Hey Leute kann es sein, dass das hier richtige geschrieben ist?
Zitat:
Massstab
Ich habe heute Masse gelesen und dachte dabei an die physikalische Eigenschaft mit der Einheit Gramm. Es war das Maß gemeint. Ist die deutsche Sprache jetzt schon so weit misshandelt, dass ich das schon nicht mehr unterscheiden kann? Ich komme hier auf diese Frage, weil plotin das hier in seinem ersten Beitrag geschrieben hat.
Ich wende mich erstmal an die Grundfragen des Threads.
Elias hat geschrieben:
Wenden wir uns an die Naturwissenschaft, ernten wir Naturwissenschaftliches - wozu bräuchten wir dann noch die Philosophie?
Das was wir hier als Philosophie bezeichnen, bräuchten wir in der Form gar nicht, weil es sich von selbst ergeben würde. Ich könnte mir dieselben Fragen stellen, ohne zu wissen, was Philosophie ist. Außerdem entsteht Philosophie oftmals schlicht und ergreifend ohne selbst zu wissen, das Philosophie ist.
Ich könnte noch auf eine andere ....... SOrry, ich musste kurz unterbrechen, weil ich es als unnütz empfand Dinge zu kommentieren, bevor ich sie in seiner gesamten Ansammlung gesehen habe. Falls sich jemand fragt warum, ich wollte nur sicher gehen, dass nicht genau dasselbe wie jemand anderes vor mir beschreibt.
So komme ich mal zum Ende.
Bleibt beide erstmal ganz ruhig auf euren Stühlen, ihr müsst euch nicht gleich an die Gurgel gehen.
Scheinbar ist diese Aussage äusserst wichtig für den Autor. Ich bin nur gebildet und auch eingebildet, aber leider nicht in Philosophie. Ich hatte bisher nur normale Schule und glaube aus dem Deutschunterricht und meinem Verhalten zu dieser Art von Unterricht schließen zu können, dass ich mich für Philosophie interessiere. Und das einzige Werk was ich als teilweise philosophisch bezeichnen würde und selbst gelesen habe, ist Rüdiger Safranski und trägt den Namen "Romantik eine deutsche Affaire"
plotin hat geschrieben:
Dem Anschein nach steckt dein Denken in einem Korsett. Die Antriebskraft der Philosophie ist
es, zu erkennen was die Welt im Innersten zusammenhält bzw. bewegt. Was, so denke ich
Offenheit nach allen Seiten verlangt. Scheuklappendenken ist hier nicht gefragt, oder??
Aber für die Erklärung oder Definition von Philosophie, solltest du kein Zitat aus Faust I nehmen. Besonders, da es in seiner heutigen Bedeutung und besonders als Einzeiler nur bedeutet, dass die Philosophie eine Unterform der Geosphäre. Und ich bin mir sicher, dass die Erforschung der physikalischen Zusammenhänge in Bezug zur Existenz unserer Existenz und alles drum herum nicht ganz der Teil dieses Themas ist.
Außerdem, wenn du mit jemandem redest, dann solltest du ihn nicht beleidigen, weil du dann dafür sorgst, dass dieser kein Interesse mehr hat, an dem Gespräch teilzunehmen. Ich hoffe, du entschuldigst dich für diesen Ausdruck, weil es schädlich für jede Philosophie ist, einen Menschen von ihr auszuschliessen. Außerdem ist er der Autor dieses Themas und sollte daher verscheucht werden, weil sich sonst niemand verpflichtet fühlt dieses Thema am Leben zu erhalten.
Entschuldige, wenn ich das tue, aber wenn du dir Gedanken über deine eigene Aussage machst, sollte dir auffallen, dass eine Antwort oder Kommentierung meist in Verbindung einer Kritik steht, da sonst in keiner Form Stellung zu deiner Aussage gemacht werden kann.
Wenn ich denn so weitermachen darf, erlaube mir zu erwähnen, dass Kritik sich meist auch eher als ein eigener Gedanke entwickeln kann, ähnlich wie die Analyse, daher frage ich mich, wie du diese Frage gemeint hast, denn sie hat in ihrer Formulierung einen semiotischen oder semiologischen Fehler und kann nicht verstanden.
Da es mir zu wild wird so weiter zu machen, hänge ich mich erstmal an Elias
Elias hat geschrieben:
Können denn nicht eigene belegende Worte gewählt werden, statt dem Leser eine solche Barriere vorzulegen?
Nicht so distanziert, wir sind alle Menschen. Drücke es doch mal so aus. Jo, Alter, wat willste mir damit verklickern?
Ich werde die nächsten Zitate nicht mehr, mit dem Namen Elias beschreiben, weil es alle von ihm sein werden.
Zitat:
In gleicher Weise müsste der Nachweis für die Ansicht geführt werden, dass die Philosophie und die Naturwissenschaft gleichwertige Partner seien und sich gegenseitig befruchten würden - ein bloßer Glaube reicht da nicht aus.
Stimmt, du hättest ihm aber auch einfach sagen können, dass er sich deutlicher ausdrücken soll und dass er auch den zweiten Gedanken, den er unabhängig von den Autoren Hawkin und Sagan ausgedrückt hat.
Zitat:
[...]läge der Sinn des Lebens lediglich in der Erlangung einer persönlichen Zufriedenheit.
Und was wenn Ja? Ich meine, in einer Hinsicht sind sich viele Menschen einig und zwar, dass jeder Mensch seinen eigenen Sinn fürs Leben herleiten muss. Dahingehend ist es auch nicht so falsch, einen Sinn im Leben zu haben, der darauf hin anstrebt stetig so zufrieden wie möglich zu sein.
Zitat:
Oder wird er vor lauter Fragen nicht mehr ein noch aus wissen? Oder würde er am Ende fesstellen, dass das Fragen seinem oder ihrem Leben mit Sinn füllt?
Wie wäre es denn damit, dass er irgendwann feststellt, dass Fragen stellen der Sinn seines Lebens ist. Bis er eben stirbt. Wäre nicht der erste Sinn des Lebens, der ohne den Tod des Menschen auch ewig verlaufen könnte.
Zitat:
Nun haben wir abermals eine unbelegte Behauptung, die besagt, die Philosophie hätte eine Geschichte der sich wandelnden Sichtweisen. Auch hier kann ein Leser sich nicht einfinden, es sei, er ließe sich von dem Dogma jener Behauptung erblinden lassen.
Ich denke, dass das nicht unbedingt falsch ist. Schließlich haben einige der ersten Schriften, die wir von Phöniziniern haben, den Inhalt, dass sie daran glauben, dass es Götter gibt, diese sich aber nicht für die Menschen interessieren. Ich glaube, dass sich gewisse Sichtweisen erst entwickeln mussten und dafür Zeit brauchten, die länger als ein Menschenleben dauern.
Zitat:
Da auf mein Gegenargument bezüglich des Korsetts nicht geantwortet wurde, nehme ich an, dass es vielleicht übersehen oder nicht verstanden wurde.
Ich glaube, verstanden zu haben. Prinzipiell sind wir alle in einem Korsett und egal, wie frei wir uns davon machen wollen es umschlingt uns doch und erinnert uns daran, dass wir Menschen sind. Natürlich wäre es gut, sich so frei wie möglich davon zu machen, um gegenüber allen Dingen auf dieser Welt offen zu stehen und sich vor neuen Dingen nicht zu verschliessen. Doch wird uns das schlecht möglich sein, weil wir an diesen physischen Körper gebunden sind und auch nur eine begrenzte Zeit haben, unseren Verstand mit neuen Dingen zu füllen.
Was mir noch in Bezug zu der Problematik zwischen naturwissenschaftliches- und philosophisches Denken einfällt, möchte ich noch zum Ausdruck bringen. Naturwissenschaftler können ihren Wissenschaften niemals vollkommen nachgehen, da sie immer daran gebunden sind unabhängig von jeder Erfahrung, ihre eigenen Vermutungen aufzustellen, um das geschehene erklären zu können. Dieser Gedanke resultiert aus dem Aufstellen der Hypothesen der Naturwissenschaftler. Diese Hypothesen müssen sie meist unabhängig von der erforschten Empirie aufstellen. Da ist quasi auch der Knackpunkt zwischen Theorie und Praxis, dass was real ist, ist nicht immer das, was Theorie ist. Bei ihnen hört es sich so an, als wäre es äusserst bedeutungsvoll alles zu überprüfen, darf ich fragen, aus welchem Gedanken diese Einstellung resultiert? Denn für mich ist es auch äusserst bedeutungsvoll Dinge oftmals so zu akzeptieren wie sie sind und auch keine Position zu gewissen Dingen zu entwickeln.