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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: Fr 18. Sep 2009, 12:30 
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PhilMod

Registriert: 03.07.09
Beiträge: 424
Der existierend Seiende = Subjekt = Träger von Gedanken, ist der, der durch sein ein-
geschrenktes Erkenntnisvermögen sich seine ihm wahrnehmbare Realität konstruiert.

m.f.g. plotin

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Wer glaubt das er alles gefunden hat, hat nie gesucht.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: So 20. Sep 2009, 15:52 
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Registriert: 10.07.09
Beiträge: 83
Das Subjectivum reflexiv gesetzt. (Gedoppelt) (I)

"Ich denke(zweifle), also bin ich?" (Zweifel ist ein Gedanke.)

Ich denke, also ist die Bedingung des Wissens um das Sein als mein eigenes erfüllt.

Ich denke, also bin ich. Wie? Als ein denkendes Wesen? Als ein Seiendes das um das Sein weiss. (Nicht nur sein eigenes.)
Sein und Denken sind identisch.

Was heisst Denken? Sein.

Der Satz: "Ich denke, also bin ich." Ist ein tautologischer Satz.


gegend


  
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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: So 20. Sep 2009, 17:14 
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PhilMod

Registriert: 03.07.09
Beiträge: 424
@gegend!!

OK!

Doch was möchtest du damit zum Ausdruck bringen, in welchem Kontext ist dein Beitrag zu
verstehen??

m.f.g. plotin

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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: So 20. Sep 2009, 20:15 
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Registriert: 10.07.09
Beiträge: 83
(II)

Sein und Denken identisch heisst, der "umwegige Zugang" ist nicht nur nicht notwendig, er ist irreführend. Bleibt das der Seiende das Sein denkt und also ist. Zu bedenken ist weiterhin der Ort des denkenden Seienden. Er ist nicht irgendwo, eingekapselt oder ausgeschlossen, er ist in einer Welt.

Welt /ist/ als der intentionale Bezug auf den Vollzug des Daseins hin das Bedeutsame. Welt und Dasein sind nicht zu trennen, denn Welt bedeutet, Erschlossenheit. Diese Erschlossenheit ist nur möglich, weil Dasein in einer grundsätzlichen Offenheit steht und sich daher Welt in einer Bedeutung zu erschliessen vermag. Solches kommt zur Sprache.

Diese Weise zu Sein hebt ihn von anderem Seienden ab und nicht der reflexive Zugang zu Welt als denkendes (vernünftiges) Tier. (Subjekt).

Eine andere Bestimmung wird möglich.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: So 20. Sep 2009, 21:01 
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Registriert: 10.07.09
Beiträge: 83
(III)

Ist die irreführende, Subjekt/Objekt Trennung aufgehoben, weil Welt, Dasein, Mitsein nur als Zusammenspiel verstanden werden kann, also in der Inständigkeit als Irrtum (im Sinne einer Verkehrung) begriffen, so wird klar, Subjekt(ivismus), Obejkt(ivismus), ist der (kollektive) Glaube an das System "Subjekt/Objekt". Es ist ein theoretischer Vorgriff, der glaubt alles unter diesen Kategorien subsummieren zu können. Das bedeutet, alles Seiende wird ungeachtet des Seins auf seine Vorhandenheit hin ausgelegt. Das Sein wird vergessen. Das ist der Grund weshalb wir sagen können das die Wissenschaft nicht denkt. Sie ist wie alles andere an das Seiende verfallen.


Zuletzt geändert von gegend am So 20. Sep 2009, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: So 20. Sep 2009, 21:23 
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Registriert: 10.07.09
Beiträge: 83
(IV)

Hat sich in der Folge der techne (stellende Entbergung von Wahrheit; Herstellung) das Gefüge aufgeschwungen zur alleinigen Vorherrschaft, darüber verfügend was als Kriterium der Realität zu gelten hat, ("the hard facts"), so bedeutet dies gleichzeitig den aufsteigenden Niedergang des Seienden. Die Machbarkeit, in einer weit gefassten Bedeutung, (Machenschaft, Macht, Machen) hat sich Bahn gebrochen und ist nicht mehr aufzuhalten.

Die zunehmende Sinnlosigkeit (Zusammenhang von Sein und Sinn) des modernen Lebens belegt das in ausserordentlicher Weise. Der Mensch verkommt zum Produkt. Sinnlose Gewalt als Ausdruck des besinnungslosen, ohnmächtigen Menschen.

Ich verweise abschliessend wieder an die Fragestellung des Threads.

Was nennen wir nun Realität, wenn nicht das Hergestellte, das Machen und die Macht?

gegend


  
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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: Mo 21. Sep 2009, 12:50 
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PhilMod

Registriert: 03.07.09
Beiträge: 424
Das Sein (Dasein, Ich-Sein) existiert im Seienden (der Welt). Denkt nun das Sein (Subjekt),
ist es in der Lage zu erkennen. Aus diesem er_kennen erschliesst sich ihm die Welt sprich
die wahrnehmbare Realität.

Ich sehe in der Trennung Subjekt (das erkennende) und Objekt (das zuerkennende) keine
Irreführung, sondern eher einen vereinfachten Erklärungsversuch.

Die Realität ist nun meines Erachtens jenes Seiende der objektiven Welt, welches das
Subjekt durch sein Denken in der Lage ist zu erkennen. Soweit meine Hypothese, eben nur
aus meinem subjektiven Verständnis heraus.

m.f.g. plotin

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Zuletzt geändert von plotin am Mo 21. Sep 2009, 20:47, insgesamt 1-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: Mo 21. Sep 2009, 20:34 
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Beiträge: 445
Wohnort: 02694 Malschwitz OT Rackel
Wie kann ich als Subjekt objektiv sein?

Rudi

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In der Nacht träume ich, dass ich denke und am Tag denke ich, dass ich träume


  
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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: Mo 21. Sep 2009, 20:38 
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Beiträge: 445
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Als Subjekt kann ich ein Objekt nur subjektiv erkennen, niemmals objektiv.

Rudi

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 Betreff des Beitrags: Re: was ist Realität?
BeitragVerfasst: Do 14. Jan 2010, 18:06 
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Beiträge: 2
Dass einzige von dem ich weiß, dass es real ist , ist mein ich.


  
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