Konkurenzkampf mit sich Selbst

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Konkurenzkampf mit sich Selbst

Beitragvon HAM » Di 29. Apr 2008, 14:14

Also dies ist mein erster Eintrag und ich hoffe doch nicht der letzte...

Wie oft habe ich mir die Frage gestellt, warum sind meine Leistungen nur Durchschnitt??
Ich strenge mich so sehr an, damit ich gute Noten, Ergebnisse ect. erbringe.
Und dennoch liege ich immer nur im Durchschnittlichen Bereich... Woran mag das liegen??

Es ist mir nach langem Studium meiner eigen Leistung aufgefallen, dass ich zwar von mir selber sage
ich habe alles getan was in meiner Macht stand, allerdings fiel mir auf das dass nicht wahr ist.
Ich habe nur das getan, vondem ich glaubte es tun zu müssen und so konnte ich meine mir gesteckten Ziele
nie erreichen. Denn das was ich tat, war nur ein bruchteil von dem was ich wircklich tun musste...

Und so stellte sich mir die Frage die ich nun auch euch allen die ihr dies lest stellen möchte.

Sollte man auf die Leistungen stolz sein, von denen man weiß dass man für deren Erbringung nichts
oder nur ein midestmaß getan hat?? Oder sollte man sich in unserer Gesellschaft die sowieso nur Hohe
Leistungen erwartet, doch selber solange Anzweifewln und sein bestes geben, um anerkannt zu werden..?

Doch auch wenn die Antwort nun wie aus eintausend kehlen mit Ja, kommen wird.
Denkt ihr nicht auch das ihr selber schon so gehandelt habt..? Und das man jeden Menschen so akzeptieren sollte??
Da wir im Endefeckt doch alle Gleich sind und mit dem Geringsten Aufwand das Maximal Mögliche erreichen wollen...
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Beitragvon Nashi » Mi 30. Apr 2008, 07:02

Also ich persönlich bin auf Ergebnisse auf Grund von "Standard-Leistungen" nicht stolz und lehne auch jedes Lob für diese ab (im Beruf zum Beispiel). Ich verbessere mich in den bereichen wo ich mich verbessern will und bin dann natürlich auch stolz darauf, wobei ich dabei eher meine Leistungskraft als das Werk im Auge habe. Dieses "Eigenlob" ist aber nur von sehr kurzer Dauer und scheint eher wie das erklimmen einer weiteren Stufe auf einer laaaaaaaaaaaaaangen Treppe ^^

P.S.: Ich denke dieser Thread gehört eher weiter unten in einen der Philo-Bereiche, aber da es dein erster Post war soll's egal sein ^^ (Verschieben kann ihn soweit ich weiß nur der Admin)
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Re: Konkurenzkampf mit sich Selbst

Beitragvon spiderlady » Sa 22. Mai 2010, 20:00

hallo

>Wie oft habe ich mir die Frage gestellt, warum sind meine Leistungen nur Durchschnitt??
Ich strenge mich so sehr an, damit ich gute Noten, Ergebnisse ect. erbringe.
Und dennoch liege ich immer nur im Durchschnittlichen Bereich... Woran mag das liegen??

warum genügen dir durchschnitlliche leistungen nicht?
was ist heutzutage die norm?
wer legt diese norm fest?
warum fürchten sich in der heutigen zeit so viele menschen davor normal zu sein bzw einfach durchschnitllich?

>Es ist mir nach langem Studium meiner eigen Leistung aufgefallen, dass ich zwar von mir selber sage
ich habe alles getan was in meiner Macht stand, allerdings fiel mir auf das dass nicht wahr ist.
Ich habe nur das getan, vondem ich glaubte es tun zu müssen und so konnte ich meine mir gesteckten Ziele
nie erreichen. Denn das was ich tat, war nur ein bruchteil von dem was ich wircklich tun musste...

habe gerade das buch "einfach typisch" gelesen und ich muss sagen du klingst nach einem melancholischen phlegmatiker :)
vielleicht hast du einmal die möglichkeit dir dieses buch zu gemüte zu führen, ich glaube du würdest ich dann selber besser verstehen.

>Und so stellte sich mir die Frage die ich nun auch euch allen die ihr dies lest stellen möchte.

Sollte man auf die Leistungen stolz sein, von denen man weiß dass man für deren Erbringung nichts
oder nur ein midestmaß getan hat?? Oder sollte man sich in unserer Gesellschaft die sowieso nur Hohe
Leistungen erwartet, doch selber solange Anzweifewln und sein bestes geben, um anerkannt zu werden..?

meiner meinung nach sollte man sich immer lieben unabhängig davon ob man leistungen erbringt oder nicht.
man steht doch schon als kind unter erfolgszwang.durch die eltern, die lehrer, andere kinder,etc..lob als belohnung für eine erbrachte leistung macht nur süchtig nach mehr lob.
man versucht mehr und bessere leistungen zu erbringen um mehr lob u ernten.erbringt man die leistungen nicht stellt man sich selber in frage.so wie du das machst :)

>Doch auch wenn die Antwort nun wie aus eintausend kehlen mit Ja, kommen wird.
Denkt ihr nicht auch das ihr selber schon so gehandelt habt..? Und das man jeden Menschen so akzeptieren sollte??

absolut
jedoch sollte jeder bei sich selber beginnen. nichts ist schwieriger als sich selber zu lieben,sich in allen situationen und mit allen fehlern anzunehmen.
dann ist man vielleicht in der lage auch die anderen zu nehmen wie sie sind.

>Da wir im Endefeckt doch alle Gleich sind und mit dem Geringsten Aufwand das Maximal Mögliche erreichen wollen...

natürlich, mensch muss mit seinen kräften haushalten ;)

alles gute
spiderlady
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