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Fließen! Alles fließt! Nichts steht still. Dieser Auffassung war bereits Heraklit und nun, nach all den Jahren hab ich sie mal wieder aufgegriffen, die tolle Theorie dieses mittleriweile über 2000 Jahre verstorbenen Philosophen. Alles ist in ständigem Wandel, so auch diese Zeilen. Begonnen als Projekt der Seele wird in den nächsten Absätzen doch hoffentlich so etwas wie eine, mehr oder weniger gelungene, Geschichte daraus, oder zumindest eine Zusammenhäufung höchst erpichender Phrasen aus dieser und früherer Zeiten. Niemand weiß was geschehen wird, drum kann ich als Autor dieser Zeilen auch nicht bestimmen was meine Seele für Wege einschlägt, welchen Sinn, welchen Stil diese Zeilen bekommen werden. Es schreibt sich im Großen und Ganzen von allein, lediglich meine Finger reagieren auf Impulse die mein Gehirn aussendet.
Alle großen, oder fabelhaften, Geschichten beginnen mit den gleichen Worten, oder sollten es zumindest. Denn Zeit und Raum sind relativ, wie bereits Einstein erkannte.
“Es war einmal vor Zeit“. Ich habe hier beabsichtigt das typische “langer“ ausgelassen, da Ich nicht daran glaube das Zeit kurz oder lang sein kann. Zeit ist! Sie hat keine Länge oder Kürze, und wirklich etwas darunter vorstellen kann sich ohnehin niemand. Die Länge der verstrichenen Zeit ist abhängig von der Wahrnehmung des, sich in der jeweiligen Zeit befindlichen Charakters. Dies will ich kurz erläutern: Bestimmt ist jedem schon einmal aufgefallen das (zumindest wirkt es so) die Zeit viel schneller vergeht wenn man beschäftigt ist, und sehr viel langsamer wenn man ihr dabei zusieht, wie sie vergeht. Das sie vergeht ist unaufhaltsam und unveränderbar. Doch wie sie vergeht kann man beeinflussen. Fünf Minuten, die man in freundlicher Atmosphäre verbringt werden verfliegen als würde die Zeit gar nicht existieren. Dieselbe Zeitspanne beim warten auf eine geliebte Person werden ein halbes Leben dauern.
Das erwähnte “Fabelhaft“ soll hierbei nicht die Klasse bezeichnen die diese Geschichte hat, sondern vielmehr die Thematik die sich im bereich der “Fabel“ bewegt. Damit will ich sagen, das sie rein aus der Vorstellungskraft des Autoren gebildet wird, also mir, und keinen Bezug zur Wirklichkeit, oder einer als Wirklichkeit bezeichneten Realität hat. Dieses Detail muss unbedingt beachtet werden, da ich bereits zu diesem Zeitpunkt Aufschluss darüber geben kann, dass nicht alle erwähnte Ereignisse dieser Geschichte auf Fakten beruhen werden. Fakten die wie alles in ewigem Wandel sind. Selbst die gerade getätigte Aussage, dass sie nicht auf Fakten beruht, könnte die Zeit ändern, also könnten sie vielleicht in einer Zukunft, oder auch in einer Vergangenheit als Fakt anerkannt werden, oder gewesen sein. Doch zum Zeitpunkt den diese Zeilen einfangen sollen, galt die Thematik als “nicht der Wirklichkeit entsprechend“. An dieser Stelle kann ebenfalls erwähnt werden, dass die Geschichte, die ja noch in der Entwicklung steht, selbst kein Fakt sein kann. Niemand kann behaupten zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest das diese Geschichte verfasst würde, das niemand die Umstände in denen ich begonnen habe sie zu verwirklichen absehen kann. Ich darf mich an dieser Stelle für die (sozusagen) getätigte Lüge entschuldigen, die ich aussprach als ich behauptet hier würde eine Geschichte entstehen. Es war eine Lüge, weil ich zum Zeitpunkt, als ich von ihrer Existenz berichtet nicht ausschließen konnte, das unvorhergesehene Ereignisse mich daran hindern könnten. Darum will ich mich entschuldigen und euch von meinen besten Absichten überzeugen.
Ich hoffe jedoch das ich die Lüge in kürze in einen Fakt wandeln kann und fabel-behaftete Zeilen niederschreiben werde.
Die Geschichte ist noch nicht fertig ... drum müsst ihr mir verzeihn damit begonnen zu haben ... aber auch wenn ihr mir nicht verzeihen könnt.
IST MIR AUCH EGAL!!
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