Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“

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Re: Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“

Beitragvon Wolle » Fr 25. Nov 2011, 21:16

Hallo Sinnsuchender,
ich denke der Urknall war der "Startschuß", erster Potentialausgleich, in Form von Energiefluß. Es gibt das Gesetz von EMK (Elektro-Motorische-Kraft) und GegenEMK; die sagt, daß die GegenEMK der Ursache ihrer Wirkung entgegenwirkt. Das gilt für das "EIN"schalten", entstehen des "Urknalls", genauso, wie für das "AUS"schalten, (Zusammenbruch des Universum). Ein Tei der GegenEMK, die das Ausschalten verhindert, ist wohl der entstandene Symmetriebruch. Insgesamt ist wachsender "dunkeler" Raum und "heller" Raum (Galaxien, Sonnensysteme, u.s.w.) entstanden. Mit dem Raumwachstum hat, nach meiner Beobachtung, auch gleichzeitig ein "Beruhigungs"-start eingesetzt. Sozusagen von äßerster "Wildheit" (Urknall), hin zu "zahmerem" (und vor allem kleineren) Energiefluß. Wenn man an dieser Stelle von Bewußtheit des Raumes und "hell" werden, "intelligent" werden, durch "Energiefluß" mit "Lichtfluß" sprechen kann, dann entspricht es der "Auferstehung", hell, bewußt werden des "Geistes" (Lichtraum). Intelligent werdende Bewußtheit. Im weiteren Verlauf, bis hin zur Erde und Menschwerdung setzt sich diese, meine, Beobachtung fort. Das Ergebnis ist die "personifizierte" Bewußtheit beim Menschen, aus dem Tier heraus bis zur intelligenten Feststellung: Ich bin, (existiere). Also "hell" werden, Geistwachstum, und existent bleiben (GegenEMK), wer stirbt schon gerne?, wäre quasi, vom Urknall aus betrachtet, eine "Wesenheit" der "Energie". Sie ist bei uns in personifizierter, intelligenter, Person angekommen. Aus "Elektro-Motorischer-Kraft", ist durch "Universum"- und "Erd-evolution",
wohl "Emotional-Motorische-Kraft" geworden....denke ich. Falls dieser "Beruhigungstrend" anhält, nehme ich an, daß wir in Richtung "Freiheit", "Friedenheit" gehen....den Paradiesweg finden und dann möglichst auf ihm bleiben, weiter "hell" weden und die "Schöpfung" des "Schöpfers"....Gott (der ewige Paradiesweg), mehr und mehr hell, tief, wahrnehmen und achten. Also Resume; ein achtsamer, heller, Paradiesgang mit
personifiziertem Gott.....besser als unendlich im dunkelen Raum zu sein.....und vielleicht auch wach sein.....geistlebendig in Dunkelheit, sozusagen. Die Erde ist eine Basis für diesen "Gang"....lächel.
Wenn Leben=Liebe= Friedenheit in Freiheit zur Bewußtheit und draußen Realität geworden ist, dann sind wir schon wieder einen Schritt weiter "gegangen". Der real wahrnehmbare "P"- Weg ist das Ziel.....denke ich. Langsam (oder im Moment lieber schnell...lach) zur Gleichheit von wachsender intelligenter "Ratio" und intelligenter "Emotion"....das "goldene Vlies"...der "Goldene Geistfluß" in "goldener Bewußtheit", kommen.
Gruß, Wolle H.
Wolle
 

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Re: Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“

Beitragvon Philosophiefreak » Fr 2. Dez 2011, 06:21

Wolle hat geschrieben:ich denke der Urknall war der "Startschuß"

Was hat den Startschuß ausgelöst?
Philosophiefreak
 
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Re: Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“

Beitragvon overkott » Mo 12. Dez 2011, 23:22

Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann man auch etwas anders stellen: Wofür lohnt es sich zu leben? Die Antwort fällt leichter, wenn wir uns zwischen zwei Dingen entscheiden können: Streben wir nach dem für uns Guten oder Schlechten? Jeder normale Mensch strebt nach dem Guten.

In biblischem Glauben ist Gott der Inbegriff des Guten. Oder anders gesagt: Der biblische Name des höchsten Guten ist Gott. Gott ist das Wort für alles Gute. Die Schöpfungsgeschichte erzählt: Alles, was Gott gemacht hat, ist gut. Als jemand Jesus gut nennt, winkt Jesus bescheiden ab: Es gibt nur einen Guten, Gott.

Gott ist der Sinn des Lebens. Höchstes Ziel ist also ein gutes Leben. Eine Hilfe dafür sind die Gebote. Gott wünscht sich Liebe. Wer ihn liebt, erfüllt seinen Willen. Gott will Nächstenliebe. Menschen sollen nicht nur an sich denken, sondern auch notleidenden Menschen helfen. Dadurch hilft Gott allen Menschen. Wer Gott als Inbegriff des Guten und damit den Sinn seines Lebens erkennt, geht nicht verloren.
overkott
 

Re: Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“

Beitragvon janos » Do 22. Dez 2011, 23:37

"Es gibt nur einen Guten: Gott". Diese Einstellung zieht sich durch die christliche Geschichte und ist, fürchte ich, der Grund für viele Grausamkeiten. Denn, wenn wir eh nicht gut sein können, müssen wir es ja erst garnicht versuchen, oder? Wenn wir nicht durch unsere eigenen guten Taten gerettet werden können, sondern nur durch Gottes Gnade, wozu dann gut sein? Lieber sich unterwürfig zu Gott zeigen und alles Böse auf der Welt weiter tolerieren und unterstützen, so, wie es Martin Luther getan hat mit seinen Bauernopfern und der Zwei-Reiche-Lehre. Diese ganze Gottgefasel mit erhobenem Zeigefinger bringt nichts als Böses: Unterdrückung, Fanatismus, Mord und Totschlag. Es gibt kaum Schlimmeres als den Glauben an einen einzigen Gott in den monotheistischen Todesreligionen. Und deren Kaperung natürlicher und vernünftiger Werte, den Menschen gestohlen und zu "Geboten" umdefiniert. Welche Entfremdung, welcher Diebstahl, welche Ammaßung.
janos
 

Re: Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“

Beitragvon philophax » Fr 23. Dez 2011, 16:42

@ Janos
Bei den etablierten Weltreligionen, wie zum Beispiel der christlichen, gebe ich Dir recht. Es gibt allerdings auch ganz entspannte und friedliche Glaubensrichtungen, die nicht mit irgendwelchen Geboten oder Ritualen den Menschen lenken und unterdrücken. Hier denke ich zum Beispiel an einige kleinere Religionen, die aus den asiatischen Philosophien entsprungen sind.
philophax
 
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Re: Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“

Beitragvon janos » So 1. Jan 2012, 00:46

Ja, vielleicht auch größere Religionen, wie der Buddhismus. Ich möchte nun auch meinen vorigen Beitrag etwas relativieren: Den Monotheismus als Ursache allen Übels darzustellen, greift vielleicht doch nicht. Sicher ist Monotheismus die Grundlage für den Absolutismus gewesen. Andererseits gibt es ja mittlerweile nun auch die Quantentheorie mit ihrem Holismus. Man kann Gott als den einzigen Gott auch so definieren, als dass er die Gesamtheit alles Existierenden ist, also ein verschränkter Quantenzustand Allens mit Allem. Quasi der Masterquant, die Urknallursache, die uns alle verbindet. Aufgeklärte Christen (im Gegensatz zu Kreationisten) sehen das möglicherweise ähnlich. Also. Monotheismus finde ich vielleicht doch ok, im Sinne von aufgeklärtem Christentum, Buddhismus und der Urtheorie von C.F.v.Weizsäcker. Schönes neues Jahr und viel Sinn des Lebens! Gruß, Janos
janos
 

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