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Philosophie und ihre Philosophen - philosophisch betrachtet !
Die Philosophen
Jeder Mensch hat eine Vorstellung davon, was er unter einem Philosophen versteht. Und doch wird ein Mensch unter Umständen erleben können,
daß diese Vorstellung noch lange nicht die Aller Menschen sein muß. Was ich meine ist, daß die Vorstellung von einem Philosophen zuerst einmal subjektiv ist.
Viele Menschen sind hierbei mit „Abgrenzung“ beschäftigt. Sie trennen das Eine vom Anderen und behaupten dann,
daß Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Das nennt man auch ein – „Urteil“. Wie viele Urteile fällte wohl ein Mensch täglich,
und das meiste davon noch – „unbewußt“?
Natürlich leben wir in einer dualen Welt und können gar nicht anders, als uns zu „ent-scheiden“ – wenn wir handeln wollen, und es dann auch tun.
Manche Menschen brauchen nun eine Hilfe, um sich entscheiden zu können. Am Anfang des Lebens sind es meist die Eltern,
die Entscheidungshilfe geben, aber irgendwann einmal, muß der Mensch selbst entscheiden.
Wir haben doch in unserer Gesellschaft für Alles und Jedes einen „Ratgeber“, der uns weiter helfen soll –
es gibt unendlich viele „Gebrauchsanweisungen“, für was es auch sei, aber wenn es um das Leben an sich geht, da wird es dann „scheinbar“ schwierig.
Wichtig ist nun zu erkennen, daß jeder Mensch einmalig ist, und somit muß auch sein Lebensweg – „einmalig“ sein.
Dann hat es aber auch keinen Sinn, sich mit Anderen zu vergleichen. Und irgendwann stellt jeder Mensch fest, daß das „Gute“ –
niemals für alle „gut“ sein kann. Das fängt schon in der Erziehung an, wenn die Eltern „nur das Beste“ für ihr Kind wollen und dabei vergessen,
daß „das Beste“ unter Umständen das genaue „Gegenteil“ für das Kind sein kann.
Das wird sich unter Umständen im weiteren Leben des Menschen noch oft zeigen, daß das „Gute“ oft mit einer persönlichen,
all zu starren Sicht verhaftet ist, was dann zu dem führen kann, was man auch „Starrsinnig“ nennt.
Hier sollte die Philosophie dem Menschen eine Hilfestellung bieten. Aber nicht ihm versuchen wollen zu sagen, WAS er zu tun hat,
als vielmehr zu erklären, was seine Handlungen bewirken könnten, und wie ein Zusammenleben mit anderen Menschen in der Praxis aussehen kann.
Wie viele Menschen schaffen sich eine Krise im Leben, damit sie einmal zur Ruhe kommen können, um ihr Leben aus einer ruhigeren Sicht zu betrachten?
Hier zeigt sich oft die Spielart der „Recht-Haberei“, die ein beliebtes Spiel zu sein scheint, wenn Menschen zusammenleben.
Wo ist das >Urvertrauen< nur geblieben? Wohin sind die „unbeschwerten Tage“ der Kindheit gegangen?
Wo ist die Faszination einer unvoreingenommenen Wahrnehmung?
Einfach einer Biene zuschauen, wie sie von Blume zu Blume fliegt, um Honig zu sammeln.
Oder nur dazusitzen und dem Zug der Wolken zuzuschauen, die am Himmel vorüberziehen. –
Ich höre schon die Frage: „Was bringt mir das…?“ – weil nun in dieser Gesellschaft eben alles irgendwie mit einer Erwartung belegt sein muß.
Wenn ein Mensch etwas tut, dann muß ihm das auch „etwas bringen“ – sonst tut er es unter Umständen gar nicht.
Das Wort „bedingungslos“ scheint für manche Menschen nicht mehr zu existieren. Für einige Menschen wird es dann sogar „katastrophal“,
wenn es um Gefühle geht.
Ich möchte hierzu nicht nähre darauf eingehen, da dieses Thema viel zu umfangreich ist, als das es mit ein paar Worten erklärt werden könnte –
wenn es überhaupt „erklärbar“ sein sollte!
Soviel möchte ich noch dazu sagen:
Von jeder Wahrheit, ist das Gegenteil – ebenfalls - Wahr!
Dieser Satz ist elementar und durch nichts zu erklären, da jeder Mensch seine eigene Realität erschafft durch das, was er denkt.
So betrachtet – ist doch jeder Mensch – ein Philosoph – oder?
Kypros
2006-10-20
_________________ - Nichts ist - wie es scheint - zu sein-
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