Ich habe mal vor 1-2 Jahren ein Referat über den Sinn des Lebens gehalten.
Es ist zwar nicht gerade auf einen hohem Niveu denke ich, aber wenn man bedenkt, dass ich zu der Zeit 16 war, ist es doch denke ich in Ordnung.
Naja ich poste es hier mal xD^^
Wer es gerne etwas Grafisch aufbereiteter Lesen möchte, muss einfach auf meine Homepage gehn.
Dort habe ich den ganzen Text auch drinnen
Der Sinn des Lebens
(von Daniel Matera)
Ja was ist denn der Sinn des Lebens?!
Es gibt viele die von sich behaupten die Antwort zu wissen, aber auch viele die bestreiten, dass der wahre Sinn wirklich findbar ist.
Ich denk ich werde erstmal ein Paar Antwortmöglichkeiten geben bzw. aufzeigen.
Zum Beispiel die Religion, sie besagt dass unser Leben auf Erden nur eine Übergangsstation zum Himmel ist in der wir uns beweisen müssen um Erlösung zur erlangen.
Sie besagt das alles was wir tun von Gott gewollt und gelenkt, und über all unser Handeln ein größerer Sinn liegt, den zu ergründen nicht in unserer Hand liegt.
Dies würde bedeuten das wir als einzelne Person die sich dieser Glaubensrichtung anschließt, keine Gedanken über den machen muss. Da sie ja all ihr Handeln vorbestimmt ist und eine tiefere unergründliche Bedeutung hat.
Viele Menschen auf der Welt schließen sich dieser Richtung an, was viel mit der im Mittelalter stark verbreiteten und mächtigen Kirche zu tun hat.
Nicht umsonst ist der Papst früher der mächtigste Mann der Welt gewesen, als Vertreter Gottes auf Erden.
Ich denke das gerade Menschen die vom Elternhaus so erzogen wurden oder jene großes Leid erfahren oder in Not sind und Trost suchen, sich dieser Variante anschließen.
Ich selbst will an dieser Stelle erwähnen, dass ich selber zwar Christ bin, aber deswegen nicht automatisch dieser Meinung bin, da das eine nicht unweigerlich zum andern führt.
An dieser Stelle möchte ich kurz auf die Empiristen eingehen.
Empiristin sind der Meinung, dass alles was nicht fühl, hör oder sehbar ist, sich der Realität entzieht und somit zu einem Trug oder in diesem Fall einem Scheinproblem wird. Mit dieser Ansicht entzieht man sich der Fragestellung uns stempelt sie als unwichtig ab, kommt aber wohlgemerkt aber auch zu keiner Lösung.
Daher will ich auch nicht weiter auf diese Meinungsgruppe eingehen, da sie sich der Sache entziehen und keine wirkliche Stellung zur Thematik haben.
Eine weitere Art ist der welttranszendente Lebenssinn.
Eine Definition dazu wäre: „ein von außen gesetztes Ziel ist nicht empirisch- rational erfassbar; Visionen und Intuitionen auch nicht für die Allgemeinheit gültig, denn nicht einsichtig; keine Möglichkeit, einen vorgegebenen Weltplan ausfindig zu machen, an dessen Erfüllung unser Lebenssinn hängen soll, außer man beruft sich auf die Offenbarungen Gottes oder seinen Gesandten; wer diesen Glauben nicht übernehmen kann, kann kein Glaube an welttranszendenter Sinnhaltigkeit des menschlichen Daseins finden.
Dann der daseintranszendente Lebenssinn, besagt das es einen übergeordneten Sinn gibt der unser aller Einzelleben mit beeinflusst.
Gerade einige Naturwissenschaftler schließen sich dem biologischen Sinn an.
Der Mensch sei nur ein Glied in der Natur und habe an für sich keine höhere Bedeutung.
Sondern sei nach seinem Tod auch nicht viel mehr als Dünger für Pflanzen und kleine Bazillen.
Ein sich mit diesem überschneidender Sinn wäre noch der evolutionäre.
Welcher die Stellung vertritt, dass alles Leben nur ein Teil der Evolutionsleiter wäre und so mit nur dem Zweck diene andere Generationen zur Welt zu bringen.
Ich denke diese Sinne sind eher selten vertreten, da sie meiner Meinung nach sehr depressiv stimmen.
Ein Sinn mit dem sich viele Philosophen beschäftigt haben, ist der historische Sinn.
Immer wieder haben welche „versucht, Ziel und Sinn der Menschheitsgeschichte zu erkennen, ohne zu bemerken, dass sie selbst jeweils dieses Ziel in die Geschichte hineininterpretieren und dass der Begriff des Selbstzwecks ein Widerspruch in sich selbst ist.“
„Wenn man nach dem Sinn des Lebens fragt, fragt man zwei Fragen gleichzeitig, nämlich, ob es sich lohne zu leben oder nicht und zum Zweiten, fragt man auch nach dem Warum.
Beide Fragen muss und kann letztlich nur jeder für sich beantworten.
Wenn das Leben als Ganzes keinen Sinn hat, bleibt aber immerhin noch eine zweite Möglichkeit: man kann sich mehrere kleine Ziele setzen und versuchen dadurch sein Leben mit Sinn anzureichern. Dadurch genießen wir Menschen die Freiheit, unserem Leben ein Ziel zu setzen und unserem individuellen Dasein dadurch einen Sinn zu geben. Dass heißt, unser Leben hat den Sinn, den wir ihm geben.
Dadurch, dass sich Menschen sehr ähnlich sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass gewisse oberste Lebensziele von sehr vielen Menschen angestrebt werden.
Charlotte Bühler hat vier verschiedene Menschentypen unterschieden, die sich durch ihre verschiedenen Lebensziele voneinander abgrenzen lassen:
• Der expansiv Schaffende ; er sieht die Erfüllung seines Lebens im Aufbau von Besitz, im Schaffen von Beziehungen und maßgebenden Stellungen oder in der Herstellungen von Produkten, die er seiner Nachwelt übermitteln will.
• Der sich beschränkende, anpassende Typ; er findet den Sinn seines Lebens in der erfolgreichen Einordnung in die gegebene Umwelt, in Kultur, Natur und Universum.
• Der dritte Typ setzt auf die Befriedigung von Genüssen, Liebe, Glück und Wohlleben.
• Der vierte Typ sehnt sich nach innerer und äußerer Harmonie, und einem guten Gewissen.“
Das Leben kann nach Frankl durch verschiedenes mit Sinn angereichert werden:
- Durch eine Tat, durch eine Werk
- Durch Erleben von Natur, Kunst und Wissenschaft
- Durch Begegnung und Liebe zu einem Menschen
- Durch Stellungnahme zu einem Leid, d. h. indem ich um einen Menschen trauere, blieb diesem das Leid erspart, um mich zu trauern, wenn ich zuerst gestorben wäre.
Ich Persönlich bin der Meinung, dass der Sinn des Lebens darin liegt, dass man sich an allen Kleinigkeiten im Leben erfreut und sein Leben mit Freunden Verwandten und der Freundin Teil. Man sollte jeden Augenblick im Leben genießen und auch wenn es manchmal im Leben schwierig erscheint kommt man doch mit einem starken Charakter gestärkt aus der Situation raus.
Also wenn man alles was man erlebt, sieht, fühlt und geschehen lässt, in sich aufnimmt und als einen Teil von sich selbst bezeichnet, führt man ein Sinn erfülltes Leben.
Eine letzte wichtige Stellung will ich erwähnen.
Der Mensch ist das einzige Wesen das ich seines Todes gewiss ist und diesen realisiert.
Das heißt er versucht nicht Sinnlos zu sterben. Viele wollen in ihrem Leben etwas Bedeutendes erreicht haben, damit sie mit der Gewissheit aus dem Leben scheiden können, dass sie niemand vergisst.
Bedeutende Beispiele dafür sind Personen wie Cesar, Napoleon, Hitler, Galileo, Da Vinci, Kolumbus oder Americo Vescuchi.
Sie alle haben in ihrem Weltbewegendes erreicht, dabei stell ich natürlich nicht außer Sicht das bei einigen die Errungenschaften schlecht sind aber nichts desto trotz sind sie für immer in die Geschichte ein integriert.
Bezug zu den 4 Fragen Immanuel Kants:
Was kann ich wissen?
Es ist grade bei diesem Thema schwierig zu sagen was man wissen kann, da ja im Grunde eine Frage ist und eine Frage halt jenes Wissen ergründen will.
Das was man wirklich wissen kann ist lediglich, dass man mit seiner Entscheidung ob es einen Sinn gibt, nie hundertprozentig richtig liegen kann.
Im Gegenteil, man sollte sich selbst die Frage stellen, ob wir Menschen überhaupt geschaffen dafür sind den WAHREN SINN DES LEBENS zu wissen und ob wir mit der Wahrheit klar kommen würden. Und selbst wenn wir die Antwort wüssten was könnten wir damit anfangen? Würden wir es verstehen? Und wenn ja, liegt es in unsere macht diesem Sinn zufolgen oder übersteigt er sogar gar uns selbst und läst uns vernachlässigbar.
Was soll ich tun?
Jeder sollte seine eigene Antwort finden, oder sich ans Beispiel der Empiristin halten.
Es ist schwer diese Frage zu beantworten, wenn nicht gar sogar unmöglich.
Man sollte einfach seinen Eigenweg finden meist ergibt sich dadurch der Sinn für einen selbst. Und falls der Weg, der der Findung des Sinnes sein sollte. Ist vielleicht ja doch der Weg das ziel.
Was darf ich hoffen?
Jene welche ihren Sinn noch nicht gefunden haben, können hoffen, dass sie ihn finden denn es kommt auch vor das man ihn nie findet. Und jene welche ihn schon gefunden haben können nur hoffen sich in ihrem Sinn nicht geirrt zu haben und gegebenenfalls ihn nicht zu verlieren. Das mit dem Verlieren will ich kurz erläutern da einige sich jetzt fragen werden wie man den verlieren kann.
Zum Beispiel wenn jemand seinen Sinn darin gefunden hat mit seiner Freundin, sein Leben zu verbringen und diese ihn verlässt oder sie gar stirbt, hätte er seinen Sinn verloren, was natürlich nicht bedeutet das er ihn wieder finden kann oder gar einen andern findet. Es muss auch nicht unbedingt nur einen Sinn im Leben geben.
à
Was ist der Mensch?
Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf erden das sich seiner Selbst bewusst ist.
Er hat die Fähigkeit komplizierte Gedanken zu fassen und philosophische Themen zu erörtern. Wenn man davon ausgeht was einen Menschen von allen andern Lebewesen und Formen auf Erden unterscheidet, würde ich sogar wagen zu behaupten weil er in der Lage ist sich eine solche Frage wie mein Thema zu stellen, da diese alles hinterfragt im Grunde.
Fazit der Mensch im Grunde ein Bewusstsein das ständig dazu lernt und alles hinterfragen kann und sich umfassendes Wissen aneignen kann.
Ja selbst evtl. nach dem Tod seines Bewusstsein nicht mal beraubt wird sonder vielleicht sogar auf einer anderen weiter existiert (ganz nach dem Energieerhaltungssatz XD^^)
Ein paar interessante Zitate:
Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.
Albert Einstein
Wenn ein Mensch nichts gefunden hat, wofür er sterben würde, eignet er sich nicht zum Leben
Martin Luther King
Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.
Dietrich Bonhoeffer
Nicht das Vergnügen macht das Leben lebenswert. Das Leben ist es, das das Vergnügen vergnügenswert macht.
George Bernard Shaw
Besser das Leben ist sinnlos, als dass es einen Sinn hat, dem ich nicht zustimmen kann.
Ashleigh Brilliant
Wie ein Theaterstück ist das Leben, nicht wie lange, sondern wie gut es gespielt wurde, darauf kommt es an.
Seneca
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber versuchen, den Tagen mehr leben zu geben
Unbekannt
http://www.kurzefrage.de/musik-partyzon ... r-sich-in/Im Folgendem hab ich einen Auszug aus einem Forum genommen (s.O. Link)...Ich hab dies mit dem Sinn gemacht, ein paar ansichten von anderen Personen zu zeigen, als eventuelle Gedankenstütze
... welcher ist dein sinn des lebens im augenblick? - wie oft hat er sich in deinem leben schon verändert?
gefragt von pegasus am 02.06.3660
duke64 antwortet am 02.06.4450
oh. gute frage, finde ich!
der hat sich in meinem fall schon einige male verändert. eine zeitlang sah, oder besser gesagt, hatte das leben für mich keinen sinn.
im moment kann ich aber sagen: die zukunft ist mein sinn des lebens. und selbstverständlich meine freundin und ihre tochter. und meine ganzen freunde!
ich freue mich auf die zukunft und es wird noch viel passieren. – Bewerten ...
pegasus antwortet am 02.06.4951
... und eine weitere frage dazu: b r a u c h e n wir überhaupt einen sinn des lebens?
... wenn ja, warum? – Bewerten ...
chillerin antwortet am 02.06.5444
Das finde ich richtig schwer zu beantworten.
Der Sinn des Lebens - was wäre die Erde ohne Leben?
Lebewesen haben per se nur den Job der Weiterpflanzung, damit sie nicht aussterben. Dann gibt es die Evolution, alles verändert sich, manche Spezies stirbt aus, es gibt neue....
Mein eigenes Leben? Im großen Universum so unwichtig wie nur irgendwas.
Für mich selbst das Wichtigste, was es in meinem Leben gibt.
Aber was ist der Sinn davon?
Ich fürchte, das ist mir zu philosophisch.
Mir geht es gut, seit Jahren ging es mir nicht so gut wie jetzt.
Morgen fahre ich für eine Woche in den Urlaub zum Wandern.
Den Sinn dieses Urlaubs kann ich Dir sagen: er dient meiner Erholung.
Die darauffolgende Arbeitsperiode dient der Erhaltung meines Lebens, da der finanzielle Hintergrund unerläßlich ist für mein Weiterbestehen.
Doch die ganze Zeit über lebe ich und das Leben macht Spaß!!
Ist das der Sinn: Glücklich sein?
Sollten alle Lebewesen einfach nur glücklich und zufrieden sein? Ist das der Sinn?
– Bewerten ...
duke64 antwortet am 02.06.6048
ob das leben einen sinn braucht? ich denke, für uns menschen schon. natürlich kann man vom einen tag in den anderen leben, aber die qualität steigert sich doch enorm, wenn man einen sinn oder grund sieht. zumindest eine motivation wäre vorteilhaft. denn ohne motivation kein fortschritt. stillstand kann soooo langweilig und deprimierend sein.
man lebt nur einmal ein leben. und dieses leben sollte man doch so gut wie möglich leben können. jeder auf seine art.
natürlich stellt sich auch noch die frage, wem oder was dieser sinn dienen soll... dem menschen selbst, der person oder dem ganzen (also incl. unviersum)... – Bewerten ...
woelfin antwortet am 02.06.6865
so oft hat er sich nicht verändert, weil ich sehr oft gar keinen sinn gesehen habe. da hieß das motto schlicht: überstehe den tag.
inzwischen denke ich, der sinn des lebens (oder meines lebens) ist ganz banal der, daß ich es ausschöpfe bzw. überhaupt LEBE und mich nicht davor verkrieche.
und im augenblick stehe ich an einem großen scheideweg, der mir viel angst macht, obwohl er im grunde so oft ersehnt war. wieder heißt es: überstehe den tag, allerdings im positiven sinn oder im sinn der "philosophie der kleinen schritten" - denn ich habe meiner angst nur entgegenzusetzen, daß ich einfach eins nach dem anderen "abarbeite" und mich möglichst nicht lähmen lasse vom ungetüm meiner befürchtungen. – Bewerten ...
loetho antwortet am 02.06.7244
Wer über den Sinn des Lebens nachdenkt ist m.E. doch eher nicht glücklich.
Jede Minute meines Lebens, in der ich nicht über die Zukunft oder über die Vergangenheit nachdenke ist sinnvoll ! – Bewerten ...
Dr. Christian Thies
Wenn man den sprichwörtlichen Mann auf der Straße fragen würde, womit sich die Philosophie beschäftigt, wäre sicherlich eine der häufigsten Antworten: "mit dem Sinn des Lebens". Umso erstaunlicher ist es, dass bis vor kurzem kaum wissenschaftliche Monographien und Sammelbände zu diesem Thema vorlagen. Dafür lassen sich verschiedene Gründe angeben: Zum einen hat die Theologie die Frage nach dem Sinn des Lebens mit einem gewissen Erfolg für sich reklamiert (ohne ein entsprechendes philosophisches Nachdenken anzuregen oder zu befruchten), zum anderen war die Unbeantwortbarkeit und Unwissenschaftlichkeit dieser Fragen lange Zeit ein Gemeinplatz.
Letzteres kann jedoch heute kaum noch als Grund gelten, die philosophische Beschäftigung mit diesem Thema zu unterlassen. Das wird deutlich, wenn man die Entwicklung der (west)deutschen Philosophie der letzten vier Jahrzehnte betrachtet. Diese lässt sich nämlich, mit einigen Überspitzungen, als eine schrittweise Ausweitung des Themenspektrums interpretieren, besser: als eine Re-Integration des klassischen Problembestandes:
1. Um 1970 dominieren sprachanalytische, wissenschaftstheoretische und marxistische Ansätze, die einer wissenschaftlichen Bearbeitung vieler traditioneller Grundfragen der Philosophie äußerst skeptisch gegenüberstehen. Davon betroffen sind insbesondere Moralphilosophie, Ethik, Ästhetik und Metaphysik, letztere verstanden als Frage nach der „Bedeutung und dem Sinn des Ganzen“ (Dilthey).
2. Anfang der siebziger Jahre kommt es zu einer Rehabilitierung der praktischen Philosophie, die normative Aussagen wieder diskussionsfähig werden lässt. Zunächst konzentriert man sich, etwa in der Frankfurter und der Erlanger Schule, auf Begründungsprobleme der Moralphilosophie. Fragen des guten Lebens werden jedoch für überflüssig oder unwissenschaftlich gehalten.
3. Aber der Ästhetik-Boom der achtziger Jahre, unterstützt durch die Kontroverse um die Postmoderne, rehabilitiert auch die Ethik im klassischen Sinne, nämlich als Lehre vom glücklichen Leben. Seit 1990 erscheinen immer mehr Bücher, die sich mit Lebenslust und Lebenskunst beschäftigen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens soll, nach Auffassung wichtiger Protagonisten dieser Strömung (etwa Wilhelm Schmid), damit abgegolten sein.
4. Erstaunlicherweise sind es nun Vertreter der analytischen Philosophie, die dieses Thema aufgreifen. Zu Recht wird auf dessen Eigenständigkeit beharrt: Denn auch diejenige Person, deren Leben moralischen und ethischen Kriterien aus intersubjektiver und subjektiver Sicht genügt haben mag, wird sich fragen (können), was das alles hier auf Erden soll. Spätestens angesichts des Todes taucht diese metaphysische Frage auf; sie wird ständig reproduziert durch die Endlichkeit und die Kontingenz alles Seienden, das Leiden alles Lebendigen und die Vergeblichkeit alles Strebens, das Absurde und das absolut Sinnwidrige. Auch eine andere Entwicklungstendenz, nämlich die Diskussion medizin-ethischer Grenzprobleme, nötigt dazu, die metaphysische Frage nach Leben und Tod zu stellen.
Wenn diese grobe Periodisierung zutrifft, stehen wir erst am Anfang einer neuen Diskussionsrunde um den Sinn des Lebens. Die vorhandene theologische Fachliteratur zu dieser Frage (Tillich, Gollwitzer, Sauter u.a.) mag dabei eine Rolle spielen, wichtiger wird jedoch der Rückgriff auf klassische Autor(in)en der kontinentaleuropäischen Philosophie sein. Denn die Frage nach dem Sinn des Lebens gehört (so meine philosophiehistorische These) ist zentral für die nach-idealistische Metaphysik. Interessanterweise entstanden folgende drei Texte innerhalb eines guten Jahres (1843/44):
• 1843 schrieb Sören Kierkegaard sein bekanntestes Werk „Entweder/Oder“, das mit dem Nachdenken über die "Bedeutungslosigkeit" des Lebens beginnt und mit einem Ausblick auf eine (wenn auch nicht rational begründbare) christliche Lösung endet.
• 1844 erscheint die zweite Auflage von Schopenhauers „Die Welt als Wille und Vorstellung“, in dem die Sinnlosigkeit ("Nichtigkeit") des Lebens beklagt wird.
• Im selben Jahr verfasst Karl Marx in Paris seine "Ökonomisch-philosophischen Manuskripte", in denen zwar nicht vom Sinn des Lebens, aber von der "Entfremdung" des Lebens und dem Ziel eines "menschlichen Sinns" die Rede ist - in Anlehnung an Ludwig Feuerbach und dessen Werk "Das Wesen des Christentums" (1841).
Wie uns die Begriffsgeschichte gelehrt hat, sind solche Zäsuren des Sprachwandels selten - und hinter ihnen stehen fundamentale Umwälzungen der Denksysteme, in diesem Fall der Zusammenbruch des (Hegelschen) Idealismus und das Fragwürdigwerden der christlichen Weltanschauung. Nach dem "Tode Gottes" treten Ersatz-Instanzen mit absolutem Anspruch auf, vor allem die Geschichte, die Natur und das Ich. Die die deduktiven Ableitungen des Idealismus werden ersetzt durch induktive Ansätze, die die subjektiven Erfahrungen des Individuums zum Ausgangspunkt nehmen, vor allem die Erfahrung des Negativen: Überdruss und Verzweiflung bei Kierkegaard, Schmerz und Langeweile bei Schopenhauer, Entfremdung und Verelendung bei Marx, später Sorge und Angst bei Heidegger, das Absurde bei Camus usw. Affirmative Antworten, wie sie noch bei Max Scheller und Edith Stein zu finden sind, werden seltener; die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, Hiroshima und Auschwitz, versperren jede Sinngebung (Anders, Adorno). In den letzten Jahren wird vor allem zum Verzicht auf übermäßige Ansprüche und Erwartungen geraten (paradigmatisch: Odo Marquard).
Im von mir rot markierten Text geht Thies auf die Entwicklung der Frage und Beantwortung des Sinns des Lebens ein. Dabei Bezieht er immer ein Bezug zur Entwicklung der Philosophie her und sagt auch kurz mehr oder weniger das diese Frage, die Hauptfrage der Philosophie ist.
Im grün markierten Text ist geschrieben das um 1970 die Philosophie gerade in der Moralphilosophie, Ethik, Ästhetik und Metaphysik, letztere verstanden als Frage nach der „Bedeutung und dem Sinn des Ganzen“ unter großer Kritik stand.
Im orange markierten Text steht dann, dass Anfang der 70er, die Philosophie wieder mehr Beachtung bekam, jedoch unwissenschaftliche Fragen immer noch unbeachtet bleiben.
In den blau markierten Text schreibt er dann, das um die 80er auch diese Fragen endlich ihre Stellung findet und sogar in Hauptbetrachtungspunkt der Blicke geriet.
In den anschließend braunen Text, bringt er mehrere Thesen ein, wie zum Beispiel, dass mit dem Tod die Frage nach dem Sinn beginnt und das die Frage in sich selbst immer wieder einen periodischen lauf nimmt. Er sagt, dass die Frage nach dem Sinn in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen wird und das, sich dass befassen mit der Thematik zu vielen Erkenntnissen führen würde (könnte).Dabei bezieht er im nachhinein sich auf drei ältere Texte die seiner Meinung nach dem wichtige Inhalte zu dem Thema wieder geben. In den Werken werden zum Beispiel auf Lösungsansätze wie z.B. das Christentum eingegangen.
Im türkisen letzten Abschnitt, nimmt er noch einmal Bezug auf Ereignisse von großer Bedeutung und will damit den Wandel der Anschauung aufweisen.
Dabei wird unterstrichen, dass sein Text „Sinn des Lebens“, größten Teil auf die Entwicklung dieser Thematik eingeht.
Ich habe diesen Text gewählt da er inhaltlich ergänzend zu meinem Thema wirkt.
Fazit:
Schlussendlich hoffe ich, dass jeder der meine Ausführungen gelesen hat, etwas für sich mitnehmen konnte.
Zur Beantwortung der Philosophischen Frage will ich im Grunde nicht mehr viel sagen, da ja jeder seine eigene Antwort (Weg) finden muss.
Das ich für mich selbst eine Antwort gefunden habe ich schon gesagt, und ich hoffe für jeden, dass er es auch tut oder jenen die keine Antwort finden wollen lege ich ans Herz vielleicht mal drüber nachzudenken wirklich Schaden kann es nicht.
Viel Glück
Naja wohl doch ein bissel viel für einen solchen Beitrag xD