Hallo Werner,
Zitat:
Mir ist schon seit der Schulzeit bekannt, dass Wasser in den 3 verschiedenen Aggregatzuständen vorkommt. Aber, ich weiss auch, dass es als schweres Wasser oder als normales vorkommt. Nur, dass Wasser aus dem Wasserhahn unter Gebeten seinen Zustand ändert, der beim Gefrieren verschiedene Kristallformen bildet, halte ich schlichtweg für nicht möglich.
Wenn das in Wikipedia so erklärt wurde, hat der Erklärer nicht verstanden worum es geht.
Das Wasser ändert seinen Aggregatzustand nicht, weil gebetet wurde, sondern seine Kristallform!
Also um's genau zu erklären: Sie nehmen Wasser aus dem selben Behälter, und frieren einmal welches das nicht behandelt wurde und einmal welches, das behandelt wurde. Die Kristalle sind nicht gleich.
Was mir beweist, dass auch Wikipedia nicht davor gefeit ist, Menschen davon abzuhalten, die Dinge so zu schreiben, dass jemand verunglimpft wird.
Zitat:
Die Aussage stimmt doch nicht: Es gibt immer irgendeinen Wissenschaftler, der sich dafür interessiert.
Ich weiss nicht, wie du meine Aussage verstanden hast. Denn die Frage ist: Interessiert sich der Wissenschaftler dafür, um es zu beweisen, oder um zu beweisen, dass es nicht existiert.
Zitat:
Diesem gebe ich Dir zum Teil Recht. Einige Krankheiten wären sogar mit "nur" Gesprächen zu heilen. Das ist aber allgemein bekannt. Hat nur das Problem, dass Ärzte, ohne entsprechende Fachausbildung, diese Gespräche nicht abrechnen können. Nur, davon auszugehen, dass der Mensch alle Krankheiten selbst heilen könnte, das ist natürlich auch nicht war.
Ich habe auch nicht behauptet, dass man alles damit heilen kann.
Allerdings finde ich es witzig, dass du nun die Ärtze dennoch wieder dranlassen willst. Wenn man durch Besprechen einige Krankheiten heilen kann, dann benötigt man den Arzt nicht mehr. Glaubst du wirklich, daran wären Ärzte interessiert?
Zitat:
Wieweit Tiere ein "Bewusstsein" haben versuche ich an meiner jungen Katze zu erforschen. Allerdings sind wir Menschen, unseres Wissens, immer noch die einzigen Lebewesen die über ihre eigene Existenz reflektieren können.
Die arme Katze

Der Mensch kann das allerdings nicht objektiv beurteilen. Dazu fällt mir Jeremy Narby's Buch "Die kosmische Schlange" ein, in welcher er die Resultate von Wissenschaftler in Bezug auf das Wissen der südamerikanischen Schamanen erklärt, die sich immer wieder änderten, je nachdem mit welcher Auffassung den Schamanen gegenüber die Wissenschaftler an die Arbeit gingen.
Wie aber geht ein Mensch an ein Tier heran? Die Antwort ist zu 90% klar: Mit der Auffassung dass das Tier nicht den "hohen" Intellekt des Menschen hat.
Auch wenn man sich von Religionen fernhalten möchte, ändert dies nichts dran, dass der Mensch immer noch glaubt, sich die Erde untertan zu machen, und sich für das höchst entwickelte Tier hält.
Zitat:
Meine Überzeugungen sind natürlich rein subjektiv, aber ich glaube doch zwischen glaubwürdig und unglaubwürdig unterscheiden zu können und versuche dabei kritisch (selbstkritisch) zu sein. Natürlich gibt es Dinge die mir nicht erklärbar scheinen, dann muss man sie mir aber auch beweisen.
Aber was der einzelne als Beweis akzeptiert, ist wieder subjektiv

Zitat:
Zum Beispiel halte ich es für unmöglich, dass man Krebs nur durch den eigenen Willen, besprechen, Vitaminen und ähnlichem heilen kann. Das halte ich dann für Schalatanerie, selbst wenn es einzelne Fälle geben würde die dieses angeblich beweisen.
Würden die Fälle es beweisen, wäre es ja kein Problem.

Dennoch denke ich, dass hier vieles zusammenspielen kann und man die Krankheiten nicht ausschliesslich aus der Warte des Glaubens oder der Medizin betrachten sollte. Dazu fällt mir erstens das Buch von Michel Odoul ein, der erklärt, dass Krankheiten auf psychischer Basis zu verstehen sind. Weiterhin - um beim Krebs zu bleiben - ist es für mich dennoch recht auffallend, dass jede Person, die in meinem Umkreis an Krebs erkrankte, eine Person war, die unbedingt alles unter Kontrolle haben wollte.
In meinen Augen geht es einfach darum, zusammenzuarbeiten, anstatt auszuschliessen.
Liebe Grüsse
Shade