Liebe Forengemeinde, wo passt dieser Beitrag besser hin als hier? Ich hoffe ich verletzte damit niemanden, aber in meinen Augen, den Augen eines Teenagers, erscheint mir dies als wichtig.
Tag für Tag muss ich diese Schandtaten mit ansehen, wiedereinmal werden die sogenannten "Freaks" gehänselt, teils geschlagen, immer und immer wieder nehmen es die Opfer wortlos hin. Es scheint mir, als gäbe es keinen Platz auf dieser Welt für andere, Menschen, die nicht dem Angleichungswahn verfallen sind. Zumindest nicht in der Welt der Menschheit, sie hat sich der Erde eigen gemacht, sie zu ihrem Untertan gemacht für scheinbar alle Zeit, die Welt, Mutter Erde, die uns alles gibt, ist nur noch eine Dienerin ihrer Erzeugnisse. Qualmend ziehen sich Industrien über den Globus entlang, schon lang nicht mehr danken wir der Erde, wir rauben sie aus. Die Macht liegt fast 100 prozentig im Schoß der Wirtschaft, Männer und Frauen werden nicht mehr als diese angesehen, nein, sie sind Verbrauchsprodukte, Arbeitskräfte. Es schmerzt zu sehen wie all dies hingenommen wird, Wehrhaftigkeit für das Recht der Freiheit wird zu Tode bestraft, als Warnung an die Menschheit. Ist dies im Sinne unserer Erschaffer, wer immer sie auch sein mögen? Ich bin 14 Jahre, in vielen Augen zu belächeln und nicht ernstzunehmend, aber auch ich weiß, die Tage der Freiheit, der Phantasie, der Freude sind gezählt. Bereits im Kindesalter stirbt die Phantasie in uns, Phantasie, ein Mittel welches Leben retten kann. Selten finden Märchen den Weg zu unseren Ohren, ein Samen der Phantasie, und falls es doch so ist, wird das Träumen von Wesen einer anderen Welt belacht und beschmunzelt. Somit ist die Phantasie nur noch ein blasser Gedanke, nicht mehr als ein Staubkorn. Einst sprach ein Mann weise Worte:„Die Gesellschaft möchte, daß die Menschen auf festen Schienen fahren. Dann weiß man, wo sie in einer Stunde ankommen. Dies ist berechenbarer, als wenn sie zu Fuß gehen. Ein Drama, wenn sie auf halber Strecke einen Weg in den Wald einschlagen: Wo kommen wir dahin? Wo bleibt unsere Effizienz? Wo bleibt unsere Vormachtstellung auf dem Weltmarkt?“ (Hans-Peter Dürr) Einige, wenige Menschen jedoch sehen diese Krise. Für viele sind sie die "Freaks", die "Anderen", die Mitläuferschaft auf dem Schulhof zwingt uns, sich anzugleichen, Psychisch, Gewaltätig, und viele von uns haltem den Druck nicht stand und sterben mit unausgesprochenen Worten. Es wird enden als eine einzige "Klonschaft", Individualität und freies Denken ausgestorben, unter der Herrschaft der Macht- und Geldgierigen.
Doch noch bleibt ein wenig Zeit Mutter Erde zu retten, zumindest ihr einen sanfteren Tod zu gestalten, wenn wir nur zueinander finden. Wir müssen uns unterstützen, denn wir sind nicht allein, NEIN, noch sind wir es nicht. Lasst uns geminsam Kämpfen, durch Wort, Federkiel und wenn es sein muss durch Waffen. Man wird uns anhören , uns folgen, finden wir nur zueinander. Das Leben ist zuschön, um es der Wirtschaft zu schenken, folgt mir, folgt uns.
