Ein affe stellt sich vor

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Ein affe stellt sich vor

Beitragvon monki » So 19. Apr 2009, 21:53

Guten abend,

Tja sieht so aus, als sei ich der Neue.

Der folgende Text ist frei von der seele geschrieben. Und ich möchte mich entschuldigen, falls ich mich in einigen punkten wiederspreche, aber wenn ich dies nicht tue erschließt sich mein anliegen vielleicht nicht und es kommt am ende nur ein vollkommen banaler "Hallo hier bin ich"-Text heraus.

Um das gleich einmal klar zu stellen: ich bin weder Student, noch habe ich mich mit irgendwelchen Philosophen grundlegend auseinandergesetzt. deswegen warscheinlich auch der hang zu diesem eher primaten-ähnlich anmutenden Spitznahmen. Aber ich denke viel nach. und das ist (achtung wortspiel) denke ich auch gut so.

ich bin ein 23 Jähriger Mediengestalter, dem es nach mehr wissen dürstet. Und zwar nicht auf Physikalischer ebene (da habe ich meinen wissensdurst schon reichlich gefüllt, allerdings kann ich auch gleichzeitig bestätigen, dass ich noch lange nicht alles weis und ich gerade dadurch trotzdem fasziniert von neuen erkenntnissen bin) oder Biologischer ebene oder so. Mich interessiert eher der mensch - wass unser denken, unser Handeln ausmacht. Wieso wir so sind, wie wir sind und warum wir uns in vielen Situationen verhalten, wie wir uns verhalten. Warum wir angst haben einfach auf einen fremden Menschen zu zu gehen und ihn anzusprechen, denn auch wenn wir uns das wünschen, tun wir das in den seltensten fällen. Was bewegt uns zu unserem Handeln und wie können wir über unserem eigenen schatten springen. Was hindert uns überhaupt daran? Denken wir zu viel nach, als einfach impolsiv zu handeln und unserem gefühl zu vertrauen? Warum haben wir diese angst?

Es ist schwer das ganze in worte zu fassen. die vielen Fragen, die mir im Kopf rumspuken und die unsere existenz begründen. Warum lebt der mensch so, wie er lebt? was treibt ihn zu seinem handeln? Was macht unserem geist aus? Ich merke viele gedanken sind flüchtig und mein Kopf nimmt sich schon den nächsten vor, bevor der andere zuende gedacht ist. Ich versuche durch das aufschreiben dieser Gedanken die wichtigsten festzuhalten, merke aber auch, dass die meisten davon mir nach kürzester zeit total banal oder sinnlos erscheinen, obgleich ich sie vor ein paar sekunden noch für existentiell wichtig erachtet habe.

Um noch eine sache klar zu stellen: Ich bin auf keine Lösung über religion zufrieden, die meiten davon habe ich schon kennen gelernt. Ich möchte die sachen viel mehr versuchen objektiv betrachten. Auch wenn das bedeutet, dass ich erst einmal die subjektivität einer aussage genauer hinterfragen muss, um mir eine objektive meinung davon bilden zu können.

Warscheinlich ist die Anmeldung in dem Forum hier der versuch meinerselbst einer art Ameisenvolk zu entrinnen. Paradoxer weise versuche ich es, indem ich mich einer anderen gruppe ameisen anschließe. Ohne euch damit angreifen zu wollen oder das negativ zu meinen. Aber jede Gruppierung in unserer Welt kristallisiert sich als ein rudel ameisen heraus, welches ein bestimmtes ziel, oder ein bestimmtes thema verfolgt. In dem Fall ist es Phillosophie. Und diese Aussage muss nichts grundlegend schlechtes bedeuten. Ganz im Gegenteil: Ich bin der Meinung, dass man in einer Gemeinschaft viel schneller Lösungen für ein Problem entwickeln kann, da ein Gedanke auf den anderen aufbauen kann. Vielleicht denke ich auch nicht sonderlich oder überdurchschnittlich viel, so wie es im ersten absatz vielleicht verstanden werden könnte... aber ich beobachte und mache mir meine gedanken darüber. Und wenn ich andere beobachte und über sie nachdenke stelle ich mir die frage, ob sie das auch im gleichen maße wie ich tun.

Oder kurz: Hallo!
Zuletzt geändert von monki am So 19. Apr 2009, 22:00, insgesamt 1-mal geändert.
monki
 
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Re: Ein affe stellt sich vor

Beitragvon infiniti » Mo 20. Apr 2009, 17:04

monki
Zunächst bin ich froh, dass du kein Ameisenbär bist - das hätte fatale Folgen für das Forum.

monki hat geschrieben:Vielleicht denke ich auch nicht sonderlich oder überdurchschnittlich viel, so wie es im ersten absatz vielleicht verstanden werden könnte... aber ich beobachte und mache mir meine gedanken darüber.


Nicht überdurchschnittlich viel? Naja, ich habe es bereits anders gesehen. Wahrscheinlich hat sich mehr oder weniger zwar jeder schon einmal über existenzielle Fragen Gedanken gemacht, aber dies auch zu versuchen, mit anderen zu diskutieren, sehe ich in meinem Kreis nur sehr selten. Wir zählen nicht zu ihnen.

monki hat geschrieben:Und wenn ich andere beobachte und über sie nachdenke stelle ich mir die frage, ob sie das auch im gleichen maße wie ich tun.

Wie gesagt, jeder macht sich solche Gedanken, doch inwiefern im gleichen Maße, wenn du gerade überlegst, ob du zu viel oder zu wenig nachdenkst?
Hierzu auch:

< metaphysik-und-erkenntnistheorie-f18/denken-wir-zuviel-t108.html

In meiner Meinung gibt es viele Menschen, die mehr als du und ich vielleicht - und viele, die weniger als du und ich nachdenklich sind.
Wir freuen uns auf dein Mitwirken.
In dem Sinne: Willkommen im Forum!

infiniti
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Re: Ein affe stellt sich vor

Beitragvon werner » Fr 26. Jun 2009, 14:58

Hallo ich bin Werner,
als ältere Ausgabe mit 64 Jahren an vielem interessiert.
Hierher gekommen über die Suche nach den "Neuen zehn Geboten".
Mein Wunsch wäre es über die Diskussion der Ethik immer mehr Mitmenschen aller Nationen und Kulturen zu finden die sich für das friedliche Zusammenleben aller und allen (Lebewesen, Pflanzen und der Natur) einsetzen. Dieses geht vollkommen über alles Religiöse hinaus.
Natürlich ist dieses Ziel für mich und einen einzelnen Menschen viel zu viel, dennoch meine ich, dass wenn diese Ethik der "Nächstenliebe" (nicht "Christliche Nächstenliebe", diese hat nichts mit Religion zu tun) von einem zum anderen weiter gegeben wird, sie zu mehr Frieden auf Erden führen könnte?!?!

Werner
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Re: Ein affe stellt sich vor

Beitragvon infiniti » Fr 26. Jun 2009, 15:24

Werner
werner hat geschrieben:Hallo ich bin Werner,
als ältere Ausgabe mit 64 Jahren an vielem interessiert.
Willkommen im Forum!

Stellst Du Dich bewusst als Affe vor? :D

infiniti
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Re: Ein affe stellt sich vor

Beitragvon werner » Fr 26. Jun 2009, 19:38

Hallo,

eigentlich nicht bewusst.

Da ich aber ein Anhänger der Evolutionstheorie bin, und ich über die "Schöpfung" schon viele Diskussionen mit Muslimen und gläubigen Katholiken hatte, ist das tatsächlich nicht ganz abwegig. Also vielleicht ein Freudscher-Fehler???

Könnte ein neues Gebot werden: Versuche immer anderen eine Freude zu machen, auch wenn es auf Deine eigenen Kosten geht :|

Werner
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