nachdenklich hat geschrieben:wk hat geschrieben:Die Seele ist das Verdrängte.
richtig zumindest sehr oft oder besser zu oft ist dies so, und nur dieses Verdrängen ist das was krank macht.
Die Seele als solche ist nicht krank. Sie ist der Leitstern eines jeden Menschen und es bedürfte des Annehmens eines solchen Leitens.
Es gibt zu viele Hindernisse und Mauern, die der Mensch ach so eifrig um sich herum errichtet hat, und zwar so ausgeprägt, dass er mitunter seine eigene Seele nicht mehr sieht oder gar erkennt.
gruss nachdenklich
Ich stimme zu für alle, die mit ihrer Seele Probleme haben, oder die überhaupt eine Seele haben. Leute, die ihr Leben als problemlos ansehen haben keine Seele in dem Sinn, wie ich es oben definiert habe. Diese Definition ("Nur Verrückte haben eine Seele") versucht den Fehler, den Freud gemacht hat zu vermeiden. Sein Fehler war es, jedem Menschen eine Seele zuzusprechen (er nannte es Psyche oder das Unbewusste)und diese Seele generell als krank oder krankmachennd anzusehen, um mehr Patienten zu kriegen. Er wollte auch lieber normale Patienten als verrückte Patienten, vermute ich zumindest. Man darf nicht vergessen: Freud war auch nur ein Mensch. Dass er allen Menschen eine Seele zusprach hatte aber für "Verückte" den Vorteil, dass sie nicht so leicht ausgegrenzt werden. Wenn alle verrrückt sind, kann man sich als echter Verrückter unter denen, die es sich bloß einbilden, gut verstecken.
Seine Seele muss also nur derjenige kennen, der merkt, dass er echte "psychische" Probleme hat. Dieses Kennenlernen ist allemal besser als sich in blindem Gehorsam irgendwelche Pillen einzuwerfen, die hauptsächlich nur aufgrund von Placebo-Effekt wirken, und die, nebenbei bemerkt, auch ganz schön fiese Nebenwirkungen haben können. Weiß allerdings nur aus Büchern.
Zu der Frage "Kann Verrücktsein normal sein?" äußere ich mich vielleicht noch. Ich hab die Antwort im Kopf, bin aber im Moment zu müde sie aufzuschreiben.