soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Philosophie des Geistes.

soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon nessalein » Di 29. Dez 2009, 20:24

Wenn man immer das schlechtest denkt , wir man oft possitiv überrascht .
wenn man immer alles zum best möglichen sich ausmalt und schön redet , wird man oft entäuscht .
Wenn man immer sachlich bleibt ist das dann immer das richtig?
oder sollte man sich immer der situation anpassen ?
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon plotin » Di 29. Dez 2009, 22:06

Warum sich einer Situation anpassen und dieser unterwerfen? Situationen, egal ob positiv
oder negativ, sollte man entschlossen entgegentreten und sie zum eigenen Vorteil nutzen.

meint m.f.g. plotin
Wer glaubt das er alles gefunden hat, hat nie gesucht.
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon Shade » Mi 30. Dez 2009, 10:07

Hallo Nessalein,

Eine einstige Freundin von mir sagte immer: Ich denke immer negativ, dann kann ich nicht enttäuscht werden.
Und so war es in ihrem Leben auch immer: Sie dachte negativ und alles ging schief.

Somit kann ich aus Erfahrung deine Erklärung nicht als "richtig" ansehen.

Aber was positiv oder negativ ist, das liegt im Auge des Betrachters. Eine scheinbar schlechte Erfahrung kann uns auch helfen, den Fehler nicht mehr zu begehen.

Bei deinem Text also kommt mir eher folgende Frage: Welche Sicherheit möchtest du erreichen?


Nachdenkliche Grüsse


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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon simpel » Mi 6. Jan 2010, 11:54

Wie wäre es mit einer dritten Möglichkeit: realistisch denken?

Keine Situation ist nur negativ oder nur positiv. Sich die Zeit nehmen, zu überlegen welche Möglichkeiten einem einfallen und wie man auf welche reagieren will, wird wahrscheinlich die besten Ergebnisse liefern. :wink:
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon Shade » Mi 6. Jan 2010, 12:00

Hallo Simpel,

Ich könnte dir recht geben, aber leider glauben die Negativlinge wie die auf Wolke 7 - Schwebende, sie seien realistisch :mrgreen:

Gruss


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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon simpel » Mi 6. Jan 2010, 12:20

:lol:
ja, darum schrieb ich "....sich die Zeit nehmen...". Zufügen kann ich noch: 'und das Großhirn einschalten.'
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon Stanley.Alvarez » Do 4. Feb 2010, 15:23

Hm... wäre es zuviel verlangt, von dieser alltagssprachlichen Verwendung der Begriffe etwas Abstand zu nehmen?

Die Begriffe "positiv(es) Denken" und "negativ(es) Denken" haben in der Philosophie eine wichtige Bedeutung, die nicht identisch ist mit dieser Alltagsverwendung, wie sie hier zu finden ist. (Ganz abgesehen davon, dass ich die Frage unsinnig finde, sobald man jene Alltagsbedeutung ansetzt. Sonst wäre sie nämlich sogar recht spannend)
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon simpel » Fr 5. Feb 2010, 10:32

Stanley.Alvarez hat geschrieben:Hm... wäre es zuviel verlangt, von dieser alltagssprachlichen Verwendung der Begriffe etwas Abstand zu nehmen?

Die Begriffe "positiv(es) Denken" und "negativ(es) Denken" haben in der Philosophie eine wichtige Bedeutung, die nicht identisch ist mit dieser Alltagsverwendung, wie sie hier zu finden ist. (Ganz abgesehen davon, dass ich die Frage unsinnig finde, sobald man jene Alltagsbedeutung ansetzt. Sonst wäre sie nämlich sogar recht spannend)


Steht dir frei das zu tun und zu erklären was du damit meinst. Welches ist denn deiner Meinung nach die wichtige Bedeutung in der Philosophie?
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon Stanley.Alvarez » Fr 5. Feb 2010, 11:05

simpel hat geschrieben:Steht dir frei das zu tun und zu erklären was du damit meinst. Welches ist denn deiner Meinung nach die wichtige Bedeutung in der Philosophie?


Ich würde doch mal ganz stark meinen, das wäre die Bedeutung, die "positives Denken" im Zuge des Positivismus bekommt? Immerhin ist die heute hegemoniale Analytische Philosophie sehr stark positivistisch.
Als "negatives Denken" bezeichnet(e) die kritische Theorie seitens Horkheimer, Adorno und Marcuse ihren "Gegenentwurf".

Das hat für mich jedenfalls nichts mehr mit optimistischen und pessimistischen Denken zu tun.
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon simpel » Fr 5. Feb 2010, 23:16

ja, darüber ließe sich diskutieren.

Ob die/der TE 'nessalein' das gemeint hat?
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon philomorph » So 28. Feb 2010, 23:50

Oft wäre es ein Anfang, überhaupt zu denken :mrgreen:
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon Krissi » Fr 9. Apr 2010, 20:45

Ja genau. Was heisst es eigentlich z.B. "positiv" zu denken? Wie oder was denkt jemand, der positiv denkt? Denkt er dann, dass das was er denkt auf jeden Fall angewendet gut ist? Oder denkt er dass grade diese Lebensumstände in denen er sich befindet auf jeden Fall gut für ihn sind, oder bezieht sich dieses "positive" Denken eher darauf zu denken, dass letztendlich nur alles einen positiven Charakter hat? Das alles gut wird, egal wie es jetzt ist? Positiv und Negativ sind doch aber eher eine Art Kräfte, oder Stimmungen die das Denken umgeben, weniger das Denken selbst, was doch eher als solches, als Bewegung ansich nicht in solche Kategorien eingeordnet werden kann. Oder? Vielleicht hat ja mal jemand ein Beispiel oder kann auf schon ein genanntes Beispiel zum positiven und negativen Denken hinweisen. Oder können wir auch in den Begleitumständen, also in den Stimmungen zum Denken auch denken? Und dieses letztgenannte Denken dann positiv oder negativ bewerten? Und richtet sich diese Bewertung dann auf die das Denken begleitende Stimmung bzw. Energie oder Kräfte, oder auf einzelne konkrete Gedanken, die wir wiederrum mit positiv oder negativ bezeichnen, und damit dann auch gleich bewerten?

Hm....
Lust ist ein Begleitumstand, nicht das worum es geht. (frei nach Seneca)
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon king » Di 13. Apr 2010, 21:49

"Positives Denken macht krank."

http://www.amazon.de/gp/product/images/ ... 56&s=books

http://www.perlentaucher.de/buch/8878.html

Nicht Dr. Scheich landete im Gefängnis, sondern Höller.

Nichts gegen einen vorsichtigen Optimismus. Aber Scheitern - wie Höller - wird der, der sich morgens vor den Spiegel stellt und sich einredet, er sei der Größte und er könne alles erreichen, was er wolle. Hier ist schlicht eine realistische Analyse der eigenen Fähigkeiten angesagt. Und wenn die für ein in Erwägung gezogenes Vorhaben nicht reichen, hilft keine Autosugestion. Da gibt es nur eins: Abstand nehmen.
Das ungeprüfte Leben ist seinen Preis nicht wert. (Sokrates)
Philosophische Logik ist der Weg, auf dem man sehen muss, wie weit man kommt. (Jaspers)
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon Maria » So 18. Apr 2010, 18:34

Man sollte immer eine Ballace finde.
Wenn ich an was negatives Denke sollte ich in meinem nächsten Gedanken zum positiven übergehen.
Zulange an einem Gefühl zu verharren hat meiner Meinung nach etwas negatives.
Mutiperspektivisch zu denken sich alle Fasseten anzuschauen hat manche Menschen zu Künstlern werden lassen.
Nietzsche hatte wohl nie das Problem Gegensätzlich zu denken ODER?
:)
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Re: soll man eher positiv oder eher negativ denken ?

Beitragvon plotin » Di 20. Apr 2010, 16:45

......Denken sollte möglichst geordnet (logisch, methodisch also auch systematisch) sein.
Wichtig dabei ist, dass gedachte (egal ob selbst (ge)erdacht oder bloß nach gedacht) zu
vertiefen und dabei einen Überblick (über den Wert des (ge)erdachten) zu gewinnen, denn
wie schnell sieht man "den Wald vor lauter Bäumen nicht". Erkenntnis, nicht Selbst-
verdummung ist das Ziel.....

meint m.f.g. plotin
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