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Soeben habe ich mit der Lektüre begonnen.
Peter Sloterdijk, bekannt u. a. durch das Philosophische Quartett (ZDF),
spielt mit dem Titel seines neuen Buchs auf "Sein und Zeit" (Heidegger 1927) an.
Das Wort "Zorn" entnimmt er als ersten Begriff Europas dem Beginn der "Ilias" (Homer).
Dort heißt es (in der Übersetzung von Voss): "Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus ..."
Aber der Gegenwartsbezug des Titels ist ebenso offensichtlich.
Man braucht nur an die jüngsten Erregungen in der islamischen Welt zu denken.
einerseits über die dänischen Mohammed-Karikaturen (2005),
andererseits über die Regensburger Rede des deutschen Papstes vor wenigen Wochen.
Über den Fortgang der Lektüre werde ich hier gern weiter berichten.
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