von Krissi » Fr 9. Apr 2010, 20:45
Ja genau. Was heisst es eigentlich z.B. "positiv" zu denken? Wie oder was denkt jemand, der positiv denkt? Denkt er dann, dass das was er denkt auf jeden Fall angewendet gut ist? Oder denkt er dass grade diese Lebensumstände in denen er sich befindet auf jeden Fall gut für ihn sind, oder bezieht sich dieses "positive" Denken eher darauf zu denken, dass letztendlich nur alles einen positiven Charakter hat? Das alles gut wird, egal wie es jetzt ist? Positiv und Negativ sind doch aber eher eine Art Kräfte, oder Stimmungen die das Denken umgeben, weniger das Denken selbst, was doch eher als solches, als Bewegung ansich nicht in solche Kategorien eingeordnet werden kann. Oder? Vielleicht hat ja mal jemand ein Beispiel oder kann auf schon ein genanntes Beispiel zum positiven und negativen Denken hinweisen. Oder können wir auch in den Begleitumständen, also in den Stimmungen zum Denken auch denken? Und dieses letztgenannte Denken dann positiv oder negativ bewerten? Und richtet sich diese Bewertung dann auf die das Denken begleitende Stimmung bzw. Energie oder Kräfte, oder auf einzelne konkrete Gedanken, die wir wiederrum mit positiv oder negativ bezeichnen, und damit dann auch gleich bewerten?
Hm....
Lust ist ein Begleitumstand, nicht das worum es geht. (frei nach Seneca)