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 Betreff des Beitrags: Berechenbarkeit des Ganzen
BeitragVerfasst: 3. September 2006, 21:54 
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Wenn man(ob möglich oder nicht) die kleinsten Teilchen und alle ihre Eigentschaften,Reaktion kennen würde, könnte man dann vergangheit, gegenwart, wie zukunft berechen (Abgesehen davon, dass es zuviel zum rechnen gäbe.)?Wenn man wüsste in welchem kleinsten Zeitabschnitt, wie alle kleinste Teilchenwaren könnte man zurück, wie auch in die Zukunft rechnen.
Z.B. Man könnte berechnen, wie ein Mensch auf einen anderen trifft, ihre Gedanken, die Umgebung, ihr Handlung und die Folgen. Man könnte die Gedanken, der vor 5000Jahren lebenden Menschen berechnet,
Könnte man so die Frage "Warum" lösen? Mit Physikalischer Berechnung vom Anfang, wie Ende und warum alles so kam?


Ich bin gespannt was ihr dazu sagt und erwarte eine schnelle verwerfung meiner Theorie.

:D


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BeitragVerfasst: 4. September 2006, 14:26 
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Hallo Angrosch!
Was Du hier ansprichst ist der wissenschaftliche Determinismus nach Laplace.
"Wenn wir den Ort und die Geschwindigkeit aller Teilchen im Universum kennen würden, so meinte Laplace,
dann müßten wir anhand der physikalischen Gesetze den Zustand des Universums zu jedem gegebenen Zeitpunkt
in der Vergangenheit oder Zukunft vorhersagen können.
Mit anderen Worten,wenn der wissenschaftliche Determinismus richtig ist, sollten wir im Prinzip in der Lage sein , die Zukunft vorherzusagen..."(Hawking;Das Universum in der Nußschale)
Durch die Heisenbergsche Unschärferelation ergibt sich jedoch das Problem, dass man nicht gleichzeitig Position und Geschwindigkeit eines Teilchens exakt messen kann.

Viele Grüsse,
anja


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BeitragVerfasst: 4. September 2006, 23:42 
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danke für die schnelle antwort.

ich wusste garnicht, dass es laplace gibt,- muss leider zugeben, dass ich mich noch nicht soviel mit theorie geschichte befasst habe. danke für die info mit der unschärferelation. dafür ist ein forum gut, gleich doppelt gelernt.:P

angrosch -ich werde mir mal was zu den genannt durchlesen


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BeitragVerfasst: 13. September 2006, 15:47 
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Ein weiteres Beispiel ist schröningers Katze.
Dies ist ein Gedankenexperiment, be dem eine Katze in einem vollkommen isoliertem Gefäss sitz. Ein Geigenzähler wird mit einem Giftfläschen verbunden, welches zerstört wird wir der Geigenzähler betätigt.
Im Messrohr des Zählers befindet sich ein einzelnes radioaktives Atom.
Nun gibt es in der Quantenmechanik eine Übergangsstufe, bei der das Atom weder zerfallen, noch komplett ist.
Würde man jetzt diese Erkenntnis auf den Makrokosmos(die Katzte) übertragen, währe diese weder in einem best. Augenblick weder tod noch lebendig, da das Atom ja den Geigenzähler auslöst, andererseits aber auch nicht. Das ganze wurde mathematisch bestätigt.
Das Zeigt eindeutig, das sich quantenmechanische Erkenntnisse nicht eins zu eins auf den Makrokosmos übertragen lassen.

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Der Glaube ist immer dort am meisten begehrt, am dringlichsten nötig, wo es an Willen fehlt.


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BeitragVerfasst: 13. September 2006, 23:40 
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soweit ich weiß heißt der schrödinger, aber ansonsten geb ich mjöllnir recht.


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BeitragVerfasst: 14. September 2006, 16:39 
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Tut mir Leid!
Schrödingers Katze

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BeitragVerfasst: 27. September 2006, 16:52 
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Angrosch, spielt aber eh alles keine Rolle, weil der jeweilige Zustand des Universums so komplex ist, dass schon der Versuch einer Rekonstruktions irrsinnig erscheint. Zudem gibt es weder Zeit noch Raum und somit gibt es auch keine Vergangenheit und keine Zukunft, sondern nur Veränderung eines Zustandes im jeweiligen Jetzt.

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Vanitas vanitatum et omnia vanitas.


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BeitragVerfasst: 19. November 2006, 00:23 
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Wer spricht denn hier von einem Menschen, der dies berechnen kann? In der Praxis lassen sich diese Berechnungen natürlich in keinem Fall durchführen(jedenfalls nicht von einem menschen), doch mit dieser Theorie sollte man sich selbstverständlich beschäftigen. Denkt man im Punkt der Praxis aber weiter müsste das meistumstrittene Wesen des Universums jedoch dazu fähig sein die Rechnungen durchzuführen: Gott. Meine Meinung ist ohnehin, dass Gott, wenn er dnn existiert nicht alles vorherbestimmt, aber alles vorhersieht. Diese göttliche Vorhersehung würde dann wahrscheinlich mithilfe dieser mathematischen Formel praktiziert.

Besser konnte ich das jetzt nicht in Worte fassen, ich hoffe es ist veständlich. :wink:


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BeitragVerfasst: 26. November 2006, 21:19 
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Diese Berechnung müsste auf jeden Fall von Etwas berechnet werden, das keinen Einfluss auf das Universum hat. Denn wenn die Berechnung durchgeführt und ein Ergebnis vorliegt, kann ich die Zukunft doch nicht mehr berechnen, weil der Berechner ja schon wieder über Wissen verfügt, das bei der Berechnung nicht berücksichtigt wurde.

Eine Berechnung in die "Vergangenheit" könnte rein theoretisch möglich sein


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BeitragVerfasst: 27. November 2006, 01:41 
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Aksei hat geschrieben:
Diese Berechnung müsste auf jeden Fall von Etwas berechnet werden, das keinen Einfluss auf das Universum hat. Denn wenn die Berechnung durchgeführt und ein Ergebnis vorliegt, kann ich die Zukunft doch nicht mehr berechnen, weil der Berechner ja schon wieder über Wissen verfügt, das bei der Berechnung nicht berücksichtigt wurde.

Und wenn der/die/das Berechnende das doch kann?
Ich meine, wenn der/die/das Berechnende die Folgen der Berechnung mit einbeziet.

Ausserdem stellt sich die Frage, ob das Verhalten des Menschen überhaupt berechenbar ist, also ob er über einen freien Willen verfügt.


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BeitragVerfasst: 27. November 2006, 16:59 
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Zu Aksei:
Ich habe als Voraussetzung genannt, dass Gott keinen direkten Einfluss aufs Universum nimmt. Du hast wohl recht damit, dass diese Berechnung von niemandem durchgeführt werden kann, der Einfluss aufs Universum hat. Und das heißt vor allem auch, dass Menschen diese Berechnung nicht durchführen können, da jedes Lebewesen das im Universum lebt selbiges beeinflusst


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 Betreff des Beitrags: Re: Berechenbarkeit des Ganzen
BeitragVerfasst: 8. Juli 2007, 18:38 
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Angrosch hat geschrieben:
...Man könnte die Gedanken, der vor 5000Jahren lebenden Menschen berechnet, ... :D


Ich kann noch nicht mal meine eigenen Gedanken berechnen, denn sie sind einfach da, tauchen auf, verschwinden, verbünden sich miteinander, zerbrechen ... Ich wäre von daher schon froh, wenn mir jemand eine Methode sagen könnte, wie ich sie alle fassen könnte!

flores :?


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BeitragVerfasst: 28. Dezember 2007, 12:51 
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steven hawkens meint sogar das man die zukunft vorhersagen könnte wenn man zu einem zeitpunkt wissen würde wo alle teilchen stehen.Ich denke es ist wie in der mathematik(da die mathematik der natur sehr gleicht)man braucht mindestens 2 faktoren um ein produkt zu erhalte jeder weitere faktor beeinflüsst das ergebnis.


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BeitragVerfasst: 28. Dezember 2007, 12:58 
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Zitat von Thies:Ausserdem stellt sich die Frage, ob das Verhalten des Menschen überhaupt berechenbar ist, also ob er über einen freien Willen verfügt.

der mensch besteht auch nur aus teilchen


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BeitragVerfasst: 28. Dezember 2007, 13:01 
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ok ich muss mich verbessernda sinnt ja auch noch die gedanken komische sache gedanken beeinflussen die atome un die atome beeinflussen die gedanken ok ich komm vom tema ab


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