Mitleidsethik und Gewissen nach Freud

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Mitleidsethik und Gewissen nach Freud

Beitragvon Dirk » Do 12. Mai 2011, 18:26

Hallo liebe Forummitglieder oder Gäste.
Ich habe folgendes Anliegen:

Ich habe die Aufgabe bekommen die Rolle des Gewissens nach S. Freud in der Mitleidsethik nach Schopenhauer zu untersuchen bzw. zu beurteilen.
Ich stehe hinsichtlich dieser Aufgabe aber leider ein bisschen auf dem Schlauch und benötige Hinweise, inwiefern ich diese Beziehung denn wirklich untersuchen soll. Bis jetzt habe ich Informationen zu Freud und dem Gewissen nach Freud gesammelt und mich über die Mitleidsethik schlau gemacht. Allerdings geht es in der Mitleidsethik ja lediglich darum, dass das Mitleid für Schopenhauer die Triebfeder des moralischen Handelns ist. Jetzt frage ich mich aber inwiefern das Gewissen nach Freud dann in der Mitleidsethik eine Rolle spielen kann. Wie gesagt ich stehe leider ein bisschen auf dem Schlauch und bitte daher um eure Hilfe, Tipps, ratschläge wie auch immer.
Dirk
 

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Re: Mitleidsethik und Gewissen nach Freud

Beitragvon Unruhe » Mo 23. Mai 2011, 19:51

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Danke.
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Re: Mitleidsethik und Gewissen nach Freud

Beitragvon Blödmann » So 26. Jun 2011, 12:56

Schopenhauers Mitleidsehik war doch gar nicht orginell. Sie war einfach nur christlich. Aber man darf nicht vergessen, dass er ja kein richtiger Christ, sondern ein Drittel Christ, ein Drittel Buddhist und ein Drittel Hindu.
Blödmann
 

Re: Mitleidsethik und Gewissen nach Freud

Beitragvon janos » Mo 16. Jan 2012, 23:23

Also die Aufgabenstellung sieht vor, freudsche und schopenhauerische Aussagen miteinander zu vergleichen. Die haben aber zu unterschiedlichen Zeiten gelebt. Ein Vergleich kann also nur von der Zeit des später gelebt Habenden, also Freud ausgehen. Er kann aber auch von heute ausgehen. Man muss sich erstmal für eine Referenzzeit entscheiden, oder den Professor fragen, welche die Referenzzeit sein soll. Soll sie die Zeit von Freud sein, gilt es herauszufinden, inwiefern Freud von Schopenhauer beeinflusst gewesen sein könnte. Soll die Referenzzeit heute sein, müsste man heutige Erkenntnisse erwähnen (Spiegelneuronen etc.), und eruieren, wie a) Schopenhauer und b) Freud den Phänotyp, also die Erscheinung, die Wirkung dieses damals unbekannten Genotypes (der Spiegelneuronen) gesehen und interpretiert haben. Man kann bei so komischen Aufgabenstellungen garnicht genug rückfragen. Professoren mögen es auch, wenn man Rückfragen stellt, glaubich. Eine solche Aufgabenstellung ist gradezu ein Hilfeschrei: "Komm zu mir, frag mich rück!" eines einsamen alten Professors. Unschön, aber Schein ist sicher.
janos
 


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