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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Mo 19. Jan 2009, 13:53 
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Registriert: 15.12.08
Beiträge: 25
Zu viel zu denken ist genauso wenig möglich, wie zu wenig zu denken.

Wichtig sind die Gedanken an sich, ein Austausch mit anderen Menschen darüber und die Schlüsse, die man daraus zieht.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Mo 19. Jan 2009, 18:45 
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Registriert: 04.12.08
Beiträge: 195
Wieso ist es nicht möglich, zuviel zu denken. ICh weiß nicht von dem der Sprcuh stammt, Nobse hat ihn seiner Signatur, aber dort steht, der Mensch ist viel zu viel damit beschäftigt über Sachen die er nicht sieht nachzudenken, als das zu sehen, was vor ihm liegt.
Oder um es aufs Thema zu beziehen:
Der Mensch kann über das was er sieht nachdenken, anstatt es zu genießen.

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Ein Leben ist nur lebenswert, wenn man es mit anderen teilen kann...
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Mo 19. Jan 2009, 21:31 
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Registriert: 14.04.08
Beiträge: 29
Silent hat geschrieben:
Es kommt darauf an ob man glücklich ist oder nicht.
Ist man es, akzeptiert und genießt man den Zustand, ist man es nich, versucht man ihn zu erreichen, dieser Versuch äußert sich manigfaltig und man muss sich zwangsläufig mit existenziellen Fragen beschäftigen.


Ich stimme vollkommen zu.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Di 27. Jan 2009, 11:58 
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Beiträge: 445
Wohnort: 02694 Malschwitz OT Rackel
Nehmen wi mal den Durchschnittsbürger.

Woran denkt der so?

Er denkt über sein Job nach. Wenigstens manchmal.

Er denkt über das Shoppen nach.

Er spielt Computerspiele (mehr oder weniger sinnvolle).

Er überlegt wann er wieder mal zur Disco geht.

Viel mehr ist da nicht los.

Über die Welt und sich selbst machen sich nicht sooooooooooo viele Gedanken.

Na Gott das Fernsehen hatte ich vergessen.

Chatten.

Eventuell verschieden Foren.

Ein paar landen eben im Philosophieforum.

Und in dem Teil macht man sich Gedanken über das Denken.

Natürlich gibt es Leute die zuviel denken. Die werden dann meist depressiv und landen irgendwann in der Klapsmühle.

Glaubt mir ich kenne solche Leute.

Man muss wissen, was man sich zumuten kann. Sollte um Gottes Willen sich nicht im Kreis bewegen.

Das Wissen (die Erkenntnis) ist grenzenlos.

Man kann sich in Details verlieren und man kann die Übersicht verlieren.

Dann geht es einem wie dem Philosophen und dem Spezialisten:

Der Philosoph lernt immer weniger über immer mehr, bis er Nichts von Allem weiß.

Der Spezialist lernt immer mehr über immer Weniger, bis er Alles von Nichts weiß.

In dem Sinne.

Rudi

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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Di 27. Jan 2009, 15:34 
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Registriert: 04.12.08
Beiträge: 195
Vortrefflich ausgedrückt. Ich denke in dieser Bezihung ist das absolute beste selber Geschichte zu schreiben^^
Man denkt über andere Sachen nach ohne die Übersicht zu verlieren

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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Mi 28. Jan 2009, 17:41 
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Registriert: 17.12.08
Beiträge: 19
Wohnort: Schweiz (Emmental)
"Die schönste Erfahrung, die man machen kann, ist die Erfahrung des Unbegreiflichen." hat Einstein mal gesagt.

Es ist ein Unterschied, ob man etwas begreifen will und dann frustriert ist weil man es nicht kann oder wenn man sich einfach sagt: "War schön, mal darüber nachgedacht zu haben und eigentlich ist es sowas von egal, wenn ich immer noch gar nichts verstanden habe."

Denken zum Spass ist doch das Beste. Denken, ohne alles wissen zu wollen, denn nicht zu wissen ist das, was viele in den Wahnsinn treiben kann. Es ist das, was uns alle schon einmal kurzweilig in den Wahnsinn getrieben hat.

Denke, wann immer du willst, aber denke ohne Erwartungen.

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Ehrfurcht:
Ehre nicht Fürchterliches, fürchte nicht Ehrwürdiges, befürchte Verehrtes und ehre die Furchtlosen.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Do 29. Jan 2009, 12:32 
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Beiträge: 445
Wohnort: 02694 Malschwitz OT Rackel
Denke, wann immer du willst, aber denke ohne Erwartungen.

zB.: Was ist grenzenlos (unendlich klein oder unendlich groß).

Wir werden es nie erfahren.Aber warum soll man nicht über Raum und Zeit nachdenken?

Was ist denken? Wie erkennen wir? Was ist Bewußtsein? Wie ist alles entstanden? Wie wird alles enden?

Alles Fragen, wo man nur darüber spekulieren kann und sollte. Es macht eben Spaß. Eben, denken "0hne" Erwartungen.

Denken kann man Alles. Ob es der Wahrheit (Wirklichkeit) entspricht, wer weiß das schon?

Rudi

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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Do 29. Jan 2009, 20:37 
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Registriert: 03.01.09
Beiträge: 125
Mal so vorneweg ist es, astrophysikalisch gesehen, dass rein alles subjektiv sein kann.
Wir gehen mit allem, was wir "wissen" oder erfahren haben, so um, dass wir daraus Folgerungen schließen können und so rechnen können, dass wir Dinge vorhersagen können, Raum und Zeit so wahrnehmen, wie wir es nur wahrnehmen können.
Wer weiß denn schon, ob das alles auch der Wirklichkeit, wie alles so ist wie es ist, entspricht?

Einzig Gott, falls es ihn geben soll, wüsste, wie das Universum existiert und wie alle "Denkweisen" der Menschen sind (Wie halt der Mensch insgesamt funktioniert).
Er ist in der Lage, alles objektiv betrachten zu können (und sich natürlich sicher zu sein, dass es auch objektiv ist), aber wir werden nie 100%ig von uns behaupten können, dass nicht alles subjektiv ist.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Fr 30. Jan 2009, 10:50 
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Beiträge: 37
Also erstmal Hallo, das ist mein erster Beitrag und ich hoffe wir werden alle zusammen viele Erleuchtungen von diesen Gesprächen bekommen.

In Bezug zu den Dingen die am Anfang gesagt wurden, möchte ich gern ergänzen, dass es keinen Menschen gibt, der sehr viel mehr denkt oder sehr viel weniger. Einige Menschen geben ihren Gedanken immer größere Formen und bilden größere Komplexe, andere wiederholen einen und denselben Gedanken immer wieder und wieder andere denken eben ganz einfach und vielleicht sogar unbewusst.

Also erstmal der Gedanke da. :o

Um die eine Frage zu beantworten, würde ich sagen, dass schlechte Sachen all die Dinge sind, die depressive Verhaltensmuster hervorrufen ohne dass sie real begründet ist.

Wer sich um die Details seiner Gedanken kümmert, versucht auch nur die großen Gedankenzusammenhänge zu realisieren, indem ihnen einfach ein detailierte Umgebung gegeben wird.

Und zu dem letzten Punkt fällt mir noch ein, dass wir gar nicht wissen können, was Gott weiß, denn schließlich können wir ein Meeting mit ihm nicht einfach so bekommen.

Ich würde diese Form der Objektivität, die alles in der Form wie sie in einer gewissen Weise in dieser Welt materialisiert ist eher als etwas wie eine absolute Wahrheit. Aber davon kann ich genauso wenig sprechen, wie davon ob es nun Gott gibt oder nicht.

Okay, das wars erstmal von mir. :mrgreen:

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~Der Pessimist sieht das Dunkel im Tunnel~
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~Der Realist sieht im Tunnel einen Zug kommen~
~Und der Lokführer sieht drei Idioten auf den Gleisen sitzen~


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Sa 31. Jan 2009, 21:24 
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Registriert: 03.01.09
Beiträge: 125
Willkommen im Forum, Beredien.
Ich persönlich glaube selber nicht an Gott:
philosophie-allgemein-f3/was-ist-gott-t267.html
und werde es, auich wenn ich noch in den jungen Jahren bin, nie tun, weil ich viel eher der naturwissenschaftliche Typ bin (wenn man es so betrachtet, dass Gott nur in der menschlichen Phantasie existert).

Aber trotzdem habe ich für den Unterricht in der Schule Religion statt Philosophie gewählt, weil ich mehr darüber erfahren will, wie und warum Menschen an Übernatürliches denken und damit auch anders umgehen werde.
Und auch ich versuche trotzdem immer noch ein wenig Gott ins Spiel zu bringen um zu erkennen, was für ihn spricht (meiner Sicht nichts; aber meine persönliche Meinung zu dem ist erstmal unwichtig) - und was gegen seine Existenz spricht.

Nebenbei bin ich noch ein regelmäßigerer Mitglied eines Forums für Astrophysik, daher versuche ich, die Philosophie mit dem Universum anzuknüpfen.

infiniti


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Mi 11. Feb 2009, 22:21 
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Registriert: 11.02.09
Beiträge: 5
Mein erster Beitrag zum Beitrag:
Ich denke, die Dosis macht das Gift, wie bei allem in diesem Universum!

LeD


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Mi 11. Feb 2009, 22:33 
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Registriert: 11.02.09
Beiträge: 5
Eins muss ich noch sagen: Warum muss ein naturwissenschaftlich angehauchter oder denkender Mensch in scheinbar logischer Folge einen Schöpfer ausschließen?

Letzten Endes kann auch der heutige Wissensstand und unsere Anschauung über das Leben und unsere Umwelt schon morgen überholt sein.
Ich selbst bin im medizinischen Bereich tätig und dringe teils sehr tief in die Thematik ein, muss daher unbedingt loswerden, dass eine derartige Komplexität und geniale "Einfachheit" beinahe erschreckend ist.
Es gilt zu bedenken, dass selbst eine der kleinsten Einheiten des menschlichen Körpers, die sog. Prokaryoten, im anatomischen Aufbau weitaus komplexer ist als die gesamte Schiffstechnik der Titanic samt Motor ist. Von der Energieerzeugung ganz zu schweigen.
Siehe hierzu (http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... 0308021640)

Ich finde, ungeachtet aller Religion und Wissenschaft, dass ein absolut neutraler Blick auf das Leben in aller Genialität durchaus den Gedanken eines Schöpfers zulässt!

P.S. Auch im wissenschaftlichen Denken.


Zuletzt geändert von LeD am Do 12. Feb 2009, 11:12, insgesamt 2-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Do 12. Feb 2009, 01:21 
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Registriert: 09.12.08
Beiträge: 445
Wohnort: 02694 Malschwitz OT Rackel
Ich finde, ungeachtet aller Religion und Wissenschaft, dass ein absolut neutraler Blick auf das Leben in aller Genialität durchaus den Gedanken eines Schöpfers zulässt!

P.S. Auch im wissenschaftlichen Denken.


Ich glaube nicht an e i n e n Schöpfer. Ich glaube an v i e l e Schöpfer.

Beispiel Internet. Es gibt da einen Erfinder aber viele Schöpfer.

Alles einem Schöpfer zuzuschreiben finde ich etwas enge.

Rudi

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In der Nacht träume ich, dass ich denke und am Tag denke ich, dass ich träume


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Do 12. Feb 2009, 12:13 
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Registriert: 11.02.09
Beiträge: 5
Warum?
In Bezug auf die vielen Schöpfer.


Zuletzt geändert von LeD am Do 12. Feb 2009, 12:14, insgesamt 1-mal geändert.

  
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 Betreff des Beitrags: Re: Denken wir zuviel?
BeitragVerfasst: Do 12. Feb 2009, 21:27 
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Registriert: 03.01.09
Beiträge: 125
LeD,
niemand kann irgendwie einen Schöpfer vollkommen ausschließen, es herrscht immer der Gedanke, dass man doch selber nicht allwissend ist und somit nie sicher sein kann, ob es einen Schöpfer gibt oder nicht.
Kommt ja auch darauf an, was man sich unter einem Schöpfer vorstellt.
Leider mögen wir Menschen uns einen Schöpfer von allem immer als jemand unserer Ähnlichkeit vorstellen (Lebewesen, Körper, in den Mythologien sogar als Mensch oder scheinbar als Mensch), doch als Schöpfer kann man natürlich auch eine vollkommen natürliche Kraft zum Beispiel (wenn ich meinen Gedanken freien Lauf ließe) nehmen.

Ich selber bin naturwissenschaftlich denkend, aber einen Schöpfer schließe ich nicht aus.


  
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