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 Betreff des Beitrags: Nicht trotzdem,sondern gerade deswegen!
BeitragVerfasst: 5. September 2007, 18:07 
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Tja...was bedeutet Liebe eigentlich?Ich möchte einmal versuchen,nur so als Versuch,wie maqn Liebe definieren könnte...Also:

Def.:Liebe
Unter dem Begriff der Liebe ist ein Gefühl der sehr starken Zuneigung zu etwas oder jemandem zu verstehen.Auf zwei Menschen übertragen lässt sich diesbezüglich folgern,dass sie sich dieser Zuneigung also gerne hingeben,zusammen sind und daher ein gegenseitiger Respekt,Vertrauen,Rücksichtsnahme und Verständnis für den jeweils anderen herrscht.Die Liebenden geben Acht auf die Gefühle des Anderen,fühlen sich jedoch gerade deshalb zueinander hingezogen,da sie das Wesen des anderen schätzen,was auch seine Schwächen mit einbezieht.[/color]
Kurz:Liebe ist,wenn die Unvollkommenheit eines anderen Menschen für einen selbst vollkommen ist.

Das von meiner Seite;).


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 Betreff des Beitrags: Re: Nicht trotzdem,sondern gerade deswegen!
BeitragVerfasst: 6. September 2007, 22:37 
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ambre hat geschrieben:
Liebe ist,wenn die Unvollkommenheit eines anderen Menschen für einen selbst vollkommen ist.



das hat was...aber muss man das geliebte lebewesen wirklich als vollkommen empfinden, um es lieben zu können?

meine definition von liebe wäre eine andere. liebe ist ,zumindest in ihrer stärksten form,m.e. bloß eine flüchtige empfindung. und diese empfindung entsteht, wenn man den eindruck hat, man teilt mit einem lebewesen realität. d.h. man fühlt eine so starke gemeinsamkeit, dass man glaubt,der andere müsse gerade genauso empfinden und erleben wie man selbst.


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BeitragVerfasst: 6. September 2007, 23:18 
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Registriert: 9. August 2007, 22:38
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Ja,das Teilen einer gemeinsamen Realität ist für mich auch ein wichtiger Aspekt,als notwendiges Merkmal einer seelischen Verbundenheit.
Aber was die "Vollkommenheit" angeht,hast du mich wohl missverstanden,anja:
Ein Liebender soll seinen Partner nicht als die Krone der Schöpfung ansehen,sondern ist sich seiner Macken vollkommen bewusst.Auch verflucht er diese von Zeit zu Zeit,allerdings wäre der geliebte Mensch nicht der Selbe,nämlich der,in den man sich verliebt hat,hätte er nicht diese "Macken".

kurz: Charakter inkl. Macken+Mängeln=menschl. Unvollkommenheit=>Liebe zum Menschen aufgrund der Unvollkommenheit=vollkommenes "Gesamtbild" aus Sicht des Liebenden


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BeitragVerfasst: 8. September 2007, 15:02 
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ambre hat geschrieben:
kurz: Charakter inkl. Macken+Mängeln=menschl. Unvollkommenheit=>Liebe zum Menschen aufgrund der Unvollkommenheit=vollkommenes "Gesamtbild" aus Sicht des Liebenden[/b]


ok..nur hast du damit liebe noch nicht ausreichend definiert.(was sowieso nicht leicht sein dürfte)
bisher lässt sich festhalten: liebe ist bzw. mit liebe verbindet man:
1.ein gefühl sehr starker zuneigung
2. hingabe, respekt,vertrauen rücksichtnahme, verständnis
3. die ganz spezielle chrakterzusammensetzung des anderen erscheint einem als vollkommen
4. gemeinsame realität teilen

wodurch aber kommt das alles zustande?
also was muss gegeben sein am anfang, damit man die möglichkeit hat, liebe zu empfinden bw. dieses gefühl entstehen zu lassen?


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BeitragVerfasst: 9. September 2007, 10:43 
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Ja, das ist natürlich eine gute Frage.Ich habe nun eher vorhandene Liebe zu definieren versucht,und nicht ihren Ursprung.Aber natürlich hängt das alles eng zusammen.Ich denke,die Liebe schlummert immer in einem,aber tritt erst in bestimmten Momenten zum Vorschein,meistens,wenn man bei jemand Anderes irgendwelche Eigenschaften oder Merkmale entdeckt,mit denen man sich verbunden fühlt.(da man sich mit ihnen identifizieren kann oder sie in irgendeiner Form positive Erwartungen auslösen).


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BeitragVerfasst: 9. September 2007, 20:56 
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ambre hat geschrieben:
tritt erst in bestimmten Momenten zum Vorschein,meistens,wenn man bei jemand Anderes irgendwelche Eigenschaften oder Merkmale entdeckt,mit denen man sich verbunden fühlt.(da man sich mit ihnen identifizieren kann oder sie in irgendeiner Form positive Erwartungen auslösen).


jaa...das ist das wichtigste, um realität teilen zu können. gemeinsamkeiten, dinge die verbinden.

abgesehen von der entstehung des gefühls, ist überhaupt jeder mensch fähig dazu? sowohl liebe zu empfinden, als auch anderen die möglichkeit geben ,einen zu lieben...kann das jeder?


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BeitragVerfasst: 10. September 2007, 13:56 
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Es kann da bin ich davon überzeugt, erstmal jeder, die frage ist nun aber die, kann man diese Gabe zu lieben, durch Erfahrungen wieder komplett verlieren ?

Zudem denke ich, überseht ihr etwas wichtiges bei eurer Theorie, das wichtigste können sowohl Gemeinsamkeiten als auch Differenzen sein, denn Übereinstimmungen ermüden den Mensch meist, da er keine Herausvorderung und dadurch kein INteresse mehr verspührt sich mit dem Thema bzw. mit dem Partner zu beschäftigen! Wobei ich klar zwischen "Gemiensamkeiten" und "Dinge, die einen verbinden" unterscheide, Gemeinsamkeiten sind also meiner Meinung nicht notwendig, Dinge die einen verbinden müssen aber ganz klar vorhanden sein!

Mfg Max


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BeitragVerfasst: 10. September 2007, 23:32 
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Registriert: 9. August 2007, 22:38
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anja hat Folgendes geschrieben:
abgesehen von der entstehung des gefühls, ist überhaupt jeder mensch fähig dazu? sowohl liebe zu empfinden, als auch anderen die möglichkeit geben ,einen zu lieben...kann das jeder?

Somit nähern wir uns meinen Erachtens doch ein wenig mehr dem Kern des Ganzen(was natütlich nicht so klingen soll,als könnten wir uns des Rätsels Lösung bezügl. der Liebe auch nur erträumen...;)..).
Das mag sich nun viellcht. etwas unphilosophisch anhören,aber meiner Ansicht nach ist die Liebe keine Gabe,die die Natur üblicherweise für den Menschen bereithält,wie das Augenlicht oder den Hörsinn.Sie ist,so denke ich,vielmehr etwas(womögl. mit einem Charakterzug vergleichbar),das von Lebewesen zu Lebewesen weitergegeben werden muss.Beispielsweise bin ich fest davon überzeugt,dass ein Mensch,welcher niemals Liebe erfahren hat und dem auch keinerlei Nachahmungsmöglichkeiten gegeben warenund sind, auch weder Liebe fühlen noch weitergeben kann.So kann es auf der anderen Seite so verlassen,dass eine Mutter, natürlich wie meistens(hier erst recht);in dem Unterbewusstsein ihres Ungeborenen Kindes schon z.B. durch das rituelle Singen einer bestimmten Melodie/eines Liedes,Liebe verankern.

=>In der Regel hat also jeder Mensch die "biologischen Vorraussetzungen"(falls man das so nennen kann),Liebe zu empfinden,allerdings fehlt Einigen praktisch die Möglichkeit dazu,da ihne die Liebe einfach unbekannt ist.

Was meint ihr?^^


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BeitragVerfasst: 12. September 2007, 12:55 
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ambre hat geschrieben:
.Sie ist,so denke ich,vielmehr etwas(womögl. mit einem Charakterzug vergleichbar),das von Lebewesen zu Lebewesen weitergegeben werden muss.Beispielsweise bin ich fest davon überzeugt,dass ein Mensch,welcher niemals Liebe erfahren hat und dem auch keinerlei Nachahmungsmöglichkeiten gegeben warenund sind, auch weder Liebe fühlen noch weitergeben kann. [...]
=>In der Regel hat also jeder Mensch die "biologischen Vorraussetzungen"(falls man das so nennen kann),Liebe zu empfinden,allerdings fehlt Einigen praktisch die Möglichkeit dazu,da ihne die Liebe einfach unbekannt ist.

Was meint ihr?^^


das passt hierzu: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/02/Gefuehllose


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. September 2007, 15:48 
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Registriert: 9. August 2007, 22:38
Beiträge: 11
Hey,danke für den Link;)-war echt mal interessant.Wenn man davon ausgeht,lag ich mit meiner Theorie doch gar nicht so falsch..nur,dass ich die traumatischen Erlebnisse weggelassen hab.


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