Jeps, da hast du eindeutig Recht, eine Lenkung und damit verbundene Einschränkung der Gedanken ist auch meines Erachtens nach
nicht "belebend".
Allerdings hebe ich immer wieder hervor, dass man keinesfalls seine Gedanken stur nach diesem kleinen Denkanstoß richten soll.
Die Gedanken sind frei - so soll es auch bleiben.
Eigentlich hatte ich mir bei der Überschrift folgendes gedacht:
1. Kann man das "belebende" als ein Attribut der Gedankenführung ansehen (hast du ja auch getan).
2. Kann man das "belebende" als einen kleinen Hinweis darauf ansehen, was in der Gedankenführung vorkommen wird (also das Ziel, nämlich den Anschub, herauszufinden was für jemanden selbst belebend sein kann).
3. Ist das Ganze dann ein Wortspiel
Zitat:
Es wird in eine spezielle Richtung gebündelt.
Tja, genau das ist es, wovon eine kleine Gedankenführung ihr ganzes Leben lang träumt:
So umfassend zu sein, dass sie einem Menschen das Denken abnimmt und dieser nur lesen muss.
Allerdings ist dies nicht möglich, da eine solche Gedankenführung so umfassend sein müsste, dass sie wohl das 8-Fache des Umfangs einer Bibel haben würde (wenn man die Gedankenführung kurz halten würde).
Die Gedanken in eine Richtung zu bündeln tue ich deshalb nicht.
Bündeln ist so ein schwammiges Wort, es kann umfassend, aber auch genau sein.
Deshalb sollte man es in diesem Fall durch ein einfaches "leiten" ersetzen.
Übrigens: Es gibt (gab) auch Versuche, die Gedanken wirklich zu einem genauen Punkt zu führen.
Klassisches Beispiel (mag etwas krass klingen, stimmt aber): Hitler.
Allerdings kann man in diesem Falle das Gedankenführen zu einem genauen Punkt mit dem Wort "Propaganda" ersetzen.
Hat die Kirche übrigens auch Jahrhunderte lang betrieben
mfg,
Anthrax