Philosophie

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Philosophie

Beitragvon linchen » Di 22. Nov 2011, 20:39

Unter Philosopie erscheint in Wikipedia folgender Text:

In der Philosophie (griechisch φιλοσοφία, lateinisch philosóphia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu deuten und zu verstehen.

Von anderen Wissenschaften unterscheidet sie sich dadurch, dass sie sich nicht auf ein spezielles Gebiet oder eine bestimmte Methodologie begrenzt, sondern durch die Art ihrer Fragestellungen und ihre besondere Herangehensweise an ihre vielfältigen Gegenstandsbereiche charakterisiert ist.

Die Anfänge überlieferten Denkens von abendländischen (westlichen) Philosophen gehen bis auf das 6. vorchristliche Jahrhundert zurück. In der antiken Philosophie entfaltete sich das systematische und wissenschaftlich orientierte Denken. Im Lauf der Jahrhunderte differenzierten sich die unterschiedlichen Methoden und Disziplinen der Welterschließung und der Wissenschaften direkt oder mittelbar aus der Philosophie, zum Teil auch in Abgrenzung zu irrationalen oder religiösen Weltbildern oder Mythologien.


Nun zu meiner Frage. Ich schreibe schon seit Jahren mystische Geschichten mit dem Hintergrund des freien Enddenkens....
Trotzdem sollte in den Geschichten eine Richtung erkannt werden.
Mit folgender Geschichte stoße ich als absoluter nicht Lyriker und nicht bewußter Philosoph auf Lob und Kritik, die ich in keinster Weise einordnen kann.

Es geht in folgender Geschichte um die innere Zerissenheit. Besser erklärt.........um die Zerissenheit und Kampf zwischen Geist und Körper.
So soll die Geschichte (eine Mischung aus Phanthasie und Mythologie) aufzeigen, wie in der Nacht der Körper ruht und der Geist aktiv und frei ist und im Gegensatz, wenn am Tag der Körper aktiv und frei ist und der Geist ruht bzw. durch unsere täglichen Verpflichtungen es uns nicht möglich ist unserer Phantasie freien lauf zu lassen. Nun.....unter irrationalen Weltbildern verstehe ich keine logischen rationalen Erklärungen zu haben. Somit wäre meine Geschichte doch eine irrationale Mythologie....oder sehe ich das nun komplett falsch?
Ich bekomme viel Lob von einigen Leuten, die behaupten dies wäre Lyrische Kunst und Philosophie (wobei ich von Lyrik null Ahnung habe)und andere sehen in dieser Geschichte einen Haufen Müll und behaupten ich wäre verrückt.

Nun brauch ich Rat von wirklichen Philosophen und wäre dankbar wenn ihr mir eure ehrliche Meinung zu dieser Geschichte schreibt. Unterm Strich kann ich mit Kritik umgehen das ist nicht das Problem. Aber mich als "verrückt" hinzustellen nur auf Grund einer Mythischen Phantasterei nur weil es nicht der Norm entspricht, mich an die Psychatrie verweisen und mich persönlich beleidigen....also ehrlich gesagt, dann bin ich gerne verrückt...!
Ist Phantasieren verrückt?
Müssten somit alle Kinder und Erwachsene die sich das Phantasieren bewahrt haben in die Zwangsjacke?
Über eure Antworten bin ich sehr dankbar........


Tag und Nacht

Das Mondlicht spiegelte sich auf den Tautropfen Ihrer nackten Füße.

Die schweren süßen Düfte der Nachtblumen erfüllte die Luft, als sie in Ihrer Seidenrobe durch das Gras lief. Ihr Schatten spiegelte Ihre Grazie und Ihre Anmut wider.

Ihr Haar hob und senkte sich auf Ihren Schultern, als sie Myriaden von Nachtfaltern aufschreckte.
Vehement durchquerte sie das Grün und Ihre Amberfarbenen Augen blickten mühelos durch alles hindurch, während Ihre Lippen sich aufrichteten.

Weich und geschmeidig schimmerte Ihre Haut, die Ihre Wildheit offenbarte.
Der Nachthimmel schien weit und unendlich. Ihre Arme presste sie in einer gekreuzten Haltung vor Ihre oberen Gliedmaßen.

Nach einigen Kilometern zu Fuß erreichte sie eine Felsenkante.
Mit Ihren kleinen Füßen berührte sie die kalten Steine und sie schloss die Augen.
Für eine Weile stand sie ohne Bewegung, ohne Emotionen. Dann öffnete sie Ihre Robe und ließ sie achtlos auf den Boden fallen.

Das sorgfältig ausgewählte Unterkleid war von edlem Design. Nach einer kurzen Pause entfernte sie die feine Qualität die Ihre letzte Weiblichkeit verhüllte.
Noch enger kreuzte sie nun die Arme vor den Körper.

Die perfekten Beine waren eng geschlossen und Ihre Haltung war aufrecht.
Fest entschlossen Ihren Körper der Nacht zu übergeben die Ihr die Unendlichkeit versprach.
Dann wurde sie Ihrer eigenen Existenz ausgesetzt und wünschte sich, sie könnte sein oder nicht.

Tag oder Nacht!

Langsam erhob sie Ihre Arme in den Himmel.
Nimm mich….
Sagte sie weich und tauchte in die dunkle, flüssige Weite des endlosen Abgrundes.
Der Wind erzeugte Rytmische Kontraktionen Ihrer Haut, während sie durch die Viskosität drang. Sie fühlte sich überraschend leer, Ihr Körper befreit von einer bestimmten Bürde. Es war die Last der Menschheit.

Schließlich am Ende des Abgrundes starb Ihr Körper, den sie der Nacht versprochen hatte.
Die Morgensonne zwang sie die Augen zu öffnen. Die Unendlichkeit fand ein jähes Ende, denn Ihr Geist war gefangen…………………!
linchen
 

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Re: Philosophie

Beitragvon Philosophiefreak » Fr 2. Dez 2011, 06:32

linchen hat geschrieben:Trotzdem sollte in den Geschichten eine Richtung erkannt werden.

Echt politisch, diese Richtung - viele Worte, die nichts aussagen.
Philosophiefreak
 
Beiträge: 10
Registriert: Do 1. Dez 2011, 06:26


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