Glauben-Zweifel Kontinuum

Die "Grunddisziplin" Metaphysik. Sowie Erkenntniskritik, Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie.

Glauben-Zweifel Kontinuum

Beitragvon TheoretikerJoe » So 7. Feb 2010, 01:09

Hi,

ich habe eine Theorie aufgestellt, die sowohl relativistische als auch absolute Elemente verbindet. Das Harte mit dem Weichen kombinieren wenn man so will.

Dabei geht es mir darum, die Welt als Ganzes zu betrachten, als Ganzes im Sinne von: einen Betrachtungswinkel zu finden, aus dem Wissenschaft, Religion und Esoterik oder Magie wie man es auch nennen mag gleichermaßen Platz finden. Ich finde meine Theorie dabei sehr schön und plausibel.
Zum Beispiel werden Wittgenstein und Popper und die Spannung zwischen den Beiden in meiner Theorie sehr schön verständlich. Also der frühe Wittgenstein jedenfalls.

Hier der Link:
http://magepage.net/magietheorie/wissenschaft/zweifelglauben.html

So also ihr müsstet doch jetzt wirklich die Experten auf diesem Gebiet sein. Was haltet ihr von dieser Theorie? Was kann man ihr entgegensetzen? Gibt es hier jemanden der sie plausibel findet?

Cheers
TheoretikerJoe
TheoretikerJoe
 
Beiträge: 1
Registriert: Do 4. Feb 2010, 23:20

Die Werbung wird nicht durch philosophie-forum.com bereitgestellt sondern durch Google.
 

Re: Glauben-Zweifel Kontinuum

Beitragvon king » Mi 14. Apr 2010, 21:36

Es sollte also möglich sein, Wissenschaftler, Magier und religiöser Mensch gleichzeitig zu sein.


Man kann Wissenschaftler und Philosoph und auch religiöser Mensch zugleich sein. Aber nicht auch Magier. Es sei denn, du verwendest den Begriff Magier anders als gemeinhin üblich.
Das ungeprüfte Leben ist seinen Preis nicht wert. (Sokrates)
Philosophische Logik ist der Weg, auf dem man sehen muss, wie weit man kommt. (Jaspers)
Benutzeravatar
king
 
Beiträge: 58
Registriert: Di 13. Apr 2010, 13:35

Re: Glauben-Zweifel Kontinuum

Beitragvon memphis » Mi 11. Aug 2010, 18:59

@ Autor
:
Das heisst wenn wir genug zweifeln, Zweifel 100%, dann gibt es für uns nichts reales.
Und es wird auch niemals irgendetwas geben.
Absolute Leere. Mit Sicherheit für immer.

Das kommt davon, wenn man den Dualismus als Prinzip zu Grunde legt,
bei welchem, - hier in den Extrempositionen -, das eine das andere ausschlieszt.
Das ist m.E. der Sophismus.
:
Ich vertrete in dieser Hinsicht mindestens das triadische Prinzip (Dreiheit); -
und es gibt Modelle hoeherer Ordnung (RT 4, Stringtheorie inzw. > 20).
Das Dreiheitsprinzip lag bisher unserer traditionellen Naturwissenschaft zu Grunde.
Und man respektiert es(3) immer noch.
:
Da es Etwas gibt, und das ist ja die Realitaet, wird es in irgendeiner Form immer Etwas geben; -
wenn auch in umgewandelter Form, weil es die Gesetzmaeszigkeit des Erhaltungsprinzips gibt.
:
Im geistigen Bereich (deine Ausfuehrungen) gaelte nach meiner Auffassung:
X + Y = GK => const (Dreiheitsprinzip)
Und damit gibt es die Konstellation X=0 / Y=0 zunaecht einmal weder in deiner noch in meiner Theorie.
:
Diese konstante Groesze GK, nennen wir sie ganz allgemein "Geistpotenzial",
nimmt werder ab, noch verschwindet sie.
Sie garantiert, dass immer etwas geistiges existiert, - solange jedenfalls -,
bis ein chaotisches Ereignis das System umkrempelt (GK=0) und nach dem Modell "Sanduhr"
etwas neues von vorne beginnen laesst, - ob mit oder ohne GK.
:
Ganz allgemein: in meiner Dreierkonstellation verschwindet das Ganze nicht.
Es veraendern sich nur die Teilmengen des Ganzen.
Das erinnert mich jetzt an den philosophischen Monismus.
MfG,memphis
memphis
 
Beiträge: 58
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 23:30
Wohnort: NDS (Harz)


Zurück zu Metaphysik und Erkenntnistheorie



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste