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 Betreff des Beitrags: Gutes neues Jahr
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2008, 10:52 
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Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr.... Gesundheit und ein langes Leben.

So oder ähnlich hört man es zur Zeit noch oft...
Auch eines von vielen "hohlen Ritualen"? Was denkt ihr?
Wie seht ihr diese Wünscherei, ob im neuen Jahr oder zu Geburtstagen.
Glückwünsche die doch nichts bringen als das man sie gerne mal zurück gibt...

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Wir müssen unseren Mitmenschen immer noch die Möglichkeit
lassen, aus jenen Schubladen zu klettern, in die
wir sie vorher selbst hinein gesteckt haben.

(c) by sternstaub 2008


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2008, 12:07 
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Registriert: 28.12.07
Beiträge: 47
erstmal jo cool einfallslosigkeit adee
*räusper*vielleicht hatte dieses "ritual"früher ja einen sinn den sie dann mit der zeit verloren hat und es zur selbstverständlichkeit wurde.


  
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2008, 12:43 
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Beiträge: 154
Sollte man es dann nicht abschaffen? Was meint ihr?

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2008, 14:55 
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Registriert: 28.12.07
Beiträge: 47
es gibt nunmal ein paar leute wenn nicht sogar die mehrheit die es immernoch als höfflich halten an irgendwelchen oberflächlichen förmlichkeiten festzuhalten da der mensch wie die meisten lebewesen sich das was er früh geleert bekommt besonders einprägt und weil der mensch kein einzeltier ist würde es ihm schaden sich nicht an bestimmte regeln und förmlichkeiten zu halten :idea:


  
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BeitragVerfasst: Mo 25. Feb 2008, 23:41 
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Ihr habt Recht, wenn ihr sagt, dass es nur leeres Gerede ist. Eigentlich ist es, wenn man darüber nachdenkt, sehr nervig, da man, wie schon gesagt wurde, allein nichts daran ändern kann, da es sich eingebürgert hat.
Man könnte das Thema etwas weiter führen: Der Mensch wird zu einem oberflächlichen Erwachsenen herangezogen ! Was meint ihr dazu?

MfG, yuyo

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BeitragVerfasst: Mo 25. Feb 2008, 23:54 
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Ja, das denke ich auch, dass die Erziehung viel versauen kann, yuyo.
Zum Glück gibt es einige wenige Menschen die sagen: "Halt mal." und sich fragen:
"Was zum... mache ich eigentlich hier?" Mann macht sich Gedanken und kommt
auf die Möglichkeit, dass vieles was wir tun "nur" anerzogen ist aber sonst völlig hohl
und oft auch überflüssig und dämlich.
Ein Beispiel: Ich bringe meinen Sohn jeden Morgen in den Kindergarten.
Jeden Morgen begegnen mir auf dem Nachhauseweg die Eltern der Kinder,
die zusammen mit meinem Sohnemann ebenfalls in den Kiga gehn.
Ich grüsse jeden von ihnen mit meinem freundlichstem Kukidentgrinsen was mir
zu derartiger Frühe möglich ist, obwohl ich nie ein Wort mit ihnen gewechselt habe
ausser guten Tag - guten Weg. Geht mein Sohn dann zur Schule oder treffe ich die
Leute ausserhalb der Kindergartens in der Stadt schaut man sich mit dem A***h
nicht an....
Was also bringt dieses oberflächliche "einen wunderschönen guten Morgen Frau Schmidt blabla"?
Brauch der Mensch wirklich oberflächliche Rituale um seine eigene Unsicherheit zu kaschieren?

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BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2008, 00:12 
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Wahrscheinlich braucht er das, nur ist das Problem, dass man sich daraus, sei es aus Trägheit oder Ähnlichem oder der Gruppenzwang (darunter zählt unter Anderem auch andere glücklich machen (z.B. eben dieses gezwungende 'Hallo' sagen)), schwer lösen kann. Wenn man ein völlig sinnvolles Leben (d.h. mit kaum sinnlosen Gewohnheiten) führen wollte, so würde uns wohl auffallen, dass so ziemlich das ganze Leben so aufgebaut ist und dass man viele Sachen daraus sehr genießt - dass es folglich nicht mehr unser Leben wäre. Vielleicht macht uns das auch als Menschen aus.

Zurück zum Thema: Manchmal trifft man auch Bekannte auf dem Weg und sagt nur 'Hallo' und geht weiter. Das geht mir oft so, aber was bringt das? Manche Menschen regen sich darüber auf, wenn man sie nicht grüßt. Vielleicht bringen diese Rituale die Menschen einfach zusammen, siehe z.B. die Feiertage.

MfG, yuyo

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BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2008, 00:35 
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Ich denke nicht dass der mensch andere glücklich machen möchte,
zumindest nicht in erster Linie, bei allen Handlungen des menschen steckt mehr oder
weniger Eigennutz und Egoismus dahinter.
Irgendwie geht es mir in letzter Zeit so, dass ich bei dieser Art hohlen Rituale
eben nur noch angewidert bin.
Warum können die Menschen denn nicht offen zu ihren egoistischen Motiven stehn?
Warum muss der Chef immer sagen unsere Firma hat letzten Monat
1000 Euro minus gemacht aber sollte es mal anders sein dann heisst es "meine"
Firma ist die erfogreichste im Stadtteil.... ich denke das Menschen damit Kontrolle
ausüben wollen. Rituale empfinde ich ebenfalls als eine Art Kontrolle.

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BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2008, 01:03 
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Ja, eigentlich hast du Recht, dass es eher aus Eigennutz stattfindet als aus Gefälligkeit. Leider nur ist eben alles (sprich das Leben) aus Oberflächlichkeit und Egoismus aufgebaut, was uns evtl. dazu bringt, zu schweigen und es einfach zu machen.

Rituale als eine Kontrolle... Worüber Kontrolle? Über unser Leben? Sicherlich, weil Tag für Tag begegnen wir Gewohnheiten. Aber ich denke, dass wir das brauchen, um etwas zu tun zu haben, um zu wissen, woran man ist und um nicht durchzudrehen, da man sonst kein geregeltes, einfaches Leben hätte.

MfG, yuyo

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BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2008, 10:21 
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Beiträge: 154
... der mensch liebt das was er kennt, was sich "bewährt" hat, was er berechnen und
einschätzen kann, was er manipulieren und nach seinen Vorstellungen und Nutzen veränderen kann.
Der Mensch mag ausserdem oft auch den Weg des geringsten Widerstandes also
einen einfachen automatisierten Lebenswandel....

Rituale vereinen viele dieser Aspekte. Ja, Kontrolle über das Leben aber auch über seine
Mitmenschen zu erlangen (etwa religöse Rituale)
Meinst nicht auch?

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BeitragVerfasst: Do 13. Mär 2008, 21:54 
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Ich denke, Gewohnheiten entwickeln sich immer ein Stück weiter, ohne dass wir es merken und irgendwann wird es sinnlos, was man ganz einfach durch Vergleiche von heute und damals sehen kann.
Nehmen wir als Beispiel die Schule bzw. die Arbeit. Früher war es wirklich notwendig, zu lernen und zu arbeiten, da man das Vieh pflegen musste und Früchte bzw. Getreide und Anderes kennen und verarbeiten musste usw. und jeder aus der Gesellschaft wurde gebraucht. Heute zielt es alles nur darauf ab, irgendwelchen Papierkram zu erledigen, weniger um uns am Leben zu erhalten. Dafür gibt es ja mittlerweile genug Maschinen, die uns einen Großteil der Arbeit abnehmen. Das wenigste an Arbeit, was wir heute erledigen, trägt zu unserem Überleben bei und deswegen meine ich, dass diese Gewohnheit von Arbeit und Schule eher sinnlos ist. Im Tierreich gibt es ja auch 'Schule', aber da wird nur das gelehrt, was später gebraucht wird.
Wenn nun aber nichts geregelt wäre und der Mensch jedes Mal von Neuem anfangen müsste, neu nachzudenken, wie man an die Sache herangeht, so würde der Mensch sich kaum oder gar nicht weiterentwickeln können, weil alles Wissen, was man hat, ist ja weitergegeben worden und dass man diese Sachen weiß, könnte man auch als Gewohnheit sehen, da diese Sachen ja irgendwann herausgefunden wurden und ebenfalls nicht zum Überleben beitragen... Oder ist es wichtig, welches Handy die besten Bilder machen kann? Man kann es nicht direkt als Gewohnheit bezeichnen, aber es ist ein Bezug zu ihr vorhanden. Ich hoffe, es ist verständlich, was ich damit meine.
Du hast Recht, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Deswegen ist der leicht beeinflussbar und manipulierbar, weil er seine Gewohnheiten nicht aufgeben mag ohne Weiteres.
Nun kommt noch dazu, dass wir sehr viele Menschen sind und unsere Triebe nunmal Egoismus und Streben nach Macht sind. Es wurde festgelegt, dass eine kleine über eine große Gruppe entscheidet, weil man sonst den Überblick verloren hätte und es Ungerechtigkeit gegeben hätte (theoretisch sollte es ja Ungerechtigkeit verhindern und nicht schaffen). Man sagt ja auch gerne "Ein an die Macht gekommener Freund ist ein verlorener Freund". Bei den meisten Personen würde dies zutreffen, weil dann nicht mehr unser Kopf arbeitet, sondern unser Trieb leitet uns. Und ich denke, dass man so auch das Streben nach Macht und Kontrolle beschreiben kann und wie der Mensch im Allgemeinen damit umgeht.

MfG, yuyo

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BeitragVerfasst: Do 13. Mär 2008, 22:20 
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uhh sachte yuyo.. :)

Auch der "Papierkram" sichert unser Leben. Wenn auch nicht (mehr) in dem Maße als dass
unser Überleben unmittelbar davon bahängt wie das erlegen eines Tieres zur Nahrungszubereitung in in der
Antike etwa.
Heute ist es aber nach wie vor immernoch notwendig oder gerade heute, dass wir lernen und arbeiten...
auch wenn du das als Revoluzerin :wink: gerne etwas anders sehen möchtest. :wink: :)
Maschinen brauchen Support.... parallel zu technologischen Entwicklung einer Gesellschaft,
läuft nebenher auch ein Reifungsprozess der Gesellschaft... beides wechselwirkt und beeinflusst sich gegenseitig.
Eine moderne demokratische Gesellschaft mit viiieeelne Gesetzen und Regelungen bringt aber auf der anderen Seite auch
entsprechende bürokratische Charakteristika mit sich. Ich behaupte sogar, dass wir heute weniger "Freizeit"
(Zeit wo wir wirklich ma nix zu tun haben) haben als in der Urgesellschaft. :lol: Selbst im Tierreich haben Löwen
mehr Schlaf als ich jemals Freizeit in meinem ganzen Leben.... *Spass mach*

Ich gebe dir recht, wenn du meinst dass Gewohnheitsverhalten etwas mit Energiesparen zu tun hat... oder habe ich dich da
falsch verstanden?

Zitat:
es wichtig, welches Handy die besten Bilder machen kann?

jop...ist es. Hat was mit Wirtschaftswachstum und Konkurenzverhalten der Firmen zu tun.
Für dich oder mich is es nich so wichtig... wahrscheinlich. Für mich ist aber mein Job wichtig und für meinen Job
die Aufträge und für die Auftragslage die Wirtschaft.... usw.. usw.
Technologische Entwicklung ist im Prinzip nix anderes als Evolution. Ein Fortgang der Evolution über die Technik.
....unaufhaltsam und unerbitterlich, yuyo. :cry:

Ein an die Macht gekommener Freund ist ein verlorener Freund... hmm ja aber nur wenn er sich nix sagen lässt und
wirklich nur machtgeil ist...was wohl aber eher mehr als weniger betreffen sollte - insofern stimm ich dir zu. 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: Gutes neues Jahr
BeitragVerfasst: Di 28. Okt 2008, 03:05 
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Beiträge: 39
Wohnort: Berlin
Sooo.. dann wollen wir mal. :P

Also, du hast insofern Recht, dass der Papierkram nützlich ist, da er jeden Fortschritt aufzeichnet, sodass alles nachvollzogen werden kann. Das ist wichtig, um Fehler zu meiden (z.B. in der Geschichte) und um Fehler zu beheben (z.B. im Bau oder so). Er ist zwar nicht lebensnotwendig, aber nützlich, da die Sicherheit gewährleistet ist, dass alles so abgelaufen ist, wie es da steht.
Dennoch ist es Verschwendung von Rohstoffen. ;)

Ja, leider hast du mit der Freizeit Recht. Aber es gibt auch immer mehr Arbeitslose. Ich habe die Vermutung, dass die Arbeitslosenzahl steigen wird und die Arbeit für die übrigen zunehmen wird. Bis jetzt war es ja so. Besser wäre es natürlich, alle Arbeit aufzuteilen, sodass jeder Arbeit und Freizeit hat. Ich weiß nicht, ob es da Probleme geben würde. In Amerika bspw. geht es ja. Da kann man als Schulfächer auch viele Sportarten nehmen, hier steht eher die Bildung und die Arbeit im Vordergrund. Naja, eine Mischung wäre ganz gut. Es ist nicht gut, dass sich jeder in jedem Bereich auskennen soll. Das kann nicht gut gehen. Früher war es ja auch so, dass es jemanden gab, der die Felder bestellt hat und jemand anderen, der das Korn verarbeitet hat. Zu dem jeweils anderen Thema hatte derjenige kaum Ahnung. Ich sage nicht, dass Nichtwissen gut ist, ich meine damit, dass man zur Bildung nicht gezwungen werden sollte, wie das Abi, wovon man 80% später nicht mehr braucht. Und so weiter .... So entstehen ja erst desinteressierte Menschen. Alles wird ja kontrolliert, wobei Freiheit nicht unbedingt zum Untergang führt, aber das muss erstmal wieder gelernt werden.

Okay, dass das zur Evolution gehört, stimmt.
Dazu noch: Eigentlich ist alles Natur. Auch wenn ein Stoff synthetisch hergstellt ist, ist er doch aus der Natur entstanden, alsoo natürlich, denn der Mensch ist ja auch aus der Natur entstanden und alles, was er tut, ist natürlich.

Mit der Macht.. Oh man.. schau am Besten mal in den Thread Macht rein. ;) Da steht ganz Interessantes zu dem Thema. ;D

MfG, yuyo

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