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Hallo Mäxchen,
also die Frage,gehört der Mensch zur Perfektion der Natur, könnte auch lauten-Ist der Mensch Natur!? Ersteinmal-bedarf die Natur keines menschlichen Beistands,der Mensch sollte nur dem Rechten seines Geistes und seiner Seele beistehen.Die Natur ist unveränderlich,sie ruht in sich selbst und wiederholt sich in sich selbst in gleichförmigen Abläufen,ohne unsere Hilfe.Aber was unterscheidet uns von der Natur,wenn wir doch ein natürliches Wesen sind? Im "Natursein" des Menschen geht es nicht um unser "Wollen",sondern um unser naturbedingtes "Müssen".Was wir müssen,ist die Naturnotwendigkeit und was wir wollen,ist die Freiheit des Geistes,unsere Triebnatur zu beherrschen.Die Natur bedingt uns,aber unser Verstand läßt uns unbedingt handeln. Es gibt auch Fälle,in denen man das "Müssen" nicht wollen kann,Situationen,zu denen wir naturgemäß gezwungen sind.Der Geist beherrscht den Körper,er hat stets seine Selbständigkeit gegen seinen natürlichen Trieb zu behaupten.Beherrscht somit der Geist die Natur?Nein!Denn wir unterstehen den Gesetzen des Dualismus von Körper und Geist.Dabei unterscheidet sich der Geist des Menschen in bedingte "Gesolltheit" durch die Gesetze der Natur und unbedingte "Gewolltheit" durch ästhetisches und künstlerisches Bewußtsein,oder anders,durch die Individualität eines Menschen im Gegensatz zu seinem natürlichen "Triebgewolltsein". Der Mensch unterliegt stetiger Versuchung,in die bedingten Naturabläufe mit der Freiheit seines Geistes einzugreifen und in unbedingte künstliche Vernunftgebilde umzuwandeln.Diese Umwandlung erfolgt jedoch nur durch und für den Menschen selbst,zu seinem eigenen selbstsüchtigen Zweck.Ohne diese unbedingte Umwandlung,würde die Natur in ihren Abläufen weiterhin beharren,denn sie bedarf nicht unserer unbedingten freiheitlichen Handlungen. Im Dualismus von Körper und Geist des menschlichen Daseins,steht der verkörperlichte Geist contra zur Natur,da der innewohnende Geist eines Menschen keinen naturgesetzten Bedingungen unterliegt,sondern in unbedingter Freiheit triumphiert. Somit gilt der Mensch in seiner Zerrissenheit - als körperliche Natur und als geistige Unnatur,da es keine natürlich bedingte Vernunft gibt,die für eine monistische Gleichheit von Körper und Geist,Geist und Natur bzw.Mensch und Natur sorgen könnte.
VG Timotheus
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