl sie denken können und eine Wissenschaft in der handhaben, nicht das Kosmos zu kontrollieren, wie sollen es denn die verstandlosen Atomen das regeln??? Um das Ganze Kosmos und alles was da drin ist, zu kontrollieren, braucht der Planer, der Erbauer, der Kontrolleur, der Herrscher etc einen von uns nicht begreifbares Wissen.
Um diese ganze in Kontrolle zu haben brauchen wir ein unendliches Wissen.

babybash hat geschrieben:
Ist denn der Mensch nicht wie eine Armee, der in seinem Körper Millionen von Atom Soldaten umgeben ist?
Nach deiner Aussage:
babybash hat geschrieben:
Wenn all die Zellen, die mit allen ihnen Entgegengesetzten Eigenschaften eine harmonische Einheit bilden, nicht einem alleinigen Herrscher untergeordnet wären, müsste jede Zelle, ja jeder Bestandteil einer Zelle, sowohl absoluter Herr über alle Zelle in diesem Körper als auch Sklave sein.
Müssten diese Soldaten aber auch Herrscher sein


Hierbei geht es darum, dass wir im Menschenkörper eine harmonische Einheit sehen. Jedoch sind diese Zellen und Atome nur Soldaten. Sie können nicht gleichzeitig ein Herrscher und ein Soldat sein. Das gibt’s nirgendwo in der Welt. Entweder sind Alle Zellen und Atome, kluge Herrscher, die einen verstand haben oder sie sind im metaphorischem Sinn ein Soldat und werden gesteuert.

babybash hat geschrieben:
Die Natur ist kein Drucker, sondern das gedruckte, ist kein Schneider, sondern ein Schnitt, ist nicht der Täter, sondern eine Tat, ist eine Ordnung und nicht der Ordnung gebende, ist ein Gesetz und nicht der Gesetzgebende, ist erschaffen und nicht der Erschaffende.
Wie wäre es, wenn sie beide Eigenschaften aufweist.


Also, z.B. das Straßenverkehrsystem ist ein Gesetz und kein Gesetzgeber. Die Biologie ist ein Gesetz und kein Gesetzgeber. Die Chemie, Physik, Mathematik und so weiter, sind Gesetze und kann nicht der Gesetzgebende sein. Die Biologie, Chemie usw. sind von einem Gesetzgeber, als Gesetz in diesem Kosmos eingeführt worden. Die Natur wie sie beschrieben wird oder erzählt wird ist ein Gesetz, der von einem Gesetzgeber gesetzt worden ist.
Denn umzusagen, dass die Natur beides ist oder der Gesetzgebende ist, muss der Mensch beweisen können, dass die Natur einen Verstand hat bzw., dass ein Atom einen Verstand hat, denn alles was wir sehen ist aus Atom gebaut. Viel spaß ???. Auch wenn du dieses schaffen könntest, was unmöglich ist, musst du mir dann beweisen, dass alle Atome, einen übermenschlichen Verstand haben? Danach muss du mir auch beweisen können, wie all diese Atome miteinander zusammen arbeiten können? Du merkst selber es ist ein weg, der verschlossen ist. Aber wenn der Mensch sagen würde, was auch logisch ist, das ein Gesetzgeber die Gesetze in diesem Kosmos eingebaut hat und sie kontroliert und steuert, würde er sich vieles sparen. Z.B. der Präsident bringt ein Gesetz heraus und führt es ein und die jeweiligen Beamten kontrollieren, im Namen des Präsideten, ob der Gesetz befolgt wird oder einbahnfrei läuft. Genauso hat der Gesetzgeber des Kosmos auch beamten, die er selber für diese Aufgaben erschaffen hat (Engeln), die die Gesetze im Namen des Gesetzgeber kontrollieren und steuern. Jedoch ist eins zubedenken, dass die Beamten (engeln) nicht selber überlassen sind, sondern die wiederum und Gesetze wiederum im Aufsicht des Gesetzgebenden ist.

Diese These kann ich mit diesem Zitat beweisen

,,es gibt kein Dorf ohne ein Bürgermeister, es gibt keine Nadel ohne seinen Meister, es gibt keinen Buchstaben ohne sein Schreiber, es gibt keine Kunst ohne sein Künstler, wie wäre es also möglich, dass dieses so wohlgeordnete Universum ohne einen Gesetzgebenden, Herrscher, Meister und Künstler wäre?“


  
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BeitragVerfasst: So 31. Mai 2009, 01:49 
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Wenn du meine antworten verstanden hast und keine gegen Fragen hast, dann kann ich weiter mit dem Jenseits fortfahren :P :P :P


  
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Hast Du Deinen Beitrag in eine Zahl komprimiert?


  
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BeitragVerfasst: Di 2. Jun 2009, 21:19 
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Infiniti, das ist quasi Kultur. Ich kenn den Titel des Buchs nicht, aber indem fängt es damit an, dass ein Volk einen Computer herstellt, der mit allem Wissen des Universums gefüttert wird und dem dann die entscheidende Frage gestellt wird. Ich kenn die Formulierung nicht ganz genau, aber die Antwort war dann 42.

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~Der Pessimist sieht das Dunkel im Tunnel~
~Der Optimist sieht das Licht am Ende des Tunnels~
~Der Realist sieht im Tunnel einen Zug kommen~
~Und der Lokführer sieht drei Idioten auf den Gleisen sitzen~


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Sinn des Lebens
BeitragVerfasst: Di 2. Jun 2009, 21:53 
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Du erinnerst mich wieder an etwas.
Per Anhalter durch die Galaxis.

Allerdings gibt uns diese zweiziffrige Antwort keinen wirklich tieferen Einblick in das Thema Sinn des Lebens.

;)


  
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