Als der Mensch denken konnte....
dachte er darüber nach,
wie er sein Leben erhält,
wie er sein Leben sichert,
wie er sein Leben angenehmer macht,
wie er sich fortpflanzen kann,
wie er das Leben und die Welt verstehen kann,
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Aber all sein Denken hat ihm bis heute nicht unwiderruflich erklärt,
was das ist, was in ihm denkt....
Würde man zwei Schritte zurückgehen, von allem Abstand nehmen, was Menschen sich bisher vorstellten, versuchen die Menschen von außen zu betrachten und sich folgende Fragen stellen:
Kann menschlicher Geist den menschlichen Geist jemals überschauen und enträtseln?
Ist da eine Erkenntnisgrenze die Menschen nie überschreiten können?
Landen Menschen immer in einer Endlosspirale wenn sie versuchen den menschlichen Geist objektiv zu untersuchen, weil sie nie aus diesem menschlichen, Blickwinkel ausbrechen können?
Mir scheint es fast so....dass der Mensch zum ewig subjektiven Wesen verdammt bleibt.
Manchmal kommt mir der Gedanke, dass man den Geist des Menschen vielleicht als eine Art unsichtbares Organ bezeichnen könnte. Unser Bewusstsein, unser ICH, wäre vielleicht als die dem Körper spürbare Wirkung der Aktivitäten seines neuronalen Netzwerkes zu sehen, als sein Produkt.
Seit Anfang der Menschenzeit ist dieser Geist m.E. einzig dem Überleben und Fortpflanzen des Menschen, der Weitergabe seiner Gene dienlich. Vielleicht ist der menschliche Geist eine Art evolutionäres Update mit erhöhter Anpassungsfähigkeit und größerer Kreativität gegenüber dem Geist der Tiere.
Ich bin mir nicht sicher ob es dieses Modell der Vorstellung des Geistes schon gibt. Falls ja bitte ich um Verzeihung für die Wiederholung.
Gibt es Lösungswege in der Philosophie mehr Objektivität in der Betrachtung des menschlichen Geistes gewinnen zu können?
All unsere Worte und Vorstellungen entspringen menschlichem Geist den meiner bis jetzt nicht überschauen kann.
Eine Philosophiestudentin aus Idstein sagte mir mal: „Manchmal ist es besser zu glauben.“
Mit freundlichen Grüßen
Günther Heermann
