Das relevante

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Das relevante

Beitragvon HomoHominiLupo » Fr 1. Apr 2011, 01:42

Selten hat mich mein geist so inspiriert meine gedanken anderen mitzuteilen, sogar würde ich mich normalerweise schämen einen gedanken weiterzugeben, da es heißen würde das der gedanke an sich nicht für mich reicht und ich also an ihm zweifele.

Doch ist mir heute etwas für mich als denkender (und dementsprechend für alle) überaus relevantes klar geworden, sodass angewandt, dieser gedanken sogar fordert das ich ihn an andere weitergebe.
Strebt nicht jeder nach etwas?
Selbst jene die glauben nach nichts zu streben finden für sich relevantes und streben eben nach diesem. Der mensch strebt solange er ist.
Doch ist dieses verhalten nicht unlogisch?

Für mich gab es immer das gefühl das dieses streben nach etwas ultimativ das sein sollte wonach alle menschen streben (abgewandelter kategorischer imperativ) und folgedessen ich mein streben zu anfang noch ist, rauszufinden wonach ich streben sollte, wonach alle und alles streben sollte.
Tragischer weise ist dies die such nach dem sinn und auch zweck von allem, was viele als zu abstrakten halten würden an dieser stelle, hat sich für mich bereits relativiert und ist wie jede andere frage die man sich stellen sollte.
Wie kann man morgens denn aufstehen ohne sich den gedanken zu machen ob man nicht etwas irrelevantes tut, für das wonach man strebt.
Doch jeder mensch tut es, obwohl dies doch neutral betrachtet sämtlicher logik wiederspricht.

Menschlihkeit ist das wesen das den menschen dazu verhilft. Wenn unser wesen erfüllt ist mit dem zustand der menschlichkeit, ist es dann nocht rechtens das der mensch nicht über alles nachdenkt? Oder ist dies ein trugschluss.

In einem zustand der voreingenommenheit, der trauer, des glückes, des hungers so ist unser wesen doch nicht erfuüllt von dem relevanten für einen selbst, von der frage des strebens, sondern wir agieren im wesentlich nach unserem wesen als mensch.
Ab solch einen punkt sollte man sich glücklich schätzen mensch zu sein, denn das was man in solch einem zustand tut ist lediglich das was ein mensch, das wesen eines menschen, tut.

So ist also das relevanten für jegliche existenz garnicht (der gedanke nach) dessen streben, sondern das gefühl, oder mehr noch, die erkenntniss des wesens das man ist.

Das relevante für einen stein ist daher, die erkenntniss das der stein das wesen eines steines ist, und somit im wesentlichen garkein strebenbraucht, wobei genau dieser gedanke auf alles existente anzuwenden ist.

Das relevante aller dinge ist dessen wesen.


Ich schätze nicht das irgendeine person das verständniss besitzt, das gesagte zu kommentieren, was vorsätzlich natürlich meine schuld, mein mangel an ausreichender fähigkeit zur kommunikation, ist. Vielleicht kann mich jemand vom gegenteil beweisen...

F.M.

P.s.
Ich entschuldige mich für mich vehlende groß- und kleinschreibung sowie schreibfehler.
HomoHominiLupo
 

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Re: Das relevante

Beitragvon JoachimStiller » Sa 2. Apr 2011, 05:54

Dass jeder Mensch nach irgend etwas strebt, ist ein interessanter Gedanke, nicht zuletzt dann, wenn man sich selber Rechenschaft ablegen will, wonach man denn selber strebt (tatsächlich) oder gerne streben würde (in seinen Träumen). Leider muss ich Dich hier in Bezug auf die Urheberschaft dieses Gedankens enttäuschen. Der Gedanke ins nicht neu. Schon die alten Griechen haben ihn bis zum Exzess hin und her gedreht. Gruß Joachim Stiller Münster
JoachimStiller
 
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Re: Das relevante

Beitragvon HomoHominiLupo » Sa 2. Apr 2011, 11:49

Mir ist es relativ egal ob es diesen gedanken bereits gab, ich philosophiere nicht um mich selber zu profilieren sondern um gedankengänge zusammenzuführen.
Das wichtige an meiner aussage jedoch ist nicht der "gedanke" des strebens, sondern eben das dieser unwichtig ist, solang jemand oder etwas sich seines wesens bewusst wird oder, was bei denmeist nicht denkenden wesen vorliegt, aus instinkt ihrem wesen folgen und von ihm erfüllt werden.
Wut, trauer, begierde, lust sind alles zustände die nur einige erfahren können. Diese "zustände" (gefühle vlt, besser) erfüllen uns, den gedanken, unser handeln und sind daher für jene die sie erfahren können, teil ihres wesens.
Und wie bereits vorher formuliert strebt der mensch natürlich, dementsprechend ist es teil seines wesens und sollte ihn nicht als erfüllung dieses strebens sondern als den akt des strebens genügen.
Das relevante für den mensch ist bewusst oder unbewusst sein wesen zu "erfüllen" und sich ihm hinzugeben.

Wurde mal wieder etwas länger....
F.M.
HomoHominiLupo
 

Re: Das relevante

Beitragvon Mensch » Sa 30. Apr 2011, 14:29

Was wäre, wenn wir die Welt nicht aufgeteilt sehen.
Der Stein da draußen ist in dieser Welt, wie wir in dieser Welt sind.
Unser Geist (der jedes Menschen wie auch der aller Menschen), ist gewachsen in dieser Welt, durch diese Welt, diese Welt formend.
Unser Geist plaziert uns, orientiert sich, bezeichnet alles (für sich selbst)....uns als Indivduum Mensch.
Kein Tier, kein Stein, kein Baum, sieht uns Menschen so, wie wir in uns sehen.

Selbst das Wort "Wesen" ist eine Erfindung des Menschen.

Das Relevante existiert im Geist des Einzelnen.
Die Welt trägt alles in sich weil wir uns geeingt haben es so zu definieren.
Die Welt als Gesammtes, als Welt zu sehen ist eine Vereinbarung.
Sie wirkt auf uns, wie wir auf sie wirken.
Wir wissen nicht, wie viel der Welt uns geformt hat um sie zu formen.
Wir wissen nicht, wie viel wir selbst sind, wie viel wir Welt sind.

Alles ist abhängig vom Blickwinkel....auch das Relevante.

LG

G.H.
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Registriert: So 13. Feb 2011, 13:18

Re: Das relevante

Beitragvon HomoHominiLupus » So 1. Mai 2011, 03:47

Ich freue mich sehr über die antwort "Mensch" und ich finde sie zudem überaus verwirren und doch logisch.
Ich versuche ersteinmal deinen gedanken aufzugreifen und meine theorie dementsprechenden zu verdeutlichen.
Inbegriffen in "meiner"(vielleicht nicht meiner, aber wer ist schon urheber von ideen?) ist die unterteilung verschiedener wesen, wobei die gegenthese gestellt wird, dass man die welt nicht als einzelne wesen sehen kann, denn so wie wir alles andere formen, formt auch alles andere (die welt) uns. So ist es doch logischer weise ein trugschluss die welt unterteilt zu sehen, denn es geht die abhängigkeit zur restlichen welt verloren. Ich hoffe das spiegelt einigermaßen das wieder was du ausdrücken wolltest.(sonst: bitte ich dich sehr um eine korrektur/ergänzung!)

Und ich stimme mit deiner these überein.
Doch schließt dein gedanke, meinen nichts aus. Es kann wohl war sein das jeder einzelne von uns durch alles andere geprägt ist und auch anders herum, und dementsprechend eine unterteilung bei diesem festen gebilde nicht möglich ist, da das eine nur das ist aufgrund der anderen dinge, jedoch nehme ich mir nun die freiheit zu unterteilen, und den mensch, als mensch zu sehen. Ich zerteile nicht sondern unterteile, denn das wir ja auch schon von deiner these gegeben, dass alles aus allem einzelnen besteht.
Dabei geht die betrachtung der welt als gesamtheit nicht verloren, ich nehme mir nur einen "baustein" heraus und betrachte ihn. Und in diesem gefüge sehe ich das dieser bausteine selber auswirkungen hat auf alles. In diesem moment will ich, aus perspektive des menschen entscheiden ob dieser baustein dinge tut die ihn charakterisieren, ihn zu diesen baustein oder teil machen, nachdem ich ihn herausgenommen habe und dementsprechend dieser baustein das relevante und prägnante für ihn, in anbetracht meiner charakterisierung, tut oder macht, denn weicht er von dem ab, ist er nicht mehr der baustein den ich haben will.
Daher, ich sehe mir den baustein mensch an und tut er nicht das was ein mensch tut, nach dem kreterium (seines wesens) des menschen,ist er kein mensch und tut dementsprechend nicht das relevante für einen menschen und auch dementsprechend nicht das relevante für alles, der welt oder wie man die gesamtheit bezeichnet möchte.

Es freut mich sehr auf solch erfrischende gedanken zu stoßen.
Vielen dank für deine antwort nochmal.

F.M.

P.s. Ich entschuldige mich für fehlende groß- und kleinschreibung sowie rechtschreibfehler.
HomoHominiLupus
 

Re: Das relevante

Beitragvon Simpl » Mi 11. Mai 2011, 03:27

Ganz schön viel, ganz schön verwirrender Text. Junge, Junge. Im Grunde sagst du, dass es ist wie es ist, weil es ist wie es ist. Ich bin der ich bin, soll ja auch mal einer gesagt haben, und viele halten diesen Satz für absolut passendst beschrieben. Und weil es ist wie es ist, ist es auch gut so wie es ist. Und das ist dann wohl die Erkenntnis, aber warum so kompliziert? Is halt wies is und so is gut! Wär doch auch n Ansatz. Man kann sich auf der Suche nach sich selbst auch schon mal velieren, kann passieren.
Mal ganz direkt: Dein Hauptproblem: Du denkst zu kompliziert, des is viel zu viel man. Und hör halt auf, dich immer am Ende deiner Kommentare zu entschuldigen, für was auch immer, gRoß oDeR KleinSchreIbUng, wen juckts... Hab ich jetzt schon mehrmals bei dir gelesen, fällt auf, und zwar negativ. Homo Homidi Lupus, der Mensch scheint dir ein Wolf, aber warum wohl...? Du riechst nach Schaaf, sorry, das muß mal so gesagt werden. Man könnte auch sagen, ohne dich zu sehen, die Opferrolle hat´s dir wohl angetan?! Eigentlich behauptest du ja, dass du gecheckt hast, dass du´s laufen lassen solltest, dann lass halt laufen, des paßt schon alles, des war doch deine Message, jetzt is verinnerlichen angesagt, halt dich ran, nicht an Kleinigkeiten aufhängen. Immer an das Relevante halten. Punkt.
Simpl
 

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