von SeriöserBenutzer » Sa 25. Jun 2011, 17:04
Beatwprtung der Frage für die östliche Philosophie:
Bekanntlich war ja Buddha ursprünglich ein meditierender Philosoph, aber die Überlieferung hat dann aus ihm einen heiligen gemacht. Man kann sagen, im Budddhismus interessieren sich die meisten nicht für Philosophie, sie wollen bloß praktizieren. Um dies in Ruhe tun zu können, ohne den gesamten überlieferten "Schriftverkehr" des Buddhismus lesen zu müssen, wurde der Mythos des Übertragung der Lehre jenseits der sprachlich vermittelten Lehre geschaffen. Von einer Unterbrechung der Übertragungslinie im Buddhismus kann gesprochen werden überall da, wo man sich zwar als Buddhist fühlt, sich aber für die Schriften nicht interessiert. Um einen gewinn aus dem studium der Schriften ziehen zu können, muss man selbst Philosoph, also freidenker werden. Aber das ist den Mächtigen im Buddhismus nicht recht. Sie wollen ein fußvolk, das unkritisch an eine Erleuchtung glaubt, die, wenn man brav seine Übungen macht, sich irgendwann einstellen wird.
Beantwortung der Frage für die westliche Philosophie:
Mit welchem Denker/Redner/Schriftsteller hat die westliche Philosophie angefangen? War es Thales? Er war wohl einer der ersten. Diejenigen, die von ihm inspiriert wurden, haben seine Gedanke verändert, und manche haben könträre Lehren geschaffen, oder Lehren, die mit dem, was er lehrte, nicht viel zu tun haben. Sein Denken ist heute nur noch wenigen bekannt. Es ist viel daraus entstanden.