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 Betreff des Beitrags: Gleichgültigkeit
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2008, 20:16 
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Wohnort: Hannover
warum ist einem manchmal alles egal, alles unwichtig, alles Gleichgültig?

es gibt so Tage da is mir alles sch### egal, heute ist wieder so ein Tag. Mir wurde nix böses angetan außer dass es heute bisl stressig war und trotzdem verspüre ich eine leere in mir. Keine Gefühle, keine Interesse und keine Motivation...bin ich krank? Gut jeder hat nen schlechten Tag aber bei mir kommt das aber seeehr oft vor, ich werde dann nicht zickig oder so (^^ bin ja keine frau) aber irgendwie mag ich mit niemanden Reden, kein bock über witze zu lachen oder sonst was. Es könnte die Welt untergehn und es würde mich nicht die Bohne jucken.

Kennt ihr diese Gefühl des Nichts-fühlen oder auch der Gleichgültigkeit? Warum gibt es so ein empfinden?...nicht wirklich produktiv sowat :(

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Narf


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2008, 21:28 
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Beiträge: 154
Dann bin ich auch krank.

Das Gefühl kenn ich nämlich gut.... man würde es in dem Moment sogar begrüssen
wenn diese ganze Farce unserer jämmerlichen Existenz endlich vorrüber wäre...

Und dieses zeitweilige Gefühl der Leere weckt in mir den permanenten
Wunsch nach Endlichkeit und eben nicht nach ewigem Leben (nach dem Tode),
so wie es manche Religionen uns verkaufen wollen... ein Grund dass ich
an die Menschen glaube und nicht an einen erettenden persönlichen Gott.

Aber zum Glück gibts auch andere Tage...

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Wir müssen unseren Mitmenschen immer noch die Möglichkeit
lassen, aus jenen Schubladen zu klettern, in die
wir sie vorher selbst hinein gesteckt haben.

(c) by sternstaub 2008


  
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BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2008, 10:14 
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bestimmt hat das alles einen Sinn und irgendeinen Ursprung aber ich kann mir beim besten willen nicht zusammen reimen warum mir manchmal so ist, tut aber gut zu wissen dass man nicht wahnsinnig ist und es anderen auch so geht. Könnte man sowas als "Depression" ansehen..? ich meine ich habe ja eigentlich keinen Grund dazu

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Narf


  
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2008, 11:34 
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Beiträge: 154
Ja, würde ich sagen, so eine Art Depression ist das...
Das sollte aber nicht so schlimm sein, so lange du dein Leben
bestimmst und nicht das Gefühl dich fest umklammert oder sogar ganz
im Griff hat.

Ich kann damit leben, weil es nur zeitweise ist, sollte es aber
den größten Teil meines Lebens ausmachen würde ich mir eine Strategie
dagegen überlegen... möglicher Weise professionelle Hilfe suchen oder so.

Aber wie gesagt, ich kenns zwar, ist aber gegen meine überzeugte
provitale Einstellung eindeutig unterlegen.

Es hängt auch sehr stark von Faktoren ab wie hormonelle Schwankungen,
da ich unter anderem auch eine leichte Stoffwechselerkrankung habe.
Zum Ausgleich helfen mir leichte Medikamente.
Was auch gut wirkt ist Fitness oder versuch einfach mal zu Testen ob etwas
Solarium da gegensteuern kann. Wenns sehr stark ist, würde ich mich aber trotzdem mal
gesundheitlich komplett durchchecken lassen vom Doc.
An sonsten versuch mal etwas Solarium (ein- zweimal die Woche reichen),
da oft Depressionen oder solche negativen Gefühle/ Gedanken
eher in der "düsteren Jahreszeit" auftreten, in der der Haut einfach die
nötige Sonne fehlt...

Philosophische Gedanken alleine helfen da oft nicht weiter.

Sorry wenn ich dich mit meinem Text jetzt bissel "überrannt" habe.
Schönes Wochenende
Gruß Rico

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BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2008, 13:03 
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ne danke is sehr hilfreich, werde ma versuchen die tage ins solarium oder so zu gehen, auch wenn ich diese künstliche bräune eigentlich nich ab kann ^^. Aber vielleicht sollte ich noch erwähnen dass ich ein nervenproblem habe, war deswegen bis jetzt noch nicht beim arzt , ich werde relativ schnell nervös und unruhig...habe dann auch manchmal im extremfall atemprobleme, mir wird dann immer voll warm und so aber meine dass im griff zu haben

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Narf


  
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BeitragVerfasst: Fr 11. Jan 2008, 13:11 
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Beiträge: 154
Hmmm... vieleicht lag ich da doch nicht all zu weit daneben.

Dann lass das mit dem Solarium besser erstmal... wenn du schon konkrete
Symptome haben solltest, und lass dich gleich mal durchchecken.
Also komplett mit großem Blutbild etc.
Auch wenn ich kein Mediziner bin, klingt es für mich nach der Schilddrüse...
Möglicherweise eine Überfunktion also eine Hypertyreose.
...kann mich aber auch täuschen. Sowas kann heute sehr gut behandelt werden
wenn die Behandlung schnell erfolgt und man nicht zu lang wartet.
Man sollte generell immer auf die Signale seines Körpers höhren.
Wenn nix gefunden wird, kannste dir immer noch (wohl dosiert) etwas künstliches Licht gönnen...

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BeitragVerfasst: So 13. Jan 2008, 13:37 
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so habe nun für mich eine Entscheidung getroffen, werde mich jetzt stark darauf konzentrieren positiv zu denken und meine scheiß nerven unter Kontrolle zu bringen.. sollte mir das alleine nicht gelingen werde ich mich mal zum Doc bewegen.

Naja ob das diese leere wieder füllt...ma sehn

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Narf


  
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BeitragVerfasst: So 13. Jan 2008, 19:34 
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Beiträge: 154
Das musst du selbst entscheiden.

Bedenke aber dass verändete Gefühls- Gemütszustände mit hoher Wahrscheinlichkeit
auf veränderte körperliche Ursachen zurück zu führen ist.
Sich mal gründlich durchchecken zu lassen, ist nie von Nachteil.

Und angenommen ich liege da nicht wirklich daneben,
dann frage dich selbst was dagegenspricht. Das was du gewinnst ist
grösser als das was du riskierst...
Ich spreche da aus Erfahrung kannste mir glauben.

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BeitragVerfasst: Di 8. Apr 2008, 17:26 
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ich würde auf zuviel melatonien tippen


  
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo 14. Apr 2008, 13:52 
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Hallo,

ich kenne diese Stimmung die du beschreibst gut. Ich denke das es das ist, was Kierkegaard mit der Verzweiflung des Menschen meint. Meiner Meinung nach ist das die Grundstimmung des Menschens, die er ständig versucht zu übertönen, durch Arbeit, Sport, Partys, Drogen... (Natürlich wäre dann Gleichgültigkeit, die Konsequenz von der unten geschilderten "Verzweiflung des Menschen")
Kierkegaard erklärt, das jeder Mensch diese Verzweiflung (im Sinne von Disharmonie, Depressive Verstimmung), in sich trägt, auch wenn dieser behauptet 'gesund' zu sein. Er bezeichnet diese Verzweiflung als eine Krankheit, eine notwendige Krankheit, um zu sich selbst zu finden, einen höheren Blick zu bekommen. Wobei er als Endziel die Gotteserkenntnis im Auge hat; dieser Meinung schließe ich mich jedoch nicht an.

Der Mensch ist dadurch verzweifelt(im oberen Sinne), weil er Vernunft hat, über sich und die Welt reflektiert.
"Also ist es ein unendlicher Vorzug, verzweifelt sein zu können, und doch ist es nicht nur das größte Unglück und Elend, verzweifelt zu sein, es ist Verlorenheit."
Weiter führt er aus, dass gerade die Verzweiflung den Menschen über die Tiere erhebt, also kann man deuten, das jene Verzweiflung nur bei vernunftbegabten Wesen(=Mensch) vorkommt.


Und zuletzt noch eine Beobachtung/Erfahrung von mir: Die meisten Menschen scheinen glücklich und zufrieden zu sein. "Ausgeglichen". Doch ich schließe mich hier Kierkegaard an, dies habe ich auch beobachten können: "Wie der Arzt wohl sagen mag, dass vielleicht nicht ein einziger Mensch lebe, der ganz gesund ist, so müßte man, wenn man den Menschen recht kennt, sagen, dass nicht ein einziger Mensch lebe, ohne wenigstens etwas verzweifelt zu sein, ohne doch zuinnerst eine Unruhe zu tragen, einen Unfrieden, eine Disharmonie,(...)"

Und noch ein Argument Kierkegaards gegen einen sicherlich schon aufsteigenden Einwand:
"Diese Betrachtung wird gewiß manchem wie ein Paradox erscheinen, eine Übertreibung, dazu eine düstere und vestimmende Anschauung. Doch ist sie nichts von alledem. Sie ist nicht düster, sie sucht vielmehr Licht in das zu bringen, was man gemeinhin in einem gewissen Dunkel stehen lassen möchte; sie ist nicht verstimmend, im Gegenteil erhebend, da sie jeden Menschen unter der Bestimmung der höchsten Forderung an ihn betrachtet, Geist zu sein. Sie ist auch kein Paradox, vielmehr eine konsequent durchgeführte Grundanschauung und insofern auch keine Übertreibung.
Die allgemeine Betrachtung der Verzweiflung bleibt dagegen beim Anschein stehen und ist so eine oberflächliche Betrachtung, das heißt, gar keine Betrachtung. Sie nimmt an, dass jeder Mensch ja am besten bei sich selber wissen müsse, ob er verzweifelt ist oder nicht. Wer von sich selber sagt es zu sein, der gilt für verzweifelt, aber wer nicht von sich selber meint, es zu sein, der wird auch nicht dafür angesehen.
Demzufolge wird die Verzweiflung ein selteneres Phänomen, statt dass sie das ganz Allgemeine ist. Das ist nicht das Seltene, dass einer verzweifelt ist; nein, das Seltene ist, das sehr Seltene, dass einer in Wahrheit es nicht ist."

Ich wollte hiermit nur eine andere Sichtweise des Problems einbringen. Eine Lösung ist es nicht, obwohl es evtl. lindernd wirken könnte.
Ich würde diesen Zustand als Auswirkung der (zu dieser Zeit) unübertönten Vernunft annehmen :-).

Dazu möchte ich noch erwähnen, dass ich eine Depression in diesem Falle anzweifle, da Gleichgültigkeit/Gefühlslosigkeit nicht mit einer Depression gleichzusetzen ist, jedoch auch ein Symptom ist.

lG, Philipp.


  
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BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2008, 16:19 
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Heyho ...

Was die Sorge betrifft, ob dies eine Depression ist oder nicht, so würde ich diese Entscheidung definitiv einem Arzt überlassen, denn A: Der hat Ahnung, und B: Der sieht dich vor sich und kann auch Tests machen. Aus diesem Grund schweige ich über diesen Aspekt des Threads.

Was die Gleichgültigkeit anbelangt, so kann auch ich sagen, dass ich solche Tage habe. Manche Monate mal mehr, manche mal weniger. Ich denke aber, dass diese (jedenfalls bei mir) daher rühren, dass ich unterbewusst oder leider auch zum Teil bewusst über mein Leben bzw meine derzeitige Situation grüble.

Ich selbst finde, das wir Menschen durch unsere heutigen Möglichkeiten zur Gestaltung unseres Lebens leider auch viele Möglichkeiten haben, ein nicht zufriedenstellendes Leben zu führen, denn viele isolieren sich, trüben ihre Wahrnehmung durch Drogen (egal ob legal oder illegal), verharren körperlich inaktiv (egal ob Job oder Freizeit), lassen sich unterdrücken (egal ob Gruppenzwang oder Betriebshierarchie) oder aber ernähren sich so gegen den Sinn unseres Körpers, dass dadurch vieles schief läuft. Und diese Gründe sind es auch oft, die sich dann "durch die Hintertür" bei uns melden und Wortlos ihre Sorgen und ihr Leid klagen.


Was die Theorie von Kierkegaard anbelangt, so kling diese sehr interessant, doch ich denke dieser Zustand ist nicht die Grundstimmung des Menschen, sondern eben genau so wie viele andere Zustände ein Produkt der Umstände (innerlich wie äußerlich) und eben der Gedankenwege. Sie als "Die Grundstimmung" zu bezeichnen halte ich für zu gewagt. Zudem Verdränge ich sie nicht durch "Arbeit, Sport, Partys, Drogen...", sondern manipuliere sie höchstens. Dabei muss man noch sagen, das Punkt 1, 3 & 4 hiervon auch afür bekannt sind, eine solche Stimmung noch zu fördern, statt sie zu verdrängen.

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BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2008, 23:37 
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Hallo,

vielen Dank für deine Meinung zu meinem Beitrag.

Bezüglich der Depression gebe ich dir recht.

Ich war gerade im Theaterstück "Faust", und will die Frage, deinen Aussagen entsprechend, aufwerfen:
Welche Umstände machen den Menschen den glücklich, ausgewogen...?

:-)

lG, Philipp.


  
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BeitragVerfasst: Mi 16. Apr 2008, 09:38 
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Hallo Philipp,

das kommt immer darauf an was du unter glücklich verstehst.
Ich verstehe unter Glücklichsein dass ich mein Leben so lebe wie ich es mir wünsche.

Da die Wünsche der einzelnen Menschen aber durchaus unterschiedlich sind,
versteht jeder Mensch also etwas anderes unter glücklich sein...

Für den einen stellt glücklich sein also etwa das Ausleben seiner speziellen
sexuellen Vorlieben dar und ein anderer ist glücklich wenn er sich der
Bildhauerei zeitlich ganz hingeben kann. Es hat also immer etwas mit den
Möglichkeiten zu tun. Das ist aber nur die kleinere Hälfte, die andere ebenso
Wichtige sehe ich im rein Körperlichem also sowohl im Genetischem
und gesundheitlichem Zustand jedes Einzlnen.
Was für mich jetzt auch von Bedeutung (aber nicht von entscheidender
Natur) für das Glücklichsein ist Situation also die Lebensumstände in denen
man sich befindet dies bestimmt zwar direkt und indirekt die Möglichkeiten
sollte aber nicht überbewertet werden m.E.
Zu erwähnen ist aber auch noch die (Lebens-)Erfahrung und die Bildung die man
hat. Habe ich schon einen Weltkrieg miterleben müssen, dann brauche ich
aufgrund dieser Erfahrung wesentlich weniger Möglichkeiten (Mateielles etwa)
um glücklich zu sein. Glück referenziert sich also immer zu seinem
Gegenstück - und wenn es "nur" ein regelmäßiges tägliches warmes
Essen ist was ich mir wünsche um glücklich zu sein.....

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BeitragVerfasst: Mi 16. Apr 2008, 09:43 
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Philipp hat geschrieben:
Welche Umstände machen den Menschen den glücklich, ausgewogen...?


Ok, hier mal ein paar spontane Einfälle von "passiven" Gründen für eine positive Stimmung: In einer funktionierenden Beziehung zu leben, Freunde zu haben und sich dessen bewusst sein, Zufrieden mit seinem Leben zu sein, Zu merken, dass man gesund ist, zu wissen, dass man anderen Helfen kann (ohne gleich das Helfersyndrom zu haben ^^), Positive Erinnerungen an vergangenes zu haben, zu wissen, was man erreicht hat im Leben.

Ja, ich weiss, es handelt sich bei allem um Gedanken bzw um ein Besinnen auf seine eigene Existenz und was damit zusammen hängt, aber dazu muss man auch sehen, dass ein Mensch immer Denkt, egal was er tut, und je nachdem, worauf man den Fokus legt, schwenkt die eigene Empfindung mit hin und her. Es sind nicht die Umstände selbst, die des Menschen Empfindungen formen, sondern eben die Wahrnehmung des Menschen, was er betrachtet und wie er es tut.

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BeitragVerfasst: Fr 18. Apr 2008, 23:49 
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Ich meine auch nicht Gefühle in diesem Sinne, bzw. Kierkegaard, den ich zitierte, sondern etwas tiefgreifenderes.
Näheres evtl. später.


  
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