ich habe seit Neuestem eine Faszination entwickelt für die Tragödie (und im weiteren Sinn für das Tragische) unter philosophischen Gesichtspunkten, besonders in Verbindung mit dem Problem der Freiheit, mit dem Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft, etc. Ich habe auch schon ein paar Texte sehr verschiedener Art zu dem Thema gelesen, von Aristoteles über Schiller, Lessing, Burke etc., also Texte über die ich mehr oder weniger zufällig oder auf Raten hin gestoßen bin.
Jetzt weiß ich aber momentan nicht, wie ich weiter vorgehen soll (ich studiere zwar Philosophie, aber bei uns wird zu dem Thema leider derzeit keine Veranstaltung angeboten, und bei den Altphilologen wird sehr nah am Text gearbeitet). Ich würde gerne einen groben Überblick bekommen, wer was wann in etwa zu dem Thema gesagt hat, um mir dann Originallektüre auswählen zu können. In den mir bekannten Einführungsverlagen habe ich zu dem Thema keine Einführung gefunden, und unter denen, die ich gefunden habe, kann ich leider nicht beurteilen, was lesenswert wäre. (Und ich möchte auch nicht wochenlang nur noch EInführungen lesen...)
Kann mir irgendjemand, der sich mit dem Thema schon beschäftigt hat, vvielleicht einen Rat geben, was ich zur Einführung lesen könnte, wie ich mich sonst informieren könnte... oder gerne auch gleich Autoren nennen, die zum Tragischen etwas geschrieben haben, was lesenswert ist
Danke!!
Luisa
