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 Betreff des Beitrags: Sinn des ...?
BeitragVerfasst: 26. November 2006, 22:16 
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Registriert: 26. November 2006, 20:48
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Jeder hat sich schon die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt. Diese Frage führt mich allerdings nur zu viele weitere Fragen und Gedanken die an einem nicht so fröhlichen Punkt stoppen. Ich versuche mal meine Gedankengänge in Kurzform darzustellen

Was ist der Sinn des Lebens?:
Was bedeutet überhaupt Leben? Was macht mich zum Lebewesen? Letztendlich unterscheidet mich doch nichts von dem Tisch vor mir. Ich kann viele Dinge wie Denken. Doch wer sagt mir das nur ich das kann. Sind Gedanken nichts anderes als elektrischer Strom im Gehirn. Am Ende besteht doch alles aus Atomen. Es ist einfach alles da. Es existiert.

Was bedeutet Existenz?:
Für mich ist die Erklärung, es ist einfach da. Es muss kein Gegenstand sein. Gedanken, Unendlichkeit und ein Sinn sind auch Existent.

Warum existiert etwas? Was soll es für ein Sinn haben ein Sinn zu haben?

Wenn etwas einen Sinn hat, dann sehe ich das so, dass ein Ziel erreicht werden soll (Tod, Auferstehung usw.)
Doch weshalb soll ich dieses Ziel erreichen und wenn ich es erreicht hab, hab ich doch wieder keinen Sinn meines Daseins. Und falls ich dann ein anderen Sinn habe, gibt es auch wieder ein Ziel und es geht immer so weiter. Gefangen in der "Sinn"losen Unendlichkeit.

Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Wie man vielleicht sehen kann fällts mir schwer meine Gedanken zu ordnen und in verständliche Sätze zu fassen.

Ich bin Dankbar für jeden Beitrag


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BeitragVerfasst: 27. November 2006, 22:17 
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Das Beobachten der Natur und des Kosmos führt zur Annahme; alles ist wohlgeordnet und mit bedacht an rechter Stelle, vom größten Stern zur kleinsten Zelle, dem Vogel in der Luft bis zum Wurm im Apfel; alles hängt mit jedem zusammen und ist voneinander abhängig; die Gravitation der Plutomonde wirkt auch auf die Erdenwinde und umgekehrt wirkt die Erhitzung der Erde auf andere Planeten. Wenn man einen Sinn im Leben sucht, dann muss man erkennen, dass dieser perfekte Kosmos nicht sinnlos und dem Verfall geweiht ist. Der zweite Schritt der Erkenntnis wäre, diese Ordung der Dinge in Reinstform, jemandem zuzuschreiben, weil bekanntlich jedes Buch einen Autor hat, der die Buchstaben und Wörter mit bedacht in semantisch-syntaktische Beziehungen stellt, so sollte wohl dieses große Buch der Kosmos mit seinen unendlich vielen Phänomenen, einen Autor verdient haben. Würde es andernfalls einen Sinn ergeben?


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BeitragVerfasst: 30. November 2006, 14:50 
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http://de.wikipedia.org/wiki/Sinn_des_Lebens :idea:


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BeitragVerfasst: 2. Dezember 2006, 23:44 
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der unterschied zwichen einem tisch und einem menschen, ist der, dass der mensch ein bewusstsein hat. er nimmt sich selbst als individuum wahr und benutzt seinen verstand um dingen auf den grund zu gehen. das tut ein tisch nicht.
bei der frage nach dem sinn des lebens, kommt man früher oder später auf die frage nach gott. die angenommene existenz eines gottes kann da natürlich vieles erklären, und vor allem den dingen einen sinn geben. meiner meinung nach ist das aber vielleicht ein bischen zu einfach. es ist leicht, alles mit einem "gottes wege sind unergründlich" beantworten zu wollen. in meinen augen ist gott nur eine erfindung, in erster linie hervorgebracht durch den wunsch des menschen einen sinn sehen zu wollen.
nach unserem erkenntnisstand ist der mensch das komplexeste und am weitesten entwickelte lebewesen auf der erde. kein anderes "tier" ist annähernd so intelligent und es ist fraglich ob überhaupt eine andere lebensform ausser dem menschen ein ich-bewusstsein hat. nun ist der mensch also der "gipfel der schöpfung". heist das automatisch, dass der mensch in seiner qualität als lebensform etwas überragendes darstellt? aus der sicht des menschen selbst (und dem menschen bleibt ja nichts anderes übrig als sich selbst und seinen verstand mit seinem eigenen verstand als werkzeug einzuschätzen) erscheint er natürlich als etwas unglaublich komplexes und großartiges. die frage dabei ist, ob sich der mensch in seinen selbsteinschätzung nicht vielleicht maßlos überschätzt. ist die annahme, nach dem bild eines gottes (gottähnlichkeit) geschaffen zu sein, vielleicht größenwahn? ist die vorstellung, teil eins großen, sinnvollen ganzen zu sein, vielleicht reines wunschdenken?
vielleicht ist der sinn des lebens eines menschen gleichwertig mit dem sinn des lebens einer amöbe? wenn nun tatsächlich das universum, die sterne und planeten, die erde und das leben auf ihr und die menschen nur durch einen zufall entstanden sind, gibt es dann überhaupt einen sinn? wenn man davon ausgeht, dass alles leben nach dem prinzip der evolution von statten geht, und somit absehbar ist, dass sich lebensformen genetisch weiter entwickeln und neue, vielleicht bessere lebensformen entstehen (man muss hier davon ausgehen, dass mutation ein reines zufallsprodukt ist und evolution, also die weiterentwicklung von lebensformen, durch die natürliche auslese engetrieben wird), und der mensch also nur momentan den "gipfel der schöpfung" darstellt, kann dann ein sinn darin bestehen, dass eines tages eine lebensform entsteht die nicht mehr verbesserungswürdig/möglich ist?
vielleicht ist es wirklich so, dass der mensch nur ein tier ist, so wie es die amöbe ist, und dass sein dasein absolut keinen sinn hat. dass er, sein bewusstsein und sein denken zusammen mit der zersetzung seiner gehirnzellen nach dem tod aufhört zu sein. dass nach dem tod nichts kommt, dass es keine seele gibt die weiterleben könnte, so wie wohl auch amöben keine seele haben. das wäre eine ziemlich traurige sache und da wäre es doch viel angenehmer davon auszugehen, dass es einen gott gibt, der nach einem plan alles erschaffen hat und dass es einen sinn gibt der sich dem menschen nur nicht erschliesst. wenn man dann also an gott glauben will, muss man sich dann nicht noch viel mehr sinnfragen stellen? welchen sinn hat die existenz gottes? gab es ihn schon immer oder hat er sich selbst erschaffen? ist gott allmächtig, und wenn ja, wieso hat er uns menschen dann als so unvollkommen erschaffen? wieso spielt er dieses spiel um den glauben und gibt sich uns nicht einfach zu erkennen? zieht gott einen nutzen aus dem glauben an ihn durch uns? was ist wenn der tag des jüngsten gerichts gekommen ist, geht es dann irgendwie weiter oder wird dann bis in alle ewigkeit alles aufgeteilt sein in himmel und hölle, und welchen sinn hätte das?

ich kann es nicht ausschliessen, dass es einen gott gibt. aber ich halte es für wahrscheinlicher, dass alles nur reiner zufall und ziemlich bedeutungslos ist, zumindest in einem kosmischen zusammenhang betrachtet.


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BeitragVerfasst: 2. Januar 2007, 22:56 
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Registriert: 26. November 2006, 20:48
Beiträge: 9
was mich sozusagen wurmt^^ ist das der Sinn meines(Mensch) Lebens theoretisch nicht existiert. Unabhängig davon ob es einen Gott gibt. Denn sollte es einen Gott geben so müsste dieser sich doch auch Fragen wieso es ihn überhaupt gibt. Was ist sein Sinn des Lebens? Und darüber das unendliche Universum. Doch was hat dieses Universum für einen Sinn? Wir Leben darin usw. nur wozu so ein komplexes System und am Ende steht immer die Frage wozu das Ganze? Und Egal was ich darauf als Erklärung finde wird auf die Erklärung wieder die Frage kommen. So gehts dann unendlich weiter.


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BeitragVerfasst: 13. Mai 2007, 20:19 
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Beiträge: 2
das ist alles sicherlich sehr kompliziert,aber ich denke der sinn des lebens, den gibt sich jeder selbst,sich immer wieder neue ziele zusetzen und sie zu verwirklichen,fehler auszumärtzen,die bereits unsere vorfahren begangen haben,der sinn des lebens streckt sich in viele reinkarnationen,bis zum reinem idividum,wo wir ein makeloses Leben geführt haben,wo wir gerecht waren und treu zu uns selbst.


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BeitragVerfasst: 3. Juni 2007, 01:12 
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Registriert: 31. Mai 2007, 13:39
Beiträge: 7
Die Frage nach dem Sinn DES Lebens wird so oft gestellt.
Die Anwort ist sehr individuell. Eine Patentantwort gibt es nicht. Jeder setzt seine eigenen Prioritäten.
Es geht nicht darum eine allgemeine Antwort zu finden, sondern die Antwort auf die Frage:

WAS IST DER SINN MEINES LEBENS?

So muss die Frage jeder für sich selbst beantworten. Mich wundert, dass sich viele Menschen in meinem Umfeld die Frage noch nie gestellt haben oder die Notwendigkeit der Beantwortung sehen. Für mich ist es existenziell.


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 Betreff des Beitrags: sinn des lebens
BeitragVerfasst: 18. August 2007, 16:46 
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Registriert: 18. August 2007, 16:22
Beiträge: 8
also, ich bin der überzeugung, dass der sinn des lebens (und zwar im allgemeinen) die fortpflanzung ist.

die natur hat unseren körper so ausgelegt und auch unsere gedanken!
ab einer bestimmten lebenszeit freuen wir uns nur noch unsere gene weitervererben zu können, damit die nächste generation unsere art erhalten kann.
junge menschen hingegen wollen leben und soviele antworten wie möglich auf ihre, meist naive, neugierde bekommen.

warum viele menschen sich nicht diese frage stellen, ist vllt die angst davor nicht die antworten zu erhalten, um ihre begierde zu stillen. oder sie finden es einfach toll einen privaten lebenssinn zu erfüllen(arbeit, schule, haus,partys etc..) und nicht über kompliziertere fragen nachdenken zu müssen.
es ist doch viel einfacher zur schule zu gehen und anschließend für den staat zu arbeiten um nen haufen kohle zu verdienen und dann noch ne familie zu gründen, als sich ewig dem gewissen hinzugeben, das wir noch in einem weitaus komplexeren system verweilen.


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 Betreff des Beitrags: Re: sinn des lebens
BeitragVerfasst: 20. August 2007, 20:46 
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Registriert: 20. August 2006, 10:48
Beiträge: 50
Wohnort: NRW
Paikaru hat geschrieben:
also, ich bin der überzeugung, dass der sinn des lebens (und zwar im allgemeinen) die fortpflanzung ist.

.


was ist mit der selbsterhaltung? wäre die nicht auch elementar, wäre die fortpflanzung doch hinfällig,oder?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. August 2007, 06:19 
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Registriert: 18. August 2007, 16:22
Beiträge: 8
selbsterhaltung ist doch auch fortpflanzung...
aber du meinst in sachen ernährung etc..?

also ist der sinn zu überleben und seine art zu erhalten... das könnte man unendlich ausbreiten, deshalb würde ich das ganz grob nehmen, und bleibe bei fortpflanzung...


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 Betreff des Beitrags: Re: sinn des lebens
BeitragVerfasst: 21. August 2007, 09:22 
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Registriert: 21. Februar 2007, 19:11
Beiträge: 62
Paikaru hat geschrieben:
also, ich bin der überzeugung, dass der sinn des lebens (und zwar im allgemeinen) die fortpflanzung ist.

Der Sinn des Lebens? Erkenne dich selbst.
Fortpflanzung ist ein Aspekt des Lebens, des Selbst. Es gibt keinen Grund, nur einen Aspekt als den Sinn herauszuheben.

Paikaru hat geschrieben:
selbsterhaltung ist doch auch fortpflanzung...

Selbsterhaltung heißt, sich selbst erhalten, und nicht seine Art, denn damit sind andere gemeint, zu deren Kategorie man sich selbst zählt.

Kecki


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31. August 2007, 00:07 
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Registriert: 30. August 2007, 18:26
Beiträge: 20
Ich bin christlich erzogen und glaube auch an Gott.
Aber ich denke den Sinn muss ich meinem Leben selber geben, eine Religion kann eine Stütze/Hilfe sein, wobei wofür hätte ich einen Verstand bekommen, wenn nicht um mich mit solchen themen zu beschäftigen? Ich denke auch jeder findet oder kann zumindest individuell einen anderen Sinn im Leben finden, verallgemeinern lässt sich das nicht. Vielleicht kann auch der Sinn des Lebens auch die Suche nach dem Sinn sein.

Mfg Max


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 2. September 2007, 14:59 
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Registriert: 1. September 2007, 22:01
Beiträge: 2
Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.

Es hat gedauert bis ich darauf gekommen bin,aber es ist einfach plausibel,ich denke mir einfach mal,dass wenn man diesen Satz liest,er einfach logisch klingt,dass es praktisch so verstanden wird,als wenn ich sagen würde Schokolade schmecke nach Schokolade,aber so ist es nicht gemeint.

Meist sind es die einfachsten Antworten für die schwierigsten Fragen.

Überlegt euch einfach,was ihr anstatt Leben einsetzen würdet.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3. Januar 2008, 19:34 
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Registriert: 28. Dezember 2007, 12:36
Beiträge: 47
wie wärs mit schokolade


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 5. Januar 2008, 23:13 
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Registriert: 4. Oktober 2007, 13:33
Beiträge: 154
Naja wie wärs damit:

Schokolade ist schon nicht schlecht, aber wenn wir uns einfach mal anschauen
was das Leben bisher gemacht hat, dann kann man doch auch auf seinen Sinn
schliessen. Der Sinn des Lebens ist, dass das Leben sich weiterentwickelt und expandiert.
Im Prinziep grob gesehen nichts anderes eine Veränderung der Konfiguration der
Materie in unserer Welt die nicht durch chemische oder andere anorganische Reaktionen
erfolgen würde. Die Frage die sich dann stellen würde ist, was passiert denn dann
die nahe Zukunft kann man ja noch mit etwas oder auch viel Fantasie malen.
Aber was stht am Ende dieser Materie-"Evolution"?

Weiss das zufällig jemand von Euch?

_________________
Wir müssen unseren Mitmenschen immer noch die Möglichkeit
lassen, aus jenen Schubladen zu klettern, in die
wir sie vorher selbst hinein gesteckt haben.

(c) by sternstaub 2008


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