Kann die Seele krank sein?

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Kann die Seele krank sein?

Beitragvon Blödmann » Sa 25. Jun 2011, 15:17

Es kann nur etwas krank sein was es gibt. Gibt es keine Seele, sondern nur ein Gehirn, dann kann nur das Gehirn krank sein. Aber nicht jeder, der im Gehirn abnormale Zellen aufweist, merkt etwas davon, oder doch? Man kann ja in sein eigenes Gehirn nicht nicht hineinsehen. Man denkt damit, aber man weiß nicht, wie. Mit dem Leiden ist es auch so. Man fühlt sich an der Seele krank, weil man leidet, ohne dass man ein Bein ab hat. Man leidet aufgrund von eigenem Unvermögen, oder aufgrund des Unvermögens anderer. Wenn dieses Leiden immer da ist, egal was man im Leben leistet, und egal, was die andernen leisten, dann ist die Seele krank, so glaubt man. Man glaubt aber auch, dass es eine Seele eigentlich nicht gibt. Psychiater spielen ein doppeltes Spiel. Als Ärzte, die sie sind, müssten sie wissen, dass ein Patient, dessen Gehirn keine abnormen Gewebeveränderungen aufweist, gesund ist, und sich eigentlich nur krank fühlt, ohne es zu sein. Dann unterstützt er diese Einbildung dieser Person auch noch, indem er ihm eine Therapie, ein "Psycho"-Pharmakon, oder beides verpasst. Das ist gemein, ich weiß. Ich verstecke mich in der Anonymität. Aber ich muss jetzt aufhören.
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Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon wk » So 26. Jun 2011, 22:59

Nur Verrückte haben eine Seele.
wk
 

Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon nachdenklich » Fr 1. Jul 2011, 20:50

Hm und was ist verrückt,?
Verrückt wird von der Menschheit bezeichnet wer anders ist.
Und was zeichnet Anderssein aus?
Nicht zur Masse gehören, nicht zur Norm?
Dann bin ich gerne verrückt- individuell

Eine Seele haben heisst
ein Fühlen zu haben,
mag sein dass dies für viele schwer geworden ist,
in einer Zeit wo so viel anderes Gewicht und Wertigkeit hat.
Doch was sind dies für Gewichte und Wertigkeiten???
Dies ist nachdenkenswert!

Eine Seele haben wir alle,
nur manche Menschen haben verlernt sie zu erfühlen und zu erfüllen
liebe Grüsse
nachdenklich
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Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon Mensch » Sa 2. Jul 2011, 12:28

Zitat aus Wikipedia zum Begriff Seele:

„Im heutigen Sprachgebrauch ist oft die Gesamtheit aller Gefühlsregungen und geistigen Vorgänge beim Menschen gemeint. In diesem Sinne ist „Seele“ weitgehend mit dem Begriff Psyche gleichbedeutend.“

Ich persönlich gehe davon aus, dass die Seele wie auch der Geist ein Instrumentarium des Menschlichen Körpers ist, einschließlich seines Bewusstseins, seines ICH. Man könnte es als eine Art immaterielles Organ des Menschen sehen. Demzufolge wäre das Krank sein der Seele, wenn man krank als nicht normal ansieht, durchaus möglich. Unter Umständen kann man es auch als Versuch der Natur ansehen etwas anderes auszuprobieren. Nur das Auskosten der Möglichkeiten hat die Vielfalt der heutigen Lebewesen erzeugt.

Normal ist etwas nur wenn es dem mathematischem/statischem Durchschnitt entspricht.
Immer aber hängt die Bewertung der Dinge vom Betrachtungswinkel ab. Man kann Vieles in positiverem Licht sehen wenn man seinen Standpunkt verschiebt. Wie es der Geist des Menschen häufig zum eigenen Wohlsein vollführt. Das ist sein Immunsystem.

Bei allem, was Menschen schreiben, sagen, hören oder auch nur lesen. Jedes Wort, jeder Satz, jedes Buch entspringt/entsprang menschlichem Geist, den bisher niemand wirklich überschauen kann.
So ist es nur berechtigt die Dinge zu hinterfragen und ggf. Zweifel zu hegen.

Ich habe bei meiner Mutter miterlebt, wie veränderlich die Psyche des Menschen ist. Wie der eigene Geist einem etwas vorgaukelt ohne, dass man selbst etwas bemerkt. Eigentlich kann man sich nie sicher sein die wirkliche Welt ohne Verzerrungen zu sehen. Die Sicherheit entsteht erst aus der Beständigkeit und der Reflektion durch andere Menschen. Aber selbst dann ist sie eine Vermutung, eine Basis, ein Glaube, mit dem man leben kann und muss.


LG
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Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon wk » Sa 9. Jul 2011, 14:07

Die Seele ist das Verdrängte.
wk
 

Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon nachdenklich » Sa 9. Jul 2011, 20:30

wk hat geschrieben:Die Seele ist das Verdrängte.

richtig zumindest sehr oft oder besser zu oft ist dies so, und nur dieses Verdrängen ist das was krank macht.
Die Seele als solche ist nicht krank. Sie ist der Leitstern eines jeden Menschen und es bedürfte des Annehmens eines solchen Leitens.
Es gibt zu viele Hindernisse und Mauern, die der Mensch ach so eifrig um sich herum errichtet hat, und zwar so ausgeprägt, dass er mitunter seine eigene Seele nicht mehr sieht oder gar erkennt.
gruss nachdenklich
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Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon wk » So 10. Jul 2011, 01:06

nachdenklich hat geschrieben:
wk hat geschrieben:Die Seele ist das Verdrängte.

richtig zumindest sehr oft oder besser zu oft ist dies so, und nur dieses Verdrängen ist das was krank macht.
Die Seele als solche ist nicht krank. Sie ist der Leitstern eines jeden Menschen und es bedürfte des Annehmens eines solchen Leitens.
Es gibt zu viele Hindernisse und Mauern, die der Mensch ach so eifrig um sich herum errichtet hat, und zwar so ausgeprägt, dass er mitunter seine eigene Seele nicht mehr sieht oder gar erkennt.
gruss nachdenklich


Ich stimme zu für alle, die mit ihrer Seele Probleme haben, oder die überhaupt eine Seele haben. Leute, die ihr Leben als problemlos ansehen haben keine Seele in dem Sinn, wie ich es oben definiert habe. Diese Definition ("Nur Verrückte haben eine Seele") versucht den Fehler, den Freud gemacht hat zu vermeiden. Sein Fehler war es, jedem Menschen eine Seele zuzusprechen (er nannte es Psyche oder das Unbewusste)und diese Seele generell als krank oder krankmachennd anzusehen, um mehr Patienten zu kriegen. Er wollte auch lieber normale Patienten als verrückte Patienten, vermute ich zumindest. Man darf nicht vergessen: Freud war auch nur ein Mensch. Dass er allen Menschen eine Seele zusprach hatte aber für "Verückte" den Vorteil, dass sie nicht so leicht ausgegrenzt werden. Wenn alle verrrückt sind, kann man sich als echter Verrückter unter denen, die es sich bloß einbilden, gut verstecken.

Seine Seele muss also nur derjenige kennen, der merkt, dass er echte "psychische" Probleme hat. Dieses Kennenlernen ist allemal besser als sich in blindem Gehorsam irgendwelche Pillen einzuwerfen, die hauptsächlich nur aufgrund von Placebo-Effekt wirken, und die, nebenbei bemerkt, auch ganz schön fiese Nebenwirkungen haben können. Weiß allerdings nur aus Büchern.

Zu der Frage "Kann Verrücktsein normal sein?" äußere ich mich vielleicht noch. Ich hab die Antwort im Kopf, bin aber im Moment zu müde sie aufzuschreiben.
wk
 

Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon nachdenklich » Mo 11. Jul 2011, 13:46

Jeder Mensch verfügt über eine Seele- Empfindungen-Gefühle-Gewissen-der eine Mensch mehr der andere eben weniger auch gibt es solche, deren Mauern so hoch sind, dass sie nichts mehr verspüren. Aber auch wenn etwas nicht erfühlbar, so heisst dies nicht, dass es nicht vorhanden wäre.Und wie ich ja auch schon einmal schrieb was ist verrückt - eben anders- anders als die meisten- anders als die Norm- daher auch der Gedanke oder die Aussage - nicht normal- doch was maßt man sich damit an?=
Seine Seele erkenne, was sollte daran falsch sein, es bedeuted doch einfach nur seine Fühlen zuzulassen nicht zu verstecken nicht zu verschleiern.
Und sicher in blindem Gerhorsam etwa Pillen einzuwerfen, dies mag vorübergehend hilfreich sein, wenn ein Mensch nicht mehr recht mit sich zurecht kommt.
Doch ein Dauerzustand ist dies nicht.
Und ja da gibt es schon massive Nebenwirkungen bis hin zu Abhängigkeiten.
Das eine Problem wird -vermeintlich gelöst- zum Preis eines anderen.
Zu dem letzten Satzt kann -verrücktsein - normal sein.
Man denke doch nur einmal an autistische Menschen, die ganz andere Fähigkeiten aufweisen, die den anderen, den vermeintlich - normalen Menschen- verschlossen bleiben.
nachdenklich
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Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon Blödmann » Mi 13. Jul 2011, 11:34

Meine Mutter hat mir beigebracht, dass ich nicht lügen soll. Und ich halte mich auch immer dran.

Dies ist eine Beichte: Nachdem ich den Eröffnungsthread als Gast geschrieben hatte, schrieb ich mir am nächsten Tag unter einem anderen Namen (wk) selbst eine Antwort. Ich tat dies nicht ohne Grund. Ich wollte weiterschreiben, aber es ist unlogisch wenn sich jemand selbst antwortet. Wenn er aber den Anschein erweckt, ein anderer habe ihm geantwortet, können Außenstehende denken, dass hier ein Dialog zwischen zwei Usern im Gange sei und sich beteiligen. Hat wohl auch funktioniert. Den Namen zu wechseln ist als unangemeldeter Gast sehr leicht, (obwohl die psychischen Kompliktionen, die sie daraus ergeben, nicht unerheblich sind). Für angemeldete User ist es mit einigem Geschick aber ebenfalls möglich. Ich möchte aber nicht verraten, wie mans macht. Ich habs noch nie gemacht. Ich bin immer ein ehrlicher Forumsbenutzer gewesen. Nun gut. In einem anderen Philosophie-Forum (ich verrate nicht welches) gab es für angemeldete User die unsinnige Möglichkeit einen anderen Namen anzeigen zu lassen. Ich machte davon nur eine Woche lang Gebrauch. Ich erschien dort täglich mit einem anderen Namen. Ich fand es lustig. Aber dann verlor ich langsam die Lust daran. Der Grund wieso ich von dieser Möglichkeit, mich zu tarnen Gebrauch machte, war folgender: die anderen reagierten zu emotional auf meine Beiträge. Einige von ihnen hatten noch ein Hühnchen mit mir zu rupfen. Bei manchen wusste ich nicht, wieso er so sauer auf mich war, oder wieso er dermaßen patzig antwortete. Vielleicht war er ja früher mal ein anderer...
Blödmann
 

Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon sigmundfreuts » Fr 15. Jul 2011, 13:32

nachdenklich hat geschrieben:Seine Seele erkenne, was sollte daran falsch sein, es bedeuted doch einfach nur seine Fühlen zuzulassen nicht zu verstecken nicht zu verschleiern.


Gefühle rauslassen ? Okay.

Lust und Unlust, auf somatischer Ebene.

Liebe und Angst, auf zwischenmenschlicher Ebene.

Jetzt ist es raus.
sigmundfreuts
 

Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon umbenannt » Di 19. Jul 2011, 12:13

Ihr könnt euch sicher vorstellen wer ich bin. Jawohl, ich bin der Threadgründer. Als ich diesen Thread gründete musste ich mir einen Namen geben. Ich nannte mich Blödmann, weil es teilweise tatsächlich zutrifft.

Ich hab noch eine Idee zum psycitrischen Diskurs beizusteuern:

Vielleicht entstehen psychische Störungen oft dadurch,dass die anderen von einem erwarten, man solle der gleiche bleiben. In der Therapie wird versucht ein Gegengewicht zu schaffen. Mit wird jetzt allerdings klar, dass es eher vom Zufall abhängt, ob Leute wollen, dass man sich ändert oder dass man "der gleiche" bleibt. Wenn eine Ehefrau z.B. zufrieden damit ist, dass ihr Mann für sie arbeiten geht, aber unzufrieden damit ist, dass er nie was im Haushalt macht, dann wird sie vielleicht zu ihm sagen er solle den Müll rausgringen. Sie möchte also den Teil des Mannes, der für sie Geld ranschafft so lassen, und den Teil, der nicht im Haushalt hilft ändern. Aber geht das überhaupt? Wenn der Mann im Haushalt arbeitet, hat er vielleicht nicht mehr so viel Energie für seine bezahlte Arbeit übrig. Alice Schwarzer, bitte nicht aufregen. Nicht alle Frauen sind so, ich weiß. Die Geschlechter sind aber nun mal verschieden. Frauen, die bei ihrer Rolle bleiben, stellen ein Problem dar. Sie beuten ihre Ehemänner regelrecht aus. Karrierefrauen machen das nicht. Sie beuten oft ihre Untergebenden aus, und wie es privat bei denen aussieht, das übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Was ich hier schreibe könnte ein Psychiater, der ein Fachbuch verfasst nie schreiben, weil er aufgrund der herrschenden ungeschriebenen Regeln das Problem der Geschlechter ausklammern muss. In der Psychiatrie müssen alle Menschen gleich sein, Männer und Frauen werden gleich gemacht. Das ist ja auch der Wunsch der "Emanzen".
umbenannt
 

Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon zwiSpältig » Mo 1. Aug 2011, 03:45

ja und nein
:cry: :lol:

[schon im Sandkasten wurden "Spielverderber" nicht gemocht...] :twisted:
zwiSpältig
 

Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon umbenannt » Do 4. Aug 2011, 09:48

Mir sind voriges Mal zwei Rechtschreibfehler unterlaufen, die den Sinn entstellen:

Statt

"Ich hab noch eine Idee zum psycitrischen Diskurs beizusteuern:"

muss es richtig heißen

"Ich hab noch eine Idee zum psychiatrischen Diskurs beizusteuern:"

Statt

"Mit wird jetzt allerdings klar,..."

muss es richtig heißen

"Mir wird jetzt allerdings klar,..."
umbenannt
 

Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon umbenannt » Do 11. Aug 2011, 10:45

Der folgende verrückte Beitrag ist teilweise eine Reaktion auf die Beitrag von *mensch* und *nachdenklich* und bereits vor einnigen Wochen entstanden, er war zudem viel länger. Ich habe ihn gekürzt.

Kreative Menschen verändern oft die Welt. Kreativ sein ist nicht immer angenehm. Man kann sich damit zwar manchmal ganz gut selbst unterhalten, aber früher oder später möchte man, dass die anderen es akzeptieren und annehmen. Der Erfinder des Otto-Motors konnte froh sein, dass es genug Leute gab, die seine Erfindung ernst nahmen, sonst wäre er vielleicht im Glauben gestorben, eine verrückte Erfindung gemacht zu haben. Menschen, die Einfälle haben, haben es niemals leicht. Es lebt sich viel leichter, wenn man eine Lern- und Arbeitsmaschine ist. Eine solche lebende Maschine tut nur das, was sie vorher gelernt hat, und sie denkt auch nichts, was sie nicht irgendwo vorher von jemandem gehört oder gelesen hat. Wenn die Menschheit nur aus solchen Maschinen bestünde, gäbe es keinen Fortschritt. Die Menschen würden sich dann noch auf dem Kulturniveau von Schimpansen befinden. Mittlerweile ist die Kultur so weit gediehen, dass man meinen könnte: "Es reicht langsam, wir brauchen nicht noch mehr neue Maschinen, Philosophien und andere Neuerungen" Aber der Fortschritt geht weiter, erstens weil die Verrückten (=Kreativen) niemals aussterben, und zweitens, weil die dummen Maschinenmenschen, die ihnen auf den Leim gehen auch nicht aussterben. Selbstverständlich sind auch die Kreativen/Verrückten irgendwie "Maschinen". Denn ihre Ideen entstehen ja nicht aus dem Nichts, sondern aus dem, was sie gelernt haben. Aber Erfindungen und andere kreative Leistungen sind von einem Psychologen nicht vorhersagbar, und das macht die Kreativen schon zu etwas besonderem.
umbenannt
 

Re: Kann die Seele krank sein?

Beitragvon unentgeltlich » Sa 13. Aug 2011, 13:06

Ich leide als Nicht-Psychiater unter einem Phänomen, das ein Psychiater wohl zu den Gedankenstörungen oder dissoziativen Störungen rechnen würde. Ich habe einer Psychologin in der psychiatrischen Anstalt davon erzählt, aber sie ließ mich kaum ausreden (und sie ist dann auch nicht mehr aufgetaucht). In den nächsten Tagen meines einwöchigen Aufenthalts wurde ich dann des öfteren von der Stationsärztin gefragt, ob ich Stimmen höre. Das konnte ich verneinen. Zu dem Zeitpunkt bestand das besagte Problem nicht mehr. Und als es noch bestand, handelte es sicn auch nicht um "Stmmen", sondern um sondern um nur eine Stimme, die immer den gleichen Satz wiederholte, aber nicht den ganzen Tag, sondern nur manchmal. Ich habe an dem Problem gearbeitet, und seit einigen Monaten habe ich das Problem in der damaligen Form nicht mehr. Das Problem hat sich verändert, es taucht (wie damals) wochenlang nicht auf, und ist dann wieder da. Ich habe wiederholt einen Gedanken, den ich gar nicht selbst zu denken scheine, er besteht nur aus einem Wort: dumm. In dem Moment, wo das geschieht, fühle ich mich sehr krank. Vielleicht ist das ja ein Teil der Störung, dass ich mich wegen etwas als Geisteskranker fühle, was im Grunde genommen harmlos und belanglos ist. Harmlos ist es wohl deshalb "im Grunde", weil ich die meiste Zeit des Tages davon verschont bleibe.
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