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 Betreff des Beitrags: Heidegger, Gott und die deutsche Sprache
BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2009, 00:34 
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Registriert: 10.12.09
Beiträge: 6
Heidegger wird der Spruch Gott gebe es nicht, aber Gott wohne uns bei zugeschrieben.

Der Spruch Gott wohne uns bei ist noch bei Luther bekannt gewesen: "gott unser vater won uns bei", sieh es. z.B. in Heynes Deutsches Wb., Truebners Deutsches Wb. usw., jedoch mit dem Nebensinn "Gott stehe uns bei" (ebenda).

Wie waere nun der richtige Sinn des Spruches vom Atheisten Heidegger zu deuten?


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 Betreff des Beitrags: Re: Heidegger, Gott und die deutsche Sprache
BeitragVerfasst: Di 15. Dez 2009, 03:11 
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Registriert: 15.12.09
Beiträge: 1
Ich möchte Ihnen mit den Worten eines großen englischen Dichters William Blake beantworten:

God appears, and God is light,
To those poor souls who dwell in night;
But does a human form display
To those who dwell in realms of day.

Es kann wie folgt wörtlich übersetzt werden:

Gott erscheint, und Gott ist Licht,
Für die armen Seelen, die in der Nacht wohnen;
Aber Er zeigt eine menschliche Gestalt
Für diejenigen, die im Reich der Tage zu verweilen.

Stimmt's?


Zuletzt geändert von HuangTianDao am Mi 16. Dez 2009, 02:27, insgesamt 1-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Heidegger, Gott und die deutsche Sprache
BeitragVerfasst: Di 15. Dez 2009, 13:42 
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Registriert: 07.12.09
Beiträge: 4
Hallo ihr beiden,

vor dem Hintergrund, dass Heidegger Atheist war, würde ich sagen:
H. verneint die Existenz Gottes, demnach glaubt er an keine höheren Kräfte die den Menschen lenken oder beeinflussen, ich glaube er meint, dass wir durch den Gottesverlust selbst Gott geworden sind. Wir spielen selbst Got, wir sind unsere eigene Religion, wir erschaffen uns täglich selbst, so etwa in den Sinnne, aber ob dies zutrifft weiss ich auch nicht genau, dafür kenn ich die Texte Heideggers zu wenig.

Heftig finde ich bloß, dass Heiegger nationalsozislitische Gedanken nicht für verkehrt hielt, mein ich irgendwo aufgeschnappt zu haben.


gruß
lavendelhexe


  
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