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Blut triefender Hass schießt mir aus allen Poren wenn ich daran denke wie sie sich lieben, wie ihre Herzen sich vereinen, zu einer Endorphine kotzenden Quelle aus purer Lust und Begierde werden, wie sich ihre Lenden verbinden und sie sich stöhnend ihre Triebe gestehen, in völliger Extasse. Schwindelnd schwanke ich über dem verführerisch glitzernden Abgrund der Erregung und balanciere meinen Verstand entlang einer schmalen Linie aus Liebe gezeichneter Euphorie, die im Begriff ist mich hinab zu zerren, mich in das verabscheuungswürdige Gefühl von Glück und Freude zu reißen, um mich anschließend wieder hinauf zu würgen in das Abbild der verzweifelnden Hoffnungslosigkeit, die sich Realität schimpft. Ich kreische, ich schreie, ich versuche mich mit aller mir hart erkämpften, ekelhaft nach Schleim und Gedärm schmeckender, Überzeugung gegen das unüberwindbar wirkende Gefühl der eklatanten Erkenntnis, dieser Kraft zu währen. Die Kraft meiner Lenden! Die Zuneigung die es bedarf straft mich Lügen, straft mich unsagbarer Qualen der Verleumdung meiner Selbst, meiner nicht vorhandenen Gefühlswelt, die ich Suche zu erschaffen aus Erzählungen und meiner literarischen Nachforschungen. Ich beobachte sie, muss mich übergeben vor dieser klaffenden Lügenwelt die ihr Realität schimpft, die ihr lebt, die ihr gestaltet nach Vorstellungen und Richtlinien jenseits allem was ich als real erachten könnte, jenseits aller als Wahr und Wirklich erachteten Fakten. In einer Welt die von Lügen und Trieben geleitete wird, die unweigerlich nach unglaublicher, unvorstellbarer Idiotie stinkt wie in tausend Jahren langsam verwesende Leichen und die als Lügner bezeichnet, die es wagen dieser Realität zu entsagen. Ich stürze hinab und werde bereits ungekaut wieder ausgespuckt. Nicht einen Fuß hätte ich auf die schleimige, stinkende Erde setzen können die ihr Liebe nennt und ihr sagt ich dürfe mich nicht abwenden, dieser in meiner Welt nicht als real anerkannten Gefühlsduselei. Ihr sagt ich dürfte mein Haupt nicht drehen und die Triebe vor diese längst verloren gegangene warme, kribbelnde, alles in Vergessenheit geraten lassende, unvorstellbar große Gefühl stellen? Ich frage euch warum? Warum soll ich noch weiter daran festhalten dieses Gefühl jemals empfinden zu können, wenn ich dessen Existenz anzweifle? Warum soll ich versuchen es zu imitieren, es mir vorzustellen und zu kopieren, um meiner Triebe freien Lauf lassen zu dürfen? Ein letzter Schrei gellt aus meinem Rachen empor, ein Schrei der Verzweiflung, ein Schrei puren Entsetzens über die als gebildet und zivilisiert anerkannte Menschheit, die es wagt sich gefühlsbetont, rechtschaffent und kultiviert zu nennen, die balzend durch die Welt stolziert und Liebe leumdet als währe sie eine Weck-Werf-Kamera. Ich drehe dieser Welt den Rücken, ich werde es ihr nicht gleich tun und mich der Lüge prostituieren, ihr meine Seele verkaufen um ein Weibchen zu finden die sie mich lehrt, die mich lehrt Empfindungen zu haben, die mich lehrt zu Lieben. Liebe ich Hasse dich aus reinstem Herzen.
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