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Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
JA, in Einzelfällen bin ich dafür! 64%  64%  [ 16 ]
NEIN, da man nicht in das Leben eingreifen sollte! 16%  16%  [ 4 ]
Bin mir nicht sicher. 20%  20%  [ 5 ]
Abstimmungen insgesamt : 25
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 Betreff des Beitrags: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: Fr 17. Nov 2006, 17:44 
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Registriert: 15.11.06
Beiträge: 3
Dies ist ein heikles Thema!
Menschen die nicht fähig sind Verantwortung für sich selber zu übernehemen, dies aber evt. nicht erkennen können; sollten diese Kinder zeugen dürfen oder nicht?
Ein z.B. geistig Behinderter ist nicht in der Lage für sich und erst recht nicht für andere zu Sorgen, nun besteht aber die Möglichkeit das diese Nachkommen zeugen, die ertens auch geistig behindert werden (aufgrund von erbanlagen und dem sozialen Umfeld) und zweitens aufgrund des Umfeldes leiden müssen und somit eine Entwicklungsstörung davon tragen.
Wäre es besser eine "Prüfung" für Eltern zu erlassen um Kinder zu schützen?
Fängt nicht der Schutz von Leben an bevor es entsteht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: Sa 16. Dez 2006, 00:47 
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PhilMod
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Registriert: 14.12.06
Beiträge: 117
Wohnort: Berlin
philanthrop hat geschrieben:
Wäre es besser eine "Prüfung" für Eltern zu erlassen um Kinder zu schützen?
Fängt nicht der Schutz von Leben an bevor es entsteht?

Exakt. Wenn ich so sehe was für "Eltern" Kinder großziehen wird mir echt übel, die meisten mögen ja total liebe Eltern sein, möchte das denen auch nicht streitig machen, aber einen Nobelpreis werden die Kinder nie erhalten um es mal so zu formulieren. ;)

Andererseits wer gibt einem das Recht in diesem Umfang über andere zu Entscheiden?

_________________
Gruß

Unruhe


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: Mo 20. Aug 2007, 17:57 
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Registriert: 19.08.07
Beiträge: 4
Wohnort: ST. Elsewhere ;)
philanthrop hat geschrieben:
Dies ist ein heikles Thema!
Menschen die nicht fähig sind Verantwortung für sich selber zu übernehemen, dies aber evt. nicht erkennen können; sollten diese Kinder zeugen dürfen oder nicht?
Ein z.B. geistig Behinderter ist nicht in der Lage für sich und erst recht nicht für andere zu Sorgen, nun besteht aber die Möglichkeit das diese Nachkommen zeugen, die ertens auch geistig behindert werden (aufgrund von erbanlagen und dem sozialen Umfeld) und zweitens aufgrund des Umfeldes leiden müssen und somit eine Entwicklungsstörung davon tragen.
Wäre es besser eine "Prüfung" für Eltern zu erlassen um Kinder zu schützen?
Fängt nicht der Schutz von Leben an bevor es entsteht?

hallo,..
also ich glaube dass wenn man geistig behindert ist, in den meisten fällen gar nicht in der lage ist zb."eine frau zu lieben" oder sex zu haben... wer weis.. ich bin da nicht so informiert in sachen geistige behinderung... aber ich denke dass es die evolutio so wollte... klingt komisch, is aber so :) denn wenn JEDER kinder zeugen könnte usw usw... da gebe is irgendwann kein gleichgewicht mehr... meiner meinung nach dürften schwerst behinderte keine kinderzeugen da die eltern ihnen zwar einem kind das leben schenken, das kind aber somit dann auch in mitleidenschaft zeihen und es somit unverantwortlich wäre... bei leuten die zb. autistisch sind oder so... da kann man drüber streiten weil autisten keine schwer geistig behinderten leute sind und meiner meinung nach auch durchaus in der lage wären ein kind zu erziehen....


  
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo 20. Aug 2007, 22:45 
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PhilMod

Registriert: 23.10.06
Beiträge: 58
meiner Meinung nach, sollte es - wie ihr schon vorgeschlagen habt- Tests geben, die beurteilen ob ein mensch dazu fähig ist ein Kind zu erziehen. Es eröffnen sich hier jedoch Zweifel ob das wirklich durchsetzbar ist, denn durch diese Art von Maßnahme greifen wir in das Leben und die Entscheidung von Menschen ein, das verstößt gegen das Grundrecht der Meinungsfreiheit einerseits, andererseits wäre es zum Schutze und Bestand der Gesellschaft wenn man die Möglichkeit hätte zu selektieren.
Es fehlt den heutigen Eltern einfach an Aufklärung und/oder Wissen über verschiedene Erziehungsstile und -möglichkeiten. Durch das ausschließen von Menschen aus dem Kreis der "Eltern-Lizens-besitzenden" kommt ein viel zu hohes Maß an Machtausübung hinzu, man könnte Tests manipulieren (aufgrund persönlicher Abneigung gegen den/die Probant(en/in), es versetzt die "Testverfasser" in eine zu hohe Position, sie werden meiner Sichtweise nach einem "Gott" - Status gleichgesetzt (etc.). Diese Art von Selektion ist zu riskant. Natürlich gibt es Eltern bei denen ich denke "meine Güte ... wie können sie nur..." jedoch haben sie genau wie jeder andere das Recht auf ihre Freiheit, und irgendwo hat jeder den Trieb den Fortbestand seiner Rasse zu sichern.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 13. Mär 2008, 20:58 
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Registriert: 12.03.08
Beiträge: 9
Nun ich bin einerseits dafür das es Tests geben sollte die Menschen dazu berechtigen Kinder zu zeugen/erziehen, jedoch stimmt es auch das man dadurch einen gewaltigen Eingriff in die Grundrechte dieser Menschen vornimmt. Ich finde, dass Eltern die so einen Test (wenn es ihn geben würde) freiwillig absolvieren und auch bestehen, Sonderrechte erhalten und mehr Unterstützung bekommen sollten. Und die ihn nicht bestehen hintert dann trotzdem nichts daran weitere Straftäter/Hartz 4 empfänger zu zeugen. Das würde wenigstens dafür sorgen, dass die Menschen sich mehr anstrengen würden damit sie die diese Sonderrechte bekommen oder weil sie dann ein besseres Bild in der Gesellschaft haben.

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Lieb ist mir der Schlaf. Doch lieber wäre ich aus Stein, solange Schande und Verbrechen in diesem Land bestehen.
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 13. Mär 2008, 21:43 
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Registriert: 04.10.07
Beiträge: 154
Irgenwelche Mankos wird es genetisch gesehen immer geben. Bald wird
es eine Sünde sein wenn Eltern ein behindertes Kind auf die Welt bringen.. wenn
Eltern Kinder bekommen obwohl ihr "Genpass" es verbietet... die Sozialkompetenz-
Lizenz nicht erteilt wird und und und.
Am Ende stehen dann möglicherweise die Genmanipulation, Retorte und Spezialpädagogen
bis zum letzten professionalisiert... für den bereits vorgeplanten Lebensweg des neuen Wesens.
Der Mensch wird dann nicht länger geboren sondern gezüchtet. Die Maschine
bestimmt welche Gensequenzen eingesetzt werden und wofür der mensch dann da ist,
der Mensch gibt sich nicht selbst den Lebenssinn mehr sondern.... er ist ein Sklave.

Aber der Mensch wird mit Sicherheit schon einen besseren Weg finden diese möglichen Klippen zu umschiffen
da bin ich mir sehr sicher.

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Wir müssen unseren Mitmenschen immer noch die Möglichkeit
lassen, aus jenen Schubladen zu klettern, in die
wir sie vorher selbst hinein gesteckt haben.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 3. Apr 2008, 07:25 
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Registriert: 24.03.08
Beiträge: 51
Wohnort: Celle
Ich selbst bin dafür, dass es unter gewissen Umständen zu Maßnahmen kommt, die eine Fortpflanzung verhindern, und zwar genau dann, wenn es höchstwahrscheinlich in einem stark beschränkten oder menschenunwürdigen neuen Leben endet. In wie fern Test in diese Richtung nun möglich oder nötig sind, kann ich nicht beurteilen, hoffe aber dass diese, wenn es sie denn irgendwann geben wird, ihren Ursprung im Guten, ethisch Korrekten haben. Natürlich sollte man dabei auch bedenken, dass die Medizin viel helfen kann, Behinderungen in der Zukunft zu vermeiden. Dies muss ja nicht zwangsläufig in einer "Brave New World" enden. Solange ein gesunder Menschenverstand (am besten gleich mehrere ^^) über solche Dinge urteilt und entscheidet, bin ich zuversichtlich, dass es sich hierbei, trotz der Beschränkung der Rechte von einigen Menschen, um eine Sache handelt, die wir nicht aus den Augen verlieren sollten.

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Der Mensch ist kein Produkt der Umstände,
die Umstände sind ein Produkt des Menschen


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: Mo 14. Apr 2008, 19:19 
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Registriert: 14.04.08
Beiträge: 1
philanthrop hat geschrieben:
Menschen die nicht fähig sind Verantwortung für sich selber zu übernehemen, dies aber evt. nicht erkennen können; sollten diese Kinder zeugen dürfen oder nicht?
Ein z.B. geistig Behinderter ist nicht in der Lage für sich und erst recht nicht für andere zu Sorgen, nun besteht aber die Möglichkeit das diese Nachkommen zeugen, die ertens auch geistig behindert werden (aufgrund von erbanlagen und dem sozialen Umfeld)


Ich denke nicht das dies mit geistig behinderten Personen ein Problem ist. Wenn jemand wirklich schwer geistig behindert ist er im normalfall nicht fähig kinder zu zeugen.
Obwohl leicht geistig behinderte Menschen die wissen das das selbe auf ihre Kinder zukommt, oft auf Kinder verzichten um ihren "Kindern" dieses Leben zu ersparen.

Ich seh das Problem auf einer ganz anderen Seite. Es gibt wirklich Familien "ich spreche aus erfahrung" wo die Kinder nicht aus Liebe sondern aus reinem Nutzen gezeugt werden. Um zB. ein weiteres Jahr kindergeld zu beziehen. Diese Kinder wachsen in einem Umfeld auf das ihnen weder Erziehung noch Liebe mitgibt.
Und diese Kinder haben wirklich ein schweres Laster.
Ich denke schon das auf irgendeine Art und Weise geprüft werden sollte ob jemand fähig ist ein Kind zu erziehen.
Doch andererseit ist es besser garkein Leben oder ein sehr schweres Leben zu haben ?


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: So 31. Aug 2008, 18:18 
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Registriert: 31.08.08
Beiträge: 6
Ich denke Geistigbehinderte Menschen sollte man den Kinderwunsch schon "verbieten" nicht weil sie keine liebe geben können sondern weil sie den aufgaben einer Kindererziehung in bestimmten Bereichen sicherlich nicht gerecht werden können.
Diesen Leuten sollte man aber eine Art Ersatz geben z.b. bei nicht aggressiven geistig behinderten Menschen Kontakt zu Babys und Kindern z.B. Kindergarten usw ich denke so hat die Behinderte Person nicht nur Freude daran sondern auch die Kinder lernen das es auch Menschen gibt die anders sind und das man diese Respektieren sollte und mit diesen Personen Spaß haben kann.

Ich finde eine „Prüfung“ sehr unsinnig. Alle streben immer nach Perfektion auch die Medizin aber was ist perfekt, wir wissen doch nicht ob eine geistig behinderte Person sich in seiner Haut wohl fühlt. Vielleicht fühlen geistig behinderte Personen sich wohler als manch eine „normale“ Mensch und vielleicht sind geistigebehinderte Personen gerade durch ihr Behinderung perfekter als wir.
Außerdem finde ich geht dadurch individualität verloren die wiederum unseren Willen einschränken würden. Paare die angst haben ein behindertes Kind zu bekommen, weil sie vielleicht mit der Situation nicht umgehen könnten, sollten meiner Meinung nach eine „Prüfung“ machen wenn sie das wollen aber man sollte immer dran denken, nichts ist zu 100% sicher.

.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: Di 16. Sep 2008, 11:47 
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Registriert: 12.03.08
Beiträge: 9
Ich bin zwar auch der Meinung, dass absolute Perfektion überbewertet wird. Aber es ist ja nicht so, dass durch so eine Prüfung nur Personen zugelassen werden Kinder zu bekommen und zu erziehen, die ein überdurchschnittliches positives Ergebnis haben. Es ist eigentlich dazu gedacht Personen die “Zulassung“ zu verbieten, die ein überdurchschnittliches negatives Ergebnis haben. Und es ist klar das nicht alles zu 100% sicher ist, aber wenn bei Paar A die Wahrscheinlichkeit bei 90% besteht, dass ihr Kind eine schwere Behinderung bekommen wird und bei Paar B nur bei 10%, dann sollte doch klar sein bei wem so eine “Zulassung“, zum Wohle des Kindes verweigert werden sollte.

Natürlich geht es auch nicht nur um Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen.
Nehmen wir einfach mal an, Herr und Frau XY haben in ihrer Vergangenheit viel “Mist“ gebaut, z.B. hat Herr XY mit 17 mehrere Autos gestohlen und ladete dadurch im Gefängnis.
Deshalb flog er auch von der Schule, dazukommt das er ein Alkoholproblem hat. Jetzt ist er 33 und LKW Fahrer und deshalb nur selten zu Hause. Frau XY kommt aus einer kaputten Familie in der sich die Eltern getrennt haben und sie hat dazu noch ein Agressionsproblem.
Aufgrund verschiedener Ereignisse in ihrer Vergangenheit, hat sie eine rassistische Einstellung gegenüber Ausländern und eine sehr lockere Auffassung von einer “Beziehung“.
Und so kommt es, dass Frau XY schwanger wird, mit dem Kind von Herr XY. Wegen des Kindes heiraten die beiden und setzten, weil es ja so schön und einfach ist, noch vier weitere Kinder in die Welt.
Sooooooo was glaubt ihr, werden diese Kinder für Menschen werden? Wie schon gesagt ist nichts zu 100% sicher, aber die Wahrscheinlichkeit spielt noch immer eine Rolle.

Und ja ich weiß, dass dieses Beispiel etwas übertrieben scheint, aber bei einer so heiklen Frage ist es ausgeschlossen keine heiklen Antworten zu geben. Und bitte beachtet auch meine vorherige Antwort.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: Mi 3. Dez 2008, 18:03 
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Registriert: 03.12.08
Beiträge: 2
Hallo zusammen,

das ist mein erster Eintrag und ich habe eigentlich etwas völlig anderes gesucht und bin sofort über diese "Umfrage" gestolpert.

Die Frage auf diese Weise zu stellen, empfinde ich als äußerst problematisch, da braun angetüncht. Nicht nur das. Ich höre Alarmglocken gegen Sozialdarwinismus läuten, die man niemals wieder ignorieren darf. Dürfen behinderte Menschen Kinder habe, stand da in einem Beitrag. Vom rein biologischen, warum nicht? Aber wichtiger ist doch die Frage, wie allen Menschen, die Kinder haben, die Verantwortung für dieses neue Leben verständlich gemacht werden kann. Unsere Lebensgemeinschaft/Staat erlaubt erst allen Menschen die Entscheidung selbst zu treffen, um im nachhinein auch die Macht zu haben, den Eltern die Fähigkeit abzusprechen, diese Verantwortung zu behalten. Zudem werden die Eltern, die temporär oder langfristig die physische Grundversorgung nicht gewährleisten können, vom Rest/uns/Staat unterstützt. Also vom rein Materiellen sollten alle Kinder grundsätzlich versorgt sein. Bleibt die Frage der Erziehung. Die wird gerne, wie ein schwarzer Peter, von einer Instanz zur nächsten geschoben. Die Eltern, der Kindergarten, die Schule und die Gesellschaft. Da jede Instanz inzwischen seine Vertreter hat, die bei Leistungsforderungen abwehrend reagiert, bleibt die Erziehung gern auf der Strecke. Die anderen werden es schon richten und "bin ich überhaupt dafür zuständig?".

Ich würde es allerdings begrüßen, wenn Lehrer einiges mehr an ihren Erfahrungen und an der Universität erlernten Pädagogik an ihre Schüler weitergeben könnten. Auch das Bedarf Zeit, Mühe und Geld, die unsere heutige Gesellschaft höchsten für die Werbung für solche Errungenschaften aufbringen möchte. Wie ich finde, mangelnde Ausbildung am falschen Ort (Lehrer sollten an Fachschulen ausgebildet werden, für Grundschulpädagogik bedarf es keiner wissenschaftlicher Ausbildung) schlechte Bezahlung (diese Menschen sind für die Zukunft eines ganzen Landes mitverantwortlich und werden bezahlt ... :roll: ) hoher Krankheitsstand (Burn-out mal anders) und politisch motivierte Sparmaßnahmen, verhindern dies leider.

Zusammenfassend also ein grundsätzliches Nein auf die Frage und die Forderung den Menschen ein besseres Fundament für eine verantwortungsvolle Entscheidung, ob ein Kind in ihrem Leben sinnvoll ist, mitzugeben.

P.S. Selbstverständlich ist mir bewusst, dass viele Kinder nur durch die unsachgemäße bis völlig fehlende Anwendung von Verhütungsmittel zustande kommen. Zudem wollen viele Menschen auch gar nicht bewusst oder verantwortungsvoll Entscheiden. Aber als Hobbyphilosoph darf ich mir doch den perfekten Geist erargumentieren, oder?

P.S.S.
Ich war auf der Suche nach einer Definition für Würde/die Menschenwürde, die im ersten Artikel unserer Verfassung als unantastbar geschützt wird. Aber so wie sich manche Menschen benehmen, frage ich mich, wo man da noch hinfassen könnte ... aber das wird, glaube ich, ein eigener Thread.


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: Do 4. Dez 2008, 19:05 
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Beiträge: 195
pxa hat ziemlich recht. Nach unsere Verfassung erster Absatz ist die Würde eines Menschen unantastbar und damit auch sein Recht Kinder zu zeugen. Ob er jetzt Behindert ist oder nicht spielt keine Rolle. Man macht ja auch nicht mit jedem AIDS Tests oder mit jeder Mutter Alkoholtests und verbietet ihnen dann das Kinder kriegen. Ansonsten muss man unterscheiden zwischen Leute die ihre Kinder nicht richtig erziehen können und soclhen die es nicht wollen.
Bei ersteren, zudem vermutlich auch die meisten Behinderten zählen, wäre es gegen die Würde ihnen die Kinder zu entreißen. Wenn sie sich nicht um sie Sorgen können, dann ist es die Aufgabe des Staates sich mit um die kinder zu kümmern, aber ncith den Eltern diese zu verbieten.
Bei zweiterem wäre es garantiert auch teilweise gegen die Würde des Kindes es zuzulassen. Da wage ich es nicht den Rechtsspruch zu formulieren, zu mal das auch vom Fall abhängt. Aber das Recht sich fortzupflanzen sollte jedem Menschen gegeben sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: So 28. Jun 2009, 19:27 
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Registriert: 28.06.09
Beiträge: 16
Das ist tatsächlich ein sehr heikles Thema...
Ich kann sehr gut nachvollziehen was mit dieser Frage gemeint ist. Heut' zu tage gibt es viele Eltern die den Anforderungen, ein Kind groß zu ziehen, eindeutig nicht gewachsen sind. Das zieht , abgesehen von der genetischen Schiene, viele Entwicklungsstörungen nach sich.
Wie man es dreht und wendet: Das Kind wird nicht die Gelegenheit haben sich so zu entwickeln wie andere. Das bedeutet nicht das sein Leben nicht lebenswert ist! Ich glaube, dass wenn man jemanden, der in einem schwierigem Umfeld jeglicher Natur aufgewachsen ist, fragt ob er lieber tot wäre, würden zumindest die meisten verneinen!
Es gibt sicherlich viele Menschen die suizid-gefährdet sind, aber solche Fälle treten auch in "normalen" Familien auf.

So komme ich zu dem Schluss das die Frage (meiner Meinung nach) falsch gestellt wurde!
Es sollte nicht :"Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?" lauten, sondern :"Darf man einem Wesen von Anfang an das Leben verwären?"
Allerdings ist diese Frage ebenso heikel wie die Voriege, da hier nun das Thema der Verhütung allgemein angesprochen wird. Doch das ist in Bezug auf die Ursprungsfrage irrelevant.
Ich bin der Meinung, dass es Menschen gibt die sich nicht fortpflanzen dürfen, aber auch der Meinung das man einem Wesen das Leben nicht verwären darf. Also bin ich unentschlossen.

P.s.: Wobei ich die Sache mit der Verhütung trotzdem gut und wichtig finde, denn man sollte sein eigenes Leben nicht für ein anderes zerstören!

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Intelligenz ist gleich Wissen, Wissen aber nicht gleich Intelligenz!


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: So 28. Jun 2009, 20:33 
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Registriert: 03.01.09
Beiträge: 125
Als Nebeneffekt würde es sich positiv auf die katastrophale Geburtenboomrate wirken.

infiniti


  
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Menschen die sich nicht fortpflanzen sollten?
BeitragVerfasst: Mo 29. Jun 2009, 00:26 
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Registriert: 27.06.09
Beiträge: 4
Hmm...wieder ein Thema, bei dem man nicht frei diskutieren kann, ohne von einigen in falsches Licht gerückt zu werden.

Sicherlich, in vielen Fällen wäre es von Vorteil gewissen Kopulationen Einhalt zu gebieten. Doch wer entscheidet dies? Vor allem auf welcher Grundlage? Die Freiheit einer Person, kann immer die Einschränkung einer anderen sein.


Zuletzt geändert von Vendetta am Mo 29. Jun 2009, 00:26, insgesamt 1-mal geändert.

  
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